Rechtsprechung
| BAG, 28.03.1977 - 3 AZR 652/76 |
Volltextveröffentlichungen (2)
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Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Berufungsschrift - Unterschrift durch eine postulationsfähige Person - Lesbarkeit der Unterschrift
Verfahrensgang
- LAG München, 27.08.1976 - 1 Sa 290/76
- BAG, 28.03.1977 - 3 AZR 652/76
Papierfundstellen
- DB 1977, 1564
Wird zitiert von ... (14) Zitiert selbst (10)
- BGH, 04.06.1975 - I ZR 114/74
Anforderungen an eine "Unterschrift" im Sinne des § 130 Nr. 6 ZPO …
Auszug aus BAG, 28.03.1977 - 3 AZR 652/76
III. 73/00|RG; 04.05.1900; III 73/00">RGZ 46, 375 C377]; BGH LM Nr. 3 zu § 518 Abs. 4 ZPO; BGH NJW 1975, 1705 f.; BGH VersR 1973, 636).Die Unterschrift muß, um diesen Zweck zu gewährleisten, ein Schriftbild aufweisen, das individuell und einmalig ist, entsprechende charakteristische Merkmale hat und sich so als eine die Identität des Unterzeichnen den ausreichend kennzeichnende Unterschrift des Namens darstellt, die von Dritten nicht ohne weiteres nachgeahmt werden kann (BAG AP Nr. 1 zu § 130 ZPO; BGH NJW 1975, 1705 [1706]; BGH VersR 1971, 373).
Insgesamt läßt die Rechtsprechung die Tendenz erkennen, die an die Unterschrift eines Rechtsanwalts zu stellenden Anforderungen nicht zu überspannen, um den Weg zu einer materiell richtigen Entscheidung nicht zu versperren (so: BAG AP Nr. 1 zu § 130 ZPO; vgl. dazu zuletzt: BGH NJW 1975, 1705 [1706]; BSG NJW 1975, 1799 [1800]; BGH VersR 1976, 489 f.).
- BGH, 07.01.1959 - 2 StR 550/58
Leserlichkeit der Unterzeichnung einer Revisionsbegründung bei Entbehren des …
Auszug aus BAG, 28.03.1977 - 3 AZR 652/76
Es muß ein Mindestmaß an Ähnlichkeit mit dieser Schrift in dem Sinne erhalten geblieben sein, daß ein Dritter, der den Namen des Unterzeichnenden kennt, diesen Namen aus dem Schriftbild noch herauslesen kann (BGH NJW 1959, 734).Daß die Unterschrift charakteristisc ist, ergibt sich ferner daraus, daß der unterzeichnende Assessor T , wie aus den Akten ersichtlich, weitere Schriftstücke stets in derselben Weise unterschrieben hat (vgl. dazu BGH NJW 1959, 734} BGH VersE 1976, 489 f.).
- BAG, 22.06.1956 - 1 AZB 28/55
Auszug aus BAG, 28.03.1977 - 3 AZR 652/76
Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts und des Bundesgerichtshofs - wie auch schon des Reichsgerichts - muß die Berufungsschrift als bestimmender Schriftsatz die eigenhändige Unterschrift eines postulationsfähigen Prozeßbevollmächtigten oder eines ebenfalls postulationsfähigen Vertreters des Prozeß bevollmächtigten des Rechtsmittelklägers tragen (BAG AP Nr. 11 zu § 518 ZPO; BAG 3, 55 C57 ff .1 = AP Nr. 10 zu § 11 ArbGG; - A - RGZ 151, 82 [83 f.]; BGH LM Nr. 3 zu § 518 Abs. 4 ZPO; BGH VersR 1973, 636).Die Unterschrift soll dabei dem Nachweis dienen, daß der Schriftsatz von einer Person, die nach der maßgeblichen Prozeßordnung befähigt und befugt ist, Prozeßhandlungen vorzunehmen, in eigener Verantwortung vorgetragen wird (BAG 3, 55 C57 ff.] = AP Nr. 10 zu § 11 ArbGG 1953; BAG AP Nr. 11 zu § 518 ZPO; …
- BGH, 04.04.1973 - VIII ZB 11/73
Berufungsbegründung - Zugelassener Anwalt - Nachweis der Zulassung - Unterschrift …
Auszug aus BAG, 28.03.1977 - 3 AZR 652/76
Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts und des Bundesgerichtshofs - wie auch schon des Reichsgerichts - muß die Berufungsschrift als bestimmender Schriftsatz die eigenhändige Unterschrift eines postulationsfähigen Prozeßbevollmächtigten oder eines ebenfalls postulationsfähigen Vertreters des Prozeß bevollmächtigten des Rechtsmittelklägers tragen (BAG AP Nr. 11 zu § 518 ZPO; BAG 3, 55 C57 ff .1 = AP Nr. 10 zu § 11 ArbGG; - A - RGZ 151, 82 [83 f.]; BGH LM Nr. 3 zu § 518 Abs. 4 ZPO; BGH VersR 1973, 636).III. 73/00|RG; 04.05.1900; III 73/00">RGZ 46, 375 C377]; BGH LM Nr. 3 zu § 518 Abs. 4 ZPO; BGH NJW 1975, 1705 f.; BGH VersR 1973, 636).
