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Rechtsprechung
   LG Zweibrücken, 30.09.1997 - 3 S 80/97   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1997,9601
LG Zweibrücken, 30.09.1997 - 3 S 80/97 (https://dejure.org/1997,9601)
LG Zweibrücken, Entscheidung vom 30.09.1997 - 3 S 80/97 (https://dejure.org/1997,9601)
LG Zweibrücken, Entscheidung vom 30. September 1997 - 3 S 80/97 (https://dejure.org/1997,9601)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Fichtenanpflanzung - Beseitigungsanspruch eines Nachbarn

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • MDR 1997, 1119
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (2)

  • LG Limburg, 06.03.1985 - 3 S 188/84
    Auszug aus LG Zweibrücken, 30.09.1997 - 3 S 80/97
    Hecken sind jedoch schon nach allgemeiner Ansicht Anpflanzungen, die durch Pflege und Rückschnitt in einer bestimmten Form und Höhe gehalten werden (LG Limburg NJW 86, 595).
  • OLG Zweibrücken, 04.02.1992 - 8 U 103/91
    Auszug aus LG Zweibrücken, 30.09.1997 - 3 S 80/97
    Es ist anerkannt, dass § 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB, der einen Schutz gegenüber zu besorgende Beeinträchtigungen gibt, bereits dann eingreift, wenn die Beeinträchtigung hinreichend nahe bevorsteht (OLG Zweibrücken NJW 92, 1242).
  • BGH, 28.03.2025 - V ZR 185/23

    Keine allgemeine Höhenbegrenzung für Hecken im Landesnachbarrecht

    Nach dieser - im hiesigen Verfahren auch von dem Landgericht vertretenen - Ansicht verliert eine Anpflanzung ihre Eigenschaft als Hecke, wenn sie eine Wuchshöhe von etwa drei Metern übersteigt (vgl. AG Idstein, ZMR 2013, 672 [2,8 m]; LG Limburg, SchAZtg 2006, 151, 152 f. [3 m]; LG Zweibrücken, MDR 1997, 1119 [3 m]; LG Saarbrücken, MDR 1988, 777 [3 m];… Rammert, Nachbarrecht Hessen, 2. Aufl., S. 33 [2,8 m];… Hinkel/Stollenwerk, Nachbarrecht Hessen, 9. Aufl., § 39 [3 m]; Dehner, Nachbarrecht [Mai 2013], B § 22 II 5 [etwa 3 m];… Netz, Das Hessische Nachbarrecht, 2. Aufl., S. 97 f. [4-6 m];… wohl auch Füglein/Perpelitz, Das Nachbarrecht in Hessen, 22. Aufl., Anmerkungen zu §§ 38 und 39).
  • AG Brandenburg, 27.09.2019 - 31 C 272/17

    Hecke - zulässige Höhe und Abstand zum Grundstück des Nachbarn

    Die streitbefangenen Thuja- und Buchen-Hecken dienen hier aber erkennbar vor allem auch als Einfriedung des Grundstücks der Beklagten, so dass die Höhe dieser, der Einfriedung dienenden Hecken - zumindest analog § 38 Nr. 1 BbgNRG - erst durch die Höhe der angrenzende Einfriedung des klägerischen Grundstücks in Form des Metall-Stabgitter-Zauns begrenzt wird (LG Limburg, Urteil vom 27.01.2006, Az.: 3 S 189/05, u.a. in: SchAZtg 2006, Seiten 151 ff.; LG Zweibrücken, Urteil vom 30.09.1997, Az.: 3 S 80/97, u.a. in: MDR 1997, Seiten 1119 f.; AG Gießen, Urteil vom 16.06.2017, Az.: 41 C 49/14, u.a. in: BeckRS 2017, Nr. 117985 = "juris"; AG Saarbrücken, Urteil vom 27.08.1996, Az.: 36 C 201/96, u.a. in: "juris").

    Aus diesen Gründen kann der Kläger zwar nicht, wie von ihm hilfsweise verlangt, ein Zurückschneiden der Thuja- und der Buchen-Hecken auf eine Höhe von lediglich 1, 20 m, jedoch gemäß § 37 Abs. 1 BbgNRG in Verbindung mit § 39 Satz 2 BbgNRG ein Zurückschneiden der streitbefangenen Thuja-Hecken auf die Höhe der klägerischen Einfriedung in Form eines Metall-Stabgitter-Zauns und bezüglich der Buchen-Hecke auf eine Höhe von 2,07 m von den Beklagten hier von den Beklagten begehren (OLG Brandenburg, Urteil vom 17.04.2008, Az.: 5 U 52/07, u.a. in: BeckRS 2008, Nr. 8124 = "juris"; LG Frankfurt/Oder, Beschluss vom 05.04.2011, Az.: 19 S 2/09, u.a. in: ZMR 2011, Seiten 722 ff.; LG Limburg, Urteil vom 27.01.2006, Az.: 3 S 189/05, u.a. in: SchAZtg 2006, Seiten 151 ff.; LG Zweibrücken, Urteil vom 30.09.1997, Az.: 3 S 80/97, u.a. in: MDR 1997, Seiten 1119 f.; LG Münster, Beschluss vom 18.07.1990, Az.: 8 S 488/89, u.a. in: NJW-RR 1991, Seite 717; AG Gießen, Urteil vom 16.06.2017, Az.: 41 C 49/14, u.a. in: BeckRS 2017, Nr. 117985 = "juris"; AG Saarbrücken, Urteil vom 27.08.1996, Az.: 36 C 201/96, u.a. in: "juris").

