Rechtsprechung
   VG Aachen, 24.11.2004 - 3 L 978/04   

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https://dejure.org/2004,9102
VG Aachen, 24.11.2004 - 3 L 978/04 (https://dejure.org/2004,9102)
VG Aachen, Entscheidung vom 24.11.2004 - 3 L 978/04 (https://dejure.org/2004,9102)
VG Aachen, Entscheidung vom 24. November 2004 - 3 L 978/04 (https://dejure.org/2004,9102)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Wolters Kluwer

    Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen der Entziehung der Fahrerlaubnis wegen gelegentlichen Cannabiskonsums; Anforderungen an die Qualifizierung der Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen

  • blutalkohol PDF, S. 550

    Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Autofahrt unter Drogeneinfluss und Aussagekraft des THC-COOH-Wertes für gelegentlichen Cannabiskonsum

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • VG München, 17.03.2005 - M 6b S 05.433

    Zusammenfassung der Ableitung der Konsumform aus der THC-COOH-Konzentration im

    Das Gericht geht daher - in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs - auch bei einer einmaligen Fahrt unter Cannabis-Einfluss im Grundsatz davon aus, dass der Fahrzeugführer nach der Regelvermutung der Nr. 9.2.2 der Anlage 4 zur FeV seine Fahreignung verloren hat (BayVGH vom 11.11.2004 11 CS 04.2893; ebenso: VG Aachen vom 24.11.2004 3 L 978/04), dass also die Einmaligkeit einer Drogenfahrt nicht ohne weiteres einen Ausnahmefall (vgl. Nr. 3 Satz 2 der Vorbemerkung der Anlage 4 zur FeV) begründet.

    THC baut sich nämlich im Körper relativ schnell ab (vgl. VG München vom 11.10.2004 M 6b S 04.4902; vom 29.11.2004 M 6a S 04.4509; VG Aachen vom 24.11.2004 3 L 978/04; Gehrmann, NZV 2002, 201 [207]); jedenfalls im Regelfall ist THC im Blut nur vier bis sechs Stunden, höchstens 12 Stunden nachweisbar (VG München vom 17.8.2004 M 6b S 04.4043; vgl. auch zu besonderen Konstellationen: VG München vom 3.11.2004 M 6a S 04.4387; vom 4.10.2004 M 6b S 04.4737; vom 4.10.2004 M 6b S 04.4475).

  • VG München, 07.02.2006 - M 6a S 06.442

    Straßenverkehrsrecht: Entziehung der Fahrerlaubnis wegen gelegenlichem

    Das Gericht geht - in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH v. 11.11.2004, Az.: 11 CS 04.2893; ebenso VG Aachen v. 24.11.2004, Az.: 3 L 978/04) - im Grundsatz davon aus, dass ein Fahrzeugführer auch bei einer einmaligen Fahrt unter Cannabiseinfluss nach der Regelvermutung der Nr. 9.2.2 der Anlage 4 zur FeV seine Fahreignung verliert.

    THC baut sich nämlich im Körper relativ schnell ab (vgl. VG München v. 11.10.1994, Az.: M 6b S 04.4902; und v. 29.11.2004, Az.: M 6a S 04.4599; VG Aachen v. 24.11.2004, Az.: 3 L 978/04; Gehrmann, NZV 2002(207)); jedenfalls im Regelfall ist THC im Blut nur 4 bis 6 Stunden, höchstens 12 Stunden nachweisbar (vgl. München v. 17.8.2004, Az. M 6b S 04.4043; vgl. auch zu besonderen Konstellationen: VG München v. 13.11.2004, Az.: M 6a S 04.4387; v. 4.10.2004, Az.: M 6b S 04.4737; v. 4.10.2004, Az.: M 6b S 04.4475).

