Rechtsprechung
| VGH Baden-Württemberg, 27.07.2004 - 4 S 1853/03 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
Keine Beihilfefähigkeit für von Zahnarzt verordneten Heilbehandlungen
- Judicialis
LBG § 98; ; BVO § 6 Abs. 1 Nr. 1; ; BVO § 6 Abs. 1 Nr. 2; ; BVO § 6 Abs. 1 Nr. 3; ; BÄO § 2 Abs. 1; ; BÄO § 2a; ; ZHG § 1 Abs. 1
- ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Rechtsvorschrift, Verwaltungsvorschrift, Beihilfe, Unterstützung, Heilfürsorge, Wohnungsfürsorge: Auslegung, Beihilfeverordnung, Wortlaut, Heilbehandlung, Ärztliche Verordnung, Arzt, Zahnarzt, Heilberufliche Qualifikation, Fürsorgepflicht
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Anforderungen an die Beihilfefähigkeit von zahnärztlichen Maßnahmen; Schriftlich durch den Zahnarzt verordnete Heilbehandlungen; Beihilfefähigkeit von physiotherapeutischen Behandlungen durch den Zahnarzt
Verfahrensgang
- VG Freiburg, 08.04.2003 - 6 K 462/01
- VGH Baden-Württemberg, 27.07.2004 - 4 S 1853/03
Papierfundstellen
- ESVGH 55, 64 (Ls.)
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (3)
- BVerfG, 17.05.1960 - 2 BvL 11/59
Nachkonstitutioneller Bestätigungswille
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 27.07.2004 - 4 S 1853/03
Danach orientiert sich die Auslegung an dem in der Vorschrift zum Ausdruck kommenden objektivierten Willen des Verordnungsgebers, wie er sich insbesondere aus dem Wortlaut der Bestimmung, dem Zusammenhang, in den diese hineingestellt ist, und ihrem Sinn und Zweck ergibt (vgl. nur BVerfG, Beschluss vom 17.05.1960, BVerfGE 11, 126 ). - BVerwG, 18.06.1980 - 6 C 19.79
Beihilfe - Beihilfeberechtigter - Beihilfefähige Aufwendungen - Bemessungssatz - …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 27.07.2004 - 4 S 1853/03
Unabhängig davon, dass es die Fürsorgepflicht des Dienstherrn (§ 98 LBG) nicht gebietet, eine Beihilfe generell zu jeglichen Aufwendungen zu gewähren, die aus Anlass einer Erkrankung entstehen (vgl. BVerwG, Urteil vom 18.06.1980, BVerwGE 60, 212, m.w.N.), kann von einer Verletzung der Fürsorgepflicht in ihrem Wesenskern schon deshalb nicht ausgegangen werden, weil die Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für eine von einem Arzt verordnete Heilbehandlung (gegebenenfalls mit der Möglichkeit der Hinzuziehung eines Zahnarztes) voll gewährleistet ist. - BVerfG, 22.10.1985 - 1 BvL 44/83
Arbeitnehmerkammern Bremen
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 27.07.2004 - 4 S 1853/03
Dementsprechend darf einer nach Wortlaut und Sinn eindeutigen Regelung im Wege der Auslegung nicht ein entgegengesetzter Sinn verliehen, der normative Gehalt der auszulegenden Norm nicht grundlegend neu bestimmt oder das gesetzgeberische Ziel nicht in einem wesentlichen Punkt verfehlt werden (vgl. BVerfG, Beschluss vom 21.10.1985, BVerfGE 71, 81 , m.w.N.).
