Rechtsprechung
| BVerwG, 27.09.1957 - V C 443.56 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Verfahrensgang
- BVerwG, 26.07.1957 - V C 443.56
- BVerwG, 27.09.1957 - V C 443.56
- BVerwG, 13.12.1957 - V C 443.56
Papierfundstellen
- BVerwGE 5, 254
- NJW 1958, 35
- DÖV 1958, 116
Wird zitiert von ... (15) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 24.09.1954 - IV C 31.54
Auszug aus BVerwG, 27.09.1957 - V C 443.56
Durch die Neufassung des § 3 Abs. 1 Satz 3 BVFG hat der Gesetzgeber vielmehr die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zur sogenannten subjektiven Zwangslage im Gesetzestext verankert, nach der auch innere Vorgänge, wie Angst, Besorgnisse oder Gewissensnöte unter Umständen ausreichen, um eine Zwangslage nach § 3 Abs. 1 BVFG anerkennen zu können (BVerwGE 1, 195).Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 1, 195;Urteil vom 27. April 1956 - BVerwG IV C 040.55 -, Beschluß vom 26. März 1956 - BVerwG IV B 018.55 -) ist trotz des Fehlens einer objektiven Zwangslage der Flüchtlingsauweis C zu erteilen, wenn der Antragsteller - vielleicht irrtümlich - die Voraussetzungen des § 3 Abs. 1 BVFG als gegeben angesehen hat, wenn sich die allgemeine Gefährdung der Bewohner der sowjetischen Besatzungszone auf ihn in irgendwie bedrohlicher Weise zugespitzt hat und wenn auch ein besonnener Bewohner der sowjetischen Besatzungszone in der Lage des Betroffenen sich zur Flucht gezwungen gesehen hätte.
- BVerwG, 27.04.1956 - IV C 040.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 27.09.1957 - V C 443.56
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 1, 195;Urteil vom 27. April 1956 - BVerwG IV C 040.55 -, Beschluß vom 26. März 1956 - BVerwG IV B 018.55 -) ist trotz des Fehlens einer objektiven Zwangslage der Flüchtlingsauweis C zu erteilen, wenn der Antragsteller - vielleicht irrtümlich - die Voraussetzungen des § 3 Abs. 1 BVFG als gegeben angesehen hat, wenn sich die allgemeine Gefährdung der Bewohner der sowjetischen Besatzungszone auf ihn in irgendwie bedrohlicher Weise zugespitzt hat und wenn auch ein besonnener Bewohner der sowjetischen Besatzungszone in der Lage des Betroffenen sich zur Flucht gezwungen gesehen hätte. - BVerwG, 26.03.1956 - IV B 018.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 27.09.1957 - V C 443.56
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 1, 195;Urteil vom 27. April 1956 - BVerwG IV C 040.55 -, Beschluß vom 26. März 1956 - BVerwG IV B 018.55 -) ist trotz des Fehlens einer objektiven Zwangslage der Flüchtlingsauweis C zu erteilen, wenn der Antragsteller - vielleicht irrtümlich - die Voraussetzungen des § 3 Abs. 1 BVFG als gegeben angesehen hat, wenn sich die allgemeine Gefährdung der Bewohner der sowjetischen Besatzungszone auf ihn in irgendwie bedrohlicher Weise zugespitzt hat und wenn auch ein besonnener Bewohner der sowjetischen Besatzungszone in der Lage des Betroffenen sich zur Flucht gezwungen gesehen hätte.
