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Rechtsprechung
   OLG Dresden, 15.01.2019 - 4 U 1028/18   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2019,712
OLG Dresden, 15.01.2019 - 4 U 1028/18 (https://dejure.org/2019,712)
OLG Dresden, Entscheidung vom 15.01.2019 - 4 U 1028/18 (https://dejure.org/2019,712)
OLG Dresden, Entscheidung vom 15. Januar 2019 - 4 U 1028/18 (https://dejure.org/2019,712)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Justiz Sachsen

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  • christmann-law.de

    Tierarzt muss Eigentümer nicht über (Narkose)Risiken aufklären wie Humanmediziner

  • rabüro.de

    Zur Frage der Tierarzthaftung im Zusammenhang mit dem Sturz eines narkotisierten Pferdes in der Aufwachbox

  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823 Abs. 1 ; BGB § 630a ; BGB § 90a
    Beratungspflichten eines Tierarztes vor der Operation eines Pferdes

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Aufklärungspflicht des Tierarztes vor Pferde-OP

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Nach der OP: Hengst verletzt sich in der Aufwachbox - Müssen Tierärzte über die Gefahr aufklären, dass ein narkotisiertes Pferd stürzen kann?

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Umfang der Beratungspflichten eines Tierarztes vor Operation eines Pferdes

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Keine Beratungspflichten des Tierarztes vor der Operation eines Pferdes

  • rechtstipp24.de (Kurzinformation)

    Keine Aufklärungspflicht des Tierarztes über Sturzrisiko nach Narkose

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Aufklärungspflichten des Tierarztes über Risiken der Aufwachphase

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2019, 988
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 10.05.2016 - VI ZR 247/15

    Umkehr der Beweislast bei grobem Behandlungsfehler eines Tierarztes

    Auszug aus OLG Dresden, 15.01.2019 - 4 U 1028/18
    Zudem unterscheidet sich die wirtschaftliche und rechtliche Zweckrichtung in der Tiermedizin maßgeblich von der im Bereich der Humanmedizin, da sie sich nach wirtschaftlichen Erwägungen richten muss, die in der Humanmedizin im Rahmen des Möglichen zurückzustellen sind (vgl. BGH, Urteil vom 10. Mai 2016 - VI ZR 247/15 -, -juris).

    (BGH, Urteile vom 10. Mai 2016 - VI ZR 247/15 -, Rn. 15 - VI ZR 39/79, Rdn. 10 f, …und vom 19.1.1982 - VI ZR 281/79, Rdn. 9; sämtl. zit, nach juris).

    (vgl. BGH, Urteil vom 10. Mai 2016, a.a.O.;… Staudinger/Stieper (2017) BGB § 90a, Rn. 4).

    Da die Grundsätze der Einwilligungsaufklärung nicht gelten, ist es - wie auch sonst - Sache des Klägers, die Vertragspflichtverletzung sowie deren Ursächlichkeit für den eingetretenen Schaden zu beweisen (vgl. BGH, Urteil vom 10. Mai 2016, a.a.O.).

  • OLG München, 21.12.2016 - 3 U 2405/16

    Risikoaufklärung vor tierärztlicher Operation eines Pferdes

    Auszug aus OLG Dresden, 15.01.2019 - 4 U 1028/18
    Auch das OLG München, auf dessen Entscheidung vom 21.12.2016 (3 U 2405/16) sich der Kläger beruft, hat aus § 90 a BGB lediglich abgeleitet, dass der ideelle Wert des Tieres den Umfang der Aufklärung beeinflussen kann, wenn ein besonderes ideelles Interesse des Auftraggebers für den Tierarzt erkenntlich wird.

    Die von dem Kläger angeführte Entscheidung des OLG München (Urteil vom 21.12.2016, - 3 U 2405/16 -, juris) betrifft einen anderen Sachverhalt und stellt ausweislich der Entscheidung tragenden Erwägungen (…vgl. Rn. 21f) eine auf den Einzelfall bezogene Entscheidung dar.

