Rechtsprechung
| BGH, 15.05.1956 - 5 StR 112/56 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (5)
- BGH, 14.10.1954 - 4 StR 362/54
Auszug aus BGH, 15.05.1956 - 5 StR 112/56
Hieran kann es besonders in einem hochgradigen Erregungszustand fehlen (BGHSt 6, 329 [331-333]; vgl auch OGHSt 2, 113 [115, 116]).Das Schwurgericht geht vielmehr mit Recht davon aus, daß die niedrigen Beweggründe im Bewußtsein des Täters zur Tatzeit vorhanden sein müssen (BGHSt 6, 329 [331]).
Das ist zwar bei Affekthandlungen nicht grundsätzlich unmöglich; ein hochgradiger Erregungszustand kann dem Täter aber diese Fähigkeit nehmen (unveröffentl Urteil des BGH vom 26.6.1951 - 1 StR 77/51 - und BGHSt 6, 329 [331]).
- BGH, 08.03.1955 - 5 StR 49/55
Notwendigkeit der Widergabe von Ausführungen eines Sachverständigen im Urteil - …
Auszug aus BGH, 15.05.1956 - 5 StR 112/56
Der Senat hat in seinem Urteil BGHSt 7, 238, auf das sich die Revision beruft, darauf hingewiesen, daß sich der Richter einer Äußerung eines ärztlichen Sachverständigen über die Rechtsfrage der Zurechnungsfähigkeit des Angeklagten (§ 51 StGB) "in der Regel nicht in Bausch und Bogen anschließen" sollte; tue er es gleichwohl, so müßten. - BGH, 05.05.1954 - 1 StR 626/53
Erschiessung eines abgesprungenen, von Luftwaffen-Angehörigen bereits …
Auszug aus BGH, 15.05.1956 - 5 StR 112/56
Sie müssen vielmehr so in sein Bewußtsein dringen, daß er ihre Bedeutung für die arg- und hilflose Lage des Opfers und für die Ausführung der Tat erfaßt (BGHSt 6, 120). - OGH Britisch besetzte Zone Deutschlands, 18.07.1949 - StS 186/49
Auszug aus BGH, 15.05.1956 - 5 StR 112/56
Hieran kann es besonders in einem hochgradigen Erregungszustand fehlen (BGHSt 6, 329 [331-333]; vgl auch OGHSt 2, 113 [115, 116]). - BGH, 26.06.1951 - 1 StR 77/51
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 15.05.1956 - 5 StR 112/56
Das ist zwar bei Affekthandlungen nicht grundsätzlich unmöglich; ein hochgradiger Erregungszustand kann dem Täter aber diese Fähigkeit nehmen (unveröffentl Urteil des BGH vom 26.6.1951 - 1 StR 77/51 - und BGHSt 6, 329 [331]).
- BGH, 08.10.1969 - 3 StR 90/69
Heimtückisch handelt, wer jemanden im Schlaf tötet - Unmittelbares Erwachen kurz …
Unter diesem Blickpunkt billigt schon BGH LM § 211 StGB Nr. 5 die Verurteilung wegen Mordes (vgl. ferner BGHSt 8, 216, 218 [BGH 07.06.1955 - 5 StR 104/55]; BGH, Urt. vom 15. Mai 1956 - 5 StR 112/56 bei Pfeiffer/Maul/ Schulte, StGB, S. 531 unten). - BGH, 18.07.1972 - 1 StR 233/72
Inhalt einer Revisionsbegründung - Verminderte Zurechnungsfähigkeit auf Grund …
Der Täter, der einen Menschen heimtückisch tötet, d.h. unter bewußter Ausnutzung der Arg- und Wehrlosigkeit seines Opfers (BGHSt 2, 60, 61 f [BGH 21.12.1951 - 1 StR 675/51]; 251, 254; 3, 183, 185 f [BGH 30.09.1952 - 1 StR 296/52]; 6, 120, 121 [BGH 05.05.1954 - 1 StR 626/53]; 9, 385, 389 [BGH 22.09.1956 - GSSt - 1/56]; 11, 139, 144), [BGH 02.12.1957 - GSSt - 3/57]muß daher die Umstände, die seine Heimtücke begründen, nicht nur in einer äußeren Weise wahrnehmen, sondern sie müssen vielmehr so in sein Bewußtsein dringen, daß er ihre Bedeutung für die arg- und hilflose Lage des Opfers und für die Ausführung der Tat erfaßt (BGHSt 6, 120, 121 f [BGH 05.05.1954 - 1 StR 626/53]; 11, 139, 144 [BGH 02.12.1957 - GSSt - 3/57]; BGH, Urteil vom 15. Mai 1956 - 5 StR 112/56 -).Dem kann, je nach Lage des Falles, eine starke Erregung des Täters entgegenstehen (BGHSt 11, 139, 144 [BGH 02.12.1957 - GSSt - 3/57]; BGH, Urteil vom 15. Mai 1956 - 5 StR 112/56 -, mitgeteilt bei Pfeiffer/Maul/Schulte, StGB § 211 Rdnr. 7; BGH, Urteil vom 10. Mai 1966 - 5 StR 168/66 - BGH…, Urteil vom 17. Januar 1967 - 1 StR 645/66 -, mitgeteilt bei Pfeiffer/Maul/Schulte, a.a.O. Rdnr. 10).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".