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Rechtsprechung
   BVerwG, 26.05.1971 - III C 66.69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,692
BVerwG, 26.05.1971 - III C 66.69 (https://dejure.org/1971,692)
BVerwG, Entscheidung vom 26.05.1971 - III C 66.69 (https://dejure.org/1971,692)
BVerwG, Entscheidung vom 26. Mai 1971 - III C 66.69 (https://dejure.org/1971,692)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Bekenntnis zum deutschen Volkstum - Persönlicher und gesellschaftlicher Verkehr deutscher Damenkränzchen - Ablehnung eines Beweisantrags als Verfahrensmangel - Aufklärungsmangel bei unsubstantiiertem Vorbringen aus dem eigenen Lebensbereich - Reichweite der ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Wird zitiert von ... (17)Zitiert selbst (15)

  • BVerwG, 24.10.1968 - III C 121.67

    Verfolgungsschäden in Vertreibungsgebieten - Bekenntnis zum deutschen Volkstum - …

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 66.69
    Sie rügt Verletzung materiellen Rechts (§ 6 BVFG) und macht geltend, das angefochtene Urteil weiche von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. Oktober 1968 - BVerwG III C 121.67 - (BVerwGE 30, 305) ab.

    Die deutsche Volkszugehörigkeit beurteilt sich auch im Rahmen des § 5 Abs. 1 der 7. FeststellungsDV nach § 6 BVFG (ständige Rechtsprechung; vgl. statt vieler BVerwGE 30, 305 und Urteile vom 10. September 1970 - BVerwG III C 140.69 - [ZLA 1970, 241] und vom 10. Dezember 1970 - BVerwG III C 63.69 - [ZLA 1971, 49] und vom 14. Januar 1971 - BVerwG III C 152.59 - [ZLA 1971, 108]).

    Etwas, anderes hat der erkennende Senat auch nicht, wie es das Verwaltungsgericht für möglich hält, mit seinem Urteil vom 24. Oktober 1968 - BVerwG III C 121.67 - (BVerwGE 30, 305 = Buchholz 427.207 § 5 der 7. FeststellungsDV Nr. 6 = ZLA 1969, 94) ausgeführt.

    Das Verwaltungsgericht hat nicht verkannt, daß das Bekenntnis auch durch schlüssiges Verhalten erbracht worden sein kann (vgl. Urteil vom 8. Oktober 1965 - BVerwG VIII C 35.64 - [Buchholz 412.3 §§ 1, 2 BVFG Nr. 5]; Urteil vom 24. Oktober 1968 - BVerwG III C 121.67 - a.a.O.).

    Die Frage, was unter einem schlüssigen Verhalten zu verstehen ist, hat der erkennende Senat seit dem schon mehrfach angeführten Urteil vom 24. Oktober 1968 (BVerwGE 30, 305) wiederholt dahin beantwortet, daß hierunter nicht nur einzelne bestimmte Handlungen oder Maßnahmen (z.B. Eintritt in einen deutschen Verein, Besuch einer deutschen Schule mit Demonstrativcharakter) zu verstehen sind, sondern daß das vom Gesetz geforderte Bekenntnis auch durch ein Gesamtverhalten des Antragstellers zum Ausdruck gebracht werden kann (Urteil vom 26. Februar 1970 - BVerwG III C 150.68 - [Buchholz 427.207 § 5 der 7. FeststellungsDV Nr. 19]; Urteil vom 15. Oktober 1970 - BVerwG III C 39.68 -).

    Das Verwaltungsgericht durfte mithin davon ausgehen, daß die Verwendung auch der deutschen Sprache und das Lesen deutschen Schrifttums sowie der Besuch nicht näher bekannter deutscher Veranstaltungen und eines deutschen Damenkränzchens im vorliegenden Fall kein Gesamtverhalten ergeben, das als Bekenntnis zum deutschen Volkstum im Sinne der zitierten Rechtsprechung (s. u.a. das Urteil vom 10. Dezember 1970) zu werten ist, zumal die Klägerin in einem Vielvölkerstaat ansässig war, in dem die deutsche Sprache weit verbreitet und die Zuwendung zu deutschen Kulturgütern, jedenfalls bei der gebildeten Schicht, nichts Außergewöhnliches war (vgl. BVerwGE 30, 305 [310]).

