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Rechtsprechung
   OVG Sachsen, 13.02.2014 - 4 A 293/12   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,15592
OVG Sachsen, 13.02.2014 - 4 A 293/12 (https://dejure.org/2014,15592)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 13.02.2014 - 4 A 293/12 (https://dejure.org/2014,15592)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 13. Februar 2014 - 4 A 293/12 (https://dejure.org/2014,15592)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Justiz Sachsen

    VwGO § 79 Abs. 1 Nr. 1; SächsRAVG § 9 Abs. 2; SGB IV § 24; AO § 152
    Rechtsanwaltsversorgungsgesetz, Mitgliedsbeitrag, Säumniszuschlag, Verspätungszuschlag, Umdeutung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (7)

  • BSG, 17.05.2001 - B 12 KR 32/00 R

    Einzugsstelle - Feststellung der Konkursforderung durch Verwaltungsakt - …

    Auszug aus OVG Sachsen, 13.02.2014 - 4 A 293/12
    Die Zulässigkeit einer rückwirkenden Festsetzung von Säumniszuschlägen stehe zudem mit der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (Urt. v. 17. Mai 2001 - B 12 KR 32/00 R) in Einklang.

    Nach dieser Rechtsprechung sind auf der Grundlage von § 24 Abs. 2 Satz 1 SGB IV auch rückwirkende Säumniszuschläge zulässig (BSG, Urt. v. 17. Mai 2001, BSGE 88, 146, juris Rn. 20 unter Verweis auf seine Entscheidung vom 24. Februar 1988, BSGE 63, 67).

  • BSG, 24.02.1988 - 2 RU 44/87

    Säumniszuschlag - rückständige Beitragsforderungen - Unfallversicherungsträger - …

    Auszug aus OVG Sachsen, 13.02.2014 - 4 A 293/12
    Nach dieser Rechtsprechung sind auf der Grundlage von § 24 Abs. 2 Satz 1 SGB IV auch rückwirkende Säumniszuschläge zulässig (BSG, Urt. v. 17. Mai 2001, BSGE 88, 146, juris Rn. 20 unter Verweis auf seine Entscheidung vom 24. Februar 1988, BSGE 63, 67).
  • BGH, 01.02.2007 - III ZR 159/06

    Berechnung von Fristen

    Auszug aus OVG Sachsen, 13.02.2014 - 4 A 293/12
    Dabei ist nach allgemeiner Auffassung unter dem Begriff der Fälligkeit der Zeitpunkt zu verstehen, von dem an der Gläubiger die Leistung verlangen kann (BGH, Urt. v. 1. Februar 2007, BGHZ 171, 33, juris Rn. 16 m. w. N.).
  • BVerwG, 23.08.2011 - 9 C 2.11

    Gebührenbescheid; privater Geschäftsbesorger; Zweckverband; Gemeindeverband; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 13.02.2014 - 4 A 293/12
    Nach der vom Senat geteilten (…Urt. v. 3. Dezember 2013 - 4 A 567/11 - Rn. 19 f.) Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts liegt eine Gestaltänderung im Sinne des § 79 Abs. 1 Nr. 1 VwGO und damit ein Verwaltungsakt auch dann vor, wenn ursprünglich kein Verwaltungsakt existierte und der Widerspruchsbescheid aus einer (schlichten) Willenserklärung einen Verwaltungsakt macht (…BVerwG, Urt. v. 29. Juni 1987 - 8 C 21.86 -, juris Rn. 9 ff.; Urt. v. 23. August 2011, BVerwGE 140, 245, juris Rn. 20 m. w. N.).
  • BVerwG, 26.06.1987 - 8 C 21.86

    Anfechtungsklage - Rechnung - Widerspruchsbescheid - Verwaltungsakt - …

    Auszug aus OVG Sachsen, 13.02.2014 - 4 A 293/12
    Nach der vom Senat geteilten (…Urt. v. 3. Dezember 2013 - 4 A 567/11 - Rn. 19 f.) Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts liegt eine Gestaltänderung im Sinne des § 79 Abs. 1 Nr. 1 VwGO und damit ein Verwaltungsakt auch dann vor, wenn ursprünglich kein Verwaltungsakt existierte und der Widerspruchsbescheid aus einer (schlichten) Willenserklärung einen Verwaltungsakt macht (BVerwG, Urt. v. 29. Juni 1987 - 8 C 21.86 -, juris Rn. 9 ff.;… Urt. v. 23. August 2011, BVerwGE 140, 245, juris Rn. 20 m. w. N.).
  • OVG Sachsen, 03.12.2013 - 4 A 567/11