- BVerwG, 16.02.1990 - 9 B 325.89
Einziehung des Vertriebenenausweises
Dem Vater der Klägerin aufgrund seines Ausweises vermittelte Rechte oder Vergünstigungen, in die eine Rechtsnachfolge stattfinden kann (…Urteil vom 21. September 1984 - BVerwG 8 C 137.81 - a.a.O.; Urteil vom 27. September 1957 - BVerwG 5 C 443.56 - BVerwGE 5, 254) sind nicht Gegenstand des vorliegenden Rechtsstreits. - BVerwG, 06.09.1962 - VIII C 78.60
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Sie kann von Bedeutung sein für die auf dem Nachlaß ruhenden Lasten und Verbindlichkeiten, sie ist beachtlich hinsichtlich etwaiger dem Nachlaß gemäß §§ 88 90, 91 BVFG zuzurechnenden Ansprüche (vgl. BVerwGE 5, 254).Die Klägerin hat ein berechtigtes Interesse an der Feststellung, daß ihrem Ehemann die Anerkennung als Sowjetzonenflüchtling zu Unrecht versagt wurde, Wie das Bundesverwaltungsgericht bereits früher entschieden hat (vgl. BVerwGE 5, 254), ist das Rechtsschutzinteresse der Erben eines Vertriebenen oder Sowjetzonenflüchtlings an einer sachlichen Entscheidung über die Klage des Erblassers auf Erteilung des Vertriebenen- oder Flüchtlingsausweises grundsätzlich anzuerkennen.
- BVerwG, 31.10.1996 - 9 B 360.96
Verwaltungsprozeßrecht - Fortführung des Rechtsstreits auf Ausstellung des …
Er ist weder übertragbar noch vererblich, geht mit dem Tode des Vertriebenen unter und kann deshalb von den Erben des Ausweisbewerbers weder zu dessen Lebzeiten noch nach dessen Tode geltend gemacht werden (Urteil vom 31. August 1960 - BVerwG 8 C 361.59 - NJW 1961, 331 = JR 1961, 196 = ZLA 1961, 133 unter stillschweigender Aufgabe der im Urteil vom 27. September 1957 - BVerwG 5 C 443.56 - <BVerwGE 5, 254> vertretenen Auffassung sowie Urteil vom 19. Februar 1975 - BVerwG 8 C 116.73 - Buchholz 412.3 § 15 BVFG Nr. 13).
- BVerwG, 28.06.1962 - VIII C 70.60
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Danach war in Fällen wirtschaftlicher Bedrängnis eine besondere Zwangslage dann gegeben, wenn der Flüchtling seine wirtschaftliche Existenz in der sowjetischen Besatzungszone völlig verloren und gleichzeitig auch für die Zukunft jede zumutbare Möglichkeit eingebüßt hatte, dort seinen Lebensunterhalt zu erlangen (vgl. BVerwGE 6, 357 [360]; 5, 254; ferner die Urteile vom 9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 -, DÖV 1958 S. 118 = ZLA 1958 S. 45 , vom 29. Mai 1958 - BVerwG V C 326.56 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 5 = DÖV 1958 S. 740 = DVBl. 1958 S. 587 = ROW 1958 S. 205 , vom 11. Februar 1959 - BVerwG V C 105.57 - und vom 12. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 175.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 19 = DVBl. 1961 S. 292). - BVerwG, 28.10.1982 - 8 B 228.81
Revisionseinlegung hinsichtlich der Ablehnung eines Antrages auf Erteilung des …
Zutreffend hat das Berufungsgericht im Anschluß an die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ferner geprüft, ob beim Kläger eine die Anerkennung als Flüchtling gebietende subjektive Zwangslage (vgl. BVerwG, Urteile vom 27. September 1957 - BVerwG V C 443.56 - Buchholz 412.3 § 3 BVFG Nr. 2 S. 7 [9], vom 12. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 175.59 - Buchholz 412.3 § 3 BVFG Nr. 19 S. 58 [59], vom 9. November 1960 - BVerwG VIII C 390.59 - Buchholz 412.3 § 3 BVFG Nr. 21 und vom 24. Juni 1963 - BVerwG VIII C 56.61 - Buchholz 412.3 § 3 BVFG Nr. 27 S. 82) vorgelegen habe und diese Frage aufgrund der von ihm getroffenen, das Bundesverwaltungsgericht bindenden Feststellungen verneint. - BVerwG, 27.06.1961 - II C 14.61