  • KG, 24.02.2005 - 20 U 31/04

    Haftung des Tierarztes: Aufklärung als Voraussetzung einer die Rechtswidrigkeit …

    Auszug aus OLG Dresden, 15.01.2019 - 4 U 1028/18
    Das Handeln im Rahmen des vom Tiereigentümer erteilten Auftrages genügt aus diesem Grund regelmäßig unabhängig von einer Risikoaufklärung zur Rechtfertigung des tierärztlichen Eingriffs (vgl. KG, Urteil vom 24. Februar 2005 - 20 U 31/04 -, Rn. 4 - 6, juris m.w.N.).
  • BGH, 19.01.1982 - VI ZR 281/79

    Pflichtverletzung bei der Behandlung eines Reitpferdes - Rechtmäßigkeit der …

    Auszug aus OLG Dresden, 15.01.2019 - 4 U 1028/18
    (…BGH, Urteile vom 10. Mai 2016 - VI ZR 247/15 -, Rn. 15 - VI ZR 39/79, Rdn. 10 f, und vom 19.1.1982 - VI ZR 281/79, Rdn. 9; sämtl. zit, nach juris).
  • BGH, 18.03.1980 - VI ZR 39/79

    Pferdeoperation unter Vollnarkose - § 823 BGB, für Art und Umfang der …

    Auszug aus OLG Dresden, 15.01.2019 - 4 U 1028/18
    (BGH, Urteile vom 10. Mai 2016 - VI ZR 247/15 -, Rn. 15 - VI ZR 39/79, Rdn. 10 f, …und vom 19.1.1982 - VI ZR 281/79, Rdn. 9; sämtl. zit, nach juris).
  • OLG München, 09.10.2003 - 1 U 2308/03

    Schadensersatz wegen Verletzung der Aufklärungspflicht des Tierarztes gegenüber …

    Auszug aus OLG Dresden, 15.01.2019 - 4 U 1028/18
    Bei der Prüfung des hypothetischen Kausalverlaufs ist vielmehr auf die Entscheidung eines "vernünftigen" Pferdebesitzers abzustellen (vgl. OLG Oldenburg, a.a.O., OLG München, VersR 2005, 1546 f.).
  • OLG Köln, 04.07.2018 - 5 U 26/18

    Honoraransprüche eines Tierarztes aufgrund der Behandlung eines Pferdes

    Auszug aus OLG Dresden, 15.01.2019 - 4 U 1028/18
    An diesem Ausgangspunkt hat sich durch das Patientenrechtegesetz vom 20.2.2013 nichts geändert, da die § 630a BGB ff. nur für die medizinische Behandlung von Patienten, das heißt von natürlichen Personen, gelten (OLG Köln, Beschluss vom 04. Juli 2018 - 5 U 26/18 -, Rn. 8, juris).
  • OLG Oldenburg, 08.01.2013 - 6 U 193/12

    Voraussetzungen für die Haftung eines Tierarztes wegen der Verletzung eines …

    Auszug aus OLG Dresden, 15.01.2019 - 4 U 1028/18
    Es liegt auch für den Senat auf der Hand und muss daher auch jedem Pferdeeigentümer klar sein, dass es bei einem so schweren Tier wie einem Pferd in der Phase zwischen Aufwachen und Stabilisierung zu Stürzen kommen kann, bei denen erhebliche Kräfte freigesetzt werden und daher auch die Gefahr von Brüchen besteht (so OLG Oldenburg, Beschluss vom 08.01.2013 - 6 U 193/12 -, Rn. 15 - juris).
  • LG Dresden, 01.06.2018 - 6 O 127/14

    Tierarzt - Aufklärungspflichten vor Operation

    Auszug aus OLG Dresden, 15.01.2019 - 4 U 1028/18
    Auf die Berufung der Beklagten wird das Urteil des Landgerichts Dresden vom 01.06.2018, Az. 6 O 127/14, abgeändert und wie folgt neu gefasst:.
  • OLG Frankfurt, 04.06.2025 - 3 U 9/25

    Keine Haftung eines Tierarztes bei durch Schmerzmittelgabe ausgelöster …

    Zudem unterscheidet sich die wirtschaftliche und rechtliche Zweckrichtung in der Tiermedizin maßgeblich von der im Bereich der Humanmedizin, da sie sich nach wirtschaftlichen Erwägungen richten muss, die in der Humanmedizin im Rahmen des Möglichen zurückzustellen sind (vgl. BGH, NJW 2015, 2502, 2503; OLG Dresden NJW-RR 2019, 988 Rn. 4-7).

    Das Handeln im Rahmen des vom Tiereigentümer erteilten Auftrags genügt aus diesem Grund regelmäßig unabhängig von einer Risikoaufklärung zur Rechtfertigung des tierärztlichen Eingriffs (vgl. OLG Dresden NJW-RR 2019, 988; KG NJOZ 2005, 4632, m.w.N.).