  • BVerwG, 10.12.1970 - III C 63.69

    Ermittlung der deutschen Volkszugehörigkeit im Zusammenhang mit dem …

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 66.69
    Die deutsche Volkszugehörigkeit beurteilt sich auch im Rahmen des § 5 Abs. 1 der 7. FeststellungsDV nach § 6 BVFG (ständige Rechtsprechung; vgl. statt vieler BVerwGE 30, 305 und Urteile vom 10. September 1970 - BVerwG III C 140.69 - [ZLA 1970, 241] und vom 10. Dezember 1970 - BVerwG III C 63.69 - [ZLA 1971, 49] und vom 14. Januar 1971 - BVerwG III C 152.59 - [ZLA 1971, 108]).

    Er hat vielmehr dort und seitdem in einer Reihe von weiteren Entscheidungen (Beschluß vom 20. Januar 1970 - BVerwG III B 113.69 - [ZLA 1970, 89 = Buchholz 427.207 § 5 der 7. FeststellungsDV Nr. 17]; Beschluß vom 7. August 1970 - BVerwG III B 7.70 - [ZLA 1970, 221]; Beschluß vom 7. August 1970 - BVerwG III B 26.70 - [ZLA 1970, 220]; Urteil vom 1. Oktober 1970 - BVerwG III C 105.69 - Urteil vom 10. Dezember 1970 - BVerwG III C 63.69 - a.a.O.) lediglich zum Ausdruck gebracht, daß die Bestätigungsmerkmale als Beweisanzeichen für die Feststellung von Tatsachen in Frage kommen, aus denen sich ein Bekenntnis ableiten läßt.

    Wie der Senat in dem schon angeführten Urteil vom 10. Dezember 1970 - BVerwG III C 63.69 - ausgeführt hat, ist auch der persönliche oder gesellschaftliche Verkehr, den eine Person mit ihren Mitbürgern pflegt, Ausdruck und Teil ihres Gesamtverhaltens und kann deshalb bei Anwendung des § 6 BVFG nicht unberücksichtigt bleiben.

  • BVerwG, 20.01.1970 - III B 113.69

    Strenge Unterscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zwischen dem Bekenntnis zum …

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 66.69
    Das Bekenntnis zum deutschen Volkstum ist hiernach ein selbständiges Erfordernis für die Bejahung der deutschen Volkszugehörigkeit, das nicht durch die Bestätigungsmerkmale ersetzt werden kann (Beschluß vom 20. Januar 1970 - BVerwG III B 113.69 -).

    Er hat vielmehr dort und seitdem in einer Reihe von weiteren Entscheidungen (Beschluß vom 20. Januar 1970 - BVerwG III B 113.69 - [ZLA 1970, 89 = Buchholz 427.207 § 5 der 7. FeststellungsDV Nr. 17]; Beschluß vom 7. August 1970 - BVerwG III B 7.70 - [ZLA 1970, 221]; Beschluß vom 7. August 1970 - BVerwG III B 26.70 - [ZLA 1970, 220];… Urteil vom 1. Oktober 1970 - BVerwG III C 105.69 - Urteil vom 10. Dezember 1970 - BVerwG III C 63.69 - a.a.O.) lediglich zum Ausdruck gebracht, daß die Bestätigungsmerkmale als Beweisanzeichen für die Feststellung von Tatsachen in Frage kommen, aus denen sich ein Bekenntnis ableiten läßt.

  • BVerwG, 10.09.1970 - III C 140.69

    Beurteilung des Begriffs der deutschen Volkszugehörigkeit i.S.d. § 5 Abs. 1 7. …

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 66.69
    Die deutsche Volkszugehörigkeit beurteilt sich auch im Rahmen des § 5 Abs. 1 der 7. FeststellungsDV nach § 6 BVFG (ständige Rechtsprechung; vgl. statt vieler BVerwGE 30, 305 und Urteile vom 10. September 1970 - BVerwG III C 140.69 - [ZLA 1970, 241] und vom 10. Dezember 1970 - BVerwG III C 63.69 - [ZLA 1971, 49] und vom 14. Januar 1971 - BVerwG III C 152.59 - [ZLA 1971, 108]).
  • BVerwG, 26.02.1970 - III C 150.68

    Feststellung eines Entziehungsschadens an Grundvermögen sowie eines Anspruchs auf …

