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| OVG Nordrhein-Westfalen, 19.07.2005 - 20 D 40/04.AK |
Volltextveröffentlichungen (4)
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- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Festlegung von Flugverfahren für Anflüge und Abflüge nach Instrumentenflugregeln zum und vom Flughafen Düsseldorf; Neufestlegung einer Flugroute für Abflüge vom Flughafen Düsseldorf in südwestlicher Richtung nach Südwesteuropa; Verletzung nachbarlicher Rechte wegen der ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Nordrhein-Westfalen, 19.07.2005 - 20 D 40/04.AK
- BVerwG, 07.04.2006 - 4 B 69.05
- BVerfG, 11.07.2006 - 1 BvR 1348/06
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (8)
- BVerwG, 24.06.2004 - 4 C 11.03
Flugroutenfestlegung; planungsähnlicher Charakter; sicherheitsrechtliche …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 19.07.2005 - 20 D 40/04
Rn. 47 Vgl. BVerwG, Urteile vom 24. Juni 2004 - 4 C11.03 -, NVwZ 2004, 1229 = DVBl. 2004, 1554, und - 4 C 15.03 -, juris.doc, sowie vom 26. November 2003 - 9 C 6.02 -, BVerwGE 119, 245 = DVBl. 2004, 382 = NVwZ 2004, 473; OVG NRW, Urteil vom 30. März 2004 - 20 D 128/00.AK.Rn. 48 Vgl. BVerwG, Urteile vom 24. Juni 2004 - 4 C 11.03 -, a.a.O., und 4 C 15.03 -, a.a.O. , jeweils m.w.N. Dabei gilt es bei der Frage, welche Anforderungen im Konkreten an die Rechtfertigung und die Nachweispflichten der Behörde zu stellen sind, zu unterscheiden, ob die Flugverfahren auf der festgelegten Route für die dortige Bevölkerung mit unzumutbaren Lärmeinwirkungen verbunden sind oder ob dies nicht der Fall ist.
Rn. 49 Vgl. BVerwG, Urteile vom 24. Juni 2004 - 4 C 11.03 -, a.a.O., und 4 C 15.03 -, a.a.O.
Rn. 99 Vgl. BVerwG, Urteile vom 24. Juni 2004 - 4 C 11.03 - und vom 28. Juni 2000 - 11 C 13.99 -, jeweils a.a.O.
- BVerwG, 24.06.2004 - 4 C 15.03
Taunus-Flugrouten rechtmäßig
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 19.07.2005 - 20 D 40/04
Rn. 47 Vgl. BVerwG, Urteile vom 24. Juni 2004 - 4 C11.03 -, NVwZ 2004, 1229 = DVBl. 2004, 1554, und - 4 C 15.03 -, juris.doc, sowie vom 26. November 2003 - 9 C 6.02 -, BVerwGE 119, 245 = DVBl. 2004, 382 = NVwZ 2004, 473; OVG NRW, Urteil vom 30. März 2004 - 20 D 128/00.AK.Rn. 48 Vgl. BVerwG, Urteile vom 24. Juni 2004 - 4 C 11.03 -, a.a.O., und 4 C 15.03 -, a.a.O. , jeweils m.w.N. Dabei gilt es bei der Frage, welche Anforderungen im Konkreten an die Rechtfertigung und die Nachweispflichten der Behörde zu stellen sind, zu unterscheiden, ob die Flugverfahren auf der festgelegten Route für die dortige Bevölkerung mit unzumutbaren Lärmeinwirkungen verbunden sind oder ob dies nicht der Fall ist.
Rn. 49 Vgl. BVerwG, Urteile vom 24. Juni 2004 - 4 C 11.03 -, a.a.O., und 4 C 15.03 -, a.a.O.
