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   OLG Saarbrücken, 23.01.2013 - 6 UF 20/13   

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OLG Saarbrücken, 23.01.2013 - 6 UF 20/13 (https://dejure.org/2013,855)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 23.01.2013 - 6 UF 20/13 (https://dejure.org/2013,855)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 23. Januar 2013 - 6 UF 20/13 (https://dejure.org/2013,855)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de
  • Rechtsprechungsdatenbank Saarland

    § 1684 Abs 1 BGB, § 1684 Abs 4 S 1 BGB, § 26 FamFG
    Umgangsverfahren: Umgangsregelung ohne Übernachtung als Umgangseinschränkung; Berücksichtigung des Kindesalters bei Anordnung von Übernachtungskontakten; Sachverhaltsermittlung bei Verdachtsvortrag

  • IWW

Kurzfassungen/Presse (11)

  • beck-blog (Kurzinformation und Auszüge)

    Keine Übernachtung nur bei Kindeswohlgefährdung?

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Übernachtung bei Papa auch schon mit 3 1/2

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Übernachtung und das Kindeswohl

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Kindesmutter kann nicht wegen bloßen Verdachts auf Drogenkonsum des umgangsberechtigten Vaters gegen gerichtliche Übernachtungsregelung vorgehen

  • unterhalt24.com (Kurzinformation)

    Umgangrecht bei 3 1/2 jährigem Kind - mit oder ohne Übernachtungen?

  • anwaltauskunft.de (Kurzinformation)

    Umgangsrecht: Was gilt rechtlich?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Umgang mit Übernachtung beim Vater - auch bei Kleinkindern

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Umgangsregelung ohne Übernachtung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Umgangsrecht mit Übernachtung

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Umgangsregelung ohne Übernachtung bedarf besonderer Rechtfertigung - Übernachtungen des Kindes beim umgangsberechtigten Elternteil dient Kindeswohl

Besprechungen u.ä.

  • rechtsportal.de (Entscheidungsbesprechung)

    Befugnis des Familiengerichts zur Ausgestaltung des Umgangs

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2013, 1459
  • NJW-RR 2013, 452
  • FamRZ 2013, 712
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • OLG Schleswig, 30.05.2016 - 10 UF 11/16

    Umgangsregelung; Umgangseinschränkung; Abänderung einer Entscheidung;

    Erst wenn Übernachtungen vollständig ausgeschlossen sind und aufgrund der Entfernung zwischen den Wohnorten der umgangsberechtigte Elternteil mit dem Kind kaum noch nennenswerte Zeit verbringen kann (zum Beispiel 5 Stunden alle 14 Tage; vgl. OLG Saarbrücken NJW-RR 2013, 452 ; BVerfG FamRZ 2007, 105 Rn. 21), liegt eine Umgangseinschränkung gemäß § 1684 Abs. 4 BGB vor.
  • OLG Saarbrücken, 05.03.2018 - 6 UF 116/17

    Umgangsrechtsregelungsverfahren: Verschlechterungsverbot im Beschwerdeverfahren;

    Die Gerichte müssen sich im Einzelfall um eine Konkordanz der verschiedenen Grundrechte bemühen (vgl. BVerfG FamRZ 2016, 1917; 2015, 1093; 2010, 1622; 2009, 399; Senatsbeschluss vom 23. Januar 2013 - 6 UF 20/13 -, NJW-RR 2013, 452, und vom 12. Juli 2010 - 6 UF 32/10 -, MDR 2011, 106, m.w.N.).

