Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 25.08.2014 - I-26 W 24/12 (AktE) |
Volltextveröffentlichungen (6)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
AktG § 305 Abs. 1
Ermittlung der angemessenen Ausgleichszahlung und Abfindung der Minderheitsaktionäre aus Anlass des Abschlusses eines Gewinnabführungsvertrages - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Ermittlung der angemessenen Ausgleichszahlung und Abfindung der Minderheitsaktionäre aus Anlass des Abschlusses eines Gewinnabführungsvertrages
Verfahrensgang
- LG Köln, 27.04.2012 - 82 O 76/03
- OLG Düsseldorf, 25.08.2014 - I-26 W 24/12 (AktE)
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (38)
- OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - 26 W 2/06
Auszug aus OLG Düsseldorf, 25.08.2014 - 26 W 24/12
Nach zutreffender Ansicht - die die Antragsgegnerinnen mit der Beschwerdebegründung nicht in Frage stellen - ist aber auf den Ertragswert abzustellen, wenn dieser höher als der Börsenwert ist (vgl. BGHZ 147, 108, 117;… Senat, Beschlüsse vom 08.08.2013, I-26 W 15/12 (AktE) Rn. 30, 42;… 08.08.2013, I-26 W 17/12 (AktE) Rn. 29; 06.04.2011, I-26 W 2/06 Rn. 22, 98;… 23.01.2008, I-26 W 6/06 (AktE) Rn. 45;… OLG Frankfurt, Beschlüsse vom 28.03.2014, 21 W 15/11 Rn. 24;… 05.12.2013, 21 W 36/12 Rn. 19;… 17.06.2010, 5 W 39/09 Rn. 16, 73;… OLG München, Beschlüsse vom 14.07.2009, 31 Wx 121/06 Rn. 9, 40;… 19.10.2006, 31 Wx 92/05 Rn. 12;… OLG Stuttgart, Beschlüsse vom 05.11.2013, 20 W 4/12 Rn. 82 ff.;… 15.10.2013, 20 W 3/13 Rn. 84;… 24.07.2013, 20 W 2/12 Rn. 112;… 03.04.2012, 20 W 7/09 Rn. 80;… 26.10.2006, 20 W 14/05 Rn. 29; jeweils zitiert aus JURIS;… Ruiz de Vargas in: Bürgers/Körber, AktG, 3. Aufl., Anh. § 305 Rn. 49;… Meilicke/ Kleinertz in: Heidel, Aktienrecht, 4. Aufl., § 305 Rn. 36;… Servatius in: Grigoleit, AktG, § 305 Rn. 15;… Emmerich in: Emmerich/Habersack, AktG, 7. Aufl., § 305 Rn. 42 ff.;… Koppensteiner in: Kölner Kommentar zum AktG, 3. Aufl., § 305 Rn. 110, 112).Diese Entscheidungen müssen auf zutreffenden Informationen und daran orientierten, realistischen und widerspruchsfreien Annahmen aufbauen (vgl. Senat, Beschlüsse vom 06.04.2011, I-26 W 2/06 (AktE) Rn. 47;… 17.11.2008, I-26 W 6/08 (AktE) Rn. 26; OLG Stuttgart…, Beschluss vom 14.02.2008, 20 W 10/06 Rn. 22, jeweils zitiert aus JURIS).
Nach den Erkenntnissen des Senats werden Risikozuschläge entweder aus Erfahrungswerten gegriffen (vgl. Senat, Beschlüsse vom 08.08.2013, I-26 W 15/12 (AktE); 06.04.2011, I-26 W 2/06 (AktE); 25.03.2009, I-26 W 5/08 (AktE); 17.11.2008, I-26 W 6/08 (AktE), jeweils zitiert aus JURIS) oder - wie es inzwischen in der Unternehmensbewertung allgemeine Praxis ist - aus Kapitalmarktdaten abgeleitet, wobei sich dann der Risikozuschlag aus dem Produkt der Marktrisikoprämie sowie dem Beta-Faktor ergibt (vgl. Senat, Beschluss vom 12.12.2012, I-26 W 9/11 (AktE); OLG Düsseldorf, Beschluss vom 20.10.2005, I-19 W 11/04 (AktE); OLG Frankfurt, Beschlüsse vom 17.12.2012, 21 W 39/11; 29.04.2011, 21 W 13/11; 26.08.2009, 5 W 35/09; OLG München, Beschluss vom 30.11.2006, 31 Wx 59/06, jeweils zitiert aus JURIS).
