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| AG Rüdesheim, 03.07.2014 - 3 C 344/12 |
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- LG Mönchengladbach, 09.10.2009 - 5 S 59/09
Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen einer misslungenen …
Auszug aus AG Rüdesheim, 03.07.2014 - 3 C 344/12
Die Aufklärungspflichten des Friseurs entsprechen jedoch dogmatisch denen der ärztlichen Aufklärung, so dass nur dann eine wirksame Einwilligung in die Haarbehandlung als Körperverletzung und damit keine Pflichtverletzung des Friseurs vorliegt, wenn dieser beweisen kann, dass die erforderliche und gebotene Aufklärung über die Risiken der Behandlung vorlag (vgl. dazu u.a. LG Berlin: Urteil vom 12.08.2002 - 23 O 539/01; inzident ebenfalls AG Erkelenz v. 7.5.09, 8 C 351/08; LG Mönchengladbach, NJW-RR 2010, 325 mwN). - LG Berlin, 12.08.2002 - 23 O 539/01
Schmerzensgeld wegen Beeinträchtigung durch missratenen Haarschnitt
Auszug aus AG Rüdesheim, 03.07.2014 - 3 C 344/12
Die Aufklärungspflichten des Friseurs entsprechen jedoch dogmatisch denen der ärztlichen Aufklärung, so dass nur dann eine wirksame Einwilligung in die Haarbehandlung als Körperverletzung und damit keine Pflichtverletzung des Friseurs vorliegt, wenn dieser beweisen kann, dass die erforderliche und gebotene Aufklärung über die Risiken der Behandlung vorlag (vgl. dazu u.a. LG Berlin: Urteil vom 12.08.2002 - 23 O 539/01; inzident ebenfalls AG Erkelenz v. 7.5.09, 8 C 351/08; LG Mönchengladbach, NJW-RR 2010, 325 mwN). - AG Erkelenz, 07.05.2009 - 8 C 351/08
Anspruch auf Schmerzensgeld wegen einer fehlerhaften Haarbehandlung durch den …
Auszug aus AG Rüdesheim, 03.07.2014 - 3 C 344/12
Die Aufklärungspflichten des Friseurs entsprechen jedoch dogmatisch denen der ärztlichen Aufklärung, so dass nur dann eine wirksame Einwilligung in die Haarbehandlung als Körperverletzung und damit keine Pflichtverletzung des Friseurs vorliegt, wenn dieser beweisen kann, dass die erforderliche und gebotene Aufklärung über die Risiken der Behandlung vorlag (vgl. dazu u.a. LG Berlin: Urteil vom 12.08.2002 - 23 O 539/01; inzident ebenfalls AG Erkelenz v. 7.5.09, 8 C 351/08; LG Mönchengladbach, NJW-RR 2010, 325 mwN). - OLG Frankfurt, 15.01.1981 - 15 U 55/80
Auszug aus AG Rüdesheim, 03.07.2014 - 3 C 344/12
Eine solche Pflicht besteht insbesondere dann, wenn der Kunde zu verstehen gibt, dass er auf Farbstoffe allergisch ist (OLG Frankfurt, VersR 1981, 579); dies war unstreitig für die Klägerin bekannt.
- AG Brandenburg, 19.12.2022 - 34 C 20/20
Friseur - Aufklärung und Vorsichtsmaßnahmen: Haare chlorieren
Die Beklagte hätte somit aufgrund der Erklärung der Klägerin, dass diese an eine Allergie leide, erkennen müssen, dass das verwendete Haarfärbemittel für das gewünschte Ergebnis bei der hiesigen Klägerin aufgrund dessen ggf. völlig ungeeignet ist (AG Rüdesheim, Urteil vom 03.07.2014, Az.. 3 C 344/12, u.a. in: "juris";… AG Mannheim, Entscheidung vom 22.10.2009, Az.: 12 C 284/09, u.a. in: Hacks/Wellner/Häcker/Offenloch, SchmerzensgeldBeträge).3 C 344/12, u.a. in: "juris"; AG Erkelenz, Urteil vom 05.01.1994, Az.: 6 C 509/93, u.a. in: VersR 1995, Seiten 797 f.).