- BAG, 08.03.1957 - 1 ABR 5/55
Nichtigkeit der Wahl durch Beeinflussung - Verstosse gegen wesentliche …
Auszug aus BAG, 28.03.1977 - 3 AZR 652/76
Der Bevollmächtigte muß allerdings mit seiner Unterschrift die Verantwortung für den Inhalt der Schrift übernehmen (BAG 4, 63 [65] = AP Nr. 1 zu § 19 BetrVG 1952} BAG 11-, 130 ff. = AP Nr. 15 zu § 519 ZPO). - BSG, 04.06.1975 - 11 RA 189/74
Namensunterschrift - Wirksamkeit - Herauslesbarkeit des Namens - Erlernbarkeit …
Auszug aus BAG, 28.03.1977 - 3 AZR 652/76
Insgesamt läßt die Rechtsprechung die Tendenz erkennen, die an die Unterschrift eines Rechtsanwalts zu stellenden Anforderungen nicht zu überspannen, um den Weg zu einer materiell richtigen Entscheidung nicht zu versperren (so: BAG AP Nr. 1 zu § 130 ZPO; vgl. dazu zuletzt: BGH NJW 1975, 1705 [1706]; BSG NJW 1975, 1799 [1800]; BGH VersR 1976, 489 f.). - RG, 15.05.1936 - 2/36/V 62/35
Müssen in Anwaltsprozessen bestimmende Schriftsätze von einem bei dem …
Auszug aus BAG, 28.03.1977 - 3 AZR 652/76
Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts und des Bundesgerichtshofs - wie auch schon des Reichsgerichts - muß die Berufungsschrift als bestimmender Schriftsatz die eigenhändige Unterschrift eines postulationsfähigen Prozeßbevollmächtigten oder eines ebenfalls postulationsfähigen Vertreters des Prozeß bevollmächtigten des Rechtsmittelklägers tragen (BAG AP Nr. 11 zu § 518 ZPO; BAG 3, 55 C57 ff .1 = AP Nr. 10 zu § 11 ArbGG; - A - RGZ 151, 82 [83 f.]; BGH LM Nr. 3 zu § 518 Abs. 4 ZPO; BGH VersR 1973, 636). - BGH, 22.12.1970 - VI ZB 18/70
Schriftverkehr - Unterschrift - Fristversäumnis - Unabwendbarer Zufall - Wohnort
Auszug aus BAG, 28.03.1977 - 3 AZR 652/76
Die Unterschrift muß, um diesen Zweck zu gewährleisten, ein Schriftbild aufweisen, das individuell und einmalig ist, entsprechende charakteristische Merkmale hat und sich so als eine die Identität des Unterzeichnen den ausreichend kennzeichnende Unterschrift des Namens darstellt, die von Dritten nicht ohne weiteres nachgeahmt werden kann (BAG AP Nr. 1 zu § 130 ZPO; BGH NJW 1975, 1705 [1706]; BGH VersR 1971, 373). - BAG, 26.05.1961 - 1 AZB 8/61
Berufungsbegründungsschrift - Rechtsanwalt - Eigenhändige Unterschrift - …
Auszug aus BAG, 28.03.1977 - 3 AZR 652/76
Denn der Sinn einer solchen Unterzeichnung ist durchweg, daß der Unterzeichner für den Inhalt des von ihm Unterzeichneten Schriftstückes geradestehen will (BAG 11, 130 ff. = AP Nr. 15 zu § 519 ZPO). - LAG München, 27.08.1976 - 1 Sa 290/76
Auszug aus BAG, 28.03.1977 - 3 AZR 652/76
Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des Landesarbeitsgerichts München vom 27- August 1976 - 1 Sa 290/76 - aufgehoben.
