Rechtsprechung
| OVG Hamburg, 26.03.1999 - 3 Nc 34/98 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Zuweisung eines Studienplatzes im Studiengang Medizin außerhalb der festgesetzten Kapazität zum Sommersemester 1998; Studienplatzberechnung aufgrund personeller Ausstattung; Verminderung vorhandener Ausbildungskapazitäten unter Beachtung von Art. 12 Abs. 1 GG; ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Hamburg - 6 VG Z 240/98
- OVG Hamburg, 26.03.1999 - 3 Nc 34/98
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 2000, 219
Wird zitiert von ... (43) Zitiert selbst (8)
- BVerfG, 08.02.1984 - 1 BvR 580/83
Hochschule Hannover
Auszug aus OVG Hamburg, 26.03.1999 - 3 Nc 34/98
Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bewegt sich der absolute Numerus clausus - der im Studiengang Medizin auch heute noch nicht überwunden ist - am Rande des verfassungsrechtlich Hinnehmbaren (…Urt. v. 18.7.1972, BVerfGE 33 S. 303, 333;… Urt. v. 8.2.1977, BVerfGE 43 S. 291, 314; Beschl. v. 8.2.1984, BVerfGE 66 S. 155, 178).Demgemäß hat das Bundesverfassungsgericht sogar kapazitätsverbessernde Maßnahmen ins Auge gefaßt (…Urt. v. 8.2.1977, a.a.O., S. 326): Der Schwerpunkt der Zulassungsproblematik liege angesichts der anhaltenden Mangelsituation in der "Schaffung" und Nutzung der Ausbildungskapazitäten (Beschl. v. 8.2.1984, a.a.O., S. 178;… Urt. v. 8.2.1977, a.a.O., S. 325).
Dies gilt nicht nur für Maßnahmen der Strukturreform (so ausdrücklich BVerfG, Beschl. v. 8.2.1984, a.a.O., S. 177), sondern in jeder Beziehung (…vgl. weiter VGH Mannheim, Beschl. v. 23.2.1999, a.a.O.; OVG Lüneburg, Beschl. v. 6.12.1984, KMK-HSchR 1985 S. 560;… Bahro/Berlin/Hübenthal, Hochschulzulassungsrecht, 3. Aufl. 1994, Staatsvertrag, Art. 7 Rdnr. 19; von Brünneck, DÖV 1984 S. 993, 1002;… wohl auch Lüthje, Ausbildungsfreiheit im Hochschulwesen, JZ 1977 S. 577, 586, und Reich, HRG, 5. Aufl. 1996, § 29 Rdnr. 4).
Das Gebot, daß Zulassungsbeschränkungen nur zum Schutz eines überragend wichtigen Gemeinschaftsguts und in den Grenzen des unbedingt Erforderlichen angeordnet werden dürfen (vgl. zuletzt BVerfG, Beschl. v. 22.10.1991, BVerfGE 85 S. 36, 54), schließt die Pflicht ein, die Unvermeidbarkeit von Kapazitätsverlusten unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgeschriebenen Berichtspflichten nachprüfbar zu begründen (vgl. BVerfG, Beschl. v. 8.2.1984, a.a.O., S. 179).
Würden die maßgeblichen Stellen ihre Erwägungen, die zum Kapazitätsabbau geführt haben, nicht darlegen, so wäre den Gerichten die verfassungsrechtlich gebotene Nachprüfung (vgl. BVerfG, Beschl. v. 8.2.1984, a.a.O., S. 179) nicht möglich.
- OVG Berlin, 13.03.1996 - 7 NC 147.95
Zulassung zum Medizinstudium
Auszug aus OVG Hamburg, 26.03.1999 - 3 Nc 34/98
Daß zu Unrecht gestrichene Planstellen aus diesem Grunde bei der substituierenden Kapazitätsermittlung durch das Gericht fingiert werden müssen, entspricht gefestigter Rechtsprechung (…VGH Mannheim, Urt. v. 16.12.1986, NVwZ 1987 S. 716, 718, bestätigt durch BVerwG, Urt. v. 15.12.1989, Buchholz 421.21 Nr. 42 S. 92; vgl. auch VGH Kassel, Beschl. v. 27.10.1998, WissR Bd. 32 (1999) S. 88; OVG Berlin, Beschl. v. 13.3.1996, NVwZ 1996 S. 1239, 1240, 1244).Allerdings ist durch die Stellenstreichung nicht das Kapazitätserschöpfungsgebot im eigentlichen Sinne verletzt worden, denn dieses bezieht sich nur auf die vorhandene Ausbildungskapazität (Tettinger, Verfassungsrechtliche Aspekte einer landesweiten Kapazitätskürzung in der Lehreinheit Vorklinische Medizin, WissR Bd. 23 (1990) S. 101, 111; OVG Berlin, Beschl. v. 13.3.1996, a.a.O. S. 1241).