Dabei kann es bei "Altfällen" der Bewertung von Versicherungsunternehmen - wie im vorliegenden Fall - zweifelhaft sein, ob die insoweit notwendige Ermittlung empirischer Kapitalmarktdaten bei längst zurückliegenden Bewertungsstichtagen noch möglich ist und zu besseren Erkenntnissen führen kann (vgl. Senat, Beschlüsse vom 17.11.2008, I-26 W 6/08 (AktE); 06.04.2011, I-26 W 2/06 (AktE), jeweils zitiert aus JURIS; sowie 19.12.2013, I-26 W 9/08 (AktE), - bislang n. v. -).
Rn. 77 Der Wachstumsabschlag von Versicherungsunternehmen wird regelmäßig zwischen 0, 5 % und 1 % angesiedelt und liegt damit tendenziell unterhalb dem von Industrieunternehmen (vgl. Senat, Beschlüsse vom 19.12.2013, I-26 W 9/08 (AktE), - bislang n. v.-: 0,75 %; 12.12.2012, I-26 W 9/11 (AktE): 0,5 %; 06.04.2011, I-26 W 2/06 (AktE): 0,75 %; OLG Frankfurt, Beschluss vom 29.04.2011, 21 W 13/11, Rn. 88, jeweils zitiert aus JURIS; Graßl/Beck in: Drukarczyk/Ernst, Branchenorientierte Unternehmensbewertung, 3. Aufl., 139, 151 f.).
- OLG Düsseldorf, 17.11.2008 - 26 W 6/08
Bemessung des Risikozuschlags bei der Entschädigung von Aktionären im Rahmen der …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 25.08.2014 - 26 W 24/12
Diese Entscheidungen müssen auf zutreffenden Informationen und daran orientierten, realistischen und widerspruchsfreien Annahmen aufbauen (…vgl. Senat, Beschlüsse vom 06.04.2011, I-26 W 2/06 (AktE) Rn. 47; 17.11.2008, I-26 W 6/08 (AktE) Rn. 26; OLG Stuttgart…, Beschluss vom 14.02.2008, 20 W 10/06 Rn. 22, jeweils zitiert aus JURIS).Zum Bewertungsstichtag noch nicht eingeleitete Maßnahmen, nicht konkretisierte Investitionen, Ertragschancen oder Belastungen sind für die Prognose der erwarteten finanziellen Überschüsse unbeachtlich, sofern sie nicht bereits im Ansatz angelegt oder durch Dokumentation im Unternehmenskonzept hinreichend konkretisiert sind (vgl. Senat, Beschluss vom 17.11.2008, I-26 W 6/08 (AktE) Rn. 26, zitiert aus JURIS).
Nach den Erkenntnissen des Senats werden Risikozuschläge entweder aus Erfahrungswerten gegriffen (vgl. Senat, Beschlüsse vom 08.08.2013, I-26 W 15/12 (AktE); 06.04.2011, I-26 W 2/06 (AktE); 25.03.2009, I-26 W 5/08 (AktE); 17.11.2008, I-26 W 6/08 (AktE), jeweils zitiert aus JURIS) oder - wie es inzwischen in der Unternehmensbewertung allgemeine Praxis ist - aus Kapitalmarktdaten abgeleitet, wobei sich dann der Risikozuschlag aus dem Produkt der Marktrisikoprämie sowie dem Beta-Faktor ergibt (vgl. Senat, Beschluss vom 12.12.2012, I-26 W 9/11 (AktE); OLG Düsseldorf, Beschluss vom 20.10.2005, I-19 W 11/04 (AktE); OLG Frankfurt, Beschlüsse vom 17.12.2012, 21 W 39/11; 29.04.2011, 21 W 13/11; 26.08.2009, 5 W 35/09; OLG München, Beschluss vom 30.11.2006, 31 Wx 59/06, jeweils zitiert aus JURIS).
Dabei kann es bei "Altfällen" der Bewertung von Versicherungsunternehmen - wie im vorliegenden Fall - zweifelhaft sein, ob die insoweit notwendige Ermittlung empirischer Kapitalmarktdaten bei längst zurückliegenden Bewertungsstichtagen noch möglich ist und zu besseren Erkenntnissen führen kann (vgl. Senat, Beschlüsse vom 17.11.2008, I-26 W 6/08 (AktE); 06.04.2011, I-26 W 2/06 (AktE), jeweils zitiert aus JURIS; sowie 19.12.2013, I-26 W 9/08 (AktE), - bislang n. v. -).
Rn. 64 In seiner Entscheidung vom 17.11.2008 (I-26 W 6/08 (AktE)) hat der Senat - bezogen auf den Stichtag Juni 1997 - einen Risikozuschlag von 2 % für angemessen gehalten, wobei ebenfalls unterschiedliche Risikozuschläge für die einzelnen Versicherungssparten angenommen worden sind.
