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Rechtsprechung
   BVerwG, 30.06.1988 - 2 B 89.87   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1988,188
BVerwG, 30.06.1988 - 2 B 89.87 (https://dejure.org/1988,188)
BVerwG, Entscheidung vom 30.06.1988 - 2 B 89.87 (https://dejure.org/1988,188)
BVerwG, Entscheidung vom 30. Juni 1988 - 2 B 89.87 (https://dejure.org/1988,188)
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Wird zitiert von ... (72)Zitiert selbst (11)

  • BVerwG, 09.05.1985 - 2 C 16.83

    Hochschulrecht - Professor - Berufung - Berufungsvorschlag - Minister - Ermessen

    Auszug aus BVerwG, 30.06.1988 - 2 B 89.87
    Zu Unrecht rügt die Beschwerde, das angefochtene Urteil weiche von der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. Mai 1985 - BVerwG 2 C 16.83 - (DVBl. 1985, 1233 = NVwZ 1986, 374 = ZBR 1986, 50) ab, wonach die Entscheidung, einen Hochschullehrer nicht zu berufen, als Verwaltungsakt anzusehen sei.

    Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. Mai 1985 (a.a.O.), mit der das von der Beschwerde angeführte Urteil des Oberverwaltungsgerichts für die Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein vom 11. August 1982 - 2 OVG A 181/76 - (NJW 1984, 1639) aufgehoben wurde, ist zu § 203 Abs. 1 Satz 2 des Niedersächsischen Beamtengesetzes vom 18. März 1974 (GVBl. S. 147), das Berufungsurteil indes zu § 115 Abs. 1 des Berliner Hochschulgesetzes i.d.F. vom 30. Juli 1982 (GVBl. S. 1549) ergangen.

    An diese vom Berufungsgericht vorgenommene Auslegung des § 115 Abs. 1 BerlHG wäre der Senat in dem erstrebten Revisionsverfahren gebunden, weil es sich hierbei um die Anwendung irrevisiblen Landesorganisationsrechts handelt (vgl. Urteile vom 13. Dezember 1978 - BVerwG 6 C 7.78 - und vom 9. Mai 1985 - BVerwG 2 C 16.83 - <DVBl. 1985, 1233 = NVwZ 1986, 374 = ZBR 1986, 50> m.w.N.).

    Eine Abweichung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO liegt auch nicht darin, daß das Berufungsgericht - gestützt auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. Mai 1985 a.a.O. - den Senator für Wissenschaft und Forschung aufgrund der ihm in § 135 Abs. 5 Satz 1 BerlHG eingeräumten Entscheidungsfreiheit für berechtigt gehalten hat, bei der Entscheidung darüber, ob einem Hochschullehrer ein Ruf erteilt werden soll, in die dabei vorzunehmende Abwägung auch wissenschaftspolitische Gesichtspunkte einzubeziehen.

    Daß die für die Berufung eines Hochschullehrers zuständige Behörde im Rahmen ihres Auswahlermessens solche Erwägungen anstellen darf, hat der Senat bereits in seinem Urteil vom 9. Mai 1985 - BVerwG 2 C 16.83 - (…a.a.O.) zum Ausdruck gebracht.

  • BVerwG, 13.12.1978 - 6 C 7.78

    Landesorganisationsrecht - Revisibles Bundesrecht - Revisibles Landesrecht - …

    Auszug aus BVerwG, 30.06.1988 - 2 B 89.87
    An diese vom Berufungsgericht vorgenommene Auslegung des § 115 Abs. 1 BerlHG wäre der Senat in dem erstrebten Revisionsverfahren gebunden, weil es sich hierbei um die Anwendung irrevisiblen Landesorganisationsrechts handelt (vgl. Urteile vom 13. Dezember 1978 - BVerwG 6 C 7.78 - und vom 9. Mai 1985 - BVerwG 2 C 16.83 - <DVBl. 1985, 1233 = NVwZ 1986, 374 = ZBR 1986, 50> m.w.N.).
  • BVerwG, 02.10.1961 - VIII B 78.61

