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Rechtsprechung
   OVG Sachsen, 02.05.2001 - 2 BS 346/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,19533
OVG Sachsen, 02.05.2001 - 2 BS 346/00 (https://dejure.org/2001,19533)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 02.05.2001 - 2 BS 346/00 (https://dejure.org/2001,19533)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 02. Mai 2001 - 2 BS 346/00 (https://dejure.org/2001,19533)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Justiz Sachsen

    GG Art 12 Abs. 1; ÖbVVO § 7 Abs. 1 S. 3, § 12 Abs. 1, § 24 Abs. 1

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (10)

  • BVerwG, 18.10.1990 - 3 C 2.88

    Warnung vor Glykolwein

    Auszug aus OVG Sachsen, 02.05.2001 - 2 BS 346/00
    Zwar kann nach Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG der Gesetzgeber die Berufsausübung näher regeln und kraft dieses Regelungsvorbehalts bestimmte Aspekte der beruflichen Betätigung dem grundrechtlichen Schutzbereich entziehen, solange er dabei die ihm durch die Verfassung seinerseits gesetzten Gegenschranken beachtet (vgl. BVerfG, Beschl. v. 8.2.1972, BVerfGE 32, 311 [316]; BVerwG, Urt. v. 18.10.1990, BVerwGE 87, 37 [40 f.]; deswegen ist nur die "erlaubte Tätigkeit" geschützt).

    Ob Art. 12 Abs. 1 GG gegen Verwaltungsrealakte ohne eine solche Tendenz schützt (so BVerwG, Urt. v. 18.10.1990, aaO, S. 43 f.; OVG NW, Beschl. v. 20.4.1994, NJW 1995, 1629 [1630]), kann mithin hier dahingestellt bleiben.

    b) Ob der Eingriff verfassungsrechtlich gerechtfertigt ist, hängt unbeschadet dessen, dass er auf die Durchsetzung einer gegenüber dem betroffenen Grundrecht im konkreten Fall vorrangigen Verfassungsposition abzielen muss (vgl. BVerfG, Beschl. v. 15.8.1989, NJW 1989, 3269 [3270 f.]; BVerwG, Urt. v. 23.5.1989, aaO, S. 79 ff., Urt. v. 18.10.1990, aaO, S. 45 ff.; Beschl. v. 13.4.1984, NJW 1984, 2591;… OVG NW, aaO), davon ab, ob die Äußerung als Tatsachenbehauptung oder als Werturteil zu qualifizieren ist.

  • BVerwG, 23.05.1989 - 7 C 2.87

    Transzendentale Meditation

    Auszug aus OVG Sachsen, 02.05.2001 - 2 BS 346/00
    Kommt es zu einem Eingriff, tritt - je nachdem, ob noch mit weiteren Beeinträchtigungen zu rechnen ist - an seine Seite oder aber an seine Stelle ein auf Beseitigung der Folgen des Eingriffs gehender Anspruch (vgl. auch BVerwG, Urt. v. 23.5.1989, BVerwGE 82, 76 [77 f. und 95];… HessVGH, aaO; Laubinger, VerwArch 80 [1989], 261 [299];… Maurer, Allgemeines Verwaltungsrecht, 13. Aufl. 2000, § 29 RdNr. 6 und 13; Patt, SächsVBl. 1996, 107 [108]).Aufgrund der Rechtsnatur einer einstweiligen Anordnung kommt allerdings eine endgültige Verpflichtung des Antragsgegners zum Widerruf der Äußerung nicht in Betracht.

    b) Ob der Eingriff verfassungsrechtlich gerechtfertigt ist, hängt unbeschadet dessen, dass er auf die Durchsetzung einer gegenüber dem betroffenen Grundrecht im konkreten Fall vorrangigen Verfassungsposition abzielen muss (vgl. BVerfG, Beschl. v. 15.8.1989, NJW 1989, 3269 [3270 f.]; BVerwG, Urt. v. 23.5.1989, aaO, S. 79 ff., Urt. v. 18.10.1990, aaO, S. 45 ff.; Beschl. v. 13.4.1984, NJW 1984, 2591;… OVG NW, aaO), davon ab, ob die Äußerung als Tatsachenbehauptung oder als Werturteil zu qualifizieren ist.

  • BVerfG, 22.06.1982 - 1 BvR 1376/79

    Wahlkampf/'CSU : NPD Europas'

    Auszug aus OVG Sachsen, 02.05.2001 - 2 BS 346/00
    Für die Unterscheidung zwischen Tatsachenbehauptungen und Werturteilen ist das Verständnis eines objektiven Dritten anstelle des Empfängers maßgebend (vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.6.1982, NJW 1983, 1415 f.;… BVerwG, Beschl. v. 13.4.1984, aaO;… SächsOVG, Beschl. v. 29.10.1998 - 1 S 401/98 - OVG RhPf, Urt. v. 17.9.1991, NJW 1992, 1844 [1845];… OVG NW, aaO).
  • BVerfG, 15.08.1989 - 1 BvR 881/89

    Bezeichnung einer Vereinigung als "Jugendsekte" oder "Jugendreligion"

    Auszug aus OVG Sachsen, 02.05.2001 - 2 BS 346/00
    b) Ob der Eingriff verfassungsrechtlich gerechtfertigt ist, hängt unbeschadet dessen, dass er auf die Durchsetzung einer gegenüber dem betroffenen Grundrecht im konkreten Fall vorrangigen Verfassungsposition abzielen muss (vgl. BVerfG, Beschl. v. 15.8.1989, NJW 1989, 3269 [3270 f.];… BVerwG, Urt. v. 23.5.1989, aaO, S. 79 ff., Urt. v. 18.10.1990, aaO, S. 45 ff.; Beschl. v. 13.4.1984, NJW 1984, 2591;… OVG NW, aaO), davon ab, ob die Äußerung als Tatsachenbehauptung oder als Werturteil zu qualifizieren ist.
  • BVerfG, 08.02.1972 - 1 BvR 170/71

