Rechtsprechung
| OVG Sachsen, 22.05.2017 - 3 A 468/16 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Justiz Sachsen
StVZO § 31a Abs. 1
Fahrtenbuchauflage; mangelnde Mitwirkung - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Chemnitz, 02.06.2016 - 4 K 1187/15
- OVG Sachsen, 22.05.2017 - 3 A 468/16
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (6)
- OVG Sachsen, 08.04.2014 - 3 B 462/13
Fahrtenbuchauflage, Unmöglichkeit der Feststellung der Fahrereigenschaft
Auszug aus OVG Sachsen, 22.05.2017 - 3 A 468/16
Art und Ausmaß der Ermittlungen hängen insbesondere von der Art des jeweiligen Verkehrsverstoßes und der Bereitschaft des Fahrzeughalters zur Mitwirkung bei der Feststellung des Fahrers ab (SächsOVG, Beschl. v. 8. April 2014 - 3 B 462/13 -, juris Rn. 5 m. w. N.).Lehnt der Halter erkennbar die Mitwirkung an der Aufklärung des Verkehrsverstoßes ab, so ist es der Polizei nämlich regelmäßig nicht zuzumuten, wahllos zeitraubende, kaum Aussicht auf Erfolg bietende Ermittlungen zu betreiben (SächsOVG, Beschl. v. 8. April 2014 - 3 B 462/13 -, juris Rn. 6; BVerwG, Beschl. v. 9. Dezember 1993 - 11 B 113.93 -, juris;… Urt. v. 17. Dezember 1982 Buchholz 442.16 § 31a StVZO Nr. 18).
- BVerfG, 23.06.2000 - 1 BvR 830/00
Anforderungen an die Begründung des Antrags auf Zulassung der Berufung im …
Auszug aus OVG Sachsen, 22.05.2017 - 3 A 468/16
Ernstliche Zweifel in dem genannten Sinne sind anzunehmen, wenn der Antragsteller des Zulassungsverfahrens tragende Rechtssätze oder erhebliche Tatsachenfeststellungen des Verwaltungsgerichts mit schlüssigen Gegenargumenten so in Frage stellt, dass der Ausgang des Berufungsverfahrens zumindest als ungewiss erscheint (st. Rspr., vgl. SächsOVG, Beschl. v. 8. Januar 2010 - 3 B 197/07 -, juris; BVerfG, Beschl. v. 23. Juni 2000, DVBl. 2000, 1458; Beschl. v. 10. September 2009, NJW 2009, 3642). - BVerfG, 10.09.2009 - 1 BvR 814/09
Verfassungsrechtliche Anforderungen an den Rechtsschutz gegen die Aufstellung …
Auszug aus OVG Sachsen, 22.05.2017 - 3 A 468/16
Ernstliche Zweifel in dem genannten Sinne sind anzunehmen, wenn der Antragsteller des Zulassungsverfahrens tragende Rechtssätze oder erhebliche Tatsachenfeststellungen des Verwaltungsgerichts mit schlüssigen Gegenargumenten so in Frage stellt, dass der Ausgang des Berufungsverfahrens zumindest als ungewiss erscheint (st. Rspr., vgl. SächsOVG, Beschl. v. 8. Januar 2010 - 3 B 197/07 -, juris; BVerfG, Beschl. v. 23. Juni 2000, DVBl. 2000, 1458; Beschl. v. 10. September 2009, NJW 2009, 3642).
