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Rechtsprechung
   FG Baden-Württemberg, 21.09.2005 - 2 K 396/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,30829
FG Baden-Württemberg, 21.09.2005 - 2 K 396/02 (https://dejure.org/2005,30829)
FG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 21.09.2005 - 2 K 396/02 (https://dejure.org/2005,30829)
FG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 21. September 2005 - 2 K 396/02 (https://dejure.org/2005,30829)
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (19)

  • BFH, 24.07.1984 - VIII R 304/81

    Übernimmt das Finanzamt einen Fehler des Steuerpflichtigen, der nicht aus der …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 21.09.2005 - 2 K 396/02
    Ist die mehr als nur theoretische Möglichkeit eines Rechtsirrtums, Denkfehlers bei der Sachverhaltswürdigung oder einer unvollständigen Sachaufklärung gegeben, liegt kein mechanisches Versehen und damit keine offenbare Unrichtigkeit vor (Ständige Rechtsprechung, z. B. Urteile des Bundesfinanzhofs -BFH- vom 24. Juli 1984 VIII R 304/81, Bundessteuerblatt - BStBl - II 1984, 785; vom 28. November 1985 IV R 178/83, BStBl II 1986, 293).

    Eine "beim Erlass des Verwaltungsakts unterlaufene Unrichtigkeit" muss zwar grundsätzlich in der Sphäre der den Bescheid erlassenden Behörde entstanden sein (Urteile des BFH vom 1. Juli 1954 IV 444/53 U, BStBl II 1954, 265, sowie vom 24. Juli 1984 VIII R 304/81, BStBl II 1984, 785).

    Eine offenbare Unrichtigkeit kann jedoch auch vorliegen, wenn das FA eine in der Steuererklärung enthaltene offenbare, d. h. für das FA erkennbare Unrichtigkeit als eigene übernimmt (Urteile des BFH vom 25. Februar 1972 VIII R 141/71, BStBl II 1972, 550, sowie vom 24. Juli 1984 VIII R 304/81, a. a. O.).

  • BFH, 09.08.1991 - III R 24/87

    Grobes Verschulden i. S. des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO bei Nichtbeantwortung einer im …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 21.09.2005 - 2 K 396/02
    Auch ein steuerrechtlich nicht vorgebildeter Steuerpflichtiger handelt daher i. d. R. grob fahrlässig, wenn er eine im Steuererklärungsformular ausdrücklich gestellte Frage nicht (richtig) beantwortet (Urteile des BFH vom 9. August 1991 III R 24/87, BStBl II 1992, 65, …sowie vom 4. Februar 1993 III R 78/91, BFH/NV 1993, 641, jeweils mit weiteren Nachweisen).

    Rn. 27 Das grobe Verschulden des Klägers wird auch nicht durch mögliche Versäumnisse des FA ausgeschlossen (Urteile des BFH vom 9. August 1991 III R 24/87, BStBl II 1992, 65;… vom 4. Februar 1993 III R 78/91, a. a. O., vom 23. Oktober 2002 III R 32/00, BFH/NV 2003, 441).

  • BFH, 04.02.1993 - III R 78/91

    Antrag auf Änderung eines bestandskräftigen Einkommensteuerbescheides - Grobes …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 21.09.2005 - 2 K 396/02
    Auch ein steuerrechtlich nicht vorgebildeter Steuerpflichtiger handelt daher i. d. R. grob fahrlässig, wenn er eine im Steuererklärungsformular ausdrücklich gestellte Frage nicht (richtig) beantwortet (Urteile des BFH vom 9. August 1991 III R 24/87, BStBl II 1992, 65, sowie vom 4. Februar 1993 III R 78/91, BFH/NV 1993, 641, jeweils mit weiteren Nachweisen).

    Rn. 27 Das grobe Verschulden des Klägers wird auch nicht durch mögliche Versäumnisse des FA ausgeschlossen (Urteile des BFH vom 9. August 1991 III R 24/87, BStBl II 1992, 65; vom 4. Februar 1993 III R 78/91, a. a. O., vom 23. Oktober 2002 III R 32/00, BFH/NV 2003, 441).