Zwar ist nicht ernstlich zu bezweifeln, daß auch Lehreinheiten mit sog. harten Nc-Studiengängen von haushaltspolitischen Sparmaßnahmen nicht gänzlich verschont werden müssen (Hailbronner, Verfassungsrechtliche Fragen des Hochschulzugangs, WissR Bd. 29 (1996) S. 1, 20;… Tettinger, a.a.O. S. 115 ff.; OVG Berlin, Beschl. v. 13.3.1996, a.a.O. S. 1242;… VGH Kassel, Beschl. v. 27.10.1998, a.a.O. S. 88; VGH Mannheim, Beschl. v. 23.2.1999, KMK-HSchR/NF 41C Nr. 22; OVG Lüneburg, Beschl. v. 15.7.1997 - 10 N 007074/96 u.a.-;… a.A. allerdings Hammer in Denninger, HRG, 1984, § 27 Rdnr. 28).
Insbesondere ist bei der Streichung von Planstellen ebenso wie bei sonstigen sich auf Stellen beziehenden Entscheidungen zu beachten, daß von einer planerischen Abwägung nicht abgesehen werden darf, daß willkürfrei auf der Grundlage eines vollständigen Sachverhalts abzuwägen ist und daß die Belange der Studienplatzbewerber nicht in einer Weise gewichtet werden dürfen, die den erforderlichen Ausgleich der grundrechtlich geschützten Rechtssphären von Hochschulen, Lehrpersonen, Studenten und Studienplatzbewerbern zum Nachteil der letzteren verfehlt (…vgl. BVerwG, Urt. v. 23.7.1987, a.a.O., Nr. 34 S. 36;… Urt. v. 15.12.1989, a.a.O., Nr. 42 S. 90 f.; ähnlich OVG Berlin, Beschl. v. 13.3.1996, a.a.O. S. 1242; ; OVG Lüneburg, Beschl. v. 15.7.1997 - 10 N 007074/96 u.a.; OVG Hamburg, Beschl. v. 31.3.1995 - OVG Bs III 10/95 - und v. 26.9.1996 - OVG Bs III 11/96;… VGH Kassel, Beschl. v. 27.10.1998, a.a.O. S. 89;… VGH Mannheim, Urt. v. 16.12.1986, a.a.O. S. 717).
- VGH Baden-Württemberg, 16.12.1986 - NC 9 S 1542/86
Hochschulzulassung; kapazitätsmindernde Stellenveränderungen
Auszug aus OVG Hamburg, 26.03.1999 - 3 Nc 34/98
Daß zu Unrecht gestrichene Planstellen aus diesem Grunde bei der substituierenden Kapazitätsermittlung durch das Gericht fingiert werden müssen, entspricht gefestigter Rechtsprechung (VGH Mannheim, Urt. v. 16.12.1986, NVwZ 1987 S. 716, 718, bestätigt durch BVerwG, Urt. v. 15.12.1989, Buchholz 421.21 Nr. 42 S. 92; vgl. auch VGH Kassel, Beschl. v. 27.10.1998, WissR Bd. 32 (1999) S. 88; OVG Berlin, Beschl. v. 13.3.1996, NVwZ 1996 S. 1239, 1240, 1244).Insbesondere ist bei der Streichung von Planstellen ebenso wie bei sonstigen sich auf Stellen beziehenden Entscheidungen zu beachten, daß von einer planerischen Abwägung nicht abgesehen werden darf, daß willkürfrei auf der Grundlage eines vollständigen Sachverhalts abzuwägen ist und daß die Belange der Studienplatzbewerber nicht in einer Weise gewichtet werden dürfen, die den erforderlichen Ausgleich der grundrechtlich geschützten Rechtssphären von Hochschulen, Lehrpersonen, Studenten und Studienplatzbewerbern zum Nachteil der letzteren verfehlt (…vgl. BVerwG, Urt. v. 23.7.1987, a.a.O., Nr. 34 S. 36;… Urt. v. 15.12.1989, a.a.O., Nr. 42 S. 90 f.;… ähnlich OVG Berlin, Beschl. v. 13.3.1996, a.a.O. S. 1242; ; OVG Lüneburg, Beschl. v. 15.7.1997 - 10 N 007074/96 u.a.; OVG Hamburg, Beschl. v. 31.3.1995 - OVG Bs III 10/95 - und v. 26.9.1996 - OVG Bs III 11/96;… VGH Kassel, Beschl. v. 27.10.1998, a.a.O. S. 89; VGH Mannheim, Urt. v. 16.12.1986, a.a.O. S. 717).