Insbesondere ist die Vorschrift - wie das Bundesverwaltungsgericht u.a. in seinem Urteil vom 24. Juni 2004 - 4 C 15/03 - betont hat - entgegen der Auffassung des Vertreters des Luftfahrt- Bundesamtes in der mündlichen Verhandlung nicht auf die Abwehr etwaiger Gesundheitsgefährdungen zugeschnitten.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2004 - 20 D 134/00
Neue Betriebsgenehmigung für den Flughafen Düsseldorf nicht zu beanstanden
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 19.07.2005 - 20 D 40/04
Rn. 88 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 10. Dezember 2004 -, 20 D 134/00.AK u.a.Rn. 102 OVG NRW, Urteil vom 12. Dezember 2004 - 20 D 134/00.AK u.a. -.
Auch sonst fehlt jeder Anhalt, dass sich in Büderich entgegen der in dem Urteil des Senats vom 12. Dezember 2004 - 20 D 134/00.AK - zum Ausdruck gekommenen Einschätzung das in jenem Plan aufgestellte Schutzziel, dass in der Regel innerhalb der Schutzzone in Aufenthaltsräumen ein zulässiger Maximalpegel von 55 dB(A) eingehalten wird, unter Berücksichtigung aller möglichen Schallschutzmaßnahmen bei sachlich gerechtfertigter Pauschalierung nicht typischerweise verwirklichen ließe.
- BVerwG, 28.06.2000 - 11 C 13.99
Flugverfahren; Abflugroute; Abflugstrecken; Abwägungsgebot; Schutznorm; …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 19.07.2005 - 20 D 40/04
Rn. 69 Vgl. BVerwG, Urteil vom 28. Juni 2000 - 11 C 13.99 -, a.a.O.Rn. 99 Vgl. BVerwG, Urteile vom 24. Juni 2004 - 4 C 11.03 - und vom 28. Juni 2000 - 11 C 13.99 -, jeweils a.a.O.
- BVerwG, 26.11.2003 - 9 C 6.02
Revisionsverfahren; Berücksichtigung von Rechtsänderungen; Klageänderung; …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 19.07.2005 - 20 D 40/04
Rn. 47 Vgl. BVerwG, Urteile vom 24. Juni 2004 - 4 C11.03 -, NVwZ 2004, 1229 = DVBl. 2004, 1554, und - 4 C 15.03 -, juris.doc, sowie vom 26. November 2003 - 9 C 6.02 -, BVerwGE 119, 245 = DVBl. 2004, 382 = NVwZ 2004, 473; OVG NRW, Urteil vom 30. März 2004 - 20 D 128/00.AK.Rn. 53 Vgl. BVerwG, Urteil vom 26. November 2003 - 9 C 6.02 -, a.a.O; OVG NRW, Urteil vom 17. März 2005 - 20 D 42/02.AK u. a. -.
- BVerwG, 29.01.1991 - 4 C 51.89
Grundrechtskonkretisierende Normen
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 19.07.2005 - 20 D 40/04
Rn. 85 Vgl. BVerwG, Urteil vom 29. Januar 1991 - 4 C 51.89 -, BVerwGE 87, 332. - BVerwG, 10.08.2004 - 4 B 43.04
Bestimmung der Kriterien einer Verteilung des Fluglärms zwischen betroffenen …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 19.07.2005 - 20 D 40/04
Rn. 51 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 10. August 2004 - 4 B 43.04 - . - OVG Nordrhein-Westfalen, 30.03.2004 - 20 D 128/00
Ausgestaltung des Rechtsschutzes einer Kommune gegen die Benutzung der …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 19.07.2005 - 20 D 40/04
Rn. 47 Vgl. BVerwG, Urteile vom 24. Juni 2004 - 4 C11.03 -, NVwZ 2004, 1229 = DVBl. 2004, 1554, und - 4 C 15.03 -, juris.doc, sowie vom 26. November 2003 - 9 C 6.02 -, BVerwGE 119, 245 = DVBl. 2004, 382 = NVwZ 2004, 473; OVG NRW, Urteil vom 30. März 2004 - 20 D 128/00.AK.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 06.03.2008 - 20 B 2062/07
Anträge i.S.v. § 43 Zivilprozessordnung (ZPO) bei Anträgen eines …
An diesem Tag hat er die durch Telefax übersandte Anzeige (§ 48 ZPO) von VROVG U. vom 11. Juli 2005 in den Verfahren 20 D 40/04.AK und andere erhalten.Außerdem ergibt sich aus den in den Verfahren 20 D 86/03.AK und 20 D 40/04.AK gegen VROVG U. gestellten Befangenheitsanträgen vom 12. Juli 2005, dass dem Prozessbevollmächtigten die Verringerung der Lärmbelastung von O. schon damals bekannt war.
betreffende Urteil vom 19. Juli 2005 - 20 D 40/04.AK und andere -.