  • AG Gießen, 16.06.2017 - 41 C 49/14

    Abstandsprivilegierung von als Hecken gepflanzten Baumreihen

    Der abstandsrechtlichen Privilegierung von Hecken ist eine gewisse Höhenbegrenzung daher immanent (LG Limburg, U.v. 27.01.2006 - 3 S 189/05; LG Zwei brücken, U.v. 30.09.1997 - 3 S 80/97; AG Saarbrücken, U.v. 27.08.1996 - 36 C 201/96; LG Saarbrücken, U.v. 18.10.1990 - 1 S 65/90)..
  • OLG Frankfurt, 16.08.2023 - 17 U 132/22

    Grenzabstand einhaltende Bambushecke über sechs Meter muss nicht …

    Soweit in der Instanzrechtsprechung bei Hecken eine Höhen-Obergrenze angenommen wird, die regelmäßig bei 3 m angesetzt wird, wird dies damit begründet, dass es zu den Charakteristika einer Hecke gehöre, dass die Anpflanzung durch Pflege und Rückschnitt in einer bestimmten Form und Höhe gehalten werde, und die Privilegierung von lebenden Hecken in § 39 NachbG HE gegenüber solitär stehenden Bäumen im Hinblick auf den einzuhaltenden Grenzabstand dann nicht mehr gerechtfertigt sei, sobald sie eine Höhe erreiche, die üblicherweise Bäumen vorbehalten sei (vgl. LG Limburg…, Urteil vom 27. Januar 2006 - 3 S 189/05 -, Rn. 8, juris; LG Zweibrücken, Urteil vom 30. September 1997 - 3 S 80/97 -, Rn. 12, juris) oder ohne Schnitt nur noch als Baumreihe wirkten (vgl. LG Saarbrücken, Urteil vom 3. Februar 1988 - 17 S 79/87 -, MDR 1988, 777, juris).
  • AG Berlin-Wedding, 07.07.2014 - 22a C 28/14

    Hecken müssen nur einen Grenzabstand von einem Meter zum Nachbarn einhalten!

    Eine Begrenzung des Heckencharakters nach der Höhe (LG Zweibrücken, MDR 1997, 1119: bis zu 3 Metern) ist demgegenüber abzulehnen und findet auch in der Fassung des § 27 NachbG Bln keine Stütze.
  • LG Limburg, 27.01.2006 - 3 S 189/05
    Hinzukommen muss, dass die Anpflanzung durch Pflege und Rückschnitt in einer bestimmten Form und Höhe gehalten wird ((Landgericht Limburg a.a.O, Landgericht Zwei brücken MDR 1997, 1119)).
  • VGH Hessen, 25.04.1997 - 11 TG 1050/97

    BSE-Gefahr: Tötungsanordnung wegen Seuchengefahr

    Rn. 5 Der Senat legt insoweit zugrunde, daß der Verwaltungsakt nach der BSE-Schutzverordnung vom 27. Januar 1997 unter diesem Gesichtspunkt jedenfalls nicht nichtig, sondern allenfalls rechtswidrig war, und dies auch nur dann, wenn man davon ausgeht, daß die Voraussetzungen für den Erlaß der Verordnung nach § 79 Abs. 1a TierSG zum Erlaß der Verordnung ohne Zustimmung des Bundesrates wegen Fehlens einer "Gefahr im Verzuge" nicht vorlagen (vgl. dazu VGH Baden-Württemberg, B.v. 12.02.1997 - 7 S 430/97 - Niedersächsisches OVG, B.v.10.02.1997 - 3 M 856/97 - Sächsisches OVG, B.v. 14.02.1997 - 3 S 80/97 - a.M.: OVG Rheinland-Pfalz, B. v. 3.02.1997 - 6 B 11871/96 -).
  • OVG Sachsen, 11.07.2001 - 3 B 558/99

    Rechtmäßigkeit einer Tötungsanordnung wegen Seuchenverdachts und …

    Der Senat gibt daher seine bisherige Rechtsprechung (Beschluss vom 14.2.1997 - 3 S 80/97 -), wonach der Streitwert an diesen Entschädigungssätzen orientiert werden könne, auf.
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