Rechtsprechung
| BSG, 26.04.1990 - 2 RU 48/89 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Freizeitgestaltung - Spaziergang - Stationäre Behandlung - Unfallversicherungsschutz
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Unfallversicherungsschutz bei einem der Freizeitgestaltung dienenden Spaziergang
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- REHADAT Informationssystem (Leitsatz)
Unfallversicherungsschutz für einen Unfall beim Spaziergang, während einer stationären Behandlung
Verfahrensgang
- SG Gelsenkirchen, 19.09.1988 - S 10 U 6/88
- LSG Nordrhein-Westfalen, 29.06.1989 - L 1 U 62/88
- BSG, 26.04.1990 - 2 RU 48/89
Papierfundstellen
- NZA 1990, 954 (Ls.)
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (4)
- BSG, 27.06.1978 - 2 RU 30/78
Versicherungsschutz - Stationäre Behandlung - Spaziergang - Fehlende Anordnung …
Auszug aus BSG, 26.04.1990 - 2 RU 48/89
Für den erforderlichen inneren Zusammenhang mit der stationären Behandlung reicht ein nur zeitlicher und örtlicher nicht aus (BSG SozR 2200 § 539 Nr. 48).Versicherungsschutz nach § 539 Abs. 1 Nr. 17 Buchstabe a RVO besteht demnach nicht nur bei Verrichtungen zur Durchführung von "medizinischen Maßnahmen" (BSG SozR 2200 § 539 Nr. 48; BSG, Urteil vom 31. Oktober 1978 - 2 RU 50/78 - in USK 78131), zumal nach der Rechtsprechung des Senats das Risiko der ärztlichen Behandlung selbst nicht Gegenstand des Versicherungsschutzes ist (BSGE 46, 283, 284f.).
Die im inneren Zusammenhang mit einem Beschäftigungsverhältnis (§ 539 Abs. 1 Nr. 1 RVO) stehende Tätigkeit ist dadurch gekennzeichnet, daß sie dem Unternehmen zu dienen bestimmt ist (s BSG SozR 2200 § 539 Nr. 48 m.w.N.).
Der gleiche Unfallversicherungsschutz besteht aber auch nach der Rechtsprechung des Senats für andere, nicht ärztlich verordnete Betätigungen einer Kurteilnehmerin, die speziell der stationären Behandlung dienlich sind (BSG SozR 2200 § 539 Nr. 48 und BSG USK 78131 a.a.O.).
Vielmehr reicht es auch, daß die Kurteilnehmerin von ihrem Standpunkt aus subjektiv der Auffassung sein konnte, die Tätigkeit sei geeignet, ihrer stationären Behandlung zu dienen (BSG SozR 2200 § 539 Nr. 48).
- BSG, 29.01.1986 - 9b RU 18/85
Unfallversicherungsschutz der Rehabilitanden Paragraph bei stationärer Behandlung …
Auszug aus BSG, 26.04.1990 - 2 RU 48/89
Die Versicherte muß vielmehr als Kurteilnehmerin in der Weise tätig geworden sein, daß sie an der ihr gewährten stationären Heilbehandlung mitgewirkt hat; dazu ist sie gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 RehaAnglG "nach Kräften" verpflichtet (BSGE 59, 291, 292 m.w.N.).Der Schutzbereich des Gesetzes erfaßt die ärztlich geleitete und damit im wesentlichen fremdbestimmte Kurorganisation, in welche die Versicherte als Teilnehmerin der Rehabilitationsmaßnahme eingegliedert ist, auch insoweit, als sie funktionell über die Räumlichkeiten der Kurklinik hinausreicht (BSGE 59, 291, 292).
Dieser Zusammenhang folgt entweder aus einer entsprechenden therapeutischen Empfehlung oder aus objektiven tatsächlichen Umständen, denen nach einer nachträglichen ärztlichen Beurteilung das Verhalten der Versicherten entspricht (BSGE 59, 291, 293).