Diese Begründungspflicht gilt nicht nur für bei Strukturreformen auftretende Kapazitätsminderungen, sondern schlechthin (vgl. VGH Mannheim, Urt. v. 16.12.1986, a.a.O., S. 718;… Tettinger, a.a.O., S. 120).
- BVerfG, 08.02.1977 - 1 BvF 1/76
numerus clausus II
Auszug aus OVG Hamburg, 26.03.1999 - 3 Nc 34/98
Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bewegt sich der absolute Numerus clausus - der im Studiengang Medizin auch heute noch nicht überwunden ist - am Rande des verfassungsrechtlich Hinnehmbaren (…Urt. v. 18.7.1972, BVerfGE 33 S. 303, 333; Urt. v. 8.2.1977, BVerfGE 43 S. 291, 314; Beschl. v. 8.2.1984, BVerfGE 66 S. 155, 178).Demgemäß hat das Bundesverfassungsgericht sogar kapazitätsverbessernde Maßnahmen ins Auge gefaßt (Urt. v. 8.2.1977, a.a.O., S. 326): Der Schwerpunkt der Zulassungsproblematik liege angesichts der anhaltenden Mangelsituation in der "Schaffung" und Nutzung der Ausbildungskapazitäten (…Beschl. v. 8.2.1984, a.a.O., S. 178; Urt. v. 8.2.1977, a.a.O., S. 325).
- BVerfG, 22.10.1991 - 1 BvR 393/85
Zulassung zum Studium
Auszug aus OVG Hamburg, 26.03.1999 - 3 Nc 34/98
Diese Rechtsprechung ist durch die Entwicklung von Angebot und Nachfrage nach Studienplätzen seit dem Jahre 1984, als sich letztmalig ein Senat des Bundesverfassungsgerichts in diesem Sinne geäußert hat (vgl. jedoch auch BVerfG, Beschl. v. 22.10.1991, BVerfGE 85 S. 36, 54), nicht überholt worden.Das Gebot, daß Zulassungsbeschränkungen nur zum Schutz eines überragend wichtigen Gemeinschaftsguts und in den Grenzen des unbedingt Erforderlichen angeordnet werden dürfen (vgl. zuletzt BVerfG, Beschl. v. 22.10.1991, BVerfGE 85 S. 36, 54), schließt die Pflicht ein, die Unvermeidbarkeit von Kapazitätsverlusten unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgeschriebenen Berichtspflichten nachprüfbar zu begründen (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 8.2.1984, a.a.O., S. 179).
