Rechtsprechung
| VG Hamburg, 30.08.2005 - 2 K 5689/04 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- hamburg.de
Streit um Festsetzung des Endes der Förderungshöchstdauer des Studiums
- openjur.de
- BRAK-Mitteilungen
Zur Qualifizierung des Bachelor-of-Law-Abschlusses
- anwaltsblatt-datenbank.de (Volltext und Entscheidungsanmerkung)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (4)
- hamburg.de
(Auszüge)
- zeit.de (Pressebericht)
Bachelor vor Gericht - Hamburger Richter halten den neuen Abschluss nicht für berufsqualifizierend
- Anwaltsblatt (Leitsatz)
§ 7 BAföG
Bachelor of Laws in der Juristenausbildung - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Festsetzung des Endes der Förderungshöchstdauer des Jurastudiums an der Bucerius Law School ; Angabe über das Ende der Förderungshöchstdauer in einem Bewilligungsbescheid als bloße Mitteilung; Erlangung eines berufsqualifizierenden Abschlusses
Besprechungen u.ä.
- anwaltsblatt-datenbank.de (Volltext und Entscheidungsanmerkung)
Verfahrensgang
- VG Hamburg, 30.08.2005 - 2 K 5689/04
- OVG Hamburg, 11.05.2006 - 4 Bf 408/05
- BVerwG, 17.10.2006 - 5 B 78.06
Papierfundstellen
- AnwBl 2006, 137
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (2)
- OVG Nordrhein-Westfalen, 06.06.1988 - 16 A 21/87
Auszug aus VG Hamburg, 30.08.2005 - 2 K 5689/04
Zwar ist in der Regel davon auszugehen, dass der Angabe des Endes der Förderungshöchstdauer in Bewilligungsbescheiden gemäß § 50 Abs. 2 Satz 4 BAföG kein Regelungscharakter und damit keine Verwaltungsaktqualität zukommt (…vgl. BVerwG, Urt. v. 27.04.1993, FamRZ 1993 S. 1373 ff.; OVG Münster, Urt. v. 06.06.1988, FamRZ 1989, S. 443 f. …und Urt. v. 21.11.1986, FamRZ 1987 S. 1203;… Ramsauer/Stallbaum/Sternal, BAföG, 4. Aufl., 2005, § 50 Rdnr. 26). - OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.1986 - 16 A 665/85
Auszug aus VG Hamburg, 30.08.2005 - 2 K 5689/04
Zwar ist in der Regel davon auszugehen, dass der Angabe des Endes der Förderungshöchstdauer in Bewilligungsbescheiden gemäß § 50 Abs. 2 Satz 4 BAföG kein Regelungscharakter und damit keine Verwaltungsaktqualität zukommt (…vgl. BVerwG, Urt. v. 27.04.1993, FamRZ 1993 S. 1373 ff.;… OVG Münster, Urt. v. 06.06.1988, FamRZ 1989, S. 443 f. und Urt. v. 21.11.1986, FamRZ 1987 S. 1203;… Ramsauer/Stallbaum/Sternal, BAföG, 4. Aufl., 2005, § 50 Rdnr. 26).
- OVG Niedersachsen, 17.08.2023 - 14 LB 326/22
Förderungsfähige Ausbildung; Auslandsausbildung; Berufsqualifikation; …
So sei der ausländische Abschluss ("Lizenz in Rechtswissenschaften") einem deutschen Abschluss auf Bachelorebene zuzuordnen; dies impliziere jedoch keine Aussage zur inhaltlichen Gleichwertigkeit (vgl. überdies: VG Hamburg, Urt. v. 30.8.2005 - 2 K 5689/04 -, juris Rn. 25: allein der Abschluss der Ersten Juristischen Staatsprüfung stellt im Fachbereich Rechtswissenschaften einen berufsqualifizierenden Abschluss dar). - VG Gelsenkirchen, 03.09.2025 - 15 K 4149/25
Verwaltungsakt, Feststellungsinteresse, vorbeugender Rechtsschutz, …
Rn. 26 Hamburgisches OVG, Urteil vom 11. Mai 2006 - 4 Bf 408/05 -, juris Rn. 28; VG Hamburg, Urteil vom 30. August 2005 - 2 K 5689/04 -, juris Rn. 18. - VG Hamburg, 08.10.2009 - 2 K 340/08
Ausbildungsförderung; Staatsexamen; Baccalaureus Juris
Der Gesetzgeber hat bei der Einführung des § 7 Abs. 1 a BAföG offenkundig nicht die Möglichkeit bedacht, dass eine Ausbildungsstätte die hochschulrechtliche Stufung des auf einen Baccalaureusabschluss bezogenen Magisterstudiengangs nicht "typenrein" umsetzt, sondern in einen auf den Abschluss des Staatsexamens gerichteten Studiengang integriert (BVerwG, Beschluss v. 17.10.2006 - 5 B 78/06 - (zu OVG Hamburg, Urteil v. 11.05.2006 - 4 Bf 408/05 - und VG Hamburg, Urteil v. 30.08.2005 - 2 K 5689/04 -), zitiert nach juris). - VG Frankfurt/Main, 30.04.2009 - 3 K 1681/07
Ausbildungsförderung und ein im Ausland erworbener erster berufsqualifizierender …
Für die meisten Studierenden bilde dieser auch das Ende der Hochschullaufbahn und den Einstieg ins Arbeitsleben.Soweit der Kläger zum Beleg für seine Rechtsauffassung auf die Entscheidung des VG Hamburg (Urteil vom 30.08.2005 - 2 K 5689/04 - Juris) verweist, erweist sich dies als nicht einschlägig.
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