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 66.69
    Die Frage, was unter einem schlüssigen Verhalten zu verstehen ist, hat der erkennende Senat seit dem schon mehrfach angeführten Urteil vom 24. Oktober 1968 (BVerwGE 30, 305) wiederholt dahin beantwortet, daß hierunter nicht nur einzelne bestimmte Handlungen oder Maßnahmen (z.B. Eintritt in einen deutschen Verein, Besuch einer deutschen Schule mit Demonstrativcharakter) zu verstehen sind, sondern daß das vom Gesetz geforderte Bekenntnis auch durch ein Gesamtverhalten des Antragstellers zum Ausdruck gebracht werden kann (Urteil vom 26. Februar 1970 - BVerwG III C 150.68 - [Buchholz 427.207 § 5 der 7. FeststellungsDV Nr. 19]; Urteil vom 15. Oktober 1970 - BVerwG III C 39.68 -).
  • BVerwG, 15.10.1970 - III C 39.68
    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 66.69
    Die Frage, was unter einem schlüssigen Verhalten zu verstehen ist, hat der erkennende Senat seit dem schon mehrfach angeführten Urteil vom 24. Oktober 1968 (BVerwGE 30, 305) wiederholt dahin beantwortet, daß hierunter nicht nur einzelne bestimmte Handlungen oder Maßnahmen (z.B. Eintritt in einen deutschen Verein, Besuch einer deutschen Schule mit Demonstrativcharakter) zu verstehen sind, sondern daß das vom Gesetz geforderte Bekenntnis auch durch ein Gesamtverhalten des Antragstellers zum Ausdruck gebracht werden kann (Urteil vom 26. Februar 1970 - BVerwG III C 150.68 - [Buchholz 427.207 § 5 der 7. FeststellungsDV Nr. 19]; Urteil vom 15. Oktober 1970 - BVerwG III C 39.68 -).
  • BVerwG, 18.12.1957 - IV C 267.57
    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 66.69
    Denn das ist entbehrlich, wenn - wie hier - die Beweisfragen aus dem angefochtenen Urteil hervorgehen und dort auch ausgeführt worden ist, warum das Gericht von der Beweiserhebung abgesehen hat (vgl. BVerwGE 6, 69).
  • BVerwG, 22.01.1971 - IV B 144.70

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Anspruch auf Erlass eines …

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 66.69
    Sonst drängt sich dem Gericht eine weitere Aufklärung grundsätzlich nicht auf (vgl. Beschluß vom 27. Juni 1961 - BVerwG VIII B 167.60 - Beschluß vom 18. September 1970 - BVerwG I B 38.69 - Beschluß vom 22. Januar 1971 - BVerwG IV B 144.70 -).
  • BVerwG, 07.08.1970 - III B 7.70

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 66.69
    Er hat vielmehr dort und seitdem in einer Reihe von weiteren Entscheidungen (Beschluß vom 20. Januar 1970 - BVerwG III B 113.69 - [ZLA 1970, 89 = Buchholz 427.207 § 5 der 7. FeststellungsDV Nr. 17]; Beschluß vom 7. August 1970 - BVerwG III B 7.70 - [ZLA 1970, 221]; Beschluß vom 7. August 1970 - BVerwG III B 26.70 - [ZLA 1970, 220];… Urteil vom 1. Oktober 1970 - BVerwG III C 105.69 - Urteil vom 10. Dezember 1970 - BVerwG III C 63.69 - a.a.O.) lediglich zum Ausdruck gebracht, daß die Bestätigungsmerkmale als Beweisanzeichen für die Feststellung von Tatsachen in Frage kommen, aus denen sich ein Bekenntnis ableiten läßt.
  • BVerwG, 01.10.1970 - III C 105.69

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 66.69
    Er hat vielmehr dort und seitdem in einer Reihe von weiteren Entscheidungen (Beschluß vom 20. Januar 1970 - BVerwG III B 113.69 - [ZLA 1970, 89 = Buchholz 427.207 § 5 der 7. FeststellungsDV Nr. 17]; Beschluß vom 7. August 1970 - BVerwG III B 7.70 - [ZLA 1970, 221]; Beschluß vom 7. August 1970 - BVerwG III B 26.70 - [ZLA 1970, 220]; Urteil vom 1. Oktober 1970 - BVerwG III C 105.69 - Urteil vom 10. Dezember 1970 - BVerwG III C 63.69 - a.a.O.) lediglich zum Ausdruck gebracht, daß die Bestätigungsmerkmale als Beweisanzeichen für die Feststellung von Tatsachen in Frage kommen, aus denen sich ein Bekenntnis ableiten läßt.
  • BVerwG, 08.10.1965 - VIII C 35.64