3 C 344/12, u.a. in: "juris"; AG Erkelenz, Urteil vom 05.01.1994, Az.: 6 C 509/93, u.a. in: VersR 1995, Seiten 797 f.).
Unter Berücksichtigung aller vorgenannten und sonstigen für die Bemessung eines Schmerzensgeldes wesentlichen Umstände erscheint dem erkennenden Gericht unter Berücksichtigung von Urteilen vergleichbarer Fälle (BGH, VersR 1970, Seite 134; BGH, VersR 1976, Seite 967; BGH, VersR 1970, Seite 282) ein Betrag in Höhe von insgesamt 2.000,00 Euro angemessen, aber auch ausreichend, um allen gesetzlichen Zwecken der Zubilligung eines Schmerzensgeldes gerecht zu werden (zur Höhe vgl. u.a.: OLG Köln, Urteil vom 19.06.2020, Az.: 20 U 287/19, u.a. in: BeckRS 2020, Nr. 25640; OLG Koblenz, Urteil vom 22.07.2013, Az.: 12 U 71/13, u.a. in: NJW-RR 2013, Seiten 1433 f.; OLG Bremen, Urteil vom 11.07.2011, Az.: 3 U 69/10, u.a. in: NJW-RR 2012, Seiten 92 f.; OLG Köln, Beschluss vom 25.10.2010, Az.: 19 U 75/10, u.a. in: "juris"; OLG Köln, Urteil vom 07.01.2000, Az.: 19 U 62/99, u.a. in: MDR 2000, Seite 768 = VersR 2001, Seite 651; LG Köln, Urteil vom 11.10.2019, Az.: 7 O 216/17, u.a. in: BeckRS 2019, Nr. 26430 = "juris"; LG Koblenz, Urteil vom 07.12.2012, Az.: 8 O 120/11; LG Arnsberg, Urteil vom 26.10.2010, Az.: 3 S 111/10, u.a. in: BeckRS 2010, Nr. 27902 = "juris"; LG Bremen, Urteil vom 22.10.2010, Az.: 3 O 476/10, u.a. in: BeckRS 2011, Nr. 28190; LG Bonn, Urteil vom 26.04.2010, Az.: 13 O 395/09; LG Mönchengladbach, Urteil vom 09.10.2009, Az.: 5 S 59/09, u.a. in: NJW-RR 2010, Seiten 325 f.; LG Coburg, Urteil vom 29.07.2009, Az.: 21 O 205/09, u.a. in: BeckRS 2010, Nr. 2039;… LG München I, Entscheidung vom 08.06.2004, Az.: 28 O 17239/03, u.a. in: Hacks/Wellner/Häcker/Offenloch, SchmerzensgeldBeträge; LG Berlin, Urteil vom 12.08.2002, Az.: 23 O 539/01, u.a. in: VersR 2004, Seite 1326; LG Augsburg, Urteil vom 29.06.1983, Az.: 2 O 5705/82, u.a. in: ZfSch 1983, Seite 359; AG Rheine, Urteil vom 12.05.2016, Az.: 14 C 391/14, u.a. in: NJW-RR 2016, Seiten 1118 f.; AG Rüdesheim, Urteil vom 03.07.2014, Az.: 3 C 344/12, u.a. in: "juris"; AG Charlottenburg, Urteil vom 03.04.2012, Az.: 216 C 270/11, u.a. in: BeckRS 2013, Nr. 2771 = "juris";… AG Mannheim, Entscheidung vom 22.10.2009, Az.: 12 C 284/09, u.a. in: Hacks/Wellner/Häcker/Offenloch, SchmerzensgeldBeträge; AG Erkelenz, Urteil vom 07.05.2009, Az.: 8 C 351/08, u.a. in: BeckRS 2009, Nr. 13669 = "juris"; AG Köln, Urteil vom 08.08.2001, Az.: 141 C 5/01, u.a. in: NJW-RR 2001, Seite 1675; AG Hannover, Urteil vom 26.05.1994, Az.: 510 C 705/94, u.a. in: BeckRS 1994, Nr. 123204; AG Erkelenz, Urteil vom 05.01.1994, Az.: 6 C 509/93, u.a. in: VersR 1995, Seiten 797 f.;… AG Elze, Entscheidung vom 22.12.1993, Az.: 4 C 292/93, u.a. in: Hacks/Wellner/Häcker/Offenloch, SchmerzensgeldBeträge; AG Charlottenburg, Urteil vom 07.12.1992, Az.: 5 C 308/92; AG Stuttgart, Urteil vom 07.08.1992, Az.: 7 C 10938/90; AG Osterholz-Scharmbeck, Urteil vom 26.06.1991, Az.: 4 C 1321/90, u.a. in: "juris"; AG Siegen, Urteil vom 19.06.1990, Az.: 6 C 3010/88, u.a. in: NJW-RR 1990, Seite 1248; AG Duisburg, Urteil vom 16.08.1989, Az.: 49 C 640/88, u.a. in: BeckRS 2005, Nr. 12096 = "juris" AG Emden, Urteil vom 01.03.1988, Az.: 5 C 465/87, u.a. in: "juris"), wobei zur Ermittlung eines derzeitig angemessenen Schmerzensgeldes auch der Zeitablauf seit Verkündung dieser Gerichtsentscheidungen unter Berücksichtigung des Preisindexes bzw. der Geldentwertung und der Tendenzen der neueren Rechtsprechung durch das erkennende Gericht mit berücksichtigt wurde (OLG Brandenburg, MDR 2002, Seite 171; KG Berlin, NZV 2004, Seiten 473 f.; OLG Köln, VersR 1995, Seiten 549 f.; OLG Köln, VersR 1992, Seite 1113).
- LG Berlin, 18.05.2022 - 64 S 249/20
Ansprüche bei Unbewohnbarkeit der Wohnung aufgrund notwendiger …
Allein der Umstand, dass es sich um prinzipiell unbeherrschbare allergische Reaktionen handelte, spricht nach Auffassung der Kammer bereits für ein höheres Schmerzensgeld (vgl. auch AG Rüdesheim, Urt. v. 03.07.2014 - 3 C 344/12 -, zitiert nach juris).
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