Rechtsprechung
| BVerwG, 27.01.1989 - 4 B 201-205.88, 4 B 201.88, 4 B 202.88, 4 B 203.88, 4 B 204.88 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Abwägungsdefizite infolge unzureichender Aufbereitung des Abwägungsmaterials im fernstraßenrechtlichen Planfeststellungsverfahren [hier: Trassenführung]
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VGH Baden-Württemberg, 23.06.1988 - 5 S 1030/87
- BVerwG, 27.01.1989 - 4 B 201-205.88, 4 B 201.88, 4 B 202.88, 4 B 203.88, 4 B 204.88
- VGH Baden-Württemberg, 29.01.1990 - 5 S 1030/87
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 22.03.1985 - 4 C 73.82
Planungsleitsatz (Begriffsbestimmung) - Zielvorgabe - Fernstraßen - …
Auszug aus BVerwG, 27.01.1989 - 4 B 201.88
In seinem Urteil vom 22. März 1985 - BVerwG 4 C 73.82 - (BVerwGE 71, 163 [165]) hat der Senat zwar ausgeführt, daß ein gesetzliches Optimierungsgebot eine möglichst weitgehende Beachtung bestimmter Belange erfordere und daß den in solchen Vorschriften enthaltenen Zielvorgaben bei der planerischen Gestaltung ein besonderes Gewicht zuzumessen sei. - BVerwG, 20.12.1988 - 4 B 211.88
Voraussetzungen für die Würdigung einer Planungsalternative
Auszug aus BVerwG, 27.01.1989 - 4 B 201.88
Ob sich eine durch Änderung der Linienbestimmung nach § 16 FStrG aufgegebene Trassenalternative der Planfeststellungsbehörde auch von selbst anbietet oder gar aufdrängt und deshalb erneuter Abwägung durch die Planfeststellungsbehörde bedarf, ist nicht grundsätzlich, sondern - wie auch die Beschwerden (S. 16) ausführen - "nach Lage der Dinge" im Einzelfall zu entscheiden (vgl. Beschlüsse des Senats vom 20. Dezember 1988 - BVerwG 4 B 211.88 - und vom 28. Dezember 1988 - BVerwG 4 B 227.88 -). - BVerwG, 15.12.1977 - 3 B 96.76
Ersatz eines Verfolgungsschadens
Auszug aus BVerwG, 27.01.1989 - 4 B 201.88
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist bei einem auf mehrere Gründe gestützten Berufungsurteil die Revision nur dann zuzulassen, wenn jeder tragende Grund dazu Anlaß gibt (vgl. Beschlüsse vom 3. Juli 1973 - BVerwG 4 B 92.73 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 109 S. 54 [55], vom 8. August 1973 - BVerwG 4 B 13.73 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 115 S. 64 und vom 15. Dezember 1977 - BVerwG 3 B 96.76 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 158 S. 33 [34]).
- BVerwG, 03.07.1973 - IV B 92.73
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Auszug aus BVerwG, 27.01.1989 - 4 B 201.88
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist bei einem auf mehrere Gründe gestützten Berufungsurteil die Revision nur dann zuzulassen, wenn jeder tragende Grund dazu Anlaß gibt (vgl. Beschlüsse vom 3. Juli 1973 - BVerwG 4 B 92.73 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 109 S. 54 [55], vom 8. August 1973 - BVerwG 4 B 13.73 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 115 S. 64 und vom 15. Dezember 1977 - BVerwG 3 B 96.76 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 158 S. 33 [34]). - BVerwG, 08.08.1973 - IV B 13.73
Auszug aus BVerwG, 27.01.1989 - 4 B 201.88
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist bei einem auf mehrere Gründe gestützten Berufungsurteil die Revision nur dann zuzulassen, wenn jeder tragende Grund dazu Anlaß gibt (vgl. Beschlüsse vom 3. Juli 1973 - BVerwG 4 B 92.73 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 109 S. 54 [55], vom 8. August 1973 - BVerwG 4 B 13.73 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 115 S. 64 und vom 15. Dezember 1977 - BVerwG 3 B 96.76 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 158 S. 33 [34]). - BVerwG, 28.12.1988 - 4 B 227.88
Prüfungsumfang bei Kontrolle eines Planfeststellungsbeschlusses bezüglich …
Auszug aus BVerwG, 27.01.1989 - 4 B 201.88
Ob sich eine durch Änderung der Linienbestimmung nach § 16 FStrG aufgegebene Trassenalternative der Planfeststellungsbehörde auch von selbst anbietet oder gar aufdrängt und deshalb erneuter Abwägung durch die Planfeststellungsbehörde bedarf, ist nicht grundsätzlich, sondern - wie auch die Beschwerden (S. 16) ausführen - "nach Lage der Dinge" im Einzelfall zu entscheiden (vgl. Beschlüsse des Senats vom 20. Dezember 1988 - BVerwG 4 B 211.88 - und vom 28. Dezember 1988 - BVerwG 4 B 227.88 -).
