Rechtsprechung
| LSG Rheinland-Pfalz, 12.05.1998 - L 3 U 216/97 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
(Volltext/Leitsatz)
Zum Vorliegen einer BK-Nr. 2108 (bandscheibenbedingte Erkrankungen der Lendenwirbelsäule etc.)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (4)
- LSG Rheinland-Pfalz, 23.04.1997 - L 7 U 30/96
Berufskrankheit; Wirbelsäule; Kausalität; Anlageleiden
Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 12.05.1998 - L 3 U 216/97
In bezug auf die BK Nr. 2108 der Anlage 1 zur BKVO kann von einem regelmäßig gegebenen wahrscheinlichen Zusammenhang mit der Berufstätigkeit aber nicht allein deshalb ausgegangen werden, weil die in dieser BK aufgelisteten tatbestandlichen Voraussetzungen erfüllt sind (vgl hierzu ausführlich LSG Rheinland-Pfalz vom 23.4.1997 Az.: L 7 U 30/96). - LSG Rheinland-Pfalz, 24.07.1997 - L 7 U 18/97
Erkrankungen der Wirbelsäule sind nicht als Berufskrankheit zu entschädigen
Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 12.05.1998 - L 3 U 216/97
Sie ist dabei, wie aus den Ausführungen hervorgeht, davon ausgegangen, daß § 9 Abs. 3 SGB VII in der jetzigen Fassung im Gegensatz zur Fassung des Bundesrates eine bloße Beweiserleichterung begründet (vgl auch LSG Rheinland-Pfalz vom 24.7.1997 Az.: L 7 U 18/97). - LSG Baden-Württemberg, 17.12.1997 - L 2 U 1591/97
Feststellung der Berufskrankheit 2108
Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 12.05.1998 - L 3 U 216/97
HVBG HVBG-Info 08/1999 vom 05.03.1999, S. 0736 - 0757, DOK 376.3-2108; 376.3-2108:§ 9 Abs. 3 Zum Vorliegen einer BK-Nr. 2108 (bandscheibenbedingte Erkrankungen der Lendenwirbelsäule etc.) - Urteile des LSG Rheinland-Pfalz vom 12.05.1998 - L 3 U 216/97 - (VB 33/99) und vom 03.12.1997 - L 3 U 166/97 - (VB 36/99) sowie des LSG Baden-Württemberg vom 17.12.1997 - L 2 U 1591/97 - (VB 35/99) Berufskrankheit Nr. 2108 (Bandscheibenbedingte Erkrankungen der Lendenwirbelsäule durch langjähriges Heben oder Tragen schwerer Lasten oder durch langjährige Tätigkeiten in extremer Rumpfbeugehaltung, die zur Unterlassung aller Tätigkeiten gezwungen haben, die für die Entstehung, die Verschlimmerung oder das Wiederaufleben der Krankheit ursächlich waren oder sein können) der Anlage zur Berufskrankheiten-Verordnung; hier:. - LSG Rheinland-Pfalz, 03.12.1997 - L 3 U 166/97
Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 12.05.1998 - L 3 U 216/97
HVBG HVBG-Info 08/1999 vom 05.03.1999, S. 0736 - 0757, DOK 376.3-2108; 376.3-2108:§ 9 Abs. 3 Zum Vorliegen einer BK-Nr. 2108 (bandscheibenbedingte Erkrankungen der Lendenwirbelsäule etc.) - Urteile des LSG Rheinland-Pfalz vom 12.05.1998 - L 3 U 216/97 - (VB 33/99) und vom 03.12.1997 - L 3 U 166/97 - (VB 36/99) sowie des LSG Baden-Württemberg vom 17.12.1997 - L 2 U 1591/97 - (VB 35/99) Berufskrankheit Nr. 2108 (Bandscheibenbedingte Erkrankungen der Lendenwirbelsäule durch langjähriges Heben oder Tragen schwerer Lasten oder durch langjährige Tätigkeiten in extremer Rumpfbeugehaltung, die zur Unterlassung aller Tätigkeiten gezwungen haben, die für die Entstehung, die Verschlimmerung oder das Wiederaufleben der Krankheit ursächlich waren oder sein können) der Anlage zur Berufskrankheiten-Verordnung; hier:.