- OLG Düsseldorf, 08.08.2013 - 26 W 15/12
Auswirkungen des Abschlusses eines Vergleichs mit einzelnen Antragstellern im …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 25.08.2014 - 26 W 24/12
Nach zutreffender Ansicht - die die Antragsgegnerinnen mit der Beschwerdebegründung nicht in Frage stellen - ist aber auf den Ertragswert abzustellen, wenn dieser höher als der Börsenwert ist (vgl. BGHZ 147, 108, 117; Senat, Beschlüsse vom 08.08.2013, I-26 W 15/12 (AktE) Rn. 30, 42;… 08.08.2013, I-26 W 17/12 (AktE) Rn. 29;… 06.04.2011, I-26 W 2/06 Rn. 22, 98;… 23.01.2008, I-26 W 6/06 (AktE) Rn. 45;… OLG Frankfurt, Beschlüsse vom 28.03.2014, 21 W 15/11 Rn. 24;… 05.12.2013, 21 W 36/12 Rn. 19;… 17.06.2010, 5 W 39/09 Rn. 16, 73;… OLG München, Beschlüsse vom 14.07.2009, 31 Wx 121/06 Rn. 9, 40;… 19.10.2006, 31 Wx 92/05 Rn. 12;… OLG Stuttgart, Beschlüsse vom 05.11.2013, 20 W 4/12 Rn. 82 ff.;… 15.10.2013, 20 W 3/13 Rn. 84;… 24.07.2013, 20 W 2/12 Rn. 112;… 03.04.2012, 20 W 7/09 Rn. 80;… 26.10.2006, 20 W 14/05 Rn. 29; jeweils zitiert aus JURIS;… Ruiz de Vargas in: Bürgers/Körber, AktG, 3. Aufl., Anh. § 305 Rn. 49;… Meilicke/ Kleinertz in: Heidel, Aktienrecht, 4. Aufl., § 305 Rn. 36;… Servatius in: Grigoleit, AktG, § 305 Rn. 15;… Emmerich in: Emmerich/Habersack, AktG, 7. Aufl., § 305 Rn. 42 ff.;… Koppensteiner in: Kölner Kommentar zum AktG, 3. Aufl., § 305 Rn. 110, 112).Der Börsenkurs kann daher in der Regel keine verlässliche Grundlage für die Beurteilung der Angemessenheit von Kompensationsleistungen liefern (vgl. Senat, Beschluss vom 08.08.2013, I-26 W 15/12 (AktE) Rn. 42, zitiert aus JURIS).
Nach den Erkenntnissen des Senats werden Risikozuschläge entweder aus Erfahrungswerten gegriffen (vgl. Senat, Beschlüsse vom 08.08.2013, I-26 W 15/12 (AktE); 06.04.2011, I-26 W 2/06 (AktE); 25.03.2009, I-26 W 5/08 (AktE); 17.11.2008, I-26 W 6/08 (AktE), jeweils zitiert aus JURIS) oder - wie es inzwischen in der Unternehmensbewertung allgemeine Praxis ist - aus Kapitalmarktdaten abgeleitet, wobei sich dann der Risikozuschlag aus dem Produkt der Marktrisikoprämie sowie dem Beta-Faktor ergibt (vgl. Senat, Beschluss vom 12.12.2012, I-26 W 9/11 (AktE); OLG Düsseldorf, Beschluss vom 20.10.2005, I-19 W 11/04 (AktE); OLG Frankfurt, Beschlüsse vom 17.12.2012, 21 W 39/11; 29.04.2011, 21 W 13/11; 26.08.2009, 5 W 35/09; OLG München, Beschluss vom 30.11.2006, 31 Wx 59/06, jeweils zitiert aus JURIS).
Rn. 68 Nahezu identische Stichtage wie hier im Dezember 2001 bzw. Juni 2002 betrifft schließlich die Bewertung eines Versicherungsunternehmens durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft D, in der spartenabhängige Risikozuschläge zwischen 1, 25 % und 3 % angenommen worden sind (vgl. Senat, Beschluss vom 08.08.2013, I-26 W 15/12 (AktE) Rn. 6, zitiert aus JURIS).
Auch bei der nahezu identische Stichtage wie hier im Dezember 2001 bzw. Juni 2002 betreffenden Bewertung eines Versicherungsunternehmens wurde durch die dortigen Sachverständigen der Wachstumsabschlag mit 1 % angenommen (vgl. Senat, Beschluss vom 08.08.2013, I-26 W 15/12 (AktE) Rn. 11, zitiert aus JURIS).