  • VG München, 19.01.2006 - M 6b S 05.5912

    Straßenverkehrsrecht: Entziehung der Fahrerlaubnis nach gelegentlichem

    Das Gericht geht - in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH v. 11.11.2004, Az.: 11 CS 04.2893; ebenso VG Aachen v. 24.11.2004 Az.: 3 L 978/04) - im Grundsatz davon aus, dass ein Fahrzeugführer auch bei einer einmaligen Fahrt unter Cannabiseinfluss nach der Regelvermutung der Nr. 9.2.2 der Anlage 4 zur FeV seine Fahreignung verliert.

    THC baut sich nämlich im Körper relativ schnell ab (vgl. VG München v. 11.10.1994, Az.: M 6b S 04.4902; und v. 29.11.2004 Az.: M 6a S 04.4599; VG Aachen v. 24.11.2004, Az.: 3 L 978/04; Gehrmann, NZV 2002, 2001 (207)); jedenfalls im Regelfall ist THC im Blut nur 4 bis 6 Stunden, höchstens 12 Stunden nachweisbar (vgl. München v. 17.8.2004, Az.: M 6b S 04.4043; vgl. auch zu besonderen Konstellationen: VG München v. 13.11.2004, Az.: M 6a S 04.4387; v. 4.10.2004, Az.: M 6b S 04.4737; v. 4.10.2004, Az.: M 6b S 04.4475).

  • VG München, 02.03.2005 - M 6a K 04.3737
    Das Gericht geht daher - in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs - auch bei einer einmaligen Fahrt unter Cannabis-Einfluss im Grundsatz davon aus, dass der Fahrzeugführer nach der Regelvermutung der Nr. 9.2.2 der Anlage 4 zur FeV seine Fahreignung verloren hat (BayVGH vom 11.11.2004 11 CS 04.2893; ebenso: VG Aachen vom 24.11.2004 3 L 978/04), dass also die Einmaligkeit einer Drogenfahrt nicht ohne weiteres einen Ausnahmefall (vgl. Nr. 3 Satz 2 der Vorbemerkung der Anlage 4 zur FeV) begründet.

    THC baut sich nämlich im Körper relativ schnell ab (vgl. VG München vom 11.10.2004 M 6b S 04.4902; vom 29.11.2004 M 6a S 04.4509; VG Aachen vom 24.11.2004 3 L 978/04; Gehrmann, NZV 2002, 201 [207]); jedenfalls im Regelfall ist THC im Blut nur vier bis sechs Stunden, höchstens 12 Stunden nachweisbar (VG München vom 17.8.2004 M 6b S 04.4043; vgl. auch zu besonderen Konstellationen: VG München vom 3.11.2004 M 6a S 04.4387; vom 4.10.2004 M 6b S 04.4737; vom 4.10.2004 M 6b S 04.4475).

  • VG Stuttgart, 31.07.2006 - 10 K 2124/06

    Einmaliger oder gelegentlicher Konsum; Aussagekraft des THC-COOH-Wertes

    Allerdings ist bei Anwendung des Erlasses zu berücksichtigen, dass die dort genannten "Grenzwerte" zur Beurteilung der Cannabiskonsumgewohnheiten nur bei Blutuntersuchungen gelten, die von der Fahrerlaubnisbehörde angeordnet wurden, und nicht für Blutproben, die - wie hier - nach akutem Konsum abgenommen wurden (vgl. OVG Münster, B.v. 1.3.2004 - 19 B 148/04 - zit. nach juris; VG Aachen, B.v. 24.11.2004 - 3 L 978/04 - zit. nach juris).
  • VG Freiburg, 09.01.2006 - 1 K 1914/05

