Rechtsprechung
| OVG Schleswig-Holstein, 16.07.1992 - 3 L 366/91 |
Zitiervorschläge
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Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Erstattungsanspruch; Heimträger; Gastschulbeitrag
Verfahrensgang
- VG Schleswig - 9 A 598/90
- OVG Schleswig-Holstein, 16.07.1992 - 3 L 366/91
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 20.04.1990 - 7 C 34.89
Verfassungsmäßigkeit des § 66 Abs. 1 S. 3 SchulG Schleswig-Holstein
Auszug aus OVG Schleswig-Holstein, 16.07.1992 - 3 L 366/91
Die Regelung des § 66 Abs. 1 Satz 3 SchulG a. F. bzw. § 76 Abs. 2 Satz 2 SchulG n. F. ist mit dem Grundgesetz vereinbar (wie BVerwG, Urt. v. 20. April 1990 - 7 C 34.89 -, Buchholz 421 Nr. 103).Diese vom Bundesverwaltungsgericht vertretene Auffassung (vgl. Urteil vom 20.04.1990 - 7 C 34.89 -, Buchholz 421 Nr. 103) teilt der Senat.
- BVerwG, 12.03.1987 - 2 C 10.83
Beamteter Hochschullehrer; Nutzungsentgelt; Nebentätigkeit; Verjährung
Auszug aus OVG Schleswig-Holstein, 16.07.1992 - 3 L 366/91
Welche Verjährungsfrist im Einzelfall maßgeblich ist, hängt davon ab, ob der geltend gemachte Anspruch den in §§ 195 bis 197 BGB bezeichneten Ansprüchen gleicht oder ähnelt (…vgl. BVerwG, Urt. v. 27.11.1986 - 5 C 74.85 -, BVerwGE 75, 173;… BVerwG, Urt. v. 15.12.1967 - VI C -, 98.65BVerwGE 28, 336; BVerwG, Urt. v. 12.03.1987 - 2 C 10.83 ZBR 1987, 339). - BVerwG, 27.11.1986 - 5 C 74.85
Aufwendungsersatzansprüche - Verjährung
Auszug aus OVG Schleswig-Holstein, 16.07.1992 - 3 L 366/91
Welche Verjährungsfrist im Einzelfall maßgeblich ist, hängt davon ab, ob der geltend gemachte Anspruch den in §§ 195 bis 197 BGB bezeichneten Ansprüchen gleicht oder ähnelt (vgl. BVerwG, Urt. v. 27.11.1986 - 5 C 74.85 -, BVerwGE 75, 173;… BVerwG, Urt. v. 15.12.1967 - VI C -, 98.65BVerwGE 28, 336;… BVerwG, Urt. v. 12.03.1987 - 2 C 10.83 ZBR 1987, 339).
- VG Schleswig, 27.09.2016 - 9 A 115/15
Schulkostenbeitrag - Anforderung zur Zahlung
Rn. 18 Nach der Rechtsprechung zu Schulkostenbeiträgen in Schleswig-Holstein hat deren Anforderung gegenüber einem (privaten) Heim keine Verwaltungsaktsqualität, weshalb in den dort entschiedenen Fällen ohne nähere Problematisierung immer die Leistungsklage des Schulträgers gegen den erstattungspflichtigen Heimträger nach Zahlungsverweigerung als statthafte Klageart zu Grunde lag (vgl. BVerwG, U. v. 20.04.1990 - 7 C 34/89 - OVG Schleswig, U. v. 16.07.1992 - 3 L 366/91 - U. v. 05.11.1992 - 3 L 24/92 -, jeweils zitiert nach juris; OVG Lüneburg, U. v. 30.10.1986 - 13 A 110/85 -, SchlHA 1988, 97). - VG Schleswig, 10.09.2008 - 9 A 215/07
Schulkostenausfallbeitrag
Für die Schaffung einer solchen Anspruchsgrundlage fehlte dem Landesgesetzgeber auch die erforderliche Gesetzgebungskompetenz (vgl. schon OVG Schleswig, Urteile v. 16.07.1992 - 3 L 366/91 - und v. 05.11.1992 - 3 L 24/92 - beide in juris). - OVG Schleswig-Holstein, 05.11.1992 - 3 L 24/92 Die Vorschrift des § 76 Abs. 2 SchulG gilt auch für private Heimträger (vgl. zu der entsprechenden Regelung des § 66 Abs. 1 Satz 3 SchulG aF: BVerwG, Urteil vom 20.04.1990 7 C 34.89 , Buchholz 421 Nr. 103; OVG Lüneburg, Urteil vom 30.10.1986 13 OVG A 110/85 , SchlHA 1988, 97; Urteil des Senats vom 16.07.1992 3 L 366/91 ).
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