Rechtsprechung
| LG Saarbrücken, 25.09.2003 - 2 S 219/02 |
Volltextveröffentlichung
Wird zitiert von ... (48) Zitiert selbst (7)
- BGH, 15.10.1991 - VI ZR 314/90
Beschaffung eines gleichwertigen Ersatzfahrzeugs als Form der Naturalrestitution
Auszug aus LG Saarbrücken, 25.09.2003 - 2 S 219/02
Nach der Entscheidung des BGH, der die Kammer nunmehr folgt, ist der Geschädigte zwar unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht gehalten, im Rahmen des ihm Zumutbaren den wirtschaftlicheren Weg der Schadensbehebung zu wählen, sofern er die Höhe der für die Schadensbeseitigung aufzuwendenden Kosten beeinflussen kann (vgl. BGHZ 115, 364, 368 f.; 115, 375, 378; 132, 373, 376).Doch genügt im allgemeinen, dass er den Schaden auf der Grundlage eines von ihm eingeholten Sachverständigengutachtens berechnet, sofern das Gutachten hinreichend ausführlich ist und das Bemühen erkennen lässt, dem konkreten Schadensfall vom Standpunkt eines wirtschaftlich denkenden Betrachters gerecht zu werden (vgl. BGH VersR 1972, 1024, 1025; VersR 1989, 1056; VersR 1992, 457, 458; zum Prognoserisiko allgemein BGHZ 63, 182, 185 f; 115, 364, 370).
Deshalb ist bei der Prüfung, ob sich der Aufwand zur Schadensbeseitigung in vernünftigen Grenzen hält, eine subjektbezogene Schadensbetrachtung anzustellen, d.h. Rücksicht auf die spezielle Situation des Geschädigten, insbesondere auf seine individuellen Erkenntnis- und Einflussmöglichkeiten sowie auf die möglicherweise gerade für ihn bestehenden Schwierigkeiten zu nehmen (BGHZ 115, 364, 369; 115, 375, 378; 132, 373, 376 f.).
- BGH, 07.05.1996 - VI ZR 138/95
Ersatzfähigkeit von Mietwagenkosten
Auszug aus LG Saarbrücken, 25.09.2003 - 2 S 219/02
Nach der Entscheidung des BGH, der die Kammer nunmehr folgt, ist der Geschädigte zwar unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht gehalten, im Rahmen des ihm Zumutbaren den wirtschaftlicheren Weg der Schadensbehebung zu wählen, sofern er die Höhe der für die Schadensbeseitigung aufzuwendenden Kosten beeinflussen kann (vgl. BGHZ 115, 364, 368 f.; 115, 375, 378; 132, 373, 376).Bei dem Bemühen um eine wirtschaftlich vernünftige Objektivierung des Restitutionsbedarfs im Rahmen von 8 249 Abs. 2 Satz 1 BGB darf nicht das Grundanliegen dieser Vorschrift aus den Augen verloren werden, dass dem Geschädigten bei voller Haftung des Schädigers ein möglichst vollständiger Schadensausgleich zukommen soll ( BGHZ 132, 373, 376; Steffen, NZV 1991, 1, 3; ders. NJW 1995, 2057, 2062).
Deshalb ist bei der Prüfung, ob sich der Aufwand zur Schadensbeseitigung in vernünftigen Grenzen hält, eine subjektbezogene Schadensbetrachtung anzustellen, d.h. Rücksicht auf die spezielle Situation des Geschädigten, insbesondere auf seine individuellen Erkenntnis- und Einflussmöglichkeiten sowie auf die möglicherweise gerade für ihn bestehenden Schwierigkeiten zu nehmen (BGHZ 115, 364, 369; 115, 375, 378; 132, 373, 376 f.).
- BGH, 15.10.1991 - VI ZR 67/91
Reparatur des beschädigten Fahrzeugs bei wirtschaftlichen Totalschaden
Auszug aus LG Saarbrücken, 25.09.2003 - 2 S 219/02
Nach der Entscheidung des BGH, der die Kammer nunmehr folgt, ist der Geschädigte zwar unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht gehalten, im Rahmen des ihm Zumutbaren den wirtschaftlicheren Weg der Schadensbehebung zu wählen, sofern er die Höhe der für die Schadensbeseitigung aufzuwendenden Kosten beeinflussen kann (vgl. BGHZ 115, 364, 368 f.; 115, 375, 378; 132, 373, 376).Deshalb ist bei der Prüfung, ob sich der Aufwand zur Schadensbeseitigung in vernünftigen Grenzen hält, eine subjektbezogene Schadensbetrachtung anzustellen, d.h. Rücksicht auf die spezielle Situation des Geschädigten, insbesondere auf seine individuellen Erkenntnis- und Einflussmöglichkeiten sowie auf die möglicherweise gerade für ihn bestehenden Schwierigkeiten zu nehmen (BGHZ 115, 364, 369; 115, 375, 378; 132, 373, 376 f.).