    Auch die Neuregelung des § 90a BGB im Jahr 2002 kann sich in diesem Zusammenhang nicht entscheidend auf Bestehen und Inhalt von tierärztlichen Aufklärungspflichten auswirken, da die Vorschrift zwar den Tierschutz stärken soll, sie aber Tieren nicht den Status von Rechtssubjekten verleiht und somit für die gegenüber dem Tierhalter und Auftraggeber bestehenden vertraglichen Pflichten keine Rolle spielt (OLG Dresden NJW-RR 2019, 988 Rn. 5, beck-online).

  • AG Brandenburg, 06.01.2025 - 30 C 209/23

    Tierarzt - Aufklärung über alle denkbaren Komplikationen

    Aus dem tierärztlichen Behandlungsvertrag schuldet der Tierarzt nämlich nur eine an wirtschaftlichen, ideellen und den Anforderungen des Tierschutzes ausgerichtete Beratung, so dass die Vorschrift über die humanärztliche Aufklärung gemäß § 630e BGB auf Tiere nicht übertragen werden kann (BGH, Urteil vom 19.01.1982, Az.: VI ZR 281/79, u.a. in: NJW 1982, Seite 1327; BGH, Urteil vom 18.03.1980, Az.: VI ZR 39/79, u.a. in: NJW 1980, Seite 1904; OLG Dresden, Beschluss vom 09.01.2020, Az.: 4 U 1964/19, u.a. in: NJW-RR 2020, Seite 405; OLG Dresden, Urteil vom 15.01.2019, Az.: 4 U 1028/18, u.a. in: NJW-RR 2019, Seiten 988 f.; OLG Köln, Beschluss vom 04.07.2018, Az.: 5 U 26/18, u.a. in: BeckRS 2018, 21084 = "juris"; OLG München, Urteil vom 21.12.2016, Az.: 3 U 2405/16, u.a. in: "juris"; OLG Hamm, Urteil vom 13.01.2015, Az.: I-26 U 95/14, u.a. in: RdL 2016, Seiten 45 f.; OLG Celle, Urteil vom 20.01.2014, Az.: 20 U 12/13, u.a. in: RdL 2014, Seiten 100 f.; OLG München, Urteil vom 09.10.2003, Az.: 1 U 2308/03, u.a. in: VersR 2005, Seiten 1546 f.; OLG Celle, Urteil vom 21.12.1988, Az.: 1 U 29/88, u.a. in: NJW-RR 1989, Seite 539; LG Leipzig, Urteil vom 03.07.2019, Az.: 8 O 3063/16, u.a. in: BeckRS 2019, 38550).

    Es liegt auch für das erkennende Gericht auf der Hand und muss daher auch jedem Eigentümer einer Katze klar sein, dass eine Katze ggf. nach einer Operation an ihrer Bauchwunde leckt bzw. an den Fäden zieht und daher auch die Gefahr von Wundinfektionen und Narbenbrüche besteht (OLG Dresden, Urteil vom 15.01.2019, Az.: 4 U 1028/18, u.a. in: NJW-RR 2019, Seiten 988 f.; OLG Oldenburg, Beschluss vom 08.01.2013, Az.: 6 U 193/12, u.a. in: RdL 2013, Seiten 93 f.), so dass eine besondere Aufklärung über dieses normale Risiko bei einer Katze noch nicht einmal erforderlich wäre (BGH, Urteil vom 18.03.1980, Az.: VI ZR 39/79; OLG Oldenburg, Beschluss vom 08.01.2013, Az.: 6 U 193/12, u.a. in: RdL 2013, Seiten 93 f.; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 23.05.1996, Az.: 1 U 233/94, u.a. in: OLG-Report 1996, Seiten 234 f.).

  • OLG Dresden, 09.01.2020 - 4 U 1964/19

    Schadenersatz wegen der fehlerhaften Behandlung eines Hundes

    Zudem unterscheidet sich die wirtschaftliche und rechtliche Zweckrichtung in der Tiermedizin maßgeblich von der im Bereich der Humanmedizin, da sie sich nach wirtschaftlichen Erwägungen richten muss, die in der Humanmedizin im Rahmen des Möglichen zurückzustellen sind (vgl. Senat, Urteil vom 15. Januar 2019 - 4 U 1028/18 -, Rn. 4 - 7, juris m.w.N.).
  • OLG Dresden, 26.03.2025 - 4 U 1539/24

    Anwendung der Grundsätze zur Beweislastumkehr im Falle eines groben …

    Der Zahlungsanspruch ist nicht vom Erfolg der tierärztlichen Behandlung abhängig (vgl. Senat, Urteil vom 15.01.2019 - 4 U 1028/18 -, Rn. 16, juris).
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