Die unterstellte Begünstigung hat der Prozessbevollmächtigte der Antragsteller ferner bereits mit seinen Befangenheitsanträgen in den Verfahren 20 D 86/03.AK und 20 D 40/04.AK sowie mit seiner Nichtzulassungsbeschwerde vom 12. September 2005 in dem Verfahren 20 D 40/04.AK geltend gemacht.
Dem Prozessbevollmächtigten der Antragsteller war aufgrund der Anzeige von VROVG U. bekannt, dass der Richter erstmals in dem Verfahren 20 D 40/04.AK sowie in weiteren Parallelverfahren auf seinen Wohnsitz hingewiesen hatte.
Jedenfalls aufgrund des Tatbestandes des Urteil vom 19. Juli 2005 - 20 D 40/04.AK und andere - war dem Prozessbevollmächtigten der Antragsteller weiter bekannt, dass es in der Vergangenheit in Bezug auf den Flughafen E. weitere Verfahren gab.
Denn ihr Prozessbevollmächtigter hat bereits mit seiner Nichtzulassungsbeschwerde vom 12. September 2005 in dem Verfahren 20 D 40/04.AK geltend gemacht, dass das subjektive Belastungsempfinden von VROVG U. offenkundig nicht den objektiven Gegebenheiten entspreche.
Gleiches gilt, soweit die Antragsteller in der Anlage B 1 das Verhalten von VROVG U. und R'inOVG C. in der mündlichen Verhandlung am 13. Juli 2005 in den Verfahren 20 D 40/04.AK und andere rügen, die Beteiligung von ROVG P. und R'inOVG C. an den Beschlüssen vom 13. Juli 2005 - 20 D 86/03.AK und 20 D 40/04.AK - über die damaligen Befangenheitsanträge des Prozessbevollmächtigten der Antragsteller anführen und - andeutungsweise - auf die "Rolle" von VROVG U. in dem von den Antragstellern nicht näher bezeichneten Verfahren "X. " verweisen.
So hat das Bundesverwaltungsgericht die Nichtzulassungsbeschwerde des Prozessbevollmächtigten der Antragsteller vom 12. September 2005 gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 20. Senats vom 19. Juli 2005 - 20 D 40/04.AK - mit Beschluss vom 7. April 2006 - 4 B 69.05 - zurückgewiesen.
betreffenden Verfahren 20 D 40/04.AK und andere stützen.
Der Zeitpunkt der Anzeige von VROVG U. vom 11. Juli 2005 in den Verfahren 20 D 40/04.AK und andere gibt keinen Anlass zur Besorgnis der Befangenheit.
Hierzu hat der 20. Senat in seinen - den Antragstellern bekannten - Beschlüssen vom 13. Juli 2005 - 20 D 40/04.AK und andere - das Erforderliche ausgeführt.
Die Mitwirkung von ROVG P. und R'inOVG C. an den Beschlüssen vom 13. Juli 2005 - 20 D 40/04.AK und andere - gibt schon deshalb keinen Anlass zur Besorgnis der Befangenheit dieser Richter, weil der Beschluss - auch unter Berücksichtigung der Ausführungen des Prozessbevollmächtigten der Antragsteller in der Begründung seiner Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision vom 12. September 2005 und der dienstlichen Äußerung von VROVG U. vom 14. Oktober 2005 (jeweils im Verfahren 20 D 40/04.AK) - weder verfahrensrechtlich noch sonst zu beanstanden ist.
Dass das Verhalten von VROVG U. und R'inOVG C. in der mündlichen Verhandlung vom 13. Juli 2005 in dem Verfahren 20 D 40/04.AK und andere Anlass zu Zweifeln an ihrer Objektivität und Neutralität gibt, haben die Antragsteller in der Anlage B 1 zum Schriftsatz ihres Prozessbevollmächtigten vom 18. Dezember 2007 lediglich behauptet, aber nicht näher dargelegt.
