Rechtsprechung
| BVerwG, 27.02.1969 - III C 190.67 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Voraussetzungen der Zuerkennung von Hauptentschädigung - Degression der für festgestellte Schäden maßgebenden Eingangsgrundbeträge - Ermittlung der Höhe des Anspruchs auf Hauptentschädigung - Leistungen nach dem Lastenausgleichsgesetz (LAG) mit Rechtsanspruch - ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
LAG § 246 Abs. 2
Verfahrensgang
- VG Minden, 06.09.1967 - 3 K 301/66
- BVerwG, 27.02.1969 - III C 190.67
Papierfundstellen
- BVerwGE 31, 314
- MDR 1969, 602
- DVBl 1969, 459
- DÖV 1969, 572
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (16)
- BVerfG, 05.04.1960 - 1 BvL 31/57
Darreichende Verwaltung
Auszug aus BVerwG, 27.02.1969 - III C 190.67
Nur, diesen Umfang hat die in der Präambel enthaltene Anerkennung eines Anspruchs (BVerfGE 11, 50 [BVerfG 05.04.1960 - 1 BvL 31/57] [56]).Es kann im vorliegenden Fall dahingestellt bleiben, ob vor Erlaß des Lastenausgleichsgesetzes und seiner Vorgänger derartige Ansprüche bestanden (ablehnend BVerfGE 11, 50 [BVerfG 05.04.1960 - 1 BvL 31/57] [56]).
Der Gesetzgeber hatte, weil es sich um ein Leistungsgesetz handelt, ein weites, durch bestehende Rechte nicht eingeengtes Ermessen (BVerfGE 11, 50 [BVerfG 05.04.1960 - 1 BvL 31/57] [60]; 12, 151 [166]; 17, 210 [216]; 22, 100 [103]).
- BVerfG, 14.11.1962 - 1 BvR 987/58
Staatsbankrott
Auszug aus BVerwG, 27.02.1969 - III C 190.67
Das ergibt sich aus dem Gedanken des Staatsbankrotts (BVerfGE 15, 126 [135 ff.]), den das Bundesverfassungsgericht auch auf die Regelung des Lastenausgleichsgesetzes ausgedehnt hat, da es den gleichen Prinzipien folgt wie das Allgemeine Kriegsfolgengesetz, bei dessen Behandlung das Bundesverfassungsrecht diesen Gesichtspunkt erörtert hat (BVerfGE 17, 67 [80]).Darum standen diese Ansprüche zur Disposition des Bundesgesetzgebers und genießen keinen Eigentumsschutz (BVerfGE 15, 126 [143]).
- BVerfG, 24.07.1963 - 1 BvR 425/58
Ende der Jahresfrist bei der Rechtssatzverfassungsbeschwerde - Regelung der …
Auszug aus BVerwG, 27.02.1969 - III C 190.67
Ansprüche gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen Vermögensverluste, die sich auf im Lastenausgleichsgesetz geregelte Sachverhalte gründen, gibt es daneben entgegen der Auffassung des Verwaltungsgerichts nicht (BVerfGE 17, 67 [76]).Das ergibt sich aus dem Gedanken des Staatsbankrotts (BVerfGE 15, 126 [135 ff.]), den das Bundesverfassungsgericht auch auf die Regelung des Lastenausgleichsgesetzes ausgedehnt hat, da es den gleichen Prinzipien folgt wie das Allgemeine Kriegsfolgengesetz, bei dessen Behandlung das Bundesverfassungsrecht diesen Gesichtspunkt erörtert hat (BVerfGE 17, 67 [80]).
- BVerfG, 24.07.1957 - 1 BvL 23/52
Hamburgisches Hundesteuergesetz
Auszug aus BVerwG, 27.02.1969 - III C 190.67
Es ist dann Sache des Gesetzgebers, daraus gegebenenfalls mit Rückwirkung (BVerfGE 7, 89 [BVerfG 24.07.1957 - 1 BvL 23/52] [94]) Konsequenzen zu ziehen. - BVerfG, 20.12.1966 - 1 BvR 320/57
Allphasenumsatzsteuer
Auszug aus BVerwG, 27.02.1969 - III C 190.67
Dem Gesetzgeber kann insbesondere keine Willkür vorgeworfen werden, wenn sich die einer sachlich begründeten Regelung zugrunde gelegte wirtschaftliche Prognose als unrichtig erweist (BVerfGE 16, 82 [88]; Schack, DÖV 1964, 469; BVerfGE 18, 315 [325]; 21, 12 [39 ff.]). - BVerfG, 27.01.1965 - 1 BvR 213/58
Marktordnung
Auszug aus BVerwG, 27.02.1969 - III C 190.67
Dem Gesetzgeber kann insbesondere keine Willkür vorgeworfen werden, wenn sich die einer sachlich begründeten Regelung zugrunde gelegte wirtschaftliche Prognose als unrichtig erweist (BVerfGE 16, 82 [88]; Schack, DÖV 1964, 469; BVerfGE 18, 315 [325]; 21, 12 [39 ff.]). - BVerfG, 12.02.1964 - 1 BvL 12/62
Wohnungsbauprämie
Auszug aus BVerwG, 27.02.1969 - III C 190.67
Der Gesetzgeber hatte, weil es sich um ein Leistungsgesetz handelt, ein weites, durch bestehende Rechte nicht eingeengtes Ermessen (BVerfGE 11, 50 [BVerfG 05.04.1960 - 1 BvL 31/57] [60]; 12, 151 [166]; 17, 210 [216]; 22, 100 [103]). - BVerfG, 28.11.1967 - 1 BvR 515/63
