Rechtsprechung
| LG Hamburg, 04.04.2003 - 308 O 515/02 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- schloesser.eu (Kurzinformation)
Kein Verzicht des Fotografen auf eine Urheberbenennung
Papierfundstellen
- ZUM 2004, 675
- ZUM 2004, 676
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (9)
- OLG Düsseldorf, 11.11.1997 - 20 U 31/97
Fehlende Urheberbenennung / Werbebroschüre
Auszug aus LG Hamburg, 04.04.2003 - 308 O 515/02
Die Frage, ob für den Schutz des Lichtbildners § 13 UrhG wegen seiner auch vermögensrechtlichen Bedeutung stets zur Anwendung kommt (…in diesem Sinne z.B. Schricker/Vogel § 72, Urheberrecht, 2. Aufl. 1999, § 72 Rz. 27), oder ob persönlichkeitsrechtlicher Schutz insgesamt und daher auch nach § 13 UrhG nur entsprechend angewandt werden kann und daher beim Fehlen einer persönlich geprägten Leistung ausscheiden muss (…vgl. in diesem Sinne z.B. Fromm/Nordemann/Hertin, Urheberrecht,, 9. Aufl. 1998, § 72 Rz. 7;… Wandtke/Bullinger/Thum, Urheberrecht, 2002, § 72 UrhG Rz. 22), kann vorliegend offen bleiben, weil die Bilder der Klägerin jedenfalls durch ihre persönliche Leistung geschaffen (vgl. oben 1.a) und daher auch urheberpersönlichkeitsrechtlich schutzwürdig sind (im Ergebnis billigten das Recht aus § 13 UrhG dem Lichtbildner zu z.B. OLG Düsseldorf NJW-RR 1999, 194, 195 [OLG Düsseldorf 11.11.1997 - 20 U 31/97] ; LG Berlin ZUM 1998, 673=674; LG München ZUM 1995, 57, 58; ArbG Heilbronn AfP 1989, 596-598).1999, § 72 Rz. 27; für andere Leistungen z.B. OLG München NJW-RR 2000, 1574, 1576 [Textbeitrag in einem Handbuch]; LG Leipzig GRUR 2002, 424, 425 [Modezeichnung]; LG München l [vom 26. Januar 1994, Az: 21 O 5465/93], RzU LGZ Nr. 219; ferner OLG Düsseldorf NJW-RR 1999, 194, 196 im Wege der Lizenzanalogie mit der Begründung, dass eine entsprechende Vertragsstrafe vereinbart worden wäre).
- LG München I, 05.03.1993 - 21 O 7688/92
Venus der Lumpen
Auszug aus LG Hamburg, 04.04.2003 - 308 O 515/02
Die Frage, ob für den Schutz des Lichtbildners § 13 UrhG wegen seiner auch vermögensrechtlichen Bedeutung stets zur Anwendung kommt (…in diesem Sinne z.B. Schricker/Vogel § 72, Urheberrecht, 2. Aufl. 1999, § 72 Rz. 27), oder ob persönlichkeitsrechtlicher Schutz insgesamt und daher auch nach § 13 UrhG nur entsprechend angewandt werden kann und daher beim Fehlen einer persönlich geprägten Leistung ausscheiden muss (…vgl. in diesem Sinne z.B. Fromm/Nordemann/Hertin, Urheberrecht,, 9. Aufl. 1998, § 72 Rz. 7;… Wandtke/Bullinger/Thum, Urheberrecht, 2002, § 72 UrhG Rz. 22), kann vorliegend offen bleiben, weil die Bilder der Klägerin jedenfalls durch ihre persönliche Leistung geschaffen (vgl. oben 1.a) und daher auch urheberpersönlichkeitsrechtlich schutzwürdig sind (im Ergebnis billigten das Recht aus § 13 UrhG dem Lichtbildner zu z.B. OLG Düsseldorf NJW-RR 1999, 194, 195 [OLG Düsseldorf 11.11.1997 - 20 U 31/97] ; LG Berlin ZUM 1998, 673=674; LG München ZUM 1995, 57, 58; ArbG Heilbronn AfP 1989, 596-598).In der Rechtsprechung sind bei Fällen unterbliebener Urheberbenennung verschiedentlich Aufschläge von 100% auf tatsächliche erzielte oder fiktiv errechnete Lizenzgebühren bewilligt worden (z.B. so im Wege der Schätzung des "angemessenen" Betrages für die Verwendung von Fotografien z.B. LG Berlin ZUM 1998, 673-674; LG München ZUM 1995, 57, 58 [mit Hinweis auf die MFM-Empfehlungen, allerdings für immateriellen Schaden], LG Münster NJW-RR 1996, 32, 33 [LG Münster 18.05.1995 - 8 S 128/95] und ArbG Heilbronn, AfP 1989, 596; ebenso Wandtke/Bullinger/Thum, Urheberrecht, 2002, § 72 UrhG Rz. 22 und wohl auch Schricker/Vogel, Urheberrecht, 2. Auf.