- BVerwG, 09.12.1993 - 11 B 113.93
Unmöglichkeit der Feststellung eines Fahrzeugführers - Anspruch auf Anwendung …
Auszug aus OVG Sachsen, 22.05.2017 - 3 A 468/16
Lehnt der Halter erkennbar die Mitwirkung an der Aufklärung des Verkehrsverstoßes ab, so ist es der Polizei nämlich regelmäßig nicht zuzumuten, wahllos zeitraubende, kaum Aussicht auf Erfolg bietende Ermittlungen zu betreiben (…SächsOVG, Beschl. v. 8. April 2014 - 3 B 462/13 -, juris Rn. 6; BVerwG, Beschl. v. 9. Dezember 1993 - 11 B 113.93 -, juris;… Urt. v. 17. Dezember 1982 Buchholz 442.16 § 31a StVZO Nr. 18). - OVG Sachsen, 28.11.2012 - 3 A 937/10
Auskunftsverweigerungsrecht; Auskunft; Unterlagen
Auszug aus OVG Sachsen, 22.05.2017 - 3 A 468/16
Der Antragsteller muss sich mit den Argumenten, die das Verwaltungsgericht für die angegriffene Rechtsauffassung oder Sachverhaltsdarstellung und -würdigung angeführt hat, inhaltlich auseinandersetzen und aufzeigen, warum sie aus seiner Sicht nicht tragfähig sind (SächsOVG, Beschl. v. 28. November 2012 - 3 A 937/10 -, juris m. w. N.). - OVG Sachsen, 08.01.2010 - 3 B 197/07
Beweiswürdigung durch das erstinstanzliche Gericht und Zulassung der Berufung
Auszug aus OVG Sachsen, 22.05.2017 - 3 A 468/16
Ernstliche Zweifel in dem genannten Sinne sind anzunehmen, wenn der Antragsteller des Zulassungsverfahrens tragende Rechtssätze oder erhebliche Tatsachenfeststellungen des Verwaltungsgerichts mit schlüssigen Gegenargumenten so in Frage stellt, dass der Ausgang des Berufungsverfahrens zumindest als ungewiss erscheint (st. Rspr., vgl. SächsOVG, Beschl. v. 8. Januar 2010 - 3 B 197/07 -, juris; BVerfG, Beschl. v. 23. Juni 2000, DVBl. 2000, 1458; Beschl. v. 10. September 2009, NJW 2009, 3642).
- OVG Sachsen, 24.10.2017 - 3 A 37/17
Fahrtenbuch; Firmenfahrzeug; Unmöglichkeit; Mitwirkungspflicht; rechtzeitige …
Denn es ist der Polizei regelmäßig nicht zuzumuten, wahllos zeitraubende, kaum Aussicht auf Erfolg bietende Ermittlungen zu betreiben (…BVerwG, Beschl. v. 9. Dezember 1993 - 11 B 113.93 -, juris Rn. 4; SächsOVG, Beschl. v. 22. Mai 2017 - 3 A 468/16 -, juris Rn. 7;… Beschl. v. 8. April 2014 - 3 B 462/13 -, juris Rn. 6).Zum anderen soll künftigen Fahrern zum Bewusstsein gebracht werden, dass sie als Täter ermittelt und mit Sanktionen belegt werden können, wenn sie sich als Fahrzeugführer verkehrswidrig verhalten (…BVerwG, Urt. v. 17. Dezember 1982 - 7 C 3.80 -, juris; st. Rspr des Senats: vgl: SächsOVG, Beschl. v. 22. Mai 2017 a. a. O. Rn. 8;… Beschl. v. 4. August 2014 - 3 B 90/14 -, juris Rn. 4;… Dauer, in: Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 43. Aufl. 2015, § 31a StVZO Rn. 2, Rn. 4 m. w. N.).
- OVG Sachsen, 31.08.2017 - 3 A 445/16
Fahrtenbuchauflage; Unmöglichkeit; Zeugnisverweigerungsrecht; Firmenwagen
Denn es ist der Polizei regelmäßig nicht zuzumuten, wahllos zeitraubende, kaum Aussicht auf Erfolg bietende Ermittlungen zu betreiben (…BVerwG, Beschl. v. 9. Dezember 1993 - 11 B 113.93 -, juris Rn. 4; SächsOVG, Beschl. v. 22. Mai 2017 - 3 A 468/16 -, juris Rn. 7;… Beschl. v. 8. April 2014 - 3 B 462/13 -, juris Rn. 6).Zum anderen soll künftigen Fahrern zum Bewusstsein gebracht werden, dass sie als Täter ermittelt und mit Sanktionen belegt werden können, wenn sie sich als Fahrzeugführer verkehrswidrig verhalten (…BVerwG, Urt. v. 17. Dezember 1982 - 7 C 3.80 -, juris; st. Rspr des Senats: vgl: SächsOVG, Beschl. v. 22. Mai 2017 a. a. O. Rn. 8;… Beschl. v. 4. August 2014 - 3 B 90/14 -, juris Rn. 4;… Dauer, in: Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 43. Aufl. 2015, § 31a StVZO Rn. 2, Rn. 4 m. w. N.).
- VGH Bayern, 23.08.2018 - 11 CS 17.2235
Anordnung einer Fahrtenbuchauflage
Soweit nunmehr noch ins Feld geführt wird, dass die schlechte Qualität des Fotos nicht der Antragstellerin anzulasten und diese bisher nicht negativ in Erscheinung getreten sei, gehen auch diese Einwände fehl (…vgl. OVG NW, B.v. 26.3.2018 a.a.O. Rn. 8; SächsOVG, B.v. 22.5.2017 - 3 A 468/16 - juris Rn. 8).
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