Waisenrente und Wartezeit
Auszug aus BVerwG, 27.02.1969 - III C 190.67
Das Verwaltungsgericht hat die zulässige (BVerfG, NJW 1968, 539 [BVerfG 28.11.1967 - 1 BvR 515/63]) Klage mit Recht als unbegründet abgewiesen. - BVerfG, 21.02.1961 - 1 BvL 29/57
Ehegattenfreibetrag
Auszug aus BVerwG, 27.02.1969 - III C 190.67
Der Gesetzgeber hatte, weil es sich um ein Leistungsgesetz handelt, ein weites, durch bestehende Rechte nicht eingeengtes Ermessen (BVerfGE 11, 50 [BVerfG 05.04.1960 - 1 BvL 31/57] [60]; 12, 151 [166]; 17, 210 [216]; 22, 100 [103]). - BGH, 29.01.1957 - I ZR 53/55
Arzneimittelverkauf in Drogerien
Auszug aus BVerwG, 27.02.1969 - III C 190.67
Dies führt weder zur nachträglichen Rechtsungültigkeit des § 246 Abs. 2 LAG noch dazu, daß diese Vorschrift obsolet geworden ist (…Enneccerus-Nipperdey, Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts, 15. Aufl., 1959, S. 287 ff., BayVerfGHE 8, 11. Teil S. 25; OVG Münster, A.S. 14, 276; BGHZ 23, 184 [BGH 29.01.1957 - I ZR 53/55] [196 ff.]). - BVerfG, 02.10.1968 - 1 BvF 3/65
Gesellschaftssteuer
- BVerfG, 20.06.1967 - 1 BvL 29/66
Verfassungsrechtliche Unbedenklichkeit der Versagung der Ausbildungszulage für …
- BVerfG, 07.05.1963 - 2 BvL 8/63
Anforderungen an eine Richtervorlage nach Art. 100 Abs. 1 GG
- BGH, 05.04.1952 - I ZR 123/51
Aufrechnung mit Kriegssachschädenforderung
- BVerwG, 03.03.1962 - III B 12.62
Folgen der so genannten Degression der Schadensbeträge und der Aufstellung von …
- BVerwG, 29.10.1965 - III CB 52.65
Vertreibungsschaden an zwei Grundstücken - Zusammenrechnung unmittelbar …
- BVerwG, 21.04.1977 - 3 C 11.76
Ausschluß der Schadensfeststellung - Deutsche Staatsangehörige
Ansprüche konnten deshalb nur durch gesetzliche Vorschriften und nach deren Maßgabe entstehen (BVerwGE 31, 314; BVerfGE 17, 67; 27, 253; 41, 126 = DVBl. 1976, 491; BVerwG, Urteil vom 30. September 1976 - BVerwG III C 21.76 - [IFLA 1977, 45]). - BVerwG, 30.09.1976 - 3 C 21.76
Anspruch auf Vertreibungsschaden wegen aus rassischen Gründen unterbliebener …
Vorgesetzlich gegebene Ansprüche bestanden insoweit nicht; nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 31, 314; 34, 93 [BVerwG 16.10.1969 - I C 20/66][96]) und des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfGE 17, 67 [78]) bestehen lastenausgleichsrechtliche Ansprüche vielmehr nur nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen. - BVerwG, 16.10.1969 - III C 24.69
Leistungen aus dem Härtefonds als Leistungen ohne Rechtsanspruch - Gewährung von …
Der Senat hat in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen (BVerwGE 31, 314), daß Ausgleichsansprüche nach dem Lastenausgleichsgesetz nur in dem durch die Gesetzgebung bestimmten Umfang begründet werden.
- BVerwG, 17.09.1990 - 3 B 113.90
Voraussetzungen für eine Wertfortschreibung des Einheitswertes bei der …
Eine Entschädigung nach dem vollen Wert der verlorenen Wirtschaftsgüter oder nach wiedergutmachungsrechtlichen Gesichtspunkten war entgegen der Auffassung der Klägerin im Lastenausgleich nicht geboten (vgl. u.a. Beschluß vom 27. Januar 1969 - BVerwG 3 B 133.68 - in Buchholz 427.2 § 13 Nr. 83 (Leitsatz) = ZLA 69, 125; Urteile vom 27. Februar 1969 - BVerwG 3 C 190.67 - in BVerwGE 31, 314 = Mtbl. - BVerwG, 11.02.1981 - 3 B 34.80 Weiterhin kann das angefochtene Urteil auch nicht auf einer Abweichung von den in der Beschwerdeschrift genannten Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Februar 1969 - BVerwG 3 C 190.67- (Buchholz 427.3 § 246 Nr. 2 = BVerwGE 31, 314 ff.) beruhen.
- BVerwG, 15.07.1971 - III B 84.71
Antrag auf Beiordnung eines Rechtsanwalts zur Wahrnehmung der Rechte - …
Diese Regelung widerspricht - entgegen der Auffassung des Klägers - nicht dem Grundgesetz, enthält insbesondere keine Enteignung (vgl. BVerfGE 17, 67; BVerwGE 31, 314).
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