- BGH, 29.04.2003 - VI ZR 398/02
Zur Schadensberechnung auf der Grundlage fiktiver Reparaturkosten
Auszug aus LG Saarbrücken, 25.09.2003 - 2 S 219/02
Rechnet dementsprechend der Geschädigte die Kosten der Instandsetzung als Schaden ab und weist er die Erforderlichkeit der Mittel durch die Reparaturkostenrechnung oder durch ein ordnungsgemäßes Gutachten eines Sachverständigen nach, hat der Schädiger die konkreten Tatsachen darzulegen und zu beweisen, aus denen sich die Unwirtschaftlichkeit der Abrechnung und damit ein Verstoß gegen die Schadensminderungspflicht ergibt (BGH ZIP 2003, 1158 ff). - BGH, 29.10.1974 - VI ZR 42/73
Haftung des Schädigers für ohne Schuld des Geschädigten entstandenen höheren …
Auszug aus LG Saarbrücken, 25.09.2003 - 2 S 219/02
Doch genügt im allgemeinen, dass er den Schaden auf der Grundlage eines von ihm eingeholten Sachverständigengutachtens berechnet, sofern das Gutachten hinreichend ausführlich ist und das Bemühen erkennen lässt, dem konkreten Schadensfall vom Standpunkt eines wirtschaftlich denkenden Betrachters gerecht zu werden (vgl. BGH VersR 1972, 1024, 1025; VersR 1989, 1056; VersR 1992, 457, 458; zum Prognoserisiko allgemein BGHZ 63, 182, 185 f; 115, 364, 370). - BGH, 20.06.1989 - VI ZR 334/88
Abrechnung der Reparaturkosten für seinen Unfallwagen durch den Geschädigten auf …
Auszug aus LG Saarbrücken, 25.09.2003 - 2 S 219/02
Doch genügt im allgemeinen, dass er den Schaden auf der Grundlage eines von ihm eingeholten Sachverständigengutachtens berechnet, sofern das Gutachten hinreichend ausführlich ist und das Bemühen erkennen lässt, dem konkreten Schadensfall vom Standpunkt eines wirtschaftlich denkenden Betrachters gerecht zu werden (vgl. BGH VersR 1972, 1024, 1025; VersR 1989, 1056; VersR 1992, 457, 458; zum Prognoserisiko allgemein BGHZ 63, 182, 185 f; 115, 364, 370). - BGH, 21.01.1992 - VI ZR 142/91
Berechnung des Unfallschadens auf Grundlage der Wiederbeschaffungskosten; …
Auszug aus LG Saarbrücken, 25.09.2003 - 2 S 219/02
Doch genügt im allgemeinen, dass er den Schaden auf der Grundlage eines von ihm eingeholten Sachverständigengutachtens berechnet, sofern das Gutachten hinreichend ausführlich ist und das Bemühen erkennen lässt, dem konkreten Schadensfall vom Standpunkt eines wirtschaftlich denkenden Betrachters gerecht zu werden (vgl. BGH VersR 1972, 1024, 1025; VersR 1989, 1056; VersR 1992, 457, 458; zum Prognoserisiko allgemein BGHZ 63, 182, 185 f; 115, 364, 370).
- AG Saarbrücken, 25.09.2020 - 120 C 279/20
Sachverständigenkosten: Keine besondere Berechnung von Aufwand für die …
Rn. 8 Die Vergütung des Sachverständigen darf sich an der Schadenshöhe orientieren (LG Saarbrücken, Urteil vom 25.09.2003, Az.: 2 S 219/02; Saarl. - LG München I, 23.05.2011 - 17 O 2359/08
Schadensersatz bei Verkehrsunfall: UPE-Aufschlag für Ersatzteile bei fiktiver …
Rn. 47 (1) Nach der wohl herrschenden Meinung können prozentuale Aufschläge auf Ersatzteilpreise auch bei der fiktiven Abrechnung verlangt werden (Urteil des LG Saarbrücken vom 25.09.2003, AZ: 2 S 219/02; Urteil des AG Augsburg vom 23.02.2004, AZ: 17 C 157/04; Urteil des LG Koblenz vom 18.08.2006, AZ: 14 S 68/06; Urteil des LG Köln vom 31.05.2006, Az.: 13 S 4/06; Urteil des LG Bochum vom 19.10.2007, AZ: 5 S 168/07.), wenn und soweit sie regional üblich sind (Urteil des OLG Düsseldorf vom 16.06.2008, Az.: I-1 U 246/07). - AG Saarbrücken, 05.02.2024 - 121 C 60/23 Die Vergütung des Sachverständigen darf sich an der Schadenshöhe orientieren (LG Saarbrücken, Urteil vom 25.09.2003, Az.: 2 S 219/02; Saarl.
- AG Saarbrücken, 26.02.2009 - 5 C 882/08 Die Vergütung des Sachverständigen darf sich an der Schadenshöhe orientieren (LG Saarbrücken, Urteil vom 25.09.2003, Az. 2 S 219/02; Saarl.
- AG Saarbrücken, 22.11.2007 - 5 C 489/07 Die Vergütung des Sachverständigen darf sich an der Schadenshöhe orientieren (LG Saarbrücken, Urteil vom 25.09.2003 -2 S 219/02; Saarl.