Aber diese subjektive Vorstellung muß dann auch den objektiven Gegebenheiten entsprechen (BSGE 59, 291, 294).
- BSG, 27.06.1978 - 2 RU 20/78
Arbeitsunfall - Gesundheitsstörung - Mißlungener ärztlicher Eingriff - Stationäre …
Auszug aus BSG, 26.04.1990 - 2 RU 48/89
Versicherungsschutz nach § 539 Abs. 1 Nr. 17 Buchstabe a RVO besteht demnach nicht nur bei Verrichtungen zur Durchführung von "medizinischen Maßnahmen" (…BSG SozR 2200 § 539 Nr. 48; BSG, Urteil vom 31. Oktober 1978 - 2 RU 50/78 - in USK 78131), zumal nach der Rechtsprechung des Senats das Risiko der ärztlichen Behandlung selbst nicht Gegenstand des Versicherungsschutzes ist (BSGE 46, 283, 284f.). - BSG, 31.10.1978 - 2 RU 50/78
Auszug aus BSG, 26.04.1990 - 2 RU 48/89
Versicherungsschutz nach § 539 Abs. 1 Nr. 17 Buchstabe a RVO besteht demnach nicht nur bei Verrichtungen zur Durchführung von "medizinischen Maßnahmen" (…BSG SozR 2200 § 539 Nr. 48; BSG, Urteil vom 31. Oktober 1978 - 2 RU 50/78 - in USK 78131), zumal nach der Rechtsprechung des Senats das Risiko der ärztlichen Behandlung selbst nicht Gegenstand des Versicherungsschutzes ist (BSGE 46, 283, 284f.).
- BSG, 23.06.2020 - B 2 U 12/18 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Wegeunfall - sachlicher …
Der Versicherungsschutz kann sich auch über die Räumlichkeiten der Reha-Klinik hinaus erstrecken (vgl BSG Urteil vom 26.4.1990 - 2 RU 48/89 - SozR 3-2200 § 539 Nr. 2 S 9 = juris RdNr 19; zu Spaziergängen BSG Urteil vom 15.8.1979 - 2 RU 50/79 - juris RdNr 16; vom 31.10.1978 - 2 RU 50/78 - USK 78131 = juris RdNr 18;… vom 27.6.1978 - 2 RU 30/78 - SozR 2200 § 539 Nr. 48 S 141 = juris RdNr 20; vgl auch BSG Urteil vom 11.8.1998 - B 2 U 43/97 R - juris RdNr 15; vom 26.4.1990 - 2 RU 48/89 - SozR 3-2200 § 539 Nr. 2 S 8 = juris RdNr 18;… vom 29.10.1980 - 2 RU 41/78 - SozR 2200 § 539 Nr. 72 S 205 f = juris RdNr 19)..Rn. 15 Dagegen sind vom Versicherungsschutz normale, bei Gesunden wie bei Rehabilitanden übliche Verrichtungen des Alltages, zB Ausflüge und ähnliche Unternehmungen, ausgeschlossen, sofern sie überwiegend der Freizeitgestaltung, der eigenen Unterhaltung, der Zerstreuung oder der Anregung dienen und nicht in erheblicher Weise nach ihrer Eigenart auf den Rehabilitationszweck ausgerichtet sind (vgl BSG Urteile vom 26.4.1990 - 2 RU 48/89 - SozR 3-2200 § 539 Nr. 2 S 9 = juris RdNr 20;… vom 29.1.1986 - 9b RU 18/85 - BSGE 59, 291, 293 = SozR 2200 § 539 Nr. 115 S 326 f = juris RdNr 15;… vom 23.6.1982 - 9b/8 RU 28/81 - SozR 2200 § 539 Nr. 84 S 234 f = juris RdNr 23;… vom 29.10.1980 - 2 RU 41/78 - SozR 2200 § 539 Nr. 72 S 205 f = juris RdNr 19; vom 15.8.1979 - 2 RU 50/79 - juris RdNr 16; vom 12.7.1979 - 2 RU 27/79 - USK 79245 = juris RdNr 13 …und vom 27.6.1978 - 2 RU 30/78 - SozR 2200 § 539 Nr. 48 S 142 = juris RdNr 21).