- BAG, 11.08.1987 - 7 AZB 17/87
Form der Berufungsbegründungsschrift bei einem durch Telekopie eingelegten …
Die eigenhändige Unterschrift soll dem Nachweis dienen, daß das Rechtsmittel von einer Person, die nach der maßgeblichen Prozeßordnung befähigt und befugt ist, Prozeßhandlungen vorzunehmen, in eigener Verantwortung eingelegt bzw. begründet wird (BAG Urteil vom 28. März 1977 - 3 AZR 652/76 - AP Nr. 38 zu § 518 ZPO; BGH Beschluß vom 20. Dezember 1965 - VIII ZB 33/65 - LM Nr. 3 zu § 518 Abs. 4 ZPO; BGH Urteil vom 4. Juni 1975 - I ZR 14/74 - NJW 1975, 1705; BGH Beschluß vom 22. Dezember 1970 - VI ZB 18/70 - VersR 1971, 373).Es ist regelmäßig davon auszugehen, daß ein Prozeßbevollmächtigter mit seiner Unterschrift auch für den Inhalt eines bestimmenden Schriftsatzes die Verantwortung übernimmt (BAG Urteil vom 28. März 1977 - 3 AZR 652/76 - AP Nr. 38 zu § 518 ZPO, unter II der Gründe; BAGE 4, 63, 65 = AP Nr. 1 zu § 19 BetrVG 1952; BAGE 11, 130 ff. = AP Nr. 15 zu § 519 ZPO).
Auch in den Fällen der zuletzt genannten Art ist die Unterzeichnung der Rechtsmittel- oder Rechtsmittelbegründungsschrift durch einen Vertreter des Prozeßbevollmächtigten zulässig, wenn der Unterzeichnende zur Vertretung befugt ist (BGH Beschluß vom 19. Februar 1976 - VII ZB 1/76 - VersR 1976, 689; BGH Beschluß vom 24. März 1976 - VIII ZB 4/76 - VersR 1976, 830; BAG Urteil vom 28. März 1977 - 3 AZR 652/76 - AP Nr. 38 zu § 518 ZPO; BAG Urteil vom 26. Juli 1967 - 4 AZR 172/66 - AP Nr. 11 zu § 518 ZPO;… Wieczorek/Rössler, ZPO, 2. Aufl., § 518 Anm. B I b;… Zöller/Schneider, ZPO, 15. Aufl., § 518 Rz 25).
- BAG, 11.08.1987 - 7 AZB 14/87
Eigenhändige Unterschrift eines vor dem Arbeitsgericht postulationsfähigen …
Die eigenhändige Unterschrift soll dem Nachweis dienen, daß das Rechtsmittel von einer Person, die nach der maßgeblichen Prozeßordnung befähigt und befugt ist, Prozeßhandlungen vorzunehmen, in eigener Verantwortung eingelegt bzw. begründet wird (BAG Urteil vom 28. März 1977 - 3 AZR 652/76 - AP Nr. 38 zu § 518 ZPO; BGH Beschluß vom 20. Dezember 1965 - VIII ZB 33/65 - LM Nr. 3 zu § 518 Abs. 4 ZPO; BGH Urteil vom 4. Juni 1975 - I ZR 114/74 - NJW 1975, 1705; BGH Beschluß vom 22. Dezember 1970 - VI ZB 18/70 - VersR 1971, 373).Es ist regelmäßig davon auszugehen, daß ein Prozeßbevollmächtigter mit seiner Unterschrift auch für den Inhalt eines bestimmenden Schriftsatzes die Verantwortung übernimmt (BAG Urteil vom 28. März 1977 - 3 AZR 652/76 - AP Nr. 38 zu § 518 ZPO, unter II der Gründe; BAGE 4, 63, 65 = AP Nr. 1 zu § 19 BetrVG 1952; BAGE 11, 130 ff. = AP Nr. 15 zu § 519 ZPO).
Auch in den Fällen der zuletzt genannten Art ist die Unterzeichnung der Rechtsmittel- oder Rechtsmittelbegründungsschrift durch einen Vertreter des Prozeßbevollmächtigten zulässig, wenn der Unterzeichnende zur Vertretung befugt ist (BGH Beschluß vom 19. Februar 1976 - VII ZB 1/76 - VersR 1976, 689; BGH Beschluß vom 24. März 1976 - VIII ZB 4/76 - VersR 1976, 830; BAG Urteil vom 28. März 1977 - 3 AZR 652/76 - AP Nr. 38 zu § 518 ZPO; BAG Urteil vom 26. Juli 1967 - 4 AZR 172/66 - AP Nr. 11 zu § 518 ZPO;… Wieczorek/Rössler, ZPO, 2. Aufl., § 518 Anm. B I b;… Zöller/Schneider, ZPO, 15. Aufl., § 518 Rz 25).