    Private GmbH darf keine behördlichen Bescheide erlassen

    Auszug aus OVG Sachsen, 13.02.2014 - 4 A 293/12
    Nach der vom Senat geteilten (Urt. v. 3. Dezember 2013 - 4 A 567/11 - Rn. 19 f.) Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts liegt eine Gestaltänderung im Sinne des § 79 Abs. 1 Nr. 1 VwGO und damit ein Verwaltungsakt auch dann vor, wenn ursprünglich kein Verwaltungsakt existierte und der Widerspruchsbescheid aus einer (schlichten) Willenserklärung einen Verwaltungsakt macht (…BVerwG, Urt. v. 29. Juni 1987 - 8 C 21.86 -, juris Rn. 9 ff.;… Urt. v. 23. August 2011, BVerwGE 140, 245, juris Rn. 20 m. w. N.).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 26.10.2011 - 6 A 10509/11

    Rechtsanwaltsversorgung

    Auszug aus OVG Sachsen, 13.02.2014 - 4 A 293/12
    Rn. 25 Konnte der Beklagte den die vorläufige Festsetzung übersteigenden Differenzbetrag schon nicht vor seiner Festsetzung mit Bescheid vom 9. November 2007 verlangen und wurde dieser rechtzeitig bis zum 15. des Folgemonats bezahlt, so fehlt es zum hier maßgeblichen Zeitpunkt des 9. November 2007 an einem rückständigen Beitrag im Sinne von § 15 Abs. 6 der Satzung, was die Erhebung eines Säumniszuschlages ausschließt (so auch für das im wesentlichen übereinstimmende Landesrecht in Rheinland-Pfalz: OVG Rh.-Pf., Urt. v. 26. Oktober 2011, NVwZ-RR 2012, 220, juris Rn. 20 ff.).
  • OVG Sachsen, 20.12.2022 - 6 A 429/19

    Festsetzung von Säumniszuschlägen wegen rückständiger Beitragszahlungen; …

    Zur Auslegung von § 9 Abs. 2 Satz 2 SächsRAVG hat das Sächsische Oberverwaltungsgericht aber im Urteil vom 13. Februar 2014 - 4 A 293/12 - (…juris Rn. 31 f.) ausgeführt, dass die Verweisung auf § 24 SGB IV als Rechtsfolgenverweisung zu verstehen ist und sie sich lediglich auf die Höhe des Säumniszuschlags bezieht.

    Da Fälligkeit die Festsetzung voraussetzt, kann die rückwirkende Beitragsfestsetzung keine Fälligkeit begründen (vgl. SächsOVG, Urt. v. 13. Februar 2014 - 4 A 293/12 -, juris Rn. 27 ff.).

  • OVG Sachsen, 27.04.2022 - 6 A 583/19

    Recht der freien Berufe; Sächsisches Rechtsanwaltsversorgungswerk; …

    Zwar habe das Sächsische Oberverwaltungsgericht im Urteil vom 13. Februar 2014 - 4 A 293/12 - (…Rn. 32) lediglich eine Rechtsfolgenverweisung auf § 24 SGB IV angenommen.

    Zur Auslegung von § 9 Abs. 2 Satz 2 SächsRAVG hat das Sächsische Oberverwaltungsgericht aber im Urteil vom 13. Februar 2014 - 4 A 293/12 - (…juris Rn. 31 f.) ausgeführt, dass die Verweisung auf § 24 SGB IV als Rechtsfolgenverweisung zu verstehen ist und sie sich lediglich auf die Höhe des Säumniszuschlags bezieht.

  • VG Trier, 25.06.2014 - 5 K 1535/13

    Vorläufiger Beitragsbescheid des Rechtsanwaltsversorgungswerks; Festsetzung von …

    Von daher kommt eine nicht rechtzeitige Zahlung im Sinne von §§ 6 Abs. 4 RAVG , 26 Abs. 5 Satz 2 der Satzung nur dann in Betracht, wenn zuvor ein Beitrag durch Bescheid festgesetzt worden und fällig geworden ist (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 26. Oktober 2011 - 6 A 10509/11.OVG -, Sächsisches OVG, Urteil vom 13. Februar 2014 - 4 A 293/12 -, beide veröffentlicht bei juris).
  • VG Köln, 03.06.2025 - 7 K 7015/22
    Rn. 22 Vgl. hierzu Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 13. Februar 2014 - 4 A 293/12 -, juris Rn. 28, Oberverwaltungsgericht für das Land Schleswig-Holstein, Urteil vom 21. September 2017 - 3 LB 10/16 -, juris Rn. 39.
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