Rn. 20 Zwar können nach der Rechtsprechung des Senats vom Versicherungsschutz auch solche Betätigungen umfasst sein, die der Versicherte subjektiv für behandlungsdienlich und damit für eine Maßnahme der Rehabilitation hält, soweit die subjektive Vorstellung in den objektiven Gegebenheiten eine Stütze finden kann (vgl BSG Urteile vom 11.8.1998 - B 2 U 43/97 R - HVBG-INFO 1998, 2700 = juris RdNr 15; vom 26.4.1990 - 2 RU 48/89 - SozR 3-2200 § 539 Nr. 2 S 9 f = juris RdNr 22;… vom 29.1.1986 - 9b RU 18/85 - BSGE 59, 291, 294 = SozR 2200 § 539 Nr. 115 S 327 = juris RdNr 17 f …und vom 23.6.1982 - 9b/8 RU 28/81 - SozR 2200 § 539 Nr. 84 S 234 f = juris RdNr 23; BSG Urteil vom 11.8.1998 - B 2 U 43/97 R - HVBG-INFO 1998, 2700 = juris RdNr 15; vom 26.4.1990 - 2 RU 48/89 - SozR 3-2200 § 539 Nr. 2 S 9 f = juris RdNr 22;… vom 29.1.1986 - 9b RU 18/85 - BSGE 59, 291, 294 = SozR 2200 § 539 Nr. 115 S 327 = juris RdNr 17 f …und vom 23.6.1982 - 9b/8 RU 28/81 - SozR 2200 § 539 Nr. 84 S 234 f = juris RdNr 23).
- LSG Baden-Württemberg, 23.03.2018 - L 8 U 3286/17
Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz gem § 2 Abs 1 Nr 15 …
Nach den die gesetzliche Unfallversicherung beherrschenden allgemeinen Grundsätzen kann das aber nicht mehr angenommen werden, wenn der Rehabilitationszweck gegenüber dem Zweck der privaten Interessen dienenden Freizeitgestaltung deutlich in den Hintergrund tritt und nicht mehr wesentlich für die zum Unfall führende Verrichtung ist (BSG 26.04.1990 - 2 RU 48/89 - juris).Diese subjektive Vorstellung muss aber den objektiven Gegebenheiten entsprechen (BSG 26.04.1990 - 2 RU 48/89 - juris).
War die Aktivität aber nicht darauf ausgerichtet und dazu bestimmt dem Kurerfolg zu dienen, steht die Aktivität nicht im Zusammenhang mit der versicherten Tätigkeit i.S.d. § 2 Abs. 1 Nr. 15 Buchst. a) SGB VII (BSG 26.04.1990 - 2 RU 48/89 - juris).
- BSG, 17.06.2025 - B 2 U 6/23 R
Sturz von der Klinik-Toilette kann unfallversichert sein
Danach besteht der sachliche Zusammenhang, wenn das objektiv beobachtbare Verhalten des Verletzten - aus seiner subjektiven Sicht - dem Behandlungsziel dienen, nutzen bzw zu Gute kommen sollte und diese subjektive Ziel- bzw Zweckrichtung in den realen Gegebenheiten eine Stütze findet, dh objektivierbar ist (BSG Urteile vom 26.4.1990 - 2 RU 48/89 - SozR 3-2200 § 539 Nr. 2 …und vom 29.1.1986 - 9b RU 18/85 - BSGE 59, 291 = SozR 2200 § 539 Nr. 115).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 25.11.1998 - L 17 U 254/97
Gewährung einer Entschädigung wegen Arbeitsunfähigkeit durch Ausrutschen auf …
Zunächst muß demnach eine sachliche Verbindung mit dem Gegenstand der Versicherung bestehen, der sog. innere Zusammenhang, der es rechtfertigt, das betreffende Verhalten der versicherten Tätigkeit zuzurechnen (vgl. z.B. BSG in SozR 3-2200 § 539 Nr. 2).Versicherungsschutz nach § 539 Abs. 1 Nr. 17 Buchst. a) RVO besteht demnach nicht nur bei Verrichtungen zur Durchführung von "medizinischen Maßnahmen" (…BSG SozR 2200 § 539 Nr. 48; BSG Urteil vom 31.10.1978 - 2 RU 50/78 - in USK 78131; BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 2), zumal nach der Rechtsprechung des BSG das Risiko der ärztlichen Behandlung selbst nicht Gegenstand des Versicherungsschutzes ist (BSG SozR 2200 § 539 Nr. 47 und BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 2).