    Entziehung der Fahrerlaubnis - Abgrenzung der Konsumformen bei Cannabis -

    Anders als der Bayerische VGH (Beschl. v. 9.5.2005 - 11 CS 04.2526 - Juris Portal, m. w. N. aus seiner ständigen Rspr.; in diesem Sinne wohl auch Zwerger, DAR 2005, 431, 434), der die Aussagekraft von THC-COOH-Werten, die sich bei unmittelbar nach der Teilnahme am Straßenverkehr entnommenen Blutproben auf 10 ng/ml oder darüber belaufen, zugunsten einer Annahme von Gelegentlichkeit bejaht, fordert die (wohl) herrschende Meinung in Rechtsprechung und Literatur (VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 5.11.2001 - 10 S 1337/01 - NZV 2002, 294; VG Aachen, Beschl. v. 24.11.2004 - 3 L 978/04 - NWVBl 2005, 359; Hartung, VBlBW 2005, 369, 375; Dietz, BayVBl. 2005, 225, 227; Geiger, VBlBW 2004, 1, 4/5), für die nach Auffassung der Kammer die überzeugenderen Gründe sprechen, weitergehende Feststellungen.
  • VG Augsburg, 25.05.2005 - Au 3 S 05.413

    Auch bei einem THC-COOH-Wert von 31 ng/ml ist ein Rückschluss auf regelmäßigen

    kann daher in einem solchen Fall nur eingeschränkt berücksichtigt werden (VG Aachen vom 24.11.2004, 3 L 978/04, Juris-Dokument MWRE 119170400).
  • VG Stuttgart, 27.07.2006 - 10 K 1946/06

    Aussagekraft des THC-COOH-Wertes über gelegentlichen Konsum

    Allerdings ist bei Anwendung des Erlasses zu berücksichtigen, dass die dort genannten "Grenzwerte" zur Beurteilung der Cannabiskonsumgewohnheiten nur bei Blutuntersuchungen gelten, die von der Fahrerlaubnisbehörde angeordnet wurden, und nicht für Blutproben, die nach akutem Konsum abgenommen wurden (vgl. OVG Münster, B. v. 01.03.2004 - 19 B 148/04 - zit. nach juris; VG Aachen, B. v. 24.11.2004 - 3 L 978/04 - zit. nach juris).
  • VG Aachen, 05.01.2006 - 3 L 821/05

    Straßenverkehrsrecht: Entziehung der Fahrerlaubnis nach Cannabiskonsum,

    Zwar hat PD Dr. G. N. vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Bonn auf eine entsprechende Anfrage des Gerichts in einem anderen Verfahren auf Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes wegen der Entziehung einer Fahrerlaubnis (vgl. Kammerbeschluss vom 24. November 2004 - 3 L 978/04 -) bestätigt, dass die in dem Erlass genannten "Grenzwerte" zur Beurteilung der Cannabiskonsumgewohnheiten nur bei Eignungsuntersuchungen gelten, bei denen der Proband die Möglichkeit habe, einige Tage drogenfrei zu bleiben, bis er zur Untersuchung bzw. Blutentnahme gehe.
  • VG Aachen, 02.01.2007 - 3 L 645/06

    Anforderungen an die Fahreignung bei einer Substitutionsbehandlung - Entziehung

    Zwar hat PD Dr. N. vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Bonn auf eine entsprechende Anfrage des Gerichts in einem anderen Verfahren auf Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes wegen der Entziehung einer Fahrerlaubnis (vgl. Kammerbeschluss vom 24. November 2004 - 3 L 978/04 -) bestätigt, dass die in dem Erlass genannten "Grenzwerte" zur Beurteilung der Cannabiskonsumgewohnheiten nur bei Eignungsuntersuchungen gelten, bei denen der Proband die Möglichkeit habe, einige Tage drogenfrei zu bleiben, bis er zur Untersuchung bzw. Blutentnahme gehe.
  • VG Augsburg, 07.07.2005 - Au 3 S 05.585

    Straßenverkehrsrecht: Entziehung der Fahrerlaubnis wegen gelegentlichen

  • VG Augsburg, 13.03.2006 - Au 3 K 05.01781

    Straßenverkehrsrecht: Entziehung der Fahrerlaubnis nach Cannabiskonsum

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