- BVerfG, 18.07.1972 - 1 BvL 32/70
numerus clausus I
Auszug aus OVG Hamburg, 26.03.1999 - 3 Nc 34/98
Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bewegt sich der absolute Numerus clausus - der im Studiengang Medizin auch heute noch nicht überwunden ist - am Rande des verfassungsrechtlich Hinnehmbaren (Urt. v. 18.7.1972, BVerfGE 33 S. 303, 333;… Urt. v. 8.2.1977, BVerfGE 43 S. 291, 314; Beschl. v. 8.2.1984, BVerfGE 66 S. 155, 178). - BVerfG, 22.10.1974 - 1 BvL 3/72
Unzulässigkeit der konkreten Normenkontrolle bei Haushaltsgesetzen
Auszug aus OVG Hamburg, 26.03.1999 - 3 Nc 34/98
Eine Vorlage der Sache an das Bundesverfassungsgericht oder das Hamburgische Verfassungsgericht kommt nicht in Betracht, da der Haushaltsplan, der durch Beschluß der Bürgerschaft festgestellt wird, gemäß Art. 66 Abs. 2 Satz 1 HmbVerf kein Gesetz ist (vgl. im übrigen zur Vorlagefähigkeit von Haushaltsgesetzen BVerfG, Beschl. v. 22.10.1974, BVerfGE 38 S. 121 ff.). - BVerfG, 10.03.1999 - 1 BvL 27/97
Verfassungsrechtliche Prüfung der schrittweisen Absenkung der Aufnahmekapazität …
Auszug aus OVG Hamburg, 26.03.1999 - 3 Nc 34/98
Ob das Bundesverfassungsgericht - 2. Kammer des Ersten Senats - in seinem Beschluß vom 10. März 1999 - 1 BvL 27/97 - einen anderen Standpunkt eingenommen hat, wird bei künftigen Entscheidungen zu prüfen sein; der genannte Beschluß ist dem Beschwerdegericht zum Zeitpunkt seiner Entscheidung noch nicht bekannt gewesen.
- OVG Hamburg, 22.12.2004 - 3 Nc 59/04
Zulassung zum Studium
Ein Verstoß der Streichung von Stellen im Bereich der Lehreinheit Vorklinische Medizin der Universität Hamburg gegen Art. 12 GG (vgl. OVG Hamburg, Beschl. v. 26.3.1999, NVwZ-RR 2000 S. 219; v. 18.10.1999, WissR 2000 S. 78 = NordÖR 2000 S. 158; v. 29.3.2000, HmbJVBl. 2000 S. 85) ist nicht länger festzustellen, weil die Stellenstreichungen durch kapazitätssteigernde Maßnahmen des Staates bzw. der Hochschule soweit zurückgeführt sind, dass die verbleibende Verringerung der Aufnahmekapazität weniger als 5 v.H. beträgt.Das Beschwerdegericht hat in den letzten Jahren die von ihm beanstandete Streichung von Planstellen im Bereich der Lehreinheit Vorklinische Medizin zum Anlass genommen, Deputatstunden zu fingieren und in die gerichtliche Kapazitätsberechnung einzustellen, um eine mit Art. 12 GG nicht vereinbare Verminderung der Ausbildungskapazität zwar nicht faktisch, aber hinsichtlich ihrer rechtlichen Auswirkungen zu verhindern (vgl. Beschl. v. 26.3.1999 - 3 Nc 34/98 u.a. - Med.
SS 1998 - BA S. 5 ff. - NVwZ-RR 2000 S. 219; Beschl. v. 18.10.1999 - 3 Nc 110/99 u.a. - Med.
SS 1999 - WissR 2000 S. 78 = NordÖR 2000 S. 158, BA S. 16 f.;… ebenso Beschl. v. 29.3.2000 - 3 Nc 1/00 u.a. - Med.
Das Beschwerdegericht hat in seiner Rechtsprechung stets den Standpunkt vertreten, dass auch in Studiengängen mit großem Bewerberüberhang in Zeiten einer angespannten Haushaltslage eine maßvolle Verringerung der Ausbildungskapazität nicht gegen das Grundrecht der Berufsfreiheit verstoße (OVG Hamburg, Urt. v. 18.6.2003 - 3 Bf 4/01 - Psych. SS 1997 - UA S. 11
; Beschl. v. 26.3.1999 - 3 Nc 34/98 u.a. - Med. SS 1998 - BA S. 23 - NVwZ-RR 2000 S. 219, 222).Soweit das Beschwerdegericht in seiner ersten sich mit den Stelleneinsparungen befassenden Entscheidung (Beschl. v. 26.3.1999 - 3 Nc 34/98 u.a. - Med. SS 1998 - NVwZ-RR 2000 S. 219) die Streichung von Planstellen lediglich in einem solchen Umfang für rechtmäßig erklärt hat, als der damit verbundene Verlust von Deputatstunden nicht mehr als 10 SWS betrug - dies entspricht einer Sparquote von weniger als 5 v.H. -, gibt das Gericht diesen Standpunkt auf.