    Umfang der Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache - …

    Auszug aus BVerwG, 30.06.1988 - 2 B 89.87
    Grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO kommt einer Rechtssache nur zu, wenn sie grundsätzliche, höchstrichterlich bisher nicht geklärte Rechtsfragen aufwirft, die im Interesse der Einheitlichkeit der Rechtsprechung oder einer bedeutsamen Fortentwicklung des Rechts revisionsgerichtlicher Klärung bedürfen (vgl. u.a. BVerwGE 13, 90 [BVerwG 02.10.1961 - VIII C 78/61]).
  • BVerwG, 20.01.1978 - 6 B 2.78

    Zulassung der Revision wegen urteilsförmiger Kostenentscheidung nach Erledigung …

    Auszug aus BVerwG, 30.06.1988 - 2 B 89.87
    Das gilt selbst dann, wenn ein Gericht - wofür hier allerdings keine Anhaltspunkte bestehen - eine Rechtsfrage fehlerhaft entschieden oder eine entscheidungserhebliche Frage überhaupt nicht erkannt haben sollte (vgl. u.a. Beschlüsse vom 19. November 1974 - BVerwG 5 B 90.72 - und vom 20. Januar 1978 - BVerwG 6 B 2.78 - ).
  • BVerwG, 16.10.1979 - 2 B 61.79

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Beginn der Sechsmonatsfrist …

    Auszug aus BVerwG, 30.06.1988 - 2 B 89.87
    Eine Abweichung gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO liegt nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nur vor, wenn das Berufungsgericht in einer die Entscheidung tragenden abstrakten Rechtsfrage bei Anwendung derselben Rechtsvorschrift anderer Auffassung ist als das Bundesverwaltungsgericht (vgl. u.a. Beschlüsse vom 11. Mai 1971 - BVerwG 6 B 59.70 - ; vom 17. Januar 1975 - BVerwG 6 CB 133.74 - und vom 16. Oktober 1979 - BVerwG 2 B 61.79 - ).
  • BVerwG, 17.01.1975 - VI CB 133.74

    Verwirkung von beamtenrechtlichen Ansprüchen - Nichtzulassungsbeschwerde gegen …

    Auszug aus BVerwG, 30.06.1988 - 2 B 89.87
    Eine Abweichung gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO liegt nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nur vor, wenn das Berufungsgericht in einer die Entscheidung tragenden abstrakten Rechtsfrage bei Anwendung derselben Rechtsvorschrift anderer Auffassung ist als das Bundesverwaltungsgericht (vgl. u.a. Beschlüsse vom 11. Mai 1971 - BVerwG 6 B 59.70 - ; vom 17. Januar 1975 - BVerwG 6 CB 133.74 - und vom 16. Oktober 1979 - BVerwG 2 B 61.79 - ).
  • BVerwG, 11.10.1977 - 6 B 14.77
    Auszug aus BVerwG, 30.06.1988 - 2 B 89.87
    Das ist aber für die Frage der Divergenz unbeachtlich (vgl. u.a. Beschluß vom 11. Oktober 1977 - BVerwG 6 B 14.77 - ).
  • BVerwG, 19.11.1974 - V B 90.72

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Anforderungen an die …

    Auszug aus BVerwG, 30.06.1988 - 2 B 89.87
    Das gilt selbst dann, wenn ein Gericht - wofür hier allerdings keine Anhaltspunkte bestehen - eine Rechtsfrage fehlerhaft entschieden oder eine entscheidungserhebliche Frage überhaupt nicht erkannt haben sollte (vgl. u.a. Beschlüsse vom 19. November 1974 - BVerwG 5 B 90.72 - und vom 20. Januar 1978 - BVerwG 6 B 2.78 - ).
  • BVerwG, 11.05.1971 - VI B 59.70

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Zusage der Übernahme in den …

    Auszug aus BVerwG, 30.06.1988 - 2 B 89.87
    Eine Abweichung gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO liegt nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nur vor, wenn das Berufungsgericht in einer die Entscheidung tragenden abstrakten Rechtsfrage bei Anwendung derselben Rechtsvorschrift anderer Auffassung ist als das Bundesverwaltungsgericht (vgl. u.a. Beschlüsse vom 11. Mai 1971 - BVerwG 6 B 59.70 - ; vom 17. Januar 1975 - BVerwG 6 CB 133.74 - und vom 16. Oktober 1979 - BVerwG 2 B 61.79 - ).
  • BVerwG, 20.12.1962 - VIII C 78.61
    Auszug aus BVerwG, 30.06.1988 - 2 B 89.87
    Grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO kommt einer Rechtssache nur zu, wenn sie grundsätzliche, höchstrichterlich bisher nicht geklärte Rechtsfragen aufwirft, die im Interesse der Einheitlichkeit der Rechtsprechung oder einer bedeutsamen Fortentwicklung des Rechts revisionsgerichtlicher Klärung bedürfen (vgl. u.a. BVerwGE 13, 90 [BVerwG 02.10.1961 - VIII C 78/61]).
  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 11.08.1982 - 2 A 181/76
  • BVerwG, 05.10.1990 - 4 B 249.89

