Rechtsprechung
| VGH Baden-Württemberg, 20.07.1992 - 4 S 962/91 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- openjur.de
Beihilfe: Zur Begründung eines Arztes für den Ansatz der Höchstgebühr beim Zusammentreffen mehrerer die Überschreitung zulassender Umstände ua mit der Schwere der Erkrankung (hier: Sprachübungsbehandlung eines an Dyslalie leidenden Kindes
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Zahnärztekammer Nordrhein
, S. 102 (Leitsatz / Kurzmitteilung)
§ 5 GOZ - Gebührenbemessung
Teil einer Urteilssammlung im PDF-Format
Verfahrensgang
- VG Freiburg, 23.01.1991 - 1 K 762/90
- VGH Baden-Württemberg, 20.07.1992 - 4 S 962/91
Papierfundstellen
- VBlBW 1993, 71
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (4)
- OLG Koblenz, 19.05.1988 - 6 U 286/87
Richtige Ermessensausübung bei der Festlegung einer Gebühr für eine ärztliche …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 20.07.1992 - 4 S 962/91
Rn. 45 Hält man mit dem OLG Koblenz (Urteil v. 19.5.1988, NJW 1988, 2309 und Hoffmann/Baur/aus der Fünften, GOÄ 1982, zitiert bei Narr, a.a.O.) den sogenannten Schwellenwert von 1, 8 zugleich für den "Mittelwert", der im "Mittelfall" angesetzt werden dürfe (…dagegen mit erwägenswerten Gründen insbesondere VG Gelsenkirchen und VG Freiburg, jeweils a.a.O.), rechtfertigt sich der Ansatz des Zweieinhalbfachen des Gebührensatzes erst recht, so daß es keiner Entscheidung dieser Frage bedarf. - AG Essen, 19.11.1987 - 20 C 5/87
Honoraranspruch eines Arztes; Ermessensspielraum bei ärztlicher …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 20.07.1992 - 4 S 962/91
Rn. 44 Wird von der Bemessung des "Normal-" oder "Regelfalles" in Fällen des § 5 Abs. 3 GOÄ mit einem Gebührensatz von 1, 4 (Mittel zwischen 1, 0 und 1, 8) ausgegangen (dafür Dedie in Anmerkung zu AG Braunschweig, Urteil v. 1.10.1984, NJW 1985, 689 (690); AG Essen, Urteil v. 19.11.1987, NJW 1988, 1525; VG Gelsenkirchen, Urteil v. 23.6.1989, NWVBL. - AG Braunschweig, 01.10.1984 - 119 C 2119/84
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 20.07.1992 - 4 S 962/91
Rn. 44 Wird von der Bemessung des "Normal-" oder "Regelfalles" in Fällen des § 5 Abs. 3 GOÄ mit einem Gebührensatz von 1, 4 (Mittel zwischen 1, 0 und 1, 8) ausgegangen (dafür Dedie in Anmerkung zu AG Braunschweig, Urteil v. 1.10.1984, NJW 1985, 689 (690); AG Essen, Urteil v. 19.11.1987, NJW 1988, 1525; VG Gelsenkirchen, Urteil v. 23.6.1989, NWVBL. - AG Lüdenscheid, 24.11.1987 - 8 C 892/87
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 20.07.1992 - 4 S 962/91
1990, 68; VG Freiburg, Urteil v. 24.4.1991, VBlBW 1991, 388; wohl auch Schwabe, ZRP 1987, 270 (271); Mayer, ZRP 1988, 142; Narr, NJW 1984, 2624; AG Lüdenscheid, Urteil v. 24.11.1987, NJW 1988, 1526), rechtfertigen diese Umstände ohne weiteres eine Erhöhung des Gebührensatzes bis zum Schwellenwert von 1, 8. Dabei hat es indessen nicht sein Bewenden.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 09.11.1993 - 6 A 511/92 Rn. 24 Vgl. insoweit - neben dem bereits zitierten Urteil des Verwaltungsgerichts vom 23. Juni 1989 - Baden-Württembergischer VGH, Urteil vom 20. Juli 1992 - 4 S 962/91 -, DÖD 1993, 113; Rheinland-Pfälzisches OVG, Urteil vom 30. Oktober 1991 - 2 A 10662/91 -, NVwZ-RR 1993, 44; BGH, Urteil vom 30. Oktober 1991 - VIII ZR 51/91 -, NJW 1992, 746; OLG Frankfurt, Urteil vom 24. Mai 1989 - 17 U 26/88 -,.
Rn. 27 Vgl. Baden-Württembergischer VGH, Urteil vom 20. Juli 1992 - 4 S 962/91 -, ein angegebenen Ort, S. 114.
- VG Stuttgart, 10.05.2002 - 17 K 4991/01
Anforderungen an die Abrechnung des 3,5-fachen Gebührensatzes nach der GOÄ
Eine solche Begründung kann stichwortartig erfolgen (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urt. vom 20.07.1992 - 4 S 962/91 - m.w.N.).Notwendig, aber auch ausreichend ist, dass der Arzt die nach § 5 Abs. 2 Satz 4 GOÄ erforderlichen Besonderheiten im Einzelfall so darlegt, dass sie für den Patienten nachvollziehbar und plausibel sind (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urt. vom 20.07.1992, aaO;… vgl. zu den Gründen, die eine Überschreitung des Schwellenwertes rechtfertigen können bzw. nicht rechtfertigen: Kommentar zur Gebührenordnung für Ärzte, § 12 Rdnr. 3).
- VG Saarlouis, 15.03.2023 - 2 K 1513/20
Beihilfe, zahnärztliche Leistungen 2,3-facher Gebührensatz
Bezüglich der Schwellenwertüberschreitung werde auf die Ausführungen des gemäß Schreiben vom 25.11.2020, insbesondere auf das dort zitierte Urteil des VGH Baden-Württemberg vom 20.07.1992 - 4 S 962/91 - verwiesen.
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