- OVG Hamburg, 27.08.2008 - 3 Nc 141/07
Zulassung zum Studium der Zahnmedizin an der Universität Hamburg zum …
Die Aufstellung des Haushalts durch den Haushaltsgeber - mit der unvermeidlichen Aufgabe, die Mittel auf die einzelnen Fachbehörden zu verteilen und dabei Prioritäten zu setzen - ist ein politischer Prozess, den das Beschwerdegericht grundsätzlich für nicht justiziabel hält (vgl. OVG Hamburg, Beschl. v. 26.3.1999, NVwZ-RR 2000, 219, 221).Grundsätzlich reicht es aus, wenn die für den Haushalt verantwortlichen Stellen später in einem Konfliktfall darzulegen vermögen, dass ihre Entscheidung für den Abbau von Stellen in zulassungsbeschränkten Studiengängen den rechtlichen Anforderungen genüge (vgl. OVG Hamburg, Beschl. v. 26.3.1999, NVwZ-RR 2000, 219, 221); dementsprechend genügt es für die Kapazitätswirksamkeit von Stellenstreichungen auch, wenn der diesbezügliche (den rechtlichen Anforderungen genügende) Abwägungsprozess (wahrheitsgemäß und vollständig) nachträglich im Rahmen eines verwaltungsgerichtlichen Rechtsstreits dargestellt wird.
In dieser Situation dürften die zuständigen Organe des UKE einen weiten Bewertungsspielraum (vgl. auch OVG Hamburg, Beschl. v. 26.3.1999, 3 Nc 34/98, juris Rn. 39, insoweit in NVwZ-RR 2000, 219, 221, nicht abgedruckt) haben, in welchem Umfang sie in welcher Lehreinheit die notwendigen Einsparungen vornehmen.
- VGH Bayern, 27.08.2010 - 7 CE 10.10278
Zulassung zum Studium der Humanmedizin (LMU), WS 2009/2010; nachträgliche …
Gegen die Verbindlichkeit dieser Vorschrift bestehen entgegen der im Beschwerdeverfahren zitierten älteren Rechtsprechung des OVG Hamburg (B. v. 15.4.1992 Az. OVG Bs III 115/02), die in späteren Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes ausdrücklich aufgegeben wurde (OVG Hamburg vom 18.10.1999 NordÖR 2000, 158), keine durchgreifenden Bedenken (vgl. etwa OVG NW vom 11.5.2004 Az. 13 C 1283/04; weitere Nachweise bei Zimmerling/Brehm, Hochschulkapazitätsrecht, RdNr. 34 Fn. 91).Rn. 30 Es lässt sich auch sachlich nicht begründen, weshalb das (mögliche) Fehlen von Patientenvorstellungen, wie sie in § 2 Abs. 4 Satz 3 ÄAppO vorgesehen sind, zu der von den Antragstellern geforderten pauschalen Kürzung des Anrechnungsfaktors bei Seminaren von 1 auf 0, 67 führen soll (so nunmehr auch das OVG Hamburg, B. v. 18.10.1999, NordÖR 2000, 158).
- OVG Hamburg, 15.10.2007 - 3 Nc 45/06
Zulassung zum Studium
Dem entspricht die Pflicht der insoweit Entscheidungsbefugten, bei sparmaßnahmenbedingten Stellenstreichungen für Studiengänge mit absolutem numerus clausus die Belange der Studienbewerber abzuwägen gegen die übrigen in Forschung, Lehre und Studium betroffenen Belange, und dabei die Belange der Studienbewerber nicht in einer Weise zu gewichten, die den erforderlichen Ausgleich der grundrechtlich geschützten Rechtssphären von Hochschulen, Lehrpersonen, Studierenden und Studienbewerbern zum Nachteil der letzteren verfehlen würde (…vgl. BVerwG, Urt. v. 15.12.1989, NVwZ-RR 1990 S. 349, 350; OVG Hamburg, Beschl. v. 26.3.1999, NVwZ-RR 2000, 219, 220 f.).Dabei liegt es auf der Hand, Studiengänge mit absolutem numerus clausus in stärkerem Maße von Sparmaßnahmen zu verschonen als solche Studiengänge, in denen lediglich der gewünschte Studienort nicht jedem Bewerber zugewiesen werden kann (vgl. OVG Hamburg, Beschl. v. 26.3.1999, a. a. O. S. 221; Beschl. v. 22.12.2004, 3 Nc 59/04, juris).
