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Rechtsprechung
   FG Baden-Württemberg, 10.03.2004 - 2 K 147/01   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,13125
FG Baden-Württemberg, 10.03.2004 - 2 K 147/01 (https://dejure.org/2004,13125)
FG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 10.03.2004 - 2 K 147/01 (https://dejure.org/2004,13125)
FG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 10. März 2004 - 2 K 147/01 (https://dejure.org/2004,13125)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anspruch auf Erstattung auch der Einkommensteuer-Vorauszahlungen bei Aufhebung eines wirksamen Jahressteuerbescheids nach Ablauf der Festsetzungsfrist; Erstattung von Einkommensteuer 1981

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Anspruch auf Erstattung auch der Einkommensteuer-Vorauszahlungen bei Aufhebung eines wirksamen Jahressteuerbescheids nach Ablauf der Festsetzungsfrist - Erstattung von Einkommensteuer 1981

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Voraussetzungen der Wirksamkeit bzw. Rechtmäßigkeit eines Steuerbescheides; Bindung der Finanzbehörde an eine falsche Sachbehandlung zugunsten des Steuerpflichtigen ; Maßgeblichkeit der Verhältnisse im Zeitpunkt der letzten Verwaltungsentscheidung für die Entscheidung ...

Papierfundstellen

  • EFG 2004, 1101
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (9)

  • BFH, 29.07.1998 - II R 64/95

    Vermögensteuer - Entstehung von Erstattungsansprüchen - Erlöschen durch …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 10.03.2004 - 2 K 147/01
    Der Einkommensteuerbescheid sei nach dem vom FA zitierten Urteil des BFH vom 29. Juli 1998 II R 65/95, in BFH/NV 1998, 1455 wirksam gewesen, unabhängig davon, dass das FA ihn dann gemäß § 172 AO aufgehoben habe.

    Dies ergibt sich aus den Entscheidungsgründen des BFH-Urteils vom 29. Juli 1998 II R 64/95 (…a.a.O.) Die Ausführungen des FA, wonach die Parteien sich einig gewesen seien, dass der Bescheid als nichtig angesehen werde und die Aufhebung daher nur zur Beseitigung eines Rechtsscheins erfolgt sei, sind unerheblich.

    Hierdurch hat das FA auch nicht nur eine Rechtsansicht geäußert, der kein Bindungswille zugrunde liegt und die somit nur deklaratorische Bedeutung besitzt (vgl. Urteil des BFH vom 29. Juli 1998 II R 64/95, a.a.O.).

    Im Übrigen hat der BFH in dem Urteil vom 29. Juli 1998 II R 64/95 (…a.a.O.) auch auf frühere Entscheidungen hingewiesen, aus denen für das FA hätte erkennbar sein müssen, dass seine Entscheidung (Aufhebung des Steuerbescheids) evtl. rechtlich fehlerhaft sein könnte (…BFH-Urteile vom 9. August 1991 III R 169/90, BFH/NV 1992, 433 und vom 26. März 1985 VIII R 225/83, BStBl II 1985, 603).

  • BFH, 13.02.1996 - VII R 55/95

    Erstattung von Vermögensteuervorauszahlungen - Eintritt der …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 10.03.2004 - 2 K 147/01
    Vorher war der Erstattungsanspruch materiell-rechtlich überhaupt nicht existent; (BFH-Urteile vom 30. April 1996 VII R 122/94;… BFH/NV 1996, 866; vom 13. Februar 1996 VII 255/95, 30. April 1996 VII R 122/94;… BFH/NV 1996, 866; vom 13. Februar 1996 VII 255/95, BFH/NV 1996, 454).

    Rn. 20 b) Durch die Aufhebung des wirksamen Bescheids lebte jedoch der Vorauszahlungsbescheid nicht wieder auf (Urteile des BFH v. 13. Februar 1996 VII R 55/95, a.a.O.; vom 29. November 1984 II R 146/83, BStBl. II 1985, 370).

  • BFH, 30.04.1996 - VII R 122/94

    Erstattungsansprüche der Rechtsnachfolgerin einer GmbH für entrichtete …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 10.03.2004 - 2 K 147/01
    Vorher war der Erstattungsanspruch materiell-rechtlich überhaupt nicht existent; (BFH-Urteile vom 30. April 1996 VII R 122/94; BFH/NV 1996, 866; vom 13. Februar 1996 VII 255/95, 30. April 1996 VII R 122/94; BFH/NV 1996, 866;… vom 13. Februar 1996 VII 255/95, BFH/NV 1996, 454).

    Ebenso wenig wie sich mit dem Grundsatz von Treu und Glauben eine Bindung der Finanzverwaltung an eine frühere Rechtsprechung bzw. frühere Verwaltungsauffassung begründen lässt, auch wenn der Steuerpflichtige sich hierauf eingestellt hat (z.B. durch die Rücknahme eines Rechtsbehelfs) und durch eine - spätere - Änderung der Rechtsprechung bzw. Verwaltungsauffassung sich sein früheres und heute ggf. nicht mehr verfolgbares Begehren als gerechtfertigt herausstellen sollte, lässt sich mit Treu und Glauben ein Festhalten des Steuerpflichtigen an einer unzutreffenden Auffassung der Finanzverwaltung begründen, wenn diese sich dem angeschlossen und entsprechende Maßnahmen getroffen hat (vgl. auch BFH-Urteil vom 30. April 1996 VII R 122/94, a.a.O.).