    Verwaltungsrechtliche Prüfung des Planfeststellungsverfahrens zum Ausbau des …

    Eine Divergenz im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO liegt nur dann vor, wenn die Vorinstanz - gerade unabhängig von der tatsächlichen Würdigung des Einzelfalles - in einer entscheidungserheblichen a b s t r a k t e n Rechtsfrage bei Anwendung derselben Rechtsvorschrift eine der Rechtsprechung des BVerwG widersprechende Rechtsauffassung vertreten hat (vgl. BVerwG, Beschluß vom 22. Juli 1987 - 1 B 170.86 - Buchholz 402.24 § 24 AuslG Nr. 8; Beschluß vom 30. Juni 1988 - BVerwG 2 B 89.87 - Buchholz 421.20 Hochschulpersonalrecht Nr. 38; Beschluß vom 31. März 1988 - BVerwG 7 B 46.88 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 260; Beschluß vom 21. Juli 1988 - 1 B 44.88 - Buchholz 130 § 8 RuStAG Nr. 32).

    Daß eine Abweichung ohnedies nur in Anwendung derselben Rechtsvorschrift, nicht aber hinsichtlich verwaltungsdogmatischer Auffassungen bestehen kann, mag ergänzend bemerkt werden (vgl. BVerwG, Beschluß vom 28. Februar 1972 - BVerwG 2 B 5.72 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 87; Beschluß vom 9. November 1972 - BVerwG 2 CB 30.72 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 96; Beschluß vom 30. Juni 1988 - BVerwG 2 B 89.87 - Buchholz 421.20 Hochschulpersonalrecht Nr. 38).

    Dies setzt eine Abweichung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO indes voraus (vgl. zuletzt BVerwG, Beschluß vom 30. Juni 1988 - BVerwG 2 B 89.87 - Buchholz 421.20 Nr. 38; Beschluß vom 21. Juli 1988 - BVerwG 1 B 44.88 - Buchholz 130 § 8 RuStAG Nr. 32).

  • BVerwG, 05.10.1990 - 4 CB 1.90

    Immissionsschutz gegen Fluglärm - Ausbau des Flughafens Stuttgart

    Eine Divergenz im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO liegt nur dann vor, wenn die Vorinstanz - unabhängig von der tatsächlichen Würdigung des Einzelfalles - in einer entscheidungserheblichen abstrakten Rechtsfrage bei Anwendung derselben Rechtsvorschrift eine der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts widersprechende Rechtsauffassung vertreten hat (vgl. BVerwG, Beschluß vom 30. Juni 1988 - BVerwG 2 B 89.87 - Buchholz 421.20 Hochschulpersonalrecht Nr. 38; Beschluß vom 31. März 1988 - BVerwG 7 B 46.88 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 260).
  • BVerwG, 28.04.1997 - 6 B 6.97

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Erneute Zulassung …

    Eine Divergenz im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO liegt nur dann vor, wenn die Vorinstanz - unabhängig von der tatsächlichen Würdigung des Einzelfalles - in einer entscheidungserheblichen abstrakten Rechtsfrage bei Anwendung derselben Rechtsvorschrift eine der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts widersprechende Rechtsauffassung vertreten hat (vgl. BVerwG, Beschluß vom 22. Juli 1987 - BVerwG 1 B 170.86 - Buchholz 402.24 § 24 AuslG Nr. 8; Beschluß vom 30. Juni 1988 - BVerwG 2 B 89.87 - Buchholz 421.20 Hochschulpersonalrecht Nr. 38; Beschluß vom 31. März 1988 - BVerwG 7 B 46.88 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 260; Beschluß vom 21. Juli 1988 - BVerwG 1 B 44.88 - Buchholz 130 § 8 RuStAG Nr. 32 jeweils zur Abweichung gegenüber einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts).
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