Rechtsprechung
| LAG Niedersachsen, 25.11.2005 - 3 Sa 667/05 B |
Volltextveröffentlichungen (7)
- openjur.de
Witwengeld - Versorgungsehe
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
- Judicialis
BeamtVG § 19 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1
- IWW
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BeamtVG § 19 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1
Keine Versorgungsehe bei unmaßgeblichem Versorgungsgedanken - datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (3)
- anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)
Versorgungsehe - Auf den Versorgungsgedanken kommt es an!
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Anspruch einer Witwe eines Beamten auf Zahlung von Witwengeld; Voraussetzungen für das Vorliegen einer Versorgungsehe; Gesetzliche Vermutung des Vorliegens einer Versorgungsehe bei kurzer Dauer der Ehe; Widerlegung der Vermutung einer so genannten "Versorgungsheirat"
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Verfahrensgang
- ArbG Hannover, 15.02.2005 - 12 Ca 216/04
- LAG Niedersachsen, 25.11.2005 - 3 Sa 667/05 B
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (5)
- OVG Hamburg, 28.10.2004 - 1 Bf 189/04
Widerlegung der gesetzlichen Vermutung einer Versorgungsehe
Auszug aus LAG Niedersachsen, 25.11.2005 - 3 Sa 667/05
Es kann z. B. auch die Absicht im Vordergrund stehen, eine schon längere Zeit bestehende Gemeinschaft zu legitimieren oder dem Sterbenden in der Krankheit zur Seite zu stehen, um ihm die letzte Zeit seines Lebens zu erleichtern (s. BVerwG, Urteil vom 27.10.1966 - II C 32.64 - BVerwGE 25, 221; BVerwG, Beschluss vom 09. Juli 1971 - VI B 25.71; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28.03.1990 - 11 S 167/98 - VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 10.02.2003 - 4 S 2782/01 - OVG NRW, Beschluss vom 18.07.2003 - 6 A 1605/03 - Hamburgisches OVG, Beschluss vom 28.10.2004 - 1 Bf 189/04 -). - BVerwG, 27.10.1966 - II C 32.64
Anspruch auf Witwengeld bei gesetzlicher Vermutung einer "Versorgungsheirat" - …
Auszug aus LAG Niedersachsen, 25.11.2005 - 3 Sa 667/05
Es kann z. B. auch die Absicht im Vordergrund stehen, eine schon längere Zeit bestehende Gemeinschaft zu legitimieren oder dem Sterbenden in der Krankheit zur Seite zu stehen, um ihm die letzte Zeit seines Lebens zu erleichtern (s. BVerwG, Urteil vom 27.10.1966 - II C 32.64 - BVerwGE 25, 221; BVerwG, Beschluss vom 09. Juli 1971 - VI B 25.71; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28.03.1990 - 11 S 167/98 - VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 10.02.2003 - 4 S 2782/01 - OVG NRW, Beschluss vom 18.07.2003 - 6 A 1605/03 - Hamburgisches OVG, Beschluss vom 28.10.2004 - 1 Bf 189/04 -). - VGH Baden-Württemberg, 10.02.2003 - 4 S 2782/01
Versorgungsehe - Widerlegung der Vermutung
Auszug aus LAG Niedersachsen, 25.11.2005 - 3 Sa 667/05
Es kann z. B. auch die Absicht im Vordergrund stehen, eine schon längere Zeit bestehende Gemeinschaft zu legitimieren oder dem Sterbenden in der Krankheit zur Seite zu stehen, um ihm die letzte Zeit seines Lebens zu erleichtern (s. BVerwG, Urteil vom 27.10.1966 - II C 32.64 - BVerwGE 25, 221; BVerwG, Beschluss vom 09. Juli 1971 - VI B 25.71; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28.03.1990 - 11 S 167/98 - VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 10.02.2003 - 4 S 2782/01 - OVG NRW, Beschluss vom 18.07.2003 - 6 A 1605/03 - Hamburgisches OVG, Beschluss vom 28.10.2004 - 1 Bf 189/04 -). - BVerwG, 09.07.1971 - VI B 25.71