  • BFH, 02.03.1971 - VII R 74/68

    Rechtmäßigkeit eines Abrechnungsbescheids - Zeitpunkt der letzten …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 10.03.2004 - 2 K 147/01
    Ob eine Zahlungsverpflichtung erloschen ist, kann das FA bei bestehenden Meinungsverschiedenheiten mit dem Steuerpflichtigen nur für einen ganz bestimmten Zeitpunkt entscheiden, so dass dieser Zeitpunkt auch den später ergehenden gerichtlichen Entscheidungen zugrunde gelegt werden muss (Beschluss des BFH vom 2. März 1971 VII R 74/68, BStBl. II 1971, 498).
  • BFH, 17.06.1992 - X R 47/88

    Steuerbescheid an Verstorbenen ist nichtig

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 10.03.2004 - 2 K 147/01
    Rn. 25 Der BFH ist zwar im Falle des Urteils vom 17. Juni 1992 X R 47/88 (BStBl II 1993, 174) zu dem Ergebnis gelangt, dass ein Kläger nach den Grundsätzen von Treu und Glauben gehindert sei, aus der Nichtigkeit eines Bescheides abgeleitete Erstattungsansprüche durchzusetzen, weil die Berufung auf die Nichtigkeit zu einem schlechthin untragbaren Ergebnis führt.
  • BFH, 29.11.1984 - V R 146/83

    Umsatzsteuervorauszahlungsbescheid - Anfechtung

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 10.03.2004 - 2 K 147/01
    Rn. 20 b) Durch die Aufhebung des wirksamen Bescheids lebte jedoch der Vorauszahlungsbescheid nicht wieder auf (…Urteile des BFH v. 13. Februar 1996 VII R 55/95, a.a.O.; vom 29. November 1984 II R 146/83, BStBl. II 1985, 370).
  • BFH, 26.03.1985 - VIII R 225/83

    Einkommensteuer - Steuerbescheid - Eheleute - Bevollmächtigung - Zustellung

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 10.03.2004 - 2 K 147/01
    Im Übrigen hat der BFH in dem Urteil vom 29. Juli 1998 II R 64/95 (…a.a.O.) auch auf frühere Entscheidungen hingewiesen, aus denen für das FA hätte erkennbar sein müssen, dass seine Entscheidung (Aufhebung des Steuerbescheids) evtl. rechtlich fehlerhaft sein könnte (…BFH-Urteile vom 9. August 1991 III R 169/90, BFH/NV 1992, 433 und vom 26. März 1985 VIII R 225/83, BStBl II 1985, 603).
  • BFH, 09.08.1991 - III R 169/90

    Wirksamkeit der Bekanntgabe eines Steuerbescheids nach Übersendung an den …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 10.03.2004 - 2 K 147/01
    Im Übrigen hat der BFH in dem Urteil vom 29. Juli 1998 II R 64/95 (…a.a.O.) auch auf frühere Entscheidungen hingewiesen, aus denen für das FA hätte erkennbar sein müssen, dass seine Entscheidung (Aufhebung des Steuerbescheids) evtl. rechtlich fehlerhaft sein könnte (BFH-Urteile vom 9. August 1991 III R 169/90, BFH/NV 1992, 433 und vom 26. März 1985 VIII R 225/83, BStBl II 1985, 603).
  • BFH, 23.11.1988 - II R 10/85

    Wegfall der Grunderwerbssteuerbefreiung nach Einbringung des Einzelunternehmens …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 10.03.2004 - 2 K 147/01
    Die Wirksamkeit bzw. Rechtmäßigkeit eines Steuerbescheides hängt nicht von der einvernehmlichen Beurteilung durch den Steuerpflichtigen und das FA ab, sondern richtet sich nach dem Vorliegen der vom Gesetz geforderten Voraussetzungen (vgl. Urteil des BFH v. 23. November 1988 II R 10/85, BFH/NV 1989, 734).
  • FG Niedersachsen, 20.10.2009 - 15 K 160/09

    Bestehen eines Anspruchs auf Erstattung von Vorauszahlungen zur Einkommensteuer …

    Rn. 27 Im Ergebnis kann es nach Auffassung des Senates für die Erledigung eines Vorauszahlungsbescheides keinen Unterschied ausmachen, ob nach Ablauf der Festsetzungsfrist ein Jahressteuerbescheid ergeht, der später aufgehoben wird (…Entscheidungsfälle der BFH-Urteile vom 13. Februar 1996 VII R 55/95, BFH/NV 1996, 454; …und vom 30. April 1996 VII R 122/94, BFH/NV 1996, 866), ob innerhalb der Feststellungsfrist ein nichtiger Jahressteuerbescheid ergeht, der später aufgehoben wird (Entscheidungsfall des Urteil des FG Baden-Württemberg vom 10. März 2003 2 K 147/01, EFG 2004, 1101) oder ob -wie im Streitfall- innerhalb der Festsetzungsfrist ein Jahressteuerbescheid auf den Weg gebracht wird, dessen Zugang später nicht bewiesen werden kann.
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