Eine bloße Behauptung ist auch der Vortrag der Antragsteller, der 20. Senat habe in seinem Urteil vom 19. Juli 2005 - 20 D 40/04.AK und andere - verspätetes Vorbringen der Beklagten berücksichtigt.
Der Senat hat ausweislich des Protokolls über die mündliche Verhandlung vom 13. Juli 2005 in den Verfahren 20 D 40/04.AK und andere nach einer Zwischenberatung mitgeteilt, dass er den Vortrag der Beklagten, der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Präsidenten des Luftfahrt-Bundesamtes, in deren Schriftsatz vom 8. Juli 2005 und den beigefügten Anlagen nicht berücksichtigen werde, soweit dort Tatsachen angeführt worden seien, die nicht bereits in den Gerichtsakten und Verwaltungsvorgängen enthalten seien.
Dass diese Mitteilung im Widerspruch zu Ausführungen in dem Urteil vom 19. Juli 2005 - 20 D 40/04.AK und andere - steht, erschließt sich aus dem Urteil nicht.
Rn. 93 a. Mit der im Schriftsatz des Prozessbevollmächtigten vom 18. Dezember 2007 "vollinhaltlich" in Bezug genommenen Anlage B 1 tragen die Antragsteller unter anderem vor, die Selbstanzeige in dem Verfahren 20 D 40/04.AK und andere sei angesichts der vorliegenden Beweise für die VROVG U. zuteil gewordene erhebliche Fluglärmentlastung - unabhängig davon ob er sie gefordert habe oder nicht - ein sehr starkes Indiz dafür, dass nicht nur eine von ihm ungewollte Begünstigung vorliege, sondern unter Umständen sogar eine bewusst geforderte Begünstigung, deren Gegenleistung sich in den Urteilen und Eilentscheidungen des 20. Senats niedergeschlagen habe.
Soweit die Antragsteller im Schriftsatz ihres Prozessbevollmächtigten vom 25. Januar 2008 erneut den Zeitpunkt der Anzeige von VROVG U. vom 11. Juli 2005 in den Verfahren 20 D 86/03.AK und 20 D 40/04.AK rügen, lässt sich daraus aus den bereits dargelegten Gründen die Besorgnis der Befangenheit nicht herleiten.
Nur ergänzend wird darauf hingewiesen, dass VROVG U. bereits in seiner dienstlichen Äußerung vom 12. Juli 2005 in den Verfahren 20 D 86/03.AK und 20 D 40/04.AK den späten Zeitpunkt der Anzeige bedauert hat.
Die Äußerung von ROVG P. , die unterschwellige Andeutung auf S. 22 der Anlage B 1, der unter seiner Mitwirkung ergangene Beschluss vom 13. Juli 2005 - 20 D 40/04.AK und andere - über das damalige Ablehnungsgesuch gegen VROVG U. sei nicht von einem unabhängigen Gericht getroffen worden, sei haltlos und ungehörig, ist entgegen der Auffassung der Antragsteller nicht unsachlich; deshalb trifft auch der auf die vermeintliche Unsachlichkeit gestützte Vorwurf der Antragsteller nicht zu, unglaubhaft sei die Äußerung von ROVG P. , die unterschwellige Andeutung werde ihn nicht verleiten, das Anliegen der Antragsteller in der Sache nicht mehr unbefangen zur Kenntnis zu nehmen und zu bewerten.
Die Antragsteller stützen ihre Besorgnis der Befangenheit darauf, dass R'inOVG C. seit Jahren mit VROVG U. zusammenarbeite, sie an dem Beschluss über das Ablehnungsgesuch in den Verfahren 20 D 40/04.AK und andere beteiligt gewesen sei, an dem Verfahren 20 B 1275/07.AK und dem dort ergangenen Beschluss mitgewirkt und in anderen den Flughafen E. betreffenden Verfahren Verfahrensverstöße begangen habe.
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