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Rechtsprechung
   VG Lüneburg, 23.02.2017 - 6 A 264/16   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2017,5278
VG Lüneburg, 23.02.2017 - 6 A 264/16 (https://dejure.org/2017,5278)
VG Lüneburg, Entscheidung vom 23.02.2017 - 6 A 264/16 (https://dejure.org/2017,5278)
VG Lüneburg, Entscheidung vom 23. Februar 2017 - 6 A 264/16 (https://dejure.org/2017,5278)
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Volltextveröffentlichungen (3)

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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (11)

  • BVerwG, 26.03.1981 - 3 C 134.79

    Krankenhausbedarfsplan - Bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung - …

    Auszug aus VG Lüneburg, 23.02.2017 - 6 A 264/16
    Rn. 26 Die Kammer folgt dieser Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfG, Beschl. v. 12. Juni 1990 - 1 BvR 355/86 -, BVerfGE 82, 209, 228; Beschl. v. 4. März 2004 - 1 BvR 88/00 -, NJW 2004 1648 ff.; Beschl. v. 23. April 2009 - 1 BvR 3405/08 -, NVwZ 2009, 376 und BVerwG, Urt. v. 26. März 1981 - 3 C 134.79 -, BVerwGE 62, 86, 97 ff., Urt. v. 25. Juli 1985 - 3 C 25.84 -, BVerwGE 72, 38, 50 ff.).

    Die Ermittlung des Bedarfs an Krankenhausbetten erfordert somit zunächst die Bestimmung des räumlichen Bereichs, des Einzugsbereichs, dessen Bevölkerung versorgt werden soll (BVerwG, Urt. v. 26. März 1981 - 3 C 134/79 -, BVerwGE 62, 86-108, Rn. 82).

    Auch das Bundesverwaltungsgerichts betont in älterer Rechtsprechung, bei der Bestimmung des Einzugsbereichs an sich seien auch Gesichtspunkte der Raumordnung und der Landesplanung zu beachten (vgl. BVerwG, Urteil vom 26. März 1981 - 3 C 134/79 -, BVerwGE 62, 86-108, Rn. 82 zitiert nach juris).

  • BVerwG, 14.04.2011 - 3 C 17.10

    Krankenhausfinanzierung; Krankenhausplan; Versorgungsplanung; innerdienstliche …

    Auszug aus VG Lüneburg, 23.02.2017 - 6 A 264/16
    So stellt das Bundesverwaltungsgericht in jüngerer Rechtsprechung auch darauf ab, aus welchem räumlichen Umkreis die Patienten laut Herkunftsort-Statistik tatsächlich stammen (vgl. BVerwG, Urt. v. 14. April 2011, - 3 C 17/10 -, BVerwGE 139, 309-323, Rn. 27 zitiert nach juris;… dem folgend VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 12. Februar 2013, 9 S 1968/11, Rn. 44 ff. zitiert nach juris; darauf ebenfalls abstellend Sächsisches Oberverwaltungsgericht…, Urteil vom 14. Mai 2013 