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   AG Frankfurt/Main, 30.11.2022 - 33 C 2205/22 (50)   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2022,46130
AG Frankfurt/Main, 30.11.2022 - 33 C 2205/22 (50) (https://dejure.org/2022,46130)
AG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 30.11.2022 - 33 C 2205/22 (50) (https://dejure.org/2022,46130)
AG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 30. November 2022 - 33 C 2205/22 (50) (https://dejure.org/2022,46130)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Justiz Hessen
  • IWW

    § 536b BGB
    Wohnraummiete

  • mietrechtsiegen.de

    Einzäunen einer Allgemeinfläche vor der Mietwohnung durch Mieter zulässig?

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Mieter darf Freifläche vor der Mietwohnung nicht einzäunen

 
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Wird zitiert von ...

  • AG Brandenburg, 06.05.2025 - 31 C 153/24

    Die Grenzen des AGG: Schwerbehinderter Mieter muss Hundezaun abbauen

    Rn. 50 Es war für die Beklagte/Mieterin aufgrund der getroffenen mietvertraglichen Vereinbarungen auch von Anfang an erkennbar, dass die Gemeinschafts-/Rasenfläche nicht Teil der von ihr angemieteten Wohnung ist (AG Frankfurt/Main, Urteil vom 30.11.2022, Az.: 33 C 2205/22).

    Ein solches (Gestattungs-)recht ergibt sich hier zunächst weder aus dem Mietvertrag bzw. außervertraglichen Nebenabreden, noch aus Treu und Glauben (AG Frankfurt/Main, Urteil vom 30.11.2022, Az.: 33 C 2205/22).

    Denn der hiesige Wohnraummietvertrag begründet keine (Neben-)Pflicht der Klägerin/Vermieterin, der Beklagten/Mieterin zusätzlich zu der Gebrauchsüberlassung der angemieteten Räume mit der Terrasse auch noch einen Teil der gemeinschaftlichen Grünfläche zur Verfügung zu stellen (BGH, Beschluss vom 31.08.2010, Az.: VIII ZR 268/09; KG Berlin, Urteil vom 01.12.2008, Az.: 8 U 121/08; LG Heidelberg, Urteil vom 13.10.2022, Az.: 5 S 16/22; LG Frankfurt/Main, Urteil vom 08.05.2014, Az.: 2/11 S 86/14; LG Berlin, Beschluss vom 26.05.2011, Az.: 67 S 70/11; LG Berlin, Urteil vom 27.01.2006, Az.: 63 S 287/05; LG Berlin, Urteil vom 27.07.1999, Az.: 65 S 350/98; LG Saarbrücken, Urteil vom 07.06.1996, Az.: 13 B S 13/96; LG Hamburg, Beschluss vom 24.02.1993, Az.: 307 S 7/93; AG Frankfurt/Main, Urteil vom 30.11.2022, Az.: 33 C 2205/22; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 29.01.2021, Az.: 34 C 34/20; AG Frankfurt/Main, Urteil vom 27.04.2018, Az.: 33 C 3648/17 (67); AG Frankfurt/Main, Urteil vom 21.07.2017, Az.: 33 C 767/17 [67]).

    Rn. 60 Eine solche Erlaubnis könnte der Vermieter zudem jederzeit widerrufen bzw. aufkündigen (BGH, Urteil vom 27.01.2016, Az.: XII ZR 33/15; BGH, Beschluss vom 31.08.2010, Az.: VIII ZR 268/09; BGH, Urteil vom 07.11.1985, Az.: III ZR 142/84; KG Berlin, Urteil vom 01.12.2008, Az.: 8 U 121/08; LG Heidelberg, Urteil vom 13.10.2022, Az.: 5 S 16/22; LG Frankfurt/Main, Urteil vom 08.05.2014, Az.: 2/11 S 86/14; LG Berlin, Beschluss vom 26.05.2011, Az.: 67 S 70/11; LG Berlin, Urteil vom 27.01.2006, Az.: 63 S 287/05; LG Berlin, Urteil vom 27.07.1999, Az.: 65 S 350/98; LG Saarbrücken, Urteil vom 07.06.1996, Az.: 13 B S 13/96; LG Hamburg, Beschluss vom 24.02.1993, Az.: 307 S 7/93; AG Frankfurt/Main, Urteil vom 30.11.2022, Az.: 33 C 2205/22; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 29.01.2021, Az.: 34 C 34/20; AG Frankfurt/Main, Urteil vom 27.04.2018, Az.: 33 C 3648/17 (67); AG Frankfurt/Main, Urteil vom 21.07.2017, Az.: 33 C 767/17 [67]), so dass insofern auch hier die für eine solche Gebrauchsüberlassung auf der Basis eines Gefälligkeitsverhältnisses typische jederzeitige Rückforderungsmöglichkeit zu Gunsten der Klägerin/Vermieterin besteht.

    Rn. 85 Dies gilt selbst dann, wenn die Klägerin an anderen Stellen der Liegenschaft (was jedoch streitig geblieben ist) derartige Abgrenzungen durch bestimmte Maßnahmen genehmigt hätte (AG Frankfurt/Main, Urteil vom 30.11.2022, Az.: 33 C 2205/22 [50]).

    Es erscheint durchaus plausibel, dass ein solcher selbst angebrachter Zaun die optische Wirkung der Liegenschaft nicht unerheblich verändert (zumal die Beklagte ihren Hund dort auf dieser relativ kleinen Fläche unstreitig sein "kleines" und "großes Geschäft" machen lässt) und naturgemäß im Übrigen auch Nachahmungseffekte anderer Mieter mit sich bringen könnte (AG Frankfurt/Main, Urteil vom 30.11.2022, Az.: 33 C 2205/22 [50]).

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