- LG Berlin, 07.09.1995 - 16 S 9/95
Auszug aus LG Hamburg, 04.04.2003 - 308 O 515/02
Die Frage, ob für den Schutz des Lichtbildners § 13 UrhG wegen seiner auch vermögensrechtlichen Bedeutung stets zur Anwendung kommt (…in diesem Sinne z.B. Schricker/Vogel § 72, Urheberrecht, 2. Aufl. 1999, § 72 Rz. 27), oder ob persönlichkeitsrechtlicher Schutz insgesamt und daher auch nach § 13 UrhG nur entsprechend angewandt werden kann und daher beim Fehlen einer persönlich geprägten Leistung ausscheiden muss (…vgl. in diesem Sinne z.B. Fromm/Nordemann/Hertin, Urheberrecht,, 9. Aufl. 1998, § 72 Rz. 7;… Wandtke/Bullinger/Thum, Urheberrecht, 2002, § 72 UrhG Rz. 22), kann vorliegend offen bleiben, weil die Bilder der Klägerin jedenfalls durch ihre persönliche Leistung geschaffen (vgl. oben 1.a) und daher auch urheberpersönlichkeitsrechtlich schutzwürdig sind (im Ergebnis billigten das Recht aus § 13 UrhG dem Lichtbildner zu z.B. OLG Düsseldorf NJW-RR 1999, 194, 195 [OLG Düsseldorf 11.11.1997 - 20 U 31/97] ; LG Berlin ZUM 1998, 673=674; LG München ZUM 1995, 57, 58; ArbG Heilbronn AfP 1989, 596-598).In der Rechtsprechung sind bei Fällen unterbliebener Urheberbenennung verschiedentlich Aufschläge von 100% auf tatsächliche erzielte oder fiktiv errechnete Lizenzgebühren bewilligt worden (z.B. so im Wege der Schätzung des "angemessenen" Betrages für die Verwendung von Fotografien z.B. LG Berlin ZUM 1998, 673-674; LG München ZUM 1995, 57, 58 [mit Hinweis auf die MFM-Empfehlungen, allerdings für immateriellen Schaden], LG Münster NJW-RR 1996, 32, 33 [LG Münster 18.05.1995 - 8 S 128/95] und ArbG Heilbronn, AfP 1989, 596; ebenso Wandtke/Bullinger/Thum, Urheberrecht, 2002, § 72 UrhG Rz. 22 und wohl auch Schricker/Vogel, Urheberrecht, 2. Auf.
- ArbG Heilbronn, 29.08.1988 - 4 Ca 609/87
Auszug aus LG Hamburg, 04.04.2003 - 308 O 515/02
Die Frage, ob für den Schutz des Lichtbildners § 13 UrhG wegen seiner auch vermögensrechtlichen Bedeutung stets zur Anwendung kommt (…in diesem Sinne z.B. Schricker/Vogel § 72, Urheberrecht, 2. Aufl. 1999, § 72 Rz. 27), oder ob persönlichkeitsrechtlicher Schutz insgesamt und daher auch nach § 13 UrhG nur entsprechend angewandt werden kann und daher beim Fehlen einer persönlich geprägten Leistung ausscheiden muss (…vgl. in diesem Sinne z.B. Fromm/Nordemann/Hertin, Urheberrecht,, 9. Aufl. 1998, § 72 Rz. 7;… Wandtke/Bullinger/Thum, Urheberrecht, 2002, § 72 UrhG Rz. 22), kann vorliegend offen bleiben, weil die Bilder der Klägerin jedenfalls durch ihre persönliche Leistung geschaffen (vgl. oben 1.a) und daher auch urheberpersönlichkeitsrechtlich schutzwürdig sind (im Ergebnis billigten das Recht aus § 13 UrhG dem Lichtbildner zu z.B. OLG Düsseldorf NJW-RR 1999, 194, 195 [OLG Düsseldorf 11.11.1997 - 20 U 31/97] ; LG Berlin ZUM 1998, 673=674; LG München ZUM 1995, 57, 58; ArbG Heilbronn AfP 1989, 596-598).In der Rechtsprechung sind bei Fällen unterbliebener Urheberbenennung verschiedentlich Aufschläge von 100% auf tatsächliche erzielte oder fiktiv errechnete Lizenzgebühren bewilligt worden (z.B. so im Wege der Schätzung des "angemessenen" Betrages für die Verwendung von Fotografien z.B. LG Berlin ZUM 1998, 673-674; LG München ZUM 1995, 57, 58 [mit Hinweis auf die MFM-Empfehlungen, allerdings für immateriellen Schaden], LG Münster NJW-RR 1996, 32, 33 [LG Münster 18.05.1995 - 8 S 128/95] und ArbG Heilbronn, AfP 1989, 596; ebenso Wandtke/Bullinger/Thum, Urheberrecht, 2002, § 72 UrhG Rz. 22 und wohl auch Schricker/Vogel, Urheberrecht, 2. Auf.