    Insoweit sind insbesondere die Belastbarkeit des Kindes, die bisherige Intensität seiner Beziehungen zum Umgangsberechtigten und seine Vertrautheit mit diesem, die räumliche Entfernung der Eltern voneinander, die Interessen und Bindungen von Kind und Eltern, das Verhältnis letzterer zueinander, die persönliche, berufliche und Wohnsituation sowie Betreuungsmöglichkeiten des Umgangsberechtigten, der Wille des Kindes, soweit er mit seinem Wohl vereinbar ist, sowie dessen Alter und dadurch bedingtes Zeitempfinden, sein Entwicklungs- und Gesundheitszustand und das Konfliktniveau zwischen den Eltern in den Blick zu nehmen (vgl. Senatsbeschlüsse vom 8. September 2014 - 6 UF 62/14 -, FamRZ 2015, 62, vom 23. Januar 2013 - 6 UF 20/13 -, NJW-RR 2013, 452, und vom 4. Januar 2011 - 6 UF 132/10 -, FamRZ 2011, 824; Beschluss des 9. Zivilsenats des Saarländischen Oberlandesgerichts vom 18. März 2015 - 9 UF 7/15 - vgl. Völker/Clausius, a.a.O., § 2, Rz. 65 m.z.w.N.).

    35 Übernachtungen des Kindes beim umgangsberechtigten Elternteil entsprechen in der Regel dem Kindeswohl (Senatsbeschluss vom 23. Januar 2013 - 6 UF 20/13 -, NJW-RR 2013, 452; Beschluss des 9. Zivilsenats des Saarländischen Oberlandesgerichts vom 20. März 2017 - 9 UF 87/16 - vgl. auch BVerfG FamRZ 2007, 105 und 1078; 2005, 871; KG FamRZ 2011, 825; OLG Zweibrücken FamRZ 2009, 134).

    Kinder werden nicht dadurch "lebenstüchtig", dass sie in überbehüteter und einseitig auf die Vorstellungen eines Elternteils ausgerichteter Weise „erzogen“ werden, sondern auch dadurch, dass ihnen die Realität - hier in Gestalt eines mitsorgeberechtigten und zu angemessenem Umgang berechtigten Vaters - hinreichend deutlich wird (Senatsbeschluss vom 23. Januar 2013 - 6 UF 20/13 -, NJW-RR 2013, 452; OLG Karlsruhe, FamRZ 1990, 901; Völker/Clausius, a.a.O., § 2, Rz. 6).

  • OLG Braunschweig, 28.07.2018 - 2 UF 57/18

    Umgangsverweigerung durch Elternteil; Absehen von Kindesanhörung; Aufhebung der

    In der Regel gilt, dass Übernachtungen des Kindes beim umgangsberechtigten Elternteil dem Kindeswohl auch entsprechen (Senatsbeschluss vom 23. Januar 2013 - 6 UF 20/13 -, NJW-RR 2013, 452; Beschluss des 9. Zivilsenats des Saarländischen Oberlandesgerichts vom 20. März 2017 - 9 UF 87/16 - vgl. auch BVerfG FamRZ 2007, 105 und 1078; 2005, 871; KG FamRZ 2011, 825; OLG Zweibrücken FamRZ 2009, 134).
  • OLG Saarbrücken, 08.09.2014 - 6 UF 62/14

    Umgangsrechtsregelung: Voraussetzungen eines Wechselmodells; Regelungskriterien;

    Die nach §§ 58 ff. FamFG zulässige Beschwerde des Vaters - durch die dem Senat der angefochtene Beschluss umfassend zur Überprüfung angefallen ist (dazu Senatsbeschlüsse vom 11. Juni 2014 - 6 UF 50/14 -, vom 23. Januar 2013 - 6 UF 20/13 -, NJW-RR 2013, 452, und vom 24. Januar 2011 - 6 UF 126/10 -, FamRZ 2011, 826; Völker/Clausius, Sorge- und Umgangsrecht in der Praxis, 6. Aufl., § 9, Rz. 6, jeweils m.w.N.) - hat Erfolg und führt zu einer Reduzierung des unbegleiteten Umgangsrechts der Mutter mit L.