Versagung des Witwengeldes unter dem Gesichtspunkt der sog. "Versorgungsehe" …
Auszug aus LAG Niedersachsen, 25.11.2005 - 3 Sa 667/05
Es kann z. B. auch die Absicht im Vordergrund stehen, eine schon längere Zeit bestehende Gemeinschaft zu legitimieren oder dem Sterbenden in der Krankheit zur Seite zu stehen, um ihm die letzte Zeit seines Lebens zu erleichtern (s. BVerwG, Urteil vom 27.10.1966 - II C 32.64 - BVerwGE 25, 221; BVerwG, Beschluss vom 09. Juli 1971 - VI B 25.71; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28.03.1990 - 11 S 167/98 - VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 10.02.2003 - 4 S 2782/01 - OVG NRW, Beschluss vom 18.07.2003 - 6 A 1605/03 - Hamburgisches OVG, Beschluss vom 28.10.2004 - 1 Bf 189/04 -). - OVG Nordrhein-Westfalen, 18.07.2003 - 6 A 1605/03
Auszug aus LAG Niedersachsen, 25.11.2005 - 3 Sa 667/05
Es kann z. B. auch die Absicht im Vordergrund stehen, eine schon längere Zeit bestehende Gemeinschaft zu legitimieren oder dem Sterbenden in der Krankheit zur Seite zu stehen, um ihm die letzte Zeit seines Lebens zu erleichtern (s. BVerwG, Urteil vom 27.10.1966 - II C 32.64 - BVerwGE 25, 221; BVerwG, Beschluss vom 09. Juli 1971 - VI B 25.71; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28.03.1990 - 11 S 167/98 - VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 10.02.2003 - 4 S 2782/01 - OVG NRW, Beschluss vom 18.07.2003 - 6 A 1605/03 - Hamburgisches OVG, Beschluss vom 28.10.2004 - 1 Bf 189/04 -).
- LSG Bayern, 19.09.2007 - L 13 R 357/06
Widerlegung der gesetzlichen Vermutungsregelung des § 46 Abs. 2a Sozialgesetzbuch …
Außerdem fügte die Klägerin den Notariatsakt vom 30. März 1998 bezüglich der von A. K. übernommenen Landwirtschaft, eine Kopie des Kontoauszuges vom 23. Februar 2006 (Eigenpension der Klägerin in Höhe von 513, 63 EUR) und eine Rentenauskunft der Landesversicherungsanstalt Württemberg für M. vom 13. Dezember 1989 bei und verwies auf das Urteil des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen vom 25. November 2005 (Az.: 3 Sa 667/05), den Beschluss des Hamburgerischen Oberverwaltungsgerichts vom 28. Oktober 2004, Az.: 1 Bf 189/04) und das Urteil des Sozialgerichts Würzburg vom 15. September 2004 (Az.: S 8 RJ 697/02).Das Landesarbeitsgericht Niedersachsen (Urteil vom 25. November 2005, Az.: 3 Sa 667/05 B) hat entschieden, eine Versorgungsehe im Sinne von § 19 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG) liege nicht vor, wenn nachweislich für einen Ehegatten die Absicht, der Witwe eine Versorgung zu verschaffen, für die Heirat nicht maßgebend war.
- VG Saarlouis, 24.08.2010 - 3 K 452/10
Vermutung einer so genannten "Versorgungsehe" bei Eheschließung nach …
Im Übrigen berief die Klägerin sich auf das Urteil des LAG Niedersachen vom 25.11.2005 - 3 Sa 667/05 B -, wonach die Vermutung einer so genannten "Versorgungsheirat" dann widerlegt sei, wenn nachweislich für einen Ehegatten die Absicht, der Witwe eine Versorgung zu verschaffen, nicht maßgebend gewesen sei, wobei nach der Rechtsprechung z. B. auch die Absicht im Vordergrund stehen könne, eine schon längere Zeit bestehende Gemeinschaft zu legitimieren oder dem Sterbenden in der Krankheit zur Seite zu stehen, um ihm die letzte Zeit seines Lebens zu erleichtern.
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