- OLG Düsseldorf, 31.03.2009 - 26 W 5/08
Begriff des abhängigen Unternehmens
Auszug aus OLG Düsseldorf, 25.08.2014 - 26 W 24/12
Die Angemessenheit der in diesem Beherrschungsvertrag festgesetzten Kompensationen war Gegenstand des durch den Senat unter dem Aktenzeichen I-26 W 5/08 (AktE) entschiedenen Verfahrens (Beschluss vom 25.03.2009, JURIS).In Rechtsprechung und Schrifttum besteht Übereinstimmung dahingehend, dass im Risikozuschlag nur außergewöhnliche Ereignisse berücksichtigt werden können, da die spezifischen Unternehmensrisiken ebenso wie die entsprechenden Chancen bereits bei der Ermittlung des Unternehmensertrages zu berücksichtigen sind (vgl. OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 31.01.2003, I-19 W 9/00 (AktE); 27.02.2004, I-19 W 3/00 (AktE); Senat, Beschluss vom 25.03.2009, I-26 W 5/08 (AktE), jeweils zitiert aus JURIS).
Nach den Erkenntnissen des Senats werden Risikozuschläge entweder aus Erfahrungswerten gegriffen (vgl. Senat, Beschlüsse vom 08.08.2013, I-26 W 15/12 (AktE); 06.04.2011, I-26 W 2/06 (AktE); 25.03.2009, I-26 W 5/08 (AktE); 17.11.2008, I-26 W 6/08 (AktE), jeweils zitiert aus JURIS) oder - wie es inzwischen in der Unternehmensbewertung allgemeine Praxis ist - aus Kapitalmarktdaten abgeleitet, wobei sich dann der Risikozuschlag aus dem Produkt der Marktrisikoprämie sowie dem Beta-Faktor ergibt (vgl. Senat, Beschluss vom 12.12.2012, I-26 W 9/11 (AktE); OLG Düsseldorf, Beschluss vom 20.10.2005, I-19 W 11/04 (AktE); OLG Frankfurt, Beschlüsse vom 17.12.2012, 21 W 39/11; 29.04.2011, 21 W 13/11; 26.08.2009, 5 W 35/09; OLG München, Beschluss vom 30.11.2006, 31 Wx 59/06, jeweils zitiert aus JURIS).
Rn. 66 Ebenso ist bei der Bewertung der D AG in dem Spruchverfahren, dem der im September 1997 mit der H AG geschlossene Beherrschungsvertrag zugrundelag (vgl. Beschluss des Senats vom 25.03.2009, I-26 W 5/08 (AktE), zitiert aus JURIS), ein Risikozuschlag von 0, 5 % angenommen worden, den zuvor das Landgericht für "angemessen niedrig" erachtet hatte (vgl. LG Köln…, Beschluss vom 17.01.2008, 82 O 77/03 Rn. 84, 89, zitiert aus JURIS).
- OLG Düsseldorf, 19.12.2013 - 26 W 9/08
Festsetzung des angemessenen Ausgleichs und der angemessenen Abfindung im …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 25.08.2014 - 26 W 24/12
Dabei kann es bei "Altfällen" der Bewertung von Versicherungsunternehmen - wie im vorliegenden Fall - zweifelhaft sein, ob die insoweit notwendige Ermittlung empirischer Kapitalmarktdaten bei längst zurückliegenden Bewertungsstichtagen noch möglich ist und zu besseren Erkenntnissen führen kann (vgl. Senat, Beschlüsse vom 17.11.2008, I-26 W 6/08 (AktE); 06.04.2011, I-26 W 2/06 (AktE), jeweils zitiert aus JURIS; sowie 19.12.2013, I-26 W 9/08 (AktE), - bislang n. v. -).Vor diesem Hintergrund ist es im vorliegenden Fall nicht zu beanstanden, dass die Sachverständigen - wie auch die Bewertungsgutachter - pauschale, aus Erfahrungswerten gegriffene Risikozuschläge zugrundelegen und diese abhängig von der jeweiligen Versicherungssparte in unterschiedlicher Höhe annehmen (vgl. Senat, Beschluss vom 19.12.2013, I-26 W 9/08 (AktE), - bislang n. v. -).