- BGH, 03.11.1999 - I ZR 55/97
Werbefotos; Schutz von Lichtbildwerken und Lichtbildern
Auszug aus LG Hamburg, 04.04.2003 - 308 O 515/02
Ein solcher Schutz entsteht schon bei einem Mindestmaß an persönlicher geistiger Leistung und ist in der Regel schon bei einfachen Fotografien gegeben (BGH GRUR 2000, 317, 318 [BGH 03.11.1999 - I ZR 55/97] rn.w.N.). - OLG München, 20.01.2000 - 29 U 4724/99
Umfang der Rechteeinräumung; Anforderungen an die Benennung des Urhebers bei …
Auszug aus LG Hamburg, 04.04.2003 - 308 O 515/02
1999, § 72 Rz. 27; für andere Leistungen z.B. OLG München NJW-RR 2000, 1574, 1576 [Textbeitrag in einem Handbuch]; LG Leipzig GRUR 2002, 424, 425 [Modezeichnung]; LG München l [vom 26. Januar 1994, Az: 21 O 5465/93], RzU LGZ Nr. 219; ferner OLG Düsseldorf NJW-RR 1999, 194, 196 im Wege der Lizenzanalogie mit der Begründung, dass eine entsprechende Vertragsstrafe vereinbart worden wäre). - LG Leipzig, 23.10.2001 - 5 O 5288/01
Unbefugte Verwendung eines Fotos in einer Präsentationsmappe; Geltendmachung der …
Auszug aus LG Hamburg, 04.04.2003 - 308 O 515/02
1999, § 72 Rz. 27; für andere Leistungen z.B. OLG München NJW-RR 2000, 1574, 1576 [Textbeitrag in einem Handbuch]; LG Leipzig GRUR 2002, 424, 425 [Modezeichnung]; LG München l [vom 26. Januar 1994, Az: 21 O 5465/93], RzU LGZ Nr. 219; ferner OLG Düsseldorf NJW-RR 1999, 194, 196 im Wege der Lizenzanalogie mit der Begründung, dass eine entsprechende Vertragsstrafe vereinbart worden wäre). - LG Münster, 18.05.1995 - 8 S 128/95
Verletzung des Urheberrechts; Nichtgenehmigung der Veröffentlichung von …
Auszug aus LG Hamburg, 04.04.2003 - 308 O 515/02
In der Rechtsprechung sind bei Fällen unterbliebener Urheberbenennung verschiedentlich Aufschläge von 100% auf tatsächliche erzielte oder fiktiv errechnete Lizenzgebühren bewilligt worden (z.B. so im Wege der Schätzung des "angemessenen" Betrages für die Verwendung von Fotografien z.B. LG Berlin ZUM 1998, 673-674; LG München ZUM 1995, 57, 58 [mit Hinweis auf die MFM-Empfehlungen, allerdings für immateriellen Schaden], LG Münster NJW-RR 1996, 32, 33 [LG Münster 18.05.1995 - 8 S 128/95] und ArbG Heilbronn, AfP 1989, 596; ebenso Wandtke/Bullinger/Thum, Urheberrecht, 2002, § 72 UrhG Rz. 22 und wohl auch Schricker/Vogel, Urheberrecht, 2. Auf. - LG München I, 26.01.1994 - 21 O 5465/93
Auszug aus LG Hamburg, 04.04.2003 - 308 O 515/02
1999, § 72 Rz. 27; für andere Leistungen z.B. OLG München NJW-RR 2000, 1574, 1576 [Textbeitrag in einem Handbuch]; LG Leipzig GRUR 2002, 424, 425 [Modezeichnung]; LG München l [vom 26. Januar 1994, Az: 21 O 5465/93], RzU LGZ Nr. 219; ferner OLG Düsseldorf NJW-RR 1999, 194, 196 im Wege der Lizenzanalogie mit der Begründung, dass eine entsprechende Vertragsstrafe vereinbart worden wäre).
- KG, 12.12.2019 - 2 U 12/16
Produktbilder
So werden etwa Digitalfotos als Erzeugnisse, die ähnlich wie Lichtbilder hergestellt werden, angesehen (vgl. hierzu etwa LG Hamburg, Urteil vom 4. April 2003 - 308 O 515/02, ZUM 2004, 675, 677; LG Kiel, Urteil vom 2. November 2004 - 16 O 112/03, zitiert nach juris), obwohl diese in technischer Hinsicht der Herstellung von Computergrafiken näher kommen dürften als der analogen Fotografie.
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