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Rechtsprechung
| OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 29.08.1988 - 4 B 202/88 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (5)
- OVG Nordrhein-Westfalen, 29.05.2001 - 16 A 455/01
"Förderung der Familie" gezahltes Kindergeld; Frage der Weitergabe des Geldes an …
Rn. 39 Vgl. BVerwG, Urteil vom 26. November 1998 - 5 C 37.97 -, BVerwGE 108, 36 = FEVS 49, 307; VGH Baden- Württemberg, Urteil vom 27. November 1991 - 6 S 1220/91 -, FEVS 42, 284, 287, und OVG Lüneburg, Beschluss vom 29. August 1988 - 4 B 202/88 -, FEVS 38, 145.Rn. 41 Vgl. BVerwG, Urteil vom 26. November 1998 - 5 C 37.97 -, und OVG Lüneburg, Beschluss vom 29. August 1988 - 4 B 202/88 -, jeweils a.a.O.
- VG Arnsberg, 12.01.2004 - 5 K 4073/03
Ausgestaltung der Anrechnung des Kindergeldes i.S.d. Gesetzes über eine …
Rn. 10 Vgl. BVerwG, Urteil vom 26.11.1998 - 5 C 37.97 -, BVerwGE 108, 36 = FEVS 49, 307; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 27.11.1991 - 6 S 1220/91 -, FEVS 42, 284, 287, und Nds. OVG, Beschluss vom 29.8.1988 - 4 B 202/88 -, FEVS 38, 145.Rn. 12 Vgl. BVerwG, Urteil vom 26.11.1998 - 5 C 37.97 -, und Nds. OVG, Beschluss vom 29.8.1988 - 4 B 202/88 -, jeweils a.a.O.
- VG Frankfurt/Main, 16.04.2004 - 3 G 1578/04
BEDARFSGEMEINSCHAFT EINKOMMEN FAMILIENMITGLIED KÜRZUNG Sozialhilfe
Das bedeutet, dass die Kürzung von "Soziahilfeleistungen" auf der Grundlage von § 25 BSHG bei einem Familienmitglied ausgeschlossen ist, das - wie hier der Antragsteller - seinen sozialhilferechtlich maßgebenden Lebensbedarf selbst durch eigenes Einkommen decken kann (HessVGH, Beschluss v. 30.11.1994 - 9 TG 2061/94 - vgl. auch OVG Lüneburg, Beschluss v. 29.08.1988 - 4 B 202/88 - FEVS 38, 145, 147). - VG Kassel, 22.11.2002 - 7 G 2237/02 So hat das OVG Lüneburg mit Beschluss vom 29.08.1988 (- 4 B 202/88 -, FEVS 38, S. 145 ff.) entschieden, dass dann, wenn dem Vater und Haushaltsvorstand gemäß § 25 Abs. 2 Nr. 2. BSHG wegen "unwirtschaftlichen Verhaltens" die Sozialhilfe zu versagen war, dies nicht zu einer Einschränkung der Hilfe zum Lebensunterhalt bei seinen mit ihm eine Bedarfsgemeinschaft bildenden Kindern führen dürfe.
- OVG Rheinland-Pfalz, 27.01.1993 - 12 A 12263/92
Einsatzgemeinschaft; Deckung sozialhilferechtlichen Bedarfs; Hilfebedürftigkeit; …
Durch die Formulierung des § 11 Abs. 1 Satz 1 BSHG, daß Hilfe zum Lebensunterhalt dem zu gewähren ist, der seinen notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln ... beschaffen kann, hat der Gesetzgeber deutlich gemacht, daß der Bedarf und das Einkommen (eigenes oder nach § 11 Abs. 1 BSHG zuzurechnendes Einkommen) und ein sich daraus ergebender Anspruch eines jeden Hilfesuchenden gesondert zu ermitteln sind (vgl. statt vieler BVerwG, Urteil vom 30. November 1966 - V C 29.66 -, BVerwGE 25, 307 [310]; OVG Lüneburg, Beschluß vom 29. August 1988 - 4 B 202/88 -, FEVS 38, 145 [146 f.]).
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