    Steinmetz

    Auszug aus OVG Sachsen, 02.05.2001 - 2 BS 346/00
    Zwar kann nach Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG der Gesetzgeber die Berufsausübung näher regeln und kraft dieses Regelungsvorbehalts bestimmte Aspekte der beruflichen Betätigung dem grundrechtlichen Schutzbereich entziehen, solange er dabei die ihm durch die Verfassung seinerseits gesetzten Gegenschranken beachtet (vgl. BVerfG, Beschl. v. 8.2.1972, BVerfGE 32, 311 [316];… BVerwG, Urt. v. 18.10.1990, BVerwGE 87, 37 [40 f.]; deswegen ist nur die "erlaubte Tätigkeit" geschützt).
  • BVerfG, 01.07.1986 - 1 BvL 26/83

    Verfassungsmäßigkeit der landesrechtlichen Anforderungen an die Zulassung zum …

    Auszug aus OVG Sachsen, 02.05.2001 - 2 BS 346/00
    Das führt jedoch nur zu einer Überlagerung und Begrenzung der grundrechtlich garantierten Berufsfreiheit, ohne dass dadurch die Anwendbarkeit der Gewährleistung als solche ausgeschlossen wird (vgl. BVerfG, Beschl. v. 1.7.1986, BVerfGE 73, 301 [315 f.];… SächsOVG, Urt. v. 22.4.1999, JbSächsOVG 7, 144 [148]).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 17.09.1991 - 7 A 10359/91

    Klage eines Bürgermeisters gegen Äußerungen eines Ratsmitglieds

    Auszug aus OVG Sachsen, 02.05.2001 - 2 BS 346/00
    Für die Unterscheidung zwischen Tatsachenbehauptungen und Werturteilen ist das Verständnis eines objektiven Dritten anstelle des Empfängers maßgebend (vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.6.1982, NJW 1983, 1415 f.;… BVerwG, Beschl. v. 13.4.1984, aaO; SächsOVG, Beschl. v. 29.10.1998 - 1 S 401/98 - OVG RhPf, Urt. v. 17.9.1991, NJW 1992, 1844 [1845];… OVG NW, aaO).
  • BVerwG, 13.04.1984 - 7 B 20.83

    Südafrika-Politik der Bundesregierung - § 1004 BGB analog, 'Recht zum …

    Auszug aus OVG Sachsen, 02.05.2001 - 2 BS 346/00
    b) Ob der Eingriff verfassungsrechtlich gerechtfertigt ist, hängt unbeschadet dessen, dass er auf die Durchsetzung einer gegenüber dem betroffenen Grundrecht im konkreten Fall vorrangigen Verfassungsposition abzielen muss (vgl. BVerfG, Beschl. v. 15.8.1989, NJW 1989, 3269 [3270 f.];… BVerwG, Urt. v. 23.5.1989, aaO, S. 79 ff., Urt. v. 18.10.1990, aaO, S. 45 ff.; Beschl. v. 13.4.1984, NJW 1984, 2591;… OVG NW, aaO), davon ab, ob die Äußerung als Tatsachenbehauptung oder als Werturteil zu qualifizieren ist.
  • VGH Hessen, 18.05.1993 - 11 TG 108/93

    Unanwendbarkeit des GVG § 17a auf das verwaltungsgerichtliche Eilverfahren; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 02.05.2001 - 2 BS 346/00
    Nur ein positives Tun in Gestalt eines Widerrufs der Äußerung vermag die vom Antragsteller aufgezeigte Gefahr abzuwenden (vgl. auch HessVGH, Beschl. v. 18.5.1993, NVwZ-RR 1994, 511 [514]).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.04.1994 - 5 B 1821/93
    Auszug aus OVG Sachsen, 02.05.2001 - 2 BS 346/00
    Ob Art. 12 Abs. 1 GG gegen Verwaltungsrealakte ohne eine solche Tendenz schützt (…so BVerwG, Urt. v. 18.10.1990, aaO, S. 43 f.; OVG NW, Beschl. v. 20.4.1994, NJW 1995, 1629 [1630]), kann mithin hier dahingestellt bleiben.
  • OVG Sachsen, 27.06.2001 - 2 BS 347/00

    Erlass einer einstweiligen Anordnung ; Anspruch auf Rückgängigmachung der …

    So wie jedem Grundrechtsträger ein grundrechtlicher Abwehranspruch zusteht (vgl. SächsOVG, Beschl. v. 2.5.2001 - 2 BS 346/00 -), verfügt der Beamte demnach über einen diesem in seiner Konstruktion vergleichbarenstatusrechtlichen Abwehranspruch.

    Führt eine Umsetzung zu einer Verletzung des Rechts auf statusgemäße Beschäftigung, schuldet der Dienstherr Folgenbeseitigung durch Vornahme des actus contrarius (vgl. entsprechend zum grundrechtlichen Abwehranspruch SächsOVG, Beschl. v. 2.5.2001, aaO), indem er - jedenfalls zunächst - die Umsetzung rückgängig macht (…im Ergebnis ebenso für andere Fallgestaltungen BVerwG, Urt. v. 13.11.1986, BVerwGE 75, 138 [140 f.]; OVG Saarland, Beschl. v. 23.12.1993, ZBR 1995, 47).

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