- VGH Bayern, 22.07.2008 - 7 CE 08.10488
Medizin Vorklinik LMU München; Wintersemester 2007/2008; Maßgeblichkeit der …
Gegen die Verbindlichkeit dieser Vorschrift bestehen entgegen der im Beschwerdeverfahren zitierten älteren Rechtsprechung des OVG Hamburg (B. v. 15.4.1992 Az. OVG Bs III 115/02), die später ausdrücklich aufgegeben worden ist (OVG Hamburg vom 18.10.1999 NordÖR 2000, 158), keine durchgreifenden Bedenken (vgl. etwa OVG NW vom 11.5.2004 Az. 13 C 1283/04; weitere Nachweise bei Zimmerling/Brehm, Hochschulkapazitätsrecht, RdNr. 34 Fn. 91).Es ist auch sachlich nicht begründbar, weshalb allein das (mögliche) Fehlen von Patientenvorstellungen, wie sie in § 2 Abs. 4 Satz 3 ÄAppO vorgesehen sind, zu der von der Antragstellerin geforderten pauschalen Kürzung des Anrechnungsfaktors von 1 auf 0, 67 führen soll (so nunmehr auch das OVG Hamburg, B. v. 18.10.1999, NordÖR 2000, 158).
- OVG Hamburg, 17.10.2002 - 3 Nc 19/02
Zulassung zum Humanmedizinstudium
1.5 Das Beschwerdegericht sieht weiterhin keinen Grund, seine Rechtsprechung zur Beurteilung der Streichung von Planstellen des wissenschaftlichen Lehrpersonals in der Lehreinheit Vorklinische Medizin zu revidieren (vgl. Beschl. v. 26.3.1999 - 3 Nc 34/98 u.a. - Med. SS 1998 - BA S. 5 ff. - NVwZ-RR 2000 S. 219; Beschl. v. 18.10.1999 - 3 Nc 110/99 u.a. - Med. SS 1999 - WissR 2000 S. 78 = NordÖR 2000 S. 158).Das Gericht hat den durch die Stellenstreichung bedingten Wegfall von Deputatstunden bisher mit 56 SWS angenommen und die dadurch bewirkte Kapazitätsminderung lediglich im Umfang von 18 SWS anerkannt (vgl. Beschl. v. 18.10.1999 - 3 Nc 110/99 u.a. - Med. SS 1999 - WissR 2000 S. 78 = NordÖR 2000 S. 158, BA S. 16 f.; ebenso Beschl. v. 29.3.2000 - 3 Nc 1/00 u.a. - Med. WS 1999/00, HmbJVBl. 2000 S. 85).
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 07.09.2010 - 1 M 210/09
Vorläufige Zulassung zum Medizinstudium; Beschwerdeverfahren; …
Soweit die Antragstellerin sich bezüglich der Gruppengröße für Seminare zentral auf den Beschluss des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts vom 15. April 1992 - OVG Bs III 115/02 - (juris) beruft, ist darauf hinzuweisen, dass das Hamburgische Oberverwaltungsgericht diese Rechtsprechung schon mit Beschluss vom 18. Oktober 1999 - 3 Nc 110/99 - (NordÖR 2000, 158 - zitiert nach juris) aufgegeben hat. - VGH Bayern, 24.08.2009 - 7 CE 09.10352
Zulassung zum Studium im Fach Humanmedizin (LMU), WS 2008/2009; Lehrdeputat der …
Als sachliche Gründe für einen Kapazitätsabbau kommen zwar grundsätzlich auch allgemeine Sparzwänge oder Bemühungen um einen wirtschaftlicheren bzw. gezielteren Einsatz der staatlichen Haushaltsmittel in Betracht (OVG Hamburg vom 26.3.1999 NVwZ-RR 2000, 219/222). - OVG Hamburg, 14.10.2008 - 3 Nc 90/07
Vorläufige Zulassung zum Studium der Humanmedizin
Eine gerichtliche Überprüfung fand zuletzt zum Berechnungszeitraum Wintersemester 1998/1999 statt (vgl. OVG Hamburg, Beschl. v. 18.10.1999, 3 Nc 110/99, NordÖR 2000, 158). - OVG Hamburg, 29.10.2001 - 3 Nc 7/01
Zulassung zum Medizinstudium
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - OVG Hamburg, 13.10.2006 - 3 Nc 156/05
Zulassung zum Studium