Vorliegen einer besonderen Zwangslage im Sinne des Gesetzes über die …
Diese Rechtsansicht wäre nicht mit der Rechtsprechnung des Bundesverwaltungsgerichts zu vereinbaren, daß politisch bedingte Schwierigkeiten wirtschaftlicher Art - solche behauptet der Kläger - eine besondere Zwangslage im Sinne der vorerwähnten Vorschrift ausnahmsweise dann begründen, wenn sich daraus die einer unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben oder die persönliche Freiheit gleichwertige Gefahr einer völligen Existenzvernichtung entwickelt hat (vgl.Urteile vom 27. September 1957 - BVerwG V C 443.56 -, Buchholz BVerwG, 412.3 zu § 3 BVFG, Nr. 2, undvom 9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 - DÖV 1958, 118). - BVerwG, 19.12.1963 - VIII C 97.61
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Davon ist das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung ausgegangen (vgl. die eingehende Begründung dieses Standpunktes in BVerwGE 5, 254; ebenso ferner BVerwGE 7, 6 [8] und zuletzt dasUrteil vom 6. September 1962 - BVerwG VIII C 78.60 -, Buchholz BVerwG 310, § 113 Nr. 11 = MDR 1963 S. 246 = NJW 1963 S. 553 = DÖV 1963 S. 384 = DVBl. 1963 S. 306 = ROW 1963 S. 173 = ZLA 1963 S. 60). - BVerwG, 12.05.1960 - VI B 62.59
Rechtsmittel
Durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist weiterhin geklärt, daß wirtschaftliche Gründe zur Anerkennung einer subjektiven Zwangslage nur führen können, wenn der Betroffene befürchtet haben muß, daß ihm jede Existenzmöglichkeit in der sowjetischen Besatzungszone genommen wird(Urteil vom 27. September 1957 - BVerwG V C 443.56 - Buchholz BVerwG, 4123, § 3 BVFG Nr. 2). - BVerwG, 03.12.1959 - VIII CB 24.59
Rechtsmittel
Denn die Bindungswirkung des § 15 Abs. 5 Satz 1 des Bundesvertriebenengesetzes - BVFG - in der Fassung vom 14. August 1957 (BGBl. I S. 1215) ist mit dessen Tod nicht erloschen, so daß eine Sachentscheidung auch insoweit für die Klägerin von Bedeutung sein kann, als, sie Erbin ihres Mannes ist(Urteil vom 27. September 1957 - BVerwG V C 443.56 - [DÖV 1958 S. 116 = NJW 1958 S. 35]). - BVerwG, 11.02.1959 - V C 105.57
Rechtsmittel
Der von der Klägerin geltend gemachte Gewissenskonflikt ist vom Berufungsgericht übrigens im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts gewürdigt worden(Urteil vom 27. September 1957 - BVerwG V C 443.56 - [DÖV 1958 S. 116], vom 9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 - [DÖV 1958 S. 118] undvom 29. Mai 1958 - BVerwG V C 326.56 - [DÖV 1958 S. 740]). - BVerwG, 26.11.1958 - V C 480.56
Rechtsmittel
- BVerwG, 18.08.1958 - V C 480.56
Rechtsmittel
- BVerwG, 27.05.1966 - VII C 195.63
Änderung der Erlöschensgründe für ein Familiengrab - Erwerb eines Nutzungsrechts …
- BVerwG, 09.02.1961 - VIII CB 494.59
Begründetheit einer Nichtzulassungsbeschwerde in Sachen unzulässige …
- BVerwG, 09.07.1958 - V C 587.56
Irrtümliche Annahme einer subjektiven Zwangslage i.R.d. Anerkennung als …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 13.12.1957 - V C 443.56 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Verfahrensgang
- BVerwG, 26.07.1957 - V C 443.56
- BVerwG, 27.09.1957 - V C 443.56
- BVerwG, 13.12.1957 - V C 443.56
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- BVerwG, 26.07.1957 - V C 443.56
- BVerwG, 27.09.1957 - V C 443.56
- BVerwG, 13.12.1957 - V C 443.56
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