Rn. 77 Der Wachstumsabschlag von Versicherungsunternehmen wird regelmäßig zwischen 0, 5 % und 1 % angesiedelt und liegt damit tendenziell unterhalb dem von Industrieunternehmen (vgl. Senat, Beschlüsse vom 19.12.2013, I-26 W 9/08 (AktE), - bislang n. v.-: 0,75 %; 12.12.2012, I-26 W 9/11 (AktE): 0,5 %; 06.04.2011, I-26 W 2/06 (AktE): 0,75 %; OLG Frankfurt, Beschluss vom 29.04.2011, 21 W 13/11, Rn. 88, jeweils zitiert aus JURIS; Graßl/Beck in: Drukarczyk/Ernst, Branchenorientierte Unternehmensbewertung, 3. Aufl., 139, 151 f.).
- OLG Düsseldorf, 31.01.2003 - 19 W 9/00
Ermittlung des Börsenwertes einer einzugliedernden Aktiengesellschaft
Auszug aus OLG Düsseldorf, 25.08.2014 - 26 W 24/12
Das sind Betriebsstörungen infolge höherer Gewalt, Substanzverluste infolge von Betriebsstilllegungen, Aufwendungen für Umstrukturierungsmaßnahmen, Insolvenzen wichtiger Abnehmer oder Belegschaftsveränderungen sowie das stets vorhandene Insolvenzrisiko (OLG Düsseldorf WM 1992, 986, 991; NZG 2003, 588, 594 f.; AG 2004, 324, 329; BayObLG AG 1996, 127, 128).In Rechtsprechung und Schrifttum besteht Übereinstimmung dahingehend, dass im Risikozuschlag nur außergewöhnliche Ereignisse berücksichtigt werden können, da die spezifischen Unternehmensrisiken ebenso wie die entsprechenden Chancen bereits bei der Ermittlung des Unternehmensertrages zu berücksichtigen sind (vgl. OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 31.01.2003, I-19 W 9/00 (AktE); 27.02.2004, I-19 W 3/00 (AktE); Senat, Beschluss vom 25.03.2009, I-26 W 5/08 (AktE), jeweils zitiert aus JURIS).
- OLG Düsseldorf, 27.02.2004 - 19 W 3/00
Auszug aus OLG Düsseldorf, 25.08.2014 - 26 W 24/12
Das sind Betriebsstörungen infolge höherer Gewalt, Substanzverluste infolge von Betriebsstilllegungen, Aufwendungen für Umstrukturierungsmaßnahmen, Insolvenzen wichtiger Abnehmer oder Belegschaftsveränderungen sowie das stets vorhandene Insolvenzrisiko (OLG Düsseldorf WM 1992, 986, 991; NZG 2003, 588, 594 f.; AG 2004, 324, 329; BayObLG AG 1996, 127, 128).In Rechtsprechung und Schrifttum besteht Übereinstimmung dahingehend, dass im Risikozuschlag nur außergewöhnliche Ereignisse berücksichtigt werden können, da die spezifischen Unternehmensrisiken ebenso wie die entsprechenden Chancen bereits bei der Ermittlung des Unternehmensertrages zu berücksichtigen sind (vgl. OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 31.01.2003, I-19 W 9/00 (AktE); 27.02.2004, I-19 W 3/00 (AktE); Senat, Beschluss vom 25.03.2009, I-26 W 5/08 (AktE), jeweils zitiert aus JURIS).
- OLG München, 30.11.2006 - 31 Wx 59/06
Anwendung von Bewertungsgrundsätzen für Zeiträume vor deren Inkrafttreten - …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 25.08.2014 - 26 W 24/12
Nach den Erkenntnissen des Senats werden Risikozuschläge entweder aus Erfahrungswerten gegriffen (vgl. Senat, Beschlüsse vom 08.08.2013, I-26 W 15/12 (AktE); 06.04.2011, I-26 W 2/06 (AktE); 25.03.2009, I-26 W 5/08 (AktE); 17.11.2008, I-26 W 6/08 (AktE), jeweils zitiert aus JURIS) oder - wie es inzwischen in der Unternehmensbewertung allgemeine Praxis ist - aus Kapitalmarktdaten abgeleitet, wobei sich dann der Risikozuschlag aus dem Produkt der Marktrisikoprämie sowie dem Beta-Faktor ergibt (vgl. Senat, Beschluss vom 12.12.2012, I-26 W 9/11 (AktE); OLG Düsseldorf, Beschluss vom 20.10.2005, I-19 W 11/04 (AktE); OLG Frankfurt, Beschlüsse vom 17.12.2012, 21 W 39/11; 29.04.2011, 21 W 13/11; 26.08.2009, 5 W 35/09; OLG München, Beschluss vom 30.11.2006, 31 Wx 59/06, jeweils zitiert aus JURIS).Der gleiche Wert wurde vom Oberlandesgericht München bei der Bewertung eines Rückversicherers angesetzt (Beschluss vom 30.11.2006, 31 Wx 59/06 Rn. 35, zitiert aus JURIS).