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 18.09.1970 - I B 38.69

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 07.08.1970 - III B 26.70

    Unterscheidung zwischen dem Bekenntnis zum deutschen Volkstum und den …

  • BVerwG, 27.06.1961 - VIII B 167.60

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 03.08.1970 - III ER 203.70
  • BVerwG, 21.04.2026 - 9 A 6.26

    W. ./. Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt - Der Kläger wendet sich gegen …

    Dies kann erst recht von solchen Umständen erwartet werden, die aus der Sphäre oder dem spezifischen Erkenntnisbereich eines Beteiligten stammen (BVerwG, Urteil vom 26. Mai 1971 - 3 C 66.69 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 81;… Kallerhoff/Fellenberg, in: Stelkens/Bonk/Sachs, VwVfG, 10. Aufl. 2023, § 24 Rn. 55).
  • BVerwG, 30.07.1976 - 4 A 1.75

    Betreiben einer Schießanlage - Erforderlichkeit von zusätzlichen …

    ... Erst hierdurch wird dem Gericht die Möglichkeit eröffnet, die sachdienlichen Beweise zu erheben"(Urteil vom 20. Juni 1968 - BVerwG VIII C 36.67 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 63 S. 85 [86]; im gleichen Sinne auch dieUrteile vom 23. Juli 1963 - BVerwG II C 158.62 - BVerwGE 16, 241 [245], vom 26. Mai 1971 - BVerwG III C 66.69 - Buchholz a.a.O. Nr. 81 S. 21 [22] undvom 30. August 1973 - BVerwG II C 26.71 - Buchholz a.a.O. Nr. 88 S. 33 sowie dieBeschlüsse vom 22. Januar 1971 - BVerwG IV B 144.70 - Buchholz a.a.O. Nr. 76 S. 17 undvom 12. September 1972 - BVerwG II B 23.72 - Buchholz a.a.O. Nr. 86 S. 28 [29]).
  • VGH Bayern, 26.04.2024 - 21 B 23.2310

    Zur Mitwirkungsobliegenheit des Veranstalters im Verfahren der Zuerkennung von …

    Dies kann erst Recht von solchen Umständen erwartet werden, die aus der Sphäre oder dem spezifischen Erkenntnisbereich eines Beteiligten stammen (…OVG Münster, U.v. 6.9.1993 - 11 A 694/90 - juris Rn. 57; BVerwG, U.v. 26.5.1971 - III C 66.69 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 81;… Kallerhoff/Fellenberg in Stelkens/Bonk/Sachs, VwVfG, 10. Aufl. 2023, § 24 Rn. 55).
  • BVerwG, 09.08.1993 - 5 B 1.93

    Unzureichende Substantiierung der Aufklärungsrüge - Umfang der prozessualen …

    Das Gericht verstößt nicht gegen seine Aufklärungspflicht, wenn es einem nur allgemein gehaltenen Vorbringen nicht nachgeht, das eine Partei über Sachverhalte aus ihrem eigenen Lebensbereich trotz gerichtlicher Aufforderung nicht substantiiert hat (vgl. BVerwG, Beschluß vom 22. Januar 1971 - BVerwG 4 B 144.70 - und Urteil vom 26. Mai 1971 - BVerwG 3 C 66.69 - ).
  • BVerwG, 28.06.1985 - 3 B 62.83

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    Der beschließende Senat hat bereits früher mit Urteil vom 26. Mai 1971 - BVerwG 3 C 66.69 - (Buchholz 310 § 86 Abs. 1 Nr. 81) entschieden, daß bei nicht substantiiertem Vorbringen aus dem eigenen Lebensbereich des Antragstellers (Klägers) grundsätzlich keine Pflicht des Gerichts zur weiteren Sachaufklärung besteht.
  • BVerwG, 22.02.1984 - 8 C 83.83

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Pflicht des Tatsachengerichts …

    Dagegen waren die Angaben des Bevollmächtigten des Klägers in der mündlichen Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht, er "halte es nicht für ausgeschlossen, daß im Falle des Klägers eine ganzjährige erhebliche Beeinträchtigung seines Gesundheitszustandes ... und damit ... möglicherweise eine dauernde Wehrdienstunfähigkeit vorliegt" (Bl. 28 d.A.) nicht genügend substantiiert, um das Verwaltungsgericht zu einer weiteren Beweiserhebung zu veranlassen (vgl. Urteil vom 26. Mai 1971 - BVerwG III C 66.69 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 81 S. 21 f. und Beschlüsse vom 13. September 1973 - BVerwG II B 38.73 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 90 S. 35 f. und vom 28. August 1980 - BVerwG 4 B 88.80 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 Nr. 129 S. 32).
  • BVerwG, 10.09.1987 - 9 B 36.87