- OVG Hamburg, 24.10.2005 - 3 Nc 6/05
Zulassung zum Studium
- OVG Hamburg, 14.06.2016 - 3 Nc 127/15
Zulassung zum Bachelorstudiengang Psychologie an der Universität Hamburg; …
- OVG Hamburg, 27.09.2011 - 3 Nc 27/10
Vorläufige Zulassung zum Studium der Medizin an der Universität Hamburg außerhalb …
- VGH Bayern, 24.08.2009 - 7 CE 09.10472
Zulassung zum Studium im Fach Humanmedizin (LMU), WS 2008/2009; "Vorabzulassung" …
- VG Halle, 19.02.2010 - 3 B 205/09
Vergabe von Studienplätzen im Studiengang Humanmedizin, Wintersemester 2009/2010, …
- VGH Bayern, 24.08.2009 - 7 CE 09.10120
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- OVG Nordrhein-Westfalen, 22.02.2006 - 13 C 3/06
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- VG Hamburg, 22.11.2012 - 19 ZE BASA WS 2012/13
Vorläufige Zulassung zum Bachelorstudiengang Soziale Arbeit zum Wintersemester …
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Zulassung zum Studium im Fach Humanmedizin (LMU), WS 2008/2009; Lehrdeputat der …
- VGH Bayern, 24.08.2009 - 7 CE 09.10343
Zulassung zum Studium im Fach Humanmedizin (LMU), WS 2008/2009; Personalabbau …
- VGH Bayern, 24.08.2009 - 7 CE 09.10332
Zulassung zum Studium im Fach Humanmedizin (LMU), WS 2008/2009; "Vorabzulassung" …
- VGH Bayern, 24.08.2009 - 7 CE 09.10482
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Zulassung zum Studium im Fach Humanmedizin (LMU), WS 2008/2009; Lehrdeputat der …
- VGH Bayern, 24.08.2009 - 7 CE 09.10347
Zulassung zum Studium im Fach Humanmedizin (LMU), WS 2008/2009; Personalabbau …
- VGH Bayern, 24.08.2009 - 7 CE 09.10208
Zulassung zum Studium im Fach Humanmedizin (LMU), WS 2008/2009; Lehrdeputat der …
- VGH Bayern, 24.08.2009 - 7 CE 09.10177
Zulassung zum Studium im Fach Humanmedizin (LMU), WS 2008/2009; Lehrdeputat der …
- VGH Bayern, 24.08.2009 - 7 CE 09.10520
Zulassung zum Studium im Fach Humanmedizin (LMU), WS 2008/2009; Lehrdeputat der …
- VGH Bayern, 24.08.2009 - 7 CE 09.10218
Zulassung zum Studium im Fach Humanmedizin (LMU), WS 2008/2009; Personalabbau …
- VG München, 24.06.2008 - M 3 E 08.1684
Humanmedizin 2. Fachsemester (Vorklinik) zum Sommersemester 2008
- VG München, 24.06.2008 - M 3 E 08.1608
Humanmedizin 2. Fachsemester (Vorklinik) zum Sommersemester 2008
- VG München, 24.06.2008 - M 3 E 08.1893
Humanmedizin 2. Fachsemester (Vorklinik) zum Sommersemester 2008
- VG München, 24.06.2008 - M 3 E 08.1993
Humanmedizin 2. Fachsemester (Vorklinik) zum Sommersemester 2008
- VG München, 24.06.2008 - M 3 E 08.1648
Humanmedizin 2. Fachsemester (Vorklinik) zum Sommersemester 2008
- VGH Bayern, 24.08.2009 - 7 CE 09.10329
Zulassung zum Studium im Fach Humanmedizin (LMU), WS 2008/2009; Lehrdeputat der …
- VG München, 24.06.2008 - M 3 E 08.1728
Humanmedizin 2. Fachsemester (Vorklinik) zum Sommersemester 2008
- VG München, 24.06.2008 - M 3 E 08.2029
Humanmedizin 2. Fachsemester (Vorklinik) zum Sommersemester 2008
- VGH Bayern, 24.08.2009 - 7 CE 09.10426
Zulassung zum Studium im Fach Humanmedizin (LMU), WS 2008/2009; Lehrdeputat der …
- VG München, 24.06.2008 - M 3 E 08.1498
Humanmedizin 2. Fachsemester (Vorklinik) zum Sommersemester 2008
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