- AG Saarbrücken, 30.11.2017 - 120 C 399/17 Die Vergütung des Sachverständigen darf sich an der Schadenshöhe orientieren (LG Saarbrücken, Urteil vom 25.09.2003, Az.: 2 S 219/02; Saarl.
- AG Saarbrücken, 06.01.2005 - 5 C 676/04
Haftungsverteilung bei Kollision mit einem linksabbiegenden Bus
Es ist eine zusätzliche Darlegung und ggf. Beweisführung dahingehend erforderlich, dass eine Reparatur ohne diese Kosten bei Inanspruchnahme einer markengebundenen Fachwerkstatt (BGH, NJW 2003, 2086 = VersR 2003, 920 ; LG Saarbrücken, Urteil vom 25.09.2003 - 2 S 219/02) nicht möglich wäre. - AG Saarbrücken, 26.07.2017 - 120 C 198/17 Die Vergütung des Sachverständigen darf sich an der Schadenshöhe orientieren (LG Saarbrücken, Urteil vom 25.09.2003, Az.: 2 S 219/02; Saarl.
- AG Saarlouis, 07.11.2014 - 29 C 1102/14 Das ist nach weit überwiegender Meinung in der Rechtsprechung zulässig (LG Saarbrücken Urt. v. 25.9.2003 - 2 S 219/02 - Saarl.
- AG Saarbrücken, 01.10.2013 - 120 C 350/13 Die Vergütung des Sachverständigen darf sich an der Schadenshöhe orientieren (LG Saarbrücken, Urteil vom 25.09.2003, Az.: 2 S 219/02; Saarl.
- AG Saarbrücken, 19.07.2010 - 120 C 189/10
- AG Saarbrücken, 11.11.2008 - 5 C 903/08
- AG Saarlouis, 10.06.2016 - 29 C 653/16
- AG Saarlouis, 30.12.2015 - 29 C 1410/15
- AG Saarlouis, 27.11.2015 - 29 C 1269/15
- AG Saarlouis, 06.11.2015 - 29 C 1383/15
- AG Saarbrücken, 14.04.2014 - 120 C 37/14
- AG Saarlouis, 29.06.2011 - 29 C 571/11
- AG Saarbrücken, 08.06.2011 - 120 C 190/11
- AG Saarbrücken, 31.03.2011 - 120 C 50/11
- AG Saarlouis, 04.03.2011 - 29 C 1946/10
- AG Saarbrücken, 01.07.2009 - 5 C 160/09
- AG Saarbrücken, 29.01.2009 - 5 C 106/08
- AG Saarbrücken, 13.08.2008 - 5 C 222/08
- AG Saarlouis, 20.06.2008 - 29 C 446/08
- AG Saarbrücken, 06.02.2008 - 5 C 514/07
- AG Saarbrücken, 27.10.2017 - 121 C 339/17
- AG Saarbrücken, 28.04.2017 - 121 C 522/16
- AG Saarlouis, 30.11.2016 - 29 C 413/16
- AG Saarlouis, 12.10.2016 - 29 C 831/16
- AG Saarbrücken, 25.08.2016 - 120 C 32/16
- AG Saarlouis, 04.03.2016 - 29 C 1350/15
- AG Saarbrücken, 03.07.2015 - 120 C 156/15
- AG Saarbrücken, 29.04.2015 - 120 C 47/15
- AG Saarbrücken, 12.02.2015 - 122 C 567/14
- AG Saarbrücken, 27.02.2014 - 120 C 572/13
- AG Saarlouis, 11.02.2011 - 27 C 1920/10
- AG Saarlouis, 06.08.2010 - 29 C 879/10
- LG Saarbrücken, 22.12.2005 - 2 S 2/05
- AG Saarlouis, 27.11.2015 - 29 C 1329/15
- AG Saarlouis, 13.11.2015 - 29 C 1051/15
- AG Saarlouis, 27.03.2015 - 29 C 254/15
- AG Saarbrücken, 27.10.2014 - 120 C 350/14
- AG Saarbrücken, 08.07.2014 - 120 C 234/14
- AG Saarbrücken, 16.06.2014 - 120 C 183/14
- AG Saarlouis, 23.04.2012 - 29 C 472/12
- AG Saarbrücken, 29.09.2011 - 120 C 156/11
- AG Saarlouis, 26.06.2009 - 29 C 353/09
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Rechtsprechung
| LG Aachen, 07.11.2002 - 2 S 219/02 |
Verfahrensgang
- LG Aachen, 07.11.2002 - 2 S 219/02
- OLG Köln, 10.01.2003 - 8 W 1/03
Wird zitiert von ...
- OLG Köln, 10.01.2003 - 8 W 1/03
Verfahrensrecht; Richterablehnung
Die sofortige Beschwerde des Beklagten vom 26.11.2002 gegen den Beschluss des Landgerichts Aachen vom 07.11.2002 - 2 S 219/02 - wird kostenpflichtig als unzulässig verworfen.
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