Rn. 25 Die im inneren Zusammenhang mit einem Beschäftigungsverhältnis (§ 539 Abs. 1 Nr. 1 RVO) stehende Tätigkeit ist dadurch gekennzeichnet, daß sie dem Unternehmen zu dienen bestimmt ist (…s. z.B. BSG SozR 2200 § 539 Nr. 48 m.w.N.; BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 2).
Der gleiche Unfallversicherungsschutz besteht aber nach der Rechtsprechung des 2. Senats des BSG auch für andere, nicht ärztlich verordnete Betätigungen eines Kurteilnehmers, die speziell der stationären Behandlung dienlich sind (…BSG SozR 2200 § 539 Nr. 48;… BSG in USK 78131 a.a.O.; BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 2).
Dieser Zusammenhang folgt entweder aus einer entsprechenden therapeutischen Empfehlung oder aus objektiven tatsächlichen Umständen, denen nach einer nachträglichen ärztlichen Beurteilung das Verhalten des Versicherten entspricht (BSGE 59, 291, 293 und BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 2).
Nach den die gesetzliche Unfallversicherung beherrschenden allgemeinen Grundsätzen darf das nicht mehr angenommen werden, wenn der Rehabilitationszweck gegenüber dem Zweck der privaten Interessen dienenden Tätigkeit deutlich in den Hintergrund tritt und nicht mehr wesentlich für die zum Unfall führende Verrichtung ist (BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 2;… s.a. BSG SozR 2200 § 539 Nrn. 48 und 84; BSGE 59, 291, 293).
- SG Düsseldorf, 20.06.2017 - S 6 U 545/14
Spaziergang kann Arbeitsunfall sein
Diese Auffassung wurde später lediglich insoweit leicht eingeschränkt, dass es sich hierbei um objektiv kurgerechte bzw. jedenfalls nicht kurschädliche Verrichtungen handeln müsse (Urteil 2 RU 50/79 vom 15.08.1979; vgl. auch Urteil 2 RU 48/89 vom 26.04.1990). - BSG, 11.08.1998 - B 2 U 43/97 R
Arbeitsunfall - stationäre Behandlung - innerer Zusammenhang - …
Für den erforderlichen inneren Zusammenhang mit der stationären Behandlung reicht ein nur zeitlicher oder örtlicher Bezug nicht aus (…BSG SozR 2200 § 539 Nr. 48; BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 2).Dazu reicht es aus, daß der Versicherte von seinem Standpunkt aus der Auffassung sein konnte, die Tätigkeit sei geeignet, seiner stationären Behandlung zu dienen und daß diese subjektive Meinung in den objektiv gegebenen Verhältnissen eine ausreichende Stütze findet (…BSG SozR 2200 § 539 Nr. 84; BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 2;… Krasney in Festschrift für W. Gitter, 1995, S 481, 488).