    Insoweit sind insbesondere die Belastbarkeit des Kindes, die bisherige Intensität seiner Beziehungen zum Umgangsberechtigten und seine Vertrautheit mit diesem, die räumliche Entfernung der Eltern voneinander, die Interessen und Bindungen von Kind und Eltern, das Verhältnis letzterer zueinander - einschließlich ihres Konfliktniveaus -, die persönliche und berufliche Situation und Betreuungsmöglichkeiten des Umgangsberechtigten, der Wille des Kindes, soweit er mit seinem Wohl vereinbar ist, sowie dessen Alter und altersbedingtes Zeitempfinden, Entwicklungs- und Gesundheitszustand in den Blick zu nehmen (Senatsbeschluss vom 23. Januar 2013 - 6 UF 20/13 -, vgl. Völker/Clausius, a.a.O., § 2, Rz. 65 m.w.N.).

  • OLG Köln, 08.02.2019 - 10 UF 189/18

    Kindeswohldienlichkeit von Übernachtungskontakten bei dem nicht betreuenden

    Gerade bei - wie hier - geringer Distanz der Wohnorte der Kindeseltern bedarf ein Ausschluss von Übernachtungen besonderer Rechtfertigung, weil Übernachtungen des Kindes beim umgangsberechtigten Elternteil in der Regel dem Kindeswohl entsprechen (OLG Zweibrücken, Beschl. v. 21.07.2008 - 5 UF 74/08, FamRZ 2009, 134; KG, Beschl. v. 10.01.2011 - 17 UF 225/10, FamRZ 2011, 825; OLG Saarbrücken, Beschl. v. 23.01.2013 - 6 UF 20/13, NJW-RR 2013, 452).

    Denn sie sind grundsätzlich geeignet, die Beziehung des Kindes zum umgangsberechtigten Elternteil zu festigen und dazu beizutragen, dass dieser vom Kind nicht ausschließlich als "Sonntagselternteil" erlebt wird (OLG Saarbrücken, Beschl. v. 22.12.2008 - 9 UF 100/08, unveröffentlicht; OLG Saarbrücken, Beschl. v. 23.01.2013 - 6 UF 20/13, NJW-RR 2013, 452).

    Es dient zudem grundsätzlich nicht dem Entwicklungsprozess von Kindern, sie unter eine "Schutzglocke" zu legen und ihnen damit alle familiären Auseinandersetzungen ersparen zu wollen (so ausdrücklich OLG Saarbrücken, Beschl. v. 23.01.2013 - 6 UF 20/13, NJW-RR 2013, 452).

  • OLG Brandenburg, 06.12.2018 - 9 UF 168/18

    Umgangsregelung bei zerstrittenen, weit voneinander entfernt lebenden Eltern

    Insoweit sind insbesondere die Belastbarkeit des Kindes, die bisherige Intensität seiner Beziehungen zum Umgangsberechtigten und seine Vertrautheit mit diesem, die räumliche Entfernung der Eltern voneinander, die Interessen und Bindungen von Kind und Eltern, das Verhältnis letzterer zueinander, die persönliche, berufliche und Wohnsituation sowie Betreuungsmöglichkeiten des Umgangsberechtigten, der Wille des Kindes, soweit er mit seinem Wohl vereinbar ist, sowie dessen Alter und dadurch bedingtes Zeitempfinden, sein Entwicklungs- und Gesundheitszustand und das Konfliktniveau zwischen den Eltern in den Blick zu nehmen (vgl. OLG Saarbrücken FamRZ 2015, 62; OLG Saarbrücken NJW-RR 2013, 452; OLG Saarbrücken FamRZ 2011, 824).

    Übernachtungen des Kindes beim umgangsberechtigten Elternteil entsprechen in der Regel dem Kindeswohl (OLG Saarbrücken v. 20. März 2017 - 9 UF 87/16; OLG Saarbrücken NJW-RR 2013, 452; vgl. auch BVerfG FamRZ 2007, 105 und 1078; 2005, 871; KG FamRZ 2011, 825; OLG Zweibrücken FamRZ 2009, 134).