- OLG Frankfurt, 29.04.2011 - 21 W 13/11
Angemessenheit der Barabfindung für Minderheitsaktionäre und der jährlichen …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 25.08.2014 - 26 W 24/12
Nach den Erkenntnissen des Senats werden Risikozuschläge entweder aus Erfahrungswerten gegriffen (vgl. Senat, Beschlüsse vom 08.08.2013, I-26 W 15/12 (AktE); 06.04.2011, I-26 W 2/06 (AktE); 25.03.2009, I-26 W 5/08 (AktE); 17.11.2008, I-26 W 6/08 (AktE), jeweils zitiert aus JURIS) oder - wie es inzwischen in der Unternehmensbewertung allgemeine Praxis ist - aus Kapitalmarktdaten abgeleitet, wobei sich dann der Risikozuschlag aus dem Produkt der Marktrisikoprämie sowie dem Beta-Faktor ergibt (vgl. Senat, Beschluss vom 12.12.2012, I-26 W 9/11 (AktE); OLG Düsseldorf, Beschluss vom 20.10.2005, I-19 W 11/04 (AktE); OLG Frankfurt, Beschlüsse vom 17.12.2012, 21 W 39/11; 29.04.2011, 21 W 13/11; 26.08.2009, 5 W 35/09; OLG München, Beschluss vom 30.11.2006, 31 Wx 59/06, jeweils zitiert aus JURIS).Rn. 77 Der Wachstumsabschlag von Versicherungsunternehmen wird regelmäßig zwischen 0, 5 % und 1 % angesiedelt und liegt damit tendenziell unterhalb dem von Industrieunternehmen (vgl. Senat, Beschlüsse vom 19.12.2013, I-26 W 9/08 (AktE), - bislang n. v.-: 0,75 %; 12.12.2012, I-26 W 9/11 (AktE): 0,5 %; 06.04.2011, I-26 W 2/06 (AktE): 0,75 %; OLG Frankfurt, Beschluss vom 29.04.2011, 21 W 13/11, Rn. 88, jeweils zitiert aus JURIS; Graßl/Beck in: Drukarczyk/Ernst, Branchenorientierte Unternehmensbewertung, 3. Aufl., 139, 151 f.).
- OLG Düsseldorf, 20.10.2005 - 19 W 11/04
Verschmelzung: Antrag auf die gerichtliche Bestimmung eines Ausgleichs durch bare …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 25.08.2014 - 26 W 24/12
Nach den Erkenntnissen des Senats werden Risikozuschläge entweder aus Erfahrungswerten gegriffen (vgl. Senat, Beschlüsse vom 08.08.2013, I-26 W 15/12 (AktE); 06.04.2011, I-26 W 2/06 (AktE); 25.03.2009, I-26 W 5/08 (AktE); 17.11.2008, I-26 W 6/08 (AktE), jeweils zitiert aus JURIS) oder - wie es inzwischen in der Unternehmensbewertung allgemeine Praxis ist - aus Kapitalmarktdaten abgeleitet, wobei sich dann der Risikozuschlag aus dem Produkt der Marktrisikoprämie sowie dem Beta-Faktor ergibt (vgl. Senat, Beschluss vom 12.12.2012, I-26 W 9/11 (AktE); OLG Düsseldorf, Beschluss vom 20.10.2005, I-19 W 11/04 (AktE); OLG Frankfurt, Beschlüsse vom 17.12.2012, 21 W 39/11; 29.04.2011, 21 W 13/11; 26.08.2009, 5 W 35/09; OLG München, Beschluss vom 30.11.2006, 31 Wx 59/06, jeweils zitiert aus JURIS).Rn. 67 In einer Entscheidung vom 20.10.2005 (OLG Düsseldorf, I-19 W 11/04 (AktE) Rn. 36, zitiert aus JURIS) ist ein Risikozuschlag von 1, 5 % - bezogen auf die Bewertung eines Lebensversicherungsunternehmens auf den Stichtag August 2000 - für angemessen gehalten worden.