- VGH Bayern, 17.02.2015 - 14 ZB 14.105
Beihilfe
Diese ungleiche heilberufliche Qualifikation der unterschiedlichen Berufsgruppen darf der Verordnungsgeber generalisierend und typisierend berücksichtigen (vgl. BVerwG' B.v. 3.3.1989 - 2 NB 1.88 - ZBR 1989' 244; VGH BW' U.v. 27.7.2004 - 4 S 1853/03 - juris Rn. 17). - VG Sigmaringen, 19.10.2004 - 9 K 1888/02
Beihilfefähigkeit eines Kuraufenthaltes mit stationärer Rehabilitation
Das Alimentationsprinzip verbietet es, dem Beamten Risiken aufzubürden, deren wirtschaftliche Auswirkungen unüberschaubar sind (vgl. BVerwG, Urteil vom 03.07.2003 - 2 C 24.02 - , DÖD 2004, 82; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27.07.2004 - 4 S 1853/03 -). - VG München, 21.11.2013 - M 17 K 13.3754
Beihilfe; Psychotherapie durch Heilpraktiker
Diese ungleiche heilberufliche Qualifikation der unterschiedlichen Berufsgruppen darf der Verordnungsgeber generalisierend und typisierend berücksichtigen (…vgl. BVerwG, B.v. 3.3.1989 - 2 NB 1/88 - juris Rn. 8; VGH B-W, U.v. 27.7.2004 - 4 S 1853/03 - juris Rn. 17;… VG Augsburg, U.v. 26.1.2011 - Au 2 K 10.1309 - juris Rn. 13ff.).
- VG Bayreuth, 22.08.2017 - B 5 K 16.433
Keine Anerkennung der Beihilfefähigkeit einer psychotherapeutischen Behandlung
Diese ungleiche heilberufliche Qualifikation der unterschiedlichen Berufsgruppen darf der Verordnungsgeber generalisierend und typisierend berücksichtigen (…vgl. BVerwG, B.v. 3.3.1989 - 2 NB 1/88 - juris Rn. 8; VGH BW, U.v. 27.7.2004 - 4 S 1853/03 - juris Rn. 17;… VG Augsburg, U.v. 26.1.2011 - Au 2 K 10.1309 - juris Rn. 13 ff.). - VG Bayreuth, 22.08.2017 - B 5 K 16.432
Anerkennung der Beihilfefähigkeit einer psychotherapeutischen Behandlung …
Diese ungleiche heilberufliche Qualifikation der unterschiedlichen Berufsgruppen darf der Verordnungsgeber generalisierend und typisierend berücksichtigen (…vgl. BVerwG, B.v. 3.3.1989 - 2 NB 1/88 - juris Rn. 8; VGH BW, U.v. 27.7.2004 - 4 S 1853/03 - juris Rn. 17;… VG Augsburg, U.v. 26.1.2011 - Au 2 K 10.1309 - juris Rn. 13ff.). - VG München, 21.11.2013 - M 17 K 13.4149
Beihilfe; Psychotherapie durch Heilpraktiker
Diese ungleiche heilberufliche Qualifikation der unterschiedlichen Berufsgruppen darf der Verordnungsgeber generalisierend und typisierend berücksichtigen (…vgl. BVerwG, B.v. 3.3.1989 - 2 NB 1/88 - juris Rn. 8; VGH B-W, U.v. 27.7.2004 - 4 S 1853/03 - juris Rn. 17;… VG Augsburg, U.v. 26.1.2011 - Au 2 K 10.1309 - juris Rn. 13ff.). - VG Augsburg, 26.01.2011 - Au 2 K 10.1309
Keine Beihilfefähigkeit psychotherapeutischer Leistungen eines Heilpraktikers
Diese ungleiche heilberufliche Qualifikation der unterschiedlichen Berufsgruppen darf der Verordnungsgeber generalisierend und typisierend berücksichtigen (vgl. hierzu BVerwG vom 3.3.1989 Az: 2 NB 1/88 RdNr. 8; VGH B-W vom 27.7.2004 Az: 4 S 1853/03 RdNr. 17), so dass die vom Kläger geforderte einzelfallbezogene Prüfung der Qualität der Behandlung unterbleiben konnte.
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