    Kinder werden nicht dadurch "lebenstüchtig", dass sie in überbehüteter und einseitig auf die Vorstellungen eines Elternteils ausgerichteter Weise "erzogen" werden, sondern auch dadurch, dass ihnen die Realität hinreichend deutlich wird (OLG Saarbrücken NJW-RR 2013, 452; OLG Karlsruhe, FamRZ 1990, 901).

  • OLG Saarbrücken, 11.10.2013 - 6 UF 128/13

    Umgangsverfahren: Anforderungen an die Konkretisierung einer Umgangsregelung;

    Diese setzt aber angesichts der insoweit geltenden strengen Maßstäbe (dazu etwa Senatsbeschluss vom 3. April 2012 - 6 UF 10/12 -, FamRZ 2013, 48 m.z.w.N.; zur Abgrenzung zu Übernachtungskontakten kleinerer Kinder siehe Senatsbeschluss vom 23. Januar 2013 - 6 UF 20/13 -, FamRZ 2013, 712) die Feststellung voraus, dass im Einzelfall der Schutz des Kindes den Ausschluss des Ferienumgangs erfordert, um eine Gefährdung seiner seelischen oder körperlichen Entwicklung abzuwehren.
  • OLG Saarbrücken, 05.03.2013 - 6 UF 48/13

    Sorgerechtsentscheidung: Entbehrlichkeit der Einholung eines

    Im Lichte des - in Kindschaftssachen besonders verdichteten (dazu eingehend Senatsbeschlüsse vom 3. April 2012 - 10 UF 10/12 -, FamRZ 2013, 48, und vom 23. Januar 2013 - 6 UF 20/13 -) - Amtsermittlungsgrundsatzes (§ 26 FamFG) muss das Gericht zwar die zur Verfügung stehenden Aufklärungs- und Prüfungsmöglichkeiten hinsichtlich entscheidungserheblicher Tatsachen ausschöpfen.
  • OLG Saarbrücken, 01.07.2020 - 6 UF 82/20

    Im Verfahren auf Genehmigung der geschlossenen Unterbringung eines Kindes nach §

    Der genaue Umfang der erforderlichen Ermittlungen richtet sich nach den im konkreten Einzelfall betroffenen Kindeswohlbelangen (BGH FamRZ 2011, 796; 2010, 1060, jeweils m. Anm. Völker; vgl. Senatsbeschlüsse vom 3. April 2012 - 6 UF 10/12 -, MDR 2012, 1231, und vom 23. Januar 2013 - 6 UF 20/13 -, NJW-RR 2013, 452).
  • KG, 16.01.2019 - 19 UF 59/18

    Beschwerde gegen die Anordnung einer Umgangspflegschaft

    Bei zeitlichen Beschränkungen kann grundsätzlich dann von einer Umgangseinschränkung ausgegangen werden, wenn die Umgangsregelung keine Ferienumgänge bzw. keine Übernachtungen des Kindes beim Umgangselternteil ermöglicht und der Umgangselternteil mit dem Kind kaum noch nennenswerte Zeit verbringen kann (OLG Schleswig, Beschl. v. 30. Mai 2016, 10 UF 11/16, juris Rn. 38 ff.; OLG Saarbrücken, Beschl. v. 23. Januar 2013, 6 UF 20/13, juris Rn. 10; vgl. auch BVerfG, Beschl. d. 1. Kammer d. Ersten Senats v. 26. September 2006, 1 BvR 1827/06, juris Rn. 21; OLG Hamm Beschl. v. 4.6.2012 - 8 UF 70/12, juris Rn. 17 jeweils zu § 1684 Abs. 4 S. 1 BGB).
  • OLG Saarbrücken, 05.10.2020 - 6 UF 120/20
  • OLG Saarbrücken, 05.10.2020 - 6 UF 120/21

    Keine Anordnung eines Wechselmodells trotz dahingehenden - allerdings durch einen

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