- LSG Hessen, 17.11.1999 - L 3 U 965/98
Berufskrankheit - haftungsausfüllende Kausalität - Nachweis - …
1995, 449; Schröter/Tändler, Unfallchirurg, 1995, 87; Mehrtens/Perlebach, Komm. zur BKV, M 2108, S. 21 ff.; s. auch Urteile des LSG Niedersachsen vom 20. Juli 1999 -- L 6 U 69/98 --, 30. November 1998 -- L 6 U 422/97 --, 6. Juni 1996 -- L 6 U 250/95 --; LSG Rheinland-Pfalz vom 12. Mai 1998 -- L 3 U 216/97 -- und 2. Februar 1999 -- L 3 U 276/97; LSG Nordrhein-Westfalen vom 24. Juni 1998 -- L 17 U 108/97 und 10. Februar 1999 -- L 17 U 177/98; a.A. Bolm-Audorff, "Erfahrungen mit der Begutachtung der Berufskrankheit 2108 aus gewerbeärztlicher Sicht", Deutscher Orthopädenkongress 1996, sowie in Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, 1997, 480). - LSG Hessen, 13.02.2002 - L 3 U 289/01
Berufskrankheit - haftungsausfüllende Kausalität - Nachweis - …
Diese biomechanischen Überlegungen sind für den Senat überzeugend und in ständiger Rechtsprechung ebenso wie auch von anderen Landessozialgerichten zugrunde gelegt worden (u.a. HLSG, Urteile vom 15. September 1999 - L 3 U 646/98 -, 25. Juli 2001 - L 3 U 247/99 - LSG Niedersachsen, Urteile vom 6. April 2000 - L 6 U 163/99 ZVW -, 30. November 1998 - L 6 U 422/97 -, 6. Juni 1996 - L 6 U 250/95 - LSG Rheinland-Pfalz, Urteile vom 27. Juli 1999 - L 3 U 202/97 -, 2. Februar 1999 - L 3 U 276/97 -, 15. Mai 1998 - L 3 U 216/97 - LSG Nordrhein Westfalen, Urteile vom 10. Februar 1999 - L 17 U 177/98 -, 24. Juni 1998 - L 17 U 108/97 - Bayerisches LSG, Urteil vom 8. September 1999 - L 2 U 408/96 - LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 17. Dezember 1997 - L 2 U 1591/97 -).
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Rechtsprechung
| OLG Celle, 24.06.1998 - 3 U 216/97 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (2)
- OLG Hamm, 20.10.1999 - 3 U 158/98
Aufklärung über die Alternative einer Kaiserschnittentbindung
Auch bei einem zu erwartenden großen Kind ist die Wahl der richtigen Behandlungsmethode grundsätzlich allein Sache des Arztes (OLG Hamm…, Urteil vom 30.01.1989, 3 U 28/88 = VersR 1990, S. 52; Urteil vom 24.8.1998, 3 U 216/97; OLG Stuttgart, VersR 1989 S. 255;… Steffen/Dressler, Arzthaftungsrecht, 8. Aufl. 1999 Rz 375).Aufzuklären ist nur, wenn eine Kaiserschnittentbindung wegen ernstzunehmender Gefahren für das Kind bei vaginaler Entbindung zur echten Alternative geworden ist (BGH, NJW 1993 S. 2372; Senat, Urteil vom 24.8.1998 a.a.O.;… Steffen/Dressler, a.a.O. Rz 378).
So hat der Senat schon im Urteil vom 24. August 1998 (3 U 216/97) entschieden, dass allein ein Geburtsgewicht dieser Größenordnung für das Kind nur ein nahezu nicht erkennbares - theoretisches - Risiko (einer möglichen Schulterdystokie) darstellt und deshalb hierüber nicht aufzuklären ist.
- OLG Hamm, 24.04.2002 - 3 U 8/01
Haftung für die Behandlung in einem sogenannten Geburtshaus
Der Arzt hat dann über die Möglichkeit einer Schnittentbindung aufzuklären, wenn dem Kind durch die Vaginalgeburt ernsthafte Gefahren drohen und gewichtige Gründe im Interesse des Kindes für die Schnittentbindung sprechen (BGH NJW 1993, 2372 = VersR 1993, 703, Senat, Urteil vom 24.08.1998 - 3 U 216/97 -).
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