- BAG, 11.08.1987 - 7 AZB 15/87
Formerfordernis einer Berufungsschrift im arbeitsgerichtlichen Prozess
Die eigenhändige Unterschrift soll dem Nachweis dienen, daß das Rechtsmittel von einer Person, die nach der maßgeblichen Prozeßordnung befähigt und befugt ist, Prozeßhandlungen vorzunehmen, in eigener Verantwortung eingelegt bzw. begründet wird (BAG Urteil vom 28. März 1977 - 3 AZR 652/76 - AP Nr. 38 zu § 518 ZPO; BGH Beschluß vom 20. Dezember 1965 - VIII ZB 33/65 - 33/65 - LM Nr. 3 zu § 518 Abs. 4 ZPO; BGH Urteil vom 4. Juni 1975 - I ZR 114/74 - NJW 1975, 1705; BGH Beschluß vom 22. Dezember 1970 VI TB 18/70 - VersR 1971, 373).Es ist regelmäßig davon auszugehen, daß ein Prozeßbevollmächtigter mit seiner Unterschrift auch für den Inhalt eines bestimmenden Schriftsatzes die Verantwortung übernimmt (BAG Urteil vom 28. März 1977 - 3 AZR 652/76 - AP Nr. 38 zu § 518 ZPO, unter II der Gründe; BAGE 4, 63, 65 = AP Nr. 1 zu § 19 BetrVG 1952; BAGE 11, 130 ff. = AP Nr. 15 zu § 519 ZPO).
Auch in den Fällen der zuletzt genannten Art ist die Unterzeichnung der Rechtsmittel- oder Rechtsmittelbegründungsschrift durch einen Vertreter des Prozeßbevollmächtigten zulässig, wenn der Unterzeichnende zur Vertretung befugt ist (BGH Beschluß vom 19. Februar 1976 - VII ZB 1/76 - VersR 1976, 689; BGH Beschluß vom 24. März 1976 - VIII ZB 4/76 - VersR 1976, 830; BAG Urteil vom 28. März 1977 - 3 AZR 652/76 - AP Nr. 38 zu § 518 ZPO; BAG Urteil vom 26. Juli 1967 - 4 AZR 172/66 - AP Nr. 11 zu § 518 ZPO;… Wieczorek/Rössler, ZPO, 2. Aufl., § 518 Anm. B I b;… Zöller/Schneider, ZPO, 15. Aufl., § 518 Rz 25).
- BAG, 23.05.1989 - 3 AZR 502/87
Berufung: Wirksamkeit der Einlegung - Erfordernis der Unterzeichnung
Die Berufungsschrift muß von einem postulationsfähigen Vertreter einer Partei unterschrieben sein (§ 64 Abs. 6 ArbGG in Verbindung mit § 518 Abs. 2 und § 130 Nr. 6 ZPO, Vergleiche auch BAG Urteil vom 28. März 1977, 3 AZR 652/76 = AP Nr. 38 zu § 518 ZPO; Urteil vom 30. Mai 1978, 1 AZR 664/75 = AP Nr. 42 zu § 518 ZPO; Urteil vom 29. Juli 1981, 4 AZR 632/79 = AP Nr. 46 zu § 518 ZPO; Urteil vom 27. September 1983, 3 AZR 424/81 = AP Nr. 48 zu § 518 ZPO; Urteil vom 15. Dezember 1987, 3 AZR 606/87 = AP Nr. 6 zu § 130 ZPO).mit § 518 Abs. 2 und § 130 Nr. 6 ZP0, vgl. auch BAG Urteil vom 28. März 1977 - 3 AZR 652/76 - AP Nr. 38 zu § 518 ZP0; Urteil vom 30. Mai 1978 - 1 AZR 664/75 - AP Nr. 42, aa0; Urteil vom 29. Juli 1981 - 4 AZR 632/79 - AP Nr. 46, aa0; Urteil vom 27. September 1983 - 3 AZR 424/81 - AP Nr. 48, aa0; zuletzt Urteil vom 15. Dezember 1987 - 3 AZR 606/87 - AP Nr. 6 zu § 130 ZP0, zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung vorgesehen).