- OLG Frankfurt, 26.08.2009 - 5 W 35/09
Squeeze-Out: Angemessenheit einer Barabfindung
- BGH, 12.03.2001 - II ZB 15/00
Ausgleichsansprüche außenstehender Aktionäre bei Eingliederung in die herrschende …
- OLG Stuttgart, 26.10.2006 - 20 W 14/05
Aktienrechtliches Spruchverfahren: Ergänzende Heranziehung der im Laufe des …
- OLG Frankfurt, 05.12.2013 - 21 W 36/12
Squeeze-out: Höhe der Barabfindung für Minderheitsaktionäre
- OLG Düsseldorf, 20.10.2014 - 26 W 6/13
Abschluss des Spruchverfahrens zu dem Gewinnabführungsvertrag mit der Aachener …
- BGH, 04.03.1998 - II ZB 5/97
Rechtsfolgen des Beitritts eines Unternehmens zu einem Beherrschungsvertrag
- OLG Frankfurt, 24.11.2011 - 21 W 7/11
Spruchverfahren: Ermittlung des Unternehmenswertes durch Schätzung
- OLG Stuttgart, 01.10.2003 - 4 W 34/93
Aktienrechtliches Spruchverfahren: Ermittlung des Unternehmenswerts im Wege des …
- BayObLG, 28.10.2005 - 3Z BR 71/00
Richterliches Schätzungsermessen bei Bestimmung angemessener Aktionärsabfindung - …
- BayObLG, 19.10.1995 - 3Z BR 17/90
Brauerei: Unternehmensbewertung
- OLG Frankfurt, 17.12.2012 - 21 W 39/11
Squeez-out: Angemessenheit der Abfindung (Börsenkurs als Untergrenze)
- OLG Düsseldorf, 14.01.2004 - 19 W 1/03
- LG Köln, 17.01.2008 - 82 O 77/03
Zahlung von Abfindungen an Aktionäre wegen des Abschlusses eines …
- BGH, 19.07.2010 - II ZB 18/09
Stollwerck
- BVerfG, 27.04.1999 - 1 BvR 1613/94
Bei dem Ausgleich oder der Abfindung für Aktionäre darf der Börsenkurs der Aktien …
- OLG Frankfurt, 28.03.2014 - 21 W 15/11
Angemessenheit der nach § 305 II Nr. 3 AktG für Minderheitsaktionäre zu …
- OLG München, 14.07.2009 - 31 Wx 121/06
Aktienrechtliches Spruchverfahren: Barabfindung bei Ausschluss von …
- OLG Stuttgart, 15.10.2013 - 20 W 3/13
Aktienrechtliches Spruchverfahren: Angemessenheit einer Abfindung
- OLG Stuttgart, 05.11.2013 - 20 W 4/12
Aktienrechtliches Spruchverfahren: Schätzung des Verkehrswertes des …
- OLG München, 19.10.2006 - 31 Wx 92/05
Zulässigkeit der sofortigen Beschwerde im Spruchverfahren - Berechnung des …
- OLG Stuttgart, 24.07.2013 - 20 W 2/12
Spruchverfahren: Schätzung des Verkehrswertes des Aktieneigentums
- OLG Düsseldorf, 10.06.2009 - 26 W 1/07
Maßstäbe für die Aufteilung des Unternehmenswerts auf Vorzugs- und Stammaktien
- OLG Frankfurt, 17.06.2010 - 5 W 39/09
Squeeze-Out: Angemessenheit einer Barabfindung
- OLG Düsseldorf, 23.01.2008 - 26 W 6/06
Verzinsung und Grundsatz der "vollen Entschädigung"
- OLG Stuttgart, 14.02.2008 - 20 W 10/06
Spruchstellenverfahren außenstehender Aktionäre: Berechnung von Abfindung und …
- OLG Stuttgart, 03.04.2012 - 20 W 7/09
Barabfindung außenstehender Aktionäre beim Squeeze-out: Berücksichtigung des …
- OLG Düsseldorf, 08.08.2013 - 26 W 17/12
Einigung auf Vergleichsbetrag im Spruchverfahren hat keine Indizwirkung für die …
- LG Köln, 27.04.2012 - 82 O 76/03
Abschluss des Spruchverfahrens zu dem Gewinnabführungsvertrag mit der Aachener …
- OLG Düsseldorf, 12.11.2015 - 26 W 9/14
Festsetzung der angemessenen Abfindung zu Gunsten der außenstehenden Aktionäre …
Die Ertragsaussichten der abhängigen Gesellschaft sind daher rückblickend von einem längst vergangenen Zeitraum aus zu beurteilen und zwischenzeitliche Entwicklungen auszublenden, sofern sie nicht schon im Ansatz angelegt waren (vgl. BGH NZG 1998, 379, 380; Senat, Beschluss vom 25.08.2014 - I-26 W 24/12 (AktE), n.v.). - OLG Düsseldorf, 15.11.2016 - 26 W 2/16
Höhe der angemessenen Barabfindungen bei einem einem Beherrschungs- und …
Wegen eines weiteren, zwischen der C D GmbH und der C. Lebensversicherung AG geschlossenen Gewinnabführungsvertrags war bei dem Senat ebenfalls ein Beschwerdeverfahren - zu dem Aktenzeichen I-26 W 24/12 (AktE) - anhängig, das durch Beschluss vom 25.08.2014 (juris) entschieden wurde.Parallel sind die Sachverständigen in den o. e. Verfahren mit der Begutachtung beauftragt worden, die bei dem Senat zu den Geschäftszeichen I-26 W 24/12 (AktE) und I-26 W 6/13 (AktE) anhängig waren.