    Beurteilung eines Zeugen als untaugliches Beweismittel - Bekundungen aus dem …

    So hat die Rechtsprechung eine Zeugenvernehmung in der Regel dann als untaugliches Beweismittel erachtet, wenn es sich um Bekundungen aus dem eigenen Lebensbereich des Klägers handelte, zu dem dieser selbst keine hinreichenden Angaben gemacht hat (Urteil vom 26. Mai 1971 - BVerwG 3 C 66.69 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 81; Beschluß vom 21. April 1981 - BVerwG 6 CB 114.79 - Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 121 …und Urteil vom 8. Februar 1983 - BVerwG 9 C 598.62 - a.a.O.), denn der Asylbewerber muß seine guten Gründe für eine politische Verfolgung in schlüssiger Form zunächst selbst vortragen, d.h. einen in sich stimmigen Sachverhalt schildern, aus dem sich - als wahr unterstellt - ergibt, daß ihm politische Verfolgung mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit droht (Urteil vom 22. März 1983 - BVerwG 9 C 68.81 - Buchholz 402.24 § 28 AuslG Nr. 44).
  • BVerwG, 07.12.1971 - III B 116.69

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Einleitung des …

    Sonst wird sich dem Gericht eine weitere Aufklärung grundsätzlich nicht aufdrängen müssen (vgl. die vorstehend zitierte Entscheidung; Beschluß vom 12. Mai 1971 - BVerwG III C 66.69 [ZLA 1971, 126]).
  • BVerwG, 22.11.1983 - 8 CB 45.83

    Rechtsmittel

    Weitere substantiierte Angaben zu der im Verwaltungsverfahren und im Verwaltungsstreitverfahren als zentrales Thema erörterten Frage des ständigen Aufenthalts, die das Verwaltungsgericht zu einer weiteren Aufklärung des Sachverhalts hatten veranlassen müssen (vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Mai 1971 - BVerwG III C 66.69 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 81 S. 21 f. undBeschlüsse vom 13. September 1973 - BVerwG II B 38.73 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 90 S. 35 f., vom 16. April 1975 - BVerwG VI B 83.74 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 100 S. 1 undvom 28. August 1980 - BVerwG 4 B 88.80 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 129 S. 32) lagen indessen nicht vor.
  • BVerwG, 16.03.1983 - 8 C 93.81

    Zumutbarkeit einer Ableistung des Grundwehrdiensts bei (erfolgreich) operierter …

    Der Vortrag des Klägers war nicht hinreichend substantiiert (vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Mai 1971 - BVerwG III C 66.69 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 81 S. 21 f. und Beschlüsse vom 13. September 1973 - BVerwG II B 38.73 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 90 S. 35 f., vom 16. April 1975 - BVerwG VI B 83.74 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 100 S. 1, vom 28. August 1980 - BVerwG 4 B 88.80 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 129 S. 32 und vom 15. Februar 1983 - BVerwG 8 B 31.82 -), um das Verwaltungsgericht zu einer weiteren Beweisaufnahme durch Einholung eines Sachverständigengutachtens über die Frage zu veranlassen, ob beim Kläger "die Gefahr des Wiederentstehens einer Varicocele besonders gegeben ist" (Beweisantrag vom 18. Dezember 1981).
  • BVerwG, 15.02.1983 - 8 B 31.82

    Voraussetzungen für die Erteilung eines Flüchtlingsausweises C - Übersiedlung aus …

  • BVerwG, 30.10.1972 - III CB 41.69

    Begründetheit einer Nichtzulassungsbeschwerde - Begründetheit einer …

  • BVerwG, 26.05.1971 - III C 101.69

    Rechtsmittel

  • OVG Niedersachsen, 17.04.1997 - 1 L 6618/95

    Ausgleichsbetrag; Anrechnung von Bodenwerterhöhungen auf Ausgleichsbetr.;; …

  • BVerwG, 05.09.1986 - 9 B 117.86

    Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör - Antrag auf Asyl wegen …

  • BVerwG, 07.09.1984 - 1 B 119.83

    Statuierung einer Ausreisepflicht - Fehlende Reisefähigkeit auf Grund des hohen …

  • BVerwG, 29.11.1983 - 8 B 37.83

    Verwaltungsgerichtliche Aufklärungspflicht - Gewährung rechtlichen Gehörs - …

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