  • FG Brandenburg, 19.05.1999 - 4 K 577/98

    Antrag auf Änderung eines Einkommensteueränderungsbescheids unter …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 21.09.2005 - 2 K 396/02
    Zur Beurteilung einer erkennbaren offenbaren Unrichtigkeit verweise das FA in seinem Bescheid vom 18. November 1999 auf ein Urteil des Finanzgerichts Brandenburg vom 19. Mai 1999 (Entscheidungen der Finanzgerichte 1999, 877).
  • BFH, 01.10.1993 - III R 58/92

    Wird nachträglich bekannt, daß der Steuerpflichtige nicht erklärte Einkünfte aus …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 21.09.2005 - 2 K 396/02
    Denn bei Nicht- bzw. Falschbeantwortung im Steuererklärungsformular ausdrücklich gestellter, auf bestimmte tatsächliche Vorgänge bezogener Fragen liegt kein eine grobe Fahrlässigkeit ausschließender, entschuldbarer Rechtsirrtum vor (Urteile des BFH vom 13. Juni 1999 VIII R 174/85, BStBl II 1989, 789;… vom 11. Mai 1990 VI R 76/86, BFH/NV 1991, 281; vom 1. Oktober 1993 III R 58/92, BStBl II 1994, 346).
  • BFH, 03.02.1983 - IV R 153/80

    Bei Anwendung des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO ist grobes Verschulden des steuerlichen …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 21.09.2005 - 2 K 396/02
    Insbesondere muss von Angehörigen der steuerberatenden Berufe die Kenntnis und sachgerechte Anwendung der einschlägigen steuerrechtlichen Bestimmungen erwartet werden (Urteil des BFH vom 3. Februar 1983 IV R 153/80, BStBl II 1983, 324).
  • BFH, 23.01.2001 - XI R 42/00

    Kein grobes Verschulden bei Irrtum über Gewinnbegriff

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 21.09.2005 - 2 K 396/02
    Grobe Fahrlässigkeit ist anzunehmen, wenn der Steuerpflichtige die ihm nach seinen persönlichen Fähigkeiten und Verhältnissen zumutbare Sorgfalt in ungewöhnlichem Maße und in nicht entschuldbarer Weise verletzt hat (Urteil des BFH vom 23. Januar 2001 XI R 42/00, BStBl II 2001, 379, m. w. N.).
  • BFH, 28.11.1985 - IV R 178/83

    Negativer Gewinnfeststellungsbescheid - Auslegung des Verwaltungsakts - …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 21.09.2005 - 2 K 396/02
    Ist die mehr als nur theoretische Möglichkeit eines Rechtsirrtums, Denkfehlers bei der Sachverhaltswürdigung oder einer unvollständigen Sachaufklärung gegeben, liegt kein mechanisches Versehen und damit keine offenbare Unrichtigkeit vor (Ständige Rechtsprechung, z. B. Urteile des Bundesfinanzhofs -BFH- vom 24. Juli 1984 VIII R 304/81, Bundessteuerblatt - BStBl - II 1984, 785; vom 28. November 1985 IV R 178/83, BStBl II 1986, 293).
  • BFH, 28.06.1983 - VIII R 37/81

    Bei Anwendung des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO beben eigenem groben Verschulden auch das …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 21.09.2005 - 2 K 396/02
    Denn dem Kläger ist ein grobes Verschulden seines steuerlichen Beraters bei der Anfertigung von Steuererklärungen in gleicher Weise wie das Verschulden eines Bevollmächtigten zuzurechnen (vgl. z. B. Urteil des BFH vom 28. Juni 1983 VIII R 37/81, BStBl II 1984, 2).
  • BFH, 18.04.1986 - VI R 4/83

    Berlinpräferenz - Berlinzulage - Berichtigung - Kontrollmitteilung - Fehler eines …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 21.09.2005 - 2 K 396/02
    Sie schließt vielmehr in der Regel eine offenbare Unrichtigkeit aus (Urteile des BFH v. 18. April 1986 VI R 4/83, BStBl II 1986, 541, 544, und vom 31. Juli 1990 I R 116/88, BStBl II 1991, 22).
  • BFH, 28.09.1984 - VI R 48/82

    Steuerliches Wahlrecht - Einkommensteuerfestsetzung - Bestandskraft - Änderung …

  • BFH, 23.10.2002 - III R 32/00

    Ausfüllen der Steuererklärung, grobes Verschulden

  • BFH, 31.07.1990 - I R 116/88

    Keine offenbare Unrichtigkeit i. S. des § 129 AO, wenn der Steuerpflichtige den …

  • BFH, 13.06.1989 - VIII R 174/85

    - Antragserfordernis bei einheitlich und gesondert festgestellten Verlusten nach …

  • BFH, 25.02.1972 - VIII R 141/71

    Offenbare Unrichtigkeit - Eingereichte Steuererklärung - Veranlagung gemäß Antrag …

  • BFH, 15.03.1994 - XI R 78/92

    Berichtigung eines Steuerbescheides durch die Finanzbehörde bei offensichtlicher …

  • BFH, 11.12.1973 - VIII R 171/71

    Aufwendungen - Küchenspüle - Eigenheim - Abschreibung - Anschaffungskosten - …

  • BFH, 11.05.1990 - VI R 76/86

    Anforderungen an die Änderung eines Steuerbescheides

  • BFH, 01.07.1954 - IV 444/53 U

    Anwendbarkeit des § 92 Abs. 3 Reichsabgabenordnung (AO) für Versehen der …

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