Rechtsprechung
| BGH, 18.11.1971 - 4 StR 368/71 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Tatbestandsvoraussetzungen einer schweren räuberischen Erpressung - Der Begriff der Bereicherung - Der Begriff des Vermögensvorteils - Bereicherungsabsicht hinsichtlich eines Kraftfahrzeugscheins
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (9)
- BGH, 18.03.1952 - GSSt 2/51
Bewußtsein der Rechtswidrigkeit
Auszug aus BGH, 18.11.1971 - 4 StR 368/71
Glaubt der Täter, er habe ein - in Wirklichkeit nicht bestehendes - Recht auf die erstrebte Bereicherung, so handelt er in einem seinen Vorsatz ausschließenden Tatbestandsirrtum (vgl. BGHSt 2, 194 ff [BGH 18.03.1952 - GSSt - 2/51]; BGHSt 4, 103, 107 [BGH 05.03.1953 - 5 StR 734/52]; BGH Urteile vom 20. Februar 1963 - 2 StR 22/63 -, vom 30. Juni 1967 - 4 StR 163/67 - und vom 29. September 1967 - 5 StR 430/67). - RG, 27.02.1917 - V 1/17
1. Erstrebt, wer bessere oder reichlichere Lebensmittel zu erwerben sucht, als …
Auszug aus BGH, 18.11.1971 - 4 StR 368/71
Bereicherung bedeutet Vermögensvorteil, also jede Verbesserung der Vermögenslage, jede Erhöhung des wirtschaftlichen Wertes des Vermögens (vgl. RGSt 33, 407, 408; 50, 277, 279; BayObLGSt 1955, 8, 14). - BGH, 20.02.1963 - 2 StR 22/63
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 18.11.1971 - 4 StR 368/71
Glaubt der Täter, er habe ein - in Wirklichkeit nicht bestehendes - Recht auf die erstrebte Bereicherung, so handelt er in einem seinen Vorsatz ausschließenden Tatbestandsirrtum (vgl. BGHSt 2, 194 ff [BGH 18.03.1952 - GSSt - 2/51]; BGHSt 4, 103, 107 [BGH 05.03.1953 - 5 StR 734/52]; BGH Urteile vom 20. Februar 1963 - 2 StR 22/63 -, vom 30. Juni 1967 - 4 StR 163/67 - und vom 29. September 1967 - 5 StR 430/67).
- BGH, 05.03.1953 - 5 StR 734/52
Auszug aus BGH, 18.11.1971 - 4 StR 368/71
Glaubt der Täter, er habe ein - in Wirklichkeit nicht bestehendes - Recht auf die erstrebte Bereicherung, so handelt er in einem seinen Vorsatz ausschließenden Tatbestandsirrtum (vgl. BGHSt 2, 194 ff [BGH 18.03.1952 - GSSt - 2/51]; BGHSt 4, 103, 107 [BGH 05.03.1953 - 5 StR 734/52]; BGH Urteile vom 20. Februar 1963 - 2 StR 22/63 -, vom 30. Juni 1967 - 4 StR 163/67 - und vom 29. September 1967 - 5 StR 430/67). - BGH, 17.04.1956 - 5 StR 48/56
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 18.11.1971 - 4 StR 368/71
Dessen Besitz als solcher stellt - anders als bei geldwerten Gegenständen (vgl. BGH Urteil vom 17. September 1956 - 5 StR 48/56 - UA 13) - noch keinen Vermögensvorteil dar. - BayObLG, 25.01.1955 - RReg. 2 St 797/54
Nötigung zum Kauf eines Feuerlöschers durch Drohung mit einem empfindlichen Übel
Auszug aus BGH, 18.11.1971 - 4 StR 368/71
Bereicherung bedeutet Vermögensvorteil, also jede Verbesserung der Vermögenslage, jede Erhöhung des wirtschaftlichen Wertes des Vermögens (vgl. RGSt 33, 407, 408; 50, 277, 279; BayObLGSt 1955, 8, 14). - BGH, 30.06.1967 - 4 StR 163/67