- LAG Berlin-Brandenburg, 13.07.2007 - 6 Sa 808/07
Äquipollentes oder gleichwertiges Parteivorbringen
Damit konnte er selbst von jemandem, der den Namen der Beklagtenvertreterin kennt, nicht mehr aus diesem Schriftzug herausgelesen werden (zu diesem Erfordernis BAG, Urteil vom 28.03.1977 - 3 AZR 652/76 - AP ZPO § 518 Nr. 38 zu I 1 der Gründe; BGH, Urteil vom 27.10.1987 - IV ZR 268/86 - NJW 1988, 713 zu II 1 a der Gründe). - BAG, 11.08.1987 - 7 AZB 16/87 Die eigenhändige Unterschrift soll dem Nachweis dienen, daß das Rechtsmittel von einer Person, die nach der maßgeblichen Prozeßordnung befähigt und befugt ist, Prozeßhandlungen vorzunehmen, in eigener Verantwortung eingelegt bzw. begründet wird (BAG Urteil vom 28. März 1977 - 3 AZR 652/76 - AP Nr. 38 zu § 518 ZPO; BGH Beschluß vom 20. Dezember 19 6 5 - VIII ZB 33/65 - LM Nr. 3 zu § 518 Abs. 4 ZPO; BGH Urteil vom 4. Juni 1975 - I ZR 114/74 - NJW 1975, 1705; BGH Beschluß vom 22. Dezember 1970 - VI ZB 18/70 - VersR 1971, 373).
Es ist regelmäßig davon auszugehen, daß ein Prozeßbevollmächtigter mit seiner Unterschrift auch für den Inhalt eines bestimmenden Schriftsatzes die Verantwortung übernimmt (PAG Urtel vom 28. März 1977 - 3 AZR 652/76 - AP Nr. 38 zu § 518 ZPO, unter II der Gründe; BAGE 4, 6 3, 65 = AP Nr. 1 zu § 19 BetrVG 1952; BAGE 11, 130 ff. = AP Nr. 15 zu § 519 ZPO).
- LAG Berlin, 12.10.2001 - 6 Sa 1727/01
Berufung: Form - Unterschrift - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - LAG Berlin, 17.12.2002 - 6 Ta 2022/02
Unterschrift, faires Verfahren, zumutbare Sorgfalt
Dieser ließ auch bei großzügiger Betrachtung nicht erkennen, dass er den gesamten, aus zwölf Buchstaben bestehenden Namen des Prozessbevollmächtigten repräsentieren sollte, sondern reduzierte sich auf ein P und ein t. Damit konnte er selbst von jemandem, der den nicht einmal maschinenschriftlich hinzugefügten Namen des Prozessbevollmächtigten kennt, aus dem Schriftzug nicht mehr herausgelesen werden (zu diesem Erfordernis BAG, Urteil vom 28.03.1997 - 3 AZR 652/76 - AP ZPO § 518 Nr. 38 zu I 1 der Gründe; BGH, Urteil vom 27.10.1987 - IV ZR 268/86 - NJW 1988, 713 zu II 1 a der Gründe). - BAG, 15.12.1986 - 5 AZB 26/86
Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit der Unterschrift
Es genügt vielmehr, daß ein Dritter, der den Namen des Unterzeichnenden kennt, diesen Namen aus dem Schriftzug noch herauslesen kann (BAG Urteil vom 28. März 1977 - 3 AZR 652/76 - AP Nr. 38 zu § 518 ZPO, zu I 1 der Gründe; BAG Urteil vom 29. Juli 1981 - 4 AZR 632/79 - AP Nr. 46 zu § 518 ZPO; Urteil vom 5. Dezember 1984, aa0; ähnlich BGH Beschluß vom 28. Februar 1985 - III ZB 11/84 - VersR 1985, 503). - BAG, 28.04.1982 - 7 AZR 1125/79
Formerfordernis - Mangel - Berufung
Diese Abweichung von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (AP Nr. 32 zu § 518 ZPO) ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (BVerfG AP Nr. 38 zu § 518 ZPO). - BAG, 15.12.1986 - 5 AZB 28/86
Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit der Unterschrift
- BAG, 29.09.1981 - 3 AZR 655/79
- LAG Hamm, 13.05.1986 - 11 Sa 2354/85
Zulässigkeit; Klage; Postulationsfähigkeit; Prozeßfähigkeit; Klageerhebung; …
- BGH, 28.04.1983 - IX ZR 75/82
Anforderungen an die Unterschrift unter eine Berufungsbegründungsschrift
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