- OLG Düsseldorf, 02.07.2018 - 26 W 4/17
Kriterien für die Wertermittlung in Abfindungsfällen
Auf diese Weise stellt der Börsenkurs einen Kontrollwert für das Ertragswertverfahren dar, um die Untergrenze der Abfindung in den Fällen sicherzustellen, in denen die Aktien und deren Verkehrsfähigkeit einen eigenen Handelswert über den Ertragswert hinaus generieren können (…vgl. nur Paulsen in: MünchKomm AktG, 4. A. 2015, § 305 Rn. 83; IDW S1 2008/2005/2000, Tz. 16; Senat, Beschluss v. 25.08.2014 - I-26 W 24/12 (AktE) Rn. 40 f.;… OLG München ZIP 2015, 1166 Rn. 23).
- OLG Düsseldorf, 06.09.2018 - 26 W 1/18
Bewertung eines Versicherungsunternehmens
Im Rahmen der Bewertung eines Versicherungsunternehmens ebenfalls zu einem Stichtag im Dezember 2001 wurde ein identischer Wachstumsabschlag von 1 % angenommen (Senat, Beschluss v. 25.08.2014 - I-26 W 24/12 (AktE) Rn. 66, juris). - OLG Frankfurt, 27.09.2019 - 21 W 64/14
Spruchverfahren: Angemessenheit der Abfindung nach Abschluss eines …
Ein derartiger Wert hat bereits häufiger die Billigung des Senats gefunden, auch wenn er am unteren Ende der von der Rechtsprechung akzeptierten Werte rangiert (vgl. Senat…, Beschluss vom 2. Mai 2011 - 21 W 3/11 , Juris Rn. 64 ff.; Senat…, Beschluss vom 20. Dezember 2013 - 21 W 40/11 , Juris Rn. 74 ff.; vgl. etwa für Versicherungsunternehmen OLG Düsseldorf, Beschluss vom 25. August 2014 - 26 W 24/12; OLG Frankfurt…, Beschluss vom 26. August 2009 - 5 W 35/09 , Juris Rn. 38 ). - LG Köln, 14.07.2017 - 82 O 137/07
Beendigung des Spruchverfahrens zum Squeeze-out bei der AXA Lebensversicherung AG
Der Wachstumsabschlag liegt je nach Versicherungsbranche zwischen 0, 5 % und 1 % (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 25. August 2014 - I-26 W 24/12 (AktE) -, juris Rz. 66 m.w.N.; OLG Frankfurt…, Beschluss vom 29. April 2011 - 21 W 13/11 -, juris Rz. 88; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 25. August 2014 - I-26 W 24/12 (AktE) -, juris Rz. 66 ff.). - LG Köln, 30.06.2017 - 82 O 137/07
Squeeze-out bei der AXA Lebensversicherung Aktiengesellschaft: Erstinstanzlich …
Der Wachstumsabschlag liegt je nach Versicherungsbranche zwischen 0, 5 % und 1 % (vgl" OLG Düsseldorf, Beschluss vom 25. August 2014 --1-26 W 24/12 (AktE) juris Rz. 66 m.w.N.;…OLG Frankfurt, BeSchluss vom 29. April 2011 -- 21 W 13/11 --, juris Rz. 88; OLG'Düsseldorf, Beschluss vorn 25. August 2014 --1-26 W 24/12 (AktE) juris Rz. 66 ff.). - OLG Düsseldorf, 05.09.2019 - 26 W 6/18
Barabfindung eines ausgeschiedenen Aktionärs Unangemessenheit einer geplanten …
Die von den Antragstellern zum Beleg ihrer Ansicht angeführte Senatsentscheidung vom 25.08.2014 (I-26 W 24/12 (AktE), juris) - betreffend einen Bewertungsfall aus dem Jahr 2001 - ist vorliegend schon angesichts der Situations- und Zeitpunktbezogenheit jeder Bewertung nicht einschlägig. - LG Köln, 12.05.2017 - 82 O 79/03 Wachstumsabschlag (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 25. August 2014 - I-26 W 24/12 (AktE) -, juris Rz. 66 m.w.N.).
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