Tatbestand des Autostraßenraubs gemäß § 316 a Strafgesetzbuch (StGB) - Verbot der …
Auszug aus BGH, 18.11.1971 - 4 StR 368/71
Glaubt der Täter, er habe ein - in Wirklichkeit nicht bestehendes - Recht auf die erstrebte Bereicherung, so handelt er in einem seinen Vorsatz ausschließenden Tatbestandsirrtum (vgl. BGHSt 2, 194 ff [BGH 18.03.1952 - GSSt - 2/51]; BGHSt 4, 103, 107 [BGH 05.03.1953 - 5 StR 734/52]; BGH Urteile vom 20. Februar 1963 - 2 StR 22/63 -, vom 30. Juni 1967 - 4 StR 163/67 - und vom 29. September 1967 - 5 StR 430/67). - BGH, 29.09.1967 - 5 StR 430/67
Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …
Auszug aus BGH, 18.11.1971 - 4 StR 368/71
Glaubt der Täter, er habe ein - in Wirklichkeit nicht bestehendes - Recht auf die erstrebte Bereicherung, so handelt er in einem seinen Vorsatz ausschließenden Tatbestandsirrtum (vgl. BGHSt 2, 194 ff [BGH 18.03.1952 - GSSt - 2/51]; BGHSt 4, 103, 107 [BGH 05.03.1953 - 5 StR 734/52]; BGH Urteile vom 20. Februar 1963 - 2 StR 22/63 -, vom 30. Juni 1967 - 4 StR 163/67 - und vom 29. September 1967 - 5 StR 430/67). - RG, 23.10.1900 - 3098/00
Kann § 253 St.G.B.'s auch dann Anwendung finden, wenn der erstrebte …
Auszug aus BGH, 18.11.1971 - 4 StR 368/71
Bereicherung bedeutet Vermögensvorteil, also jede Verbesserung der Vermögenslage, jede Erhöhung des wirtschaftlichen Wertes des Vermögens (vgl. RGSt 33, 407, 408; 50, 277, 279; BayObLGSt 1955, 8, 14).
- BGH, 10.06.2010 - 4 StR 474/09
Verurteilung wegen Erpressung einer Liechtensteiner Bank rechtskräftig
Hierbei kann dahinstehen, ob den Kontounterlagen - ähnlich wie amtlichen Ausweispapieren (vgl. BGH, Urteil vom 18. November 1971 - 4 StR 368/71, VRS 42, 110, 111; BGH, Beschluss vom 14. Oktober 1982 - 4 StR 517/82, MDR 1983, 92; BGH, Beschluss vom 28. Juli 2009 - 4 StR 255/09, NStZ 2009, 694), Führerscheinen oder Scheckkarten (Senat, Urteil vom 25. August 1987 - 4 StR 224/87 -) schon generell kein messbarer objektiver Verkehrswert und damit auch kein "Marktwert" zukommt, weil sich ihr Wert für den Besitzer in den mit der Sachherrschaft verknüpften funktionellen Möglichkeiten (hier: Einsatz als Erpressungsmittel) erschöpft (…vgl. hierzu Fischer, StGB, 57. Aufl., § 248 a Rn. 4 m.w.N.). - BGH, 17.02.1972 - 4 StR 16/72
Rechtswidrigkeit der erstrebten Bereicherung im Fall einer vollendeten bzw. …
Glaubt der Täter, er oder der Dritte habe ein - in Wirklichkeit nicht bestehendes - Recht auf die erstrebte Bereicherung, so handelt er in einem den Erpressungsvorsatz ausschließenden Tatbestandsirrtum (BGHSt 4, 105; ständige Rechtsprechung, zuletzt Urteil des Senats vom 18. November 1971 - 4 StR 368/71 -).
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