Rechtsprechung
| VG Dresden, 29.11.2004 - 4 K 2191/02 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (5)
- VG Dresden, 10.05.2006 - 4 K 3436/03 Denn eine dahingehende Entscheidung des Beklagten, die auf der Grundlage seines Abwasserbeseitigungskonzeptes getroffen wurde, ist eine auf politischer Ebene getroffene Ermessensentscheidung, die die rechtlich zu überprüfenden Grenzen einer ordnungsgemäßen Ermessensausübung nicht überschreitet (vgl. VG Dresden, Urt. v. 29.11.2004, Az.: 4 K 2191/02; s. auch unten).
Eine andere Auslegung würde zudem den normgeberischen Handlungsspielraum bei der Aufstellung des Abwasserbeseitigungskonzepts, das nicht nur die Beachtung der Nutzungsinteressen der Grundeigentümer, sondern - gleichrangig - den Gewässerschutz zu berücksichtigen hat (…vgl. OVG Lüneburg, Urt. v. 21.2.2002 - 7 KN 233/01 - ZfW 2002, 251 ff.;… Urt. v. 113.8.1998 - 3 K 3398/97, NdsVBI. 1999, 11 ff. jeweils zu Satzungen, in denen es um die Berechtigung zur dezentralen Entwässerung geht) zuwiderlaufen (vgl. dazu auch Urt. d. Kammer v. 24.11.2004 - 4 K 2191/02 -).
Die Kammer hat hierzu bereits mit Urteil vom 24.11.2004 - 4 K 2191/02 ausgeführt:.
- VG Leipzig, 27.10.2008 - 6 K 1468/06
Befreiung; wasserrechtliche Erlaubnis
2007, 267; OVG Weimar, Urt.v. 14.7.2003, LKV 2004, 333; OVG Lüneburg, Beschl.v. 17.9.2001, NVwZ-RR 2002, 347, 348; OVG Lüneburg, Beschl.v. 14.6.1999, NVwZ-RR 1999, 678; OVG Brandenburg, Urt.v. 31.7.2003 - 2 A 316/02 - zit. nach juris; VG Dresden, Urt.v. 25.7.2007 - 4 K 2874/4 - zit. nach juris; VG Dresden, Urt.v. 29.11.2004 - 4 K 2191/02 - zit. nach juris).Nach allgemeiner Lebenserfahrung ist davon auszugehen, dass häusliches Abwasser Schadstoffe verschiedenster Art enthält, die nicht vollständig durch eine Mehrkammerkleinkläranlage herausgelöst werden (VG Dresden, Urt.v. 29.11.2004 - 4 K 2191/02 - zit. nach juris).
- VG Dresden, 24.08.2005 - 4 K 2193/02 Denn eine dahingehende Entscheidung des Beklagten, die auf der Grundlage seines Abwasserbeseitigungskonzeptes getroffen wurde, ist eine auf politischer Ebene getroffene Ermessensentscheidung, die die rechtlich zu überprüfenden Grenzen einer ordnungsgemäßen Ermessensausübung nicht überschreitet (vgl. VG Dresden, Urt. v. 29.11.2004, Az.: 4 K 2191/02).
Insoweit wird auf die Ausführungen im Urteil vom 29.11.2004 (4 K 2191/02) Bezug genommen.
- OVG Sachsen, 29.01.2014 - 5 A 840/11
Zulassung der Berufung (abgelehnt), Erschließungsvertrag, Genehmigung, Auslegung, …
In diesem Zusammenhang verweist der Kläger auf Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts (Beschl. v. 19. Dezember 1997 - 8 B 234.97 -, juris), des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs (Entsch. v. 11. Mai 2004, Vf. 44-VI-02 -, juris, in der Beschwerdebegründung fälschlich als Entscheidung des BayVGH bezeichnet), von Oberverwaltungsgerichten (NdsOVG, Beschl. v. 17. September 2001, NVwZ-RR 2002, 347 f.; SächsOVG, Beschl. v. 8. August 2007, SächsVBl. 2007, 267;… OVG BB, Urt. v. 31. Juli 2003 - 2 A 316/02 -, juris;… ThürOVG, Urt. v. 14. Juli 2003, LKV 2004, 333) sowie des Verwaltungsgerichts Dresden (Urt. v. 29. November 2004 - 4 K 2191/02 -, juris). - VG Dresden, 17.03.2005 - 4 K 2202/02 Dieser Auffassung tritt das Gericht im vorliegenden Verfahren - wie auch in den bereits zuvor entschiedenen Parallelverfahren (vgl. nur Verwaltungsgericht Dresden, U. v. 29.11.2004 - 4 K 2191/02 -, nicht rechtskräftig) - bei, denn die Rechtslage in Sachsen unterscheidet sich von der in Brandenburg insoweit nicht.
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