Deshalb besteht Versicherungsschutz nicht nur bei Verrichtungen, bei denen der Versicherte außerhalb der vom Versicherungsschutz nicht erfaßten ärztlichen Behandlung (…vgl BSG SozR 2200 § 539 Nrn 56, 71, 72, jeweils mwN) Anordnungen von Ärzten oder von nichtärztlichen Therapeuten gefolgt ist, sondern auch bei nicht auf Anordnung des betreuenden Klinikpersonals erfolgten Verrichtungen, wenn der Versicherte aufgrund objektiver Umstände davon ausgehen konnte, die Verrichtung sei dazu bestimmt, der stationären Behandlung zu dienen (…vgl BSG SozR 2200 § 539 Nr. 48; BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 2).
- BSG, 30.06.1999 - B 2 U 28/98 R
Arbeitsunfall - innerer Zusammenhang - eigenwirtschaftliche Tätigkeit - besondere …
Dazu genügt es, daß der Versicherte von seinem Standpunkt aus der Auffassung sein konnte, die Tätigkeit sei geeignet, seiner stationären Behandlung zu dienen und daß diese subjektive Meinung in den objektiv gegebenen Verhältnissen eine ausreichende Stütze findet (…BSG SozR 2200 § 539 Nr. 84; BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 2;… Krasney in Festschrift für Gitter, 1995, S 481, 488).Die mit der Entwicklung und dem Verlauf der die stationäre Behandlung bzw den Kuraufenthalt bedingenden - und erst recht einer davon unabhängigen - Erkrankung selbst verbundenen Risiken gehören jedoch dem privaten Bereich an und sind daher unversichert, auch wenn sie zu einem Unfall führen (BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 2;… Brackmann/Krasney, aaO, § 2 RdNr 715).
- LSG Rheinland-Pfalz, 25.10.2004 - L 2 U 200/04 Geht der Betroffene davon aus, dass sein Verhalten den Behandlungserfolg wesentlich fördert, dann ist dies nur ausreichend, wenn diese Annahme auf objektiven Gegebenheiten beruht ( BSG-Urteil vom 26.4.1990 2 RU 48/89 in SozR 2200 § 539 Nr. 2; Hauck/Haines-Keller, § 8 Rdnr 184).
(BSG-Urteil vom 26.4.1990, aaO).
Zur Frage einer mittelbaren Förderung des Kurziels hat das BSG in der Entscheidung vom 26.4.1990 (aaO) ausgeführt, dass nicht einmal ein zum Unfall führender Spaziergang durch den Kurort als dazu bestimmt gesehen werden könne, dem Kurerfolg zu dienen, auch wenn die damit einhergehende Bewegung und Entspannung den Kurerfolg gefördert haben möge.
- LSG Niedersachsen, 30.11.1998 - L 6 U 449/97
Arbeitsunfall - innerer Zusammenhang - Kuraufenthalt - Kurerfolg
26. April 1990 Az. 2 RU 48/89 in SozR 3-2200 § 539 Nr. 2; Urteil vom 17. Oktober 1990 Az. 2 RU 61/89).Entscheidend ist, daß die Verrichtungen wesentlich auf den besonderen Zweck der stationären Behandlung ausgerichtet sein müssen (Urteil vom 26. April 1990 aaO).
- LSG Schleswig-Holstein, 18.01.2007 - L 1 U 48/06
gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz - Blutstammzellspender …
Rn. 38 Allerdings besteht nach den die gesetzliche Unfallversicherung beherrschenden allgemeinen Grundsätzen kein Versicherungsschutz mehr, wenn der Versicherungszweck gegenüber privaten Interessen deutlich in den Hintergrund tritt und die zum Unfall führende Verrichtung nicht mehr wesentlich bestimmt (…vgl. BSG SozR 2200 § 539 Nr. 48; BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 2; BSG vom 8. Januar 1997 - 2 BU 257/96). - LSG Schleswig-Holstein, 23.10.2003 - L 5 U 152/02
Anspruch auf Hinterbliebenenrente; Spurloses Verschwinden eines Kapitäns von Bord …
- LSG Baden-Württemberg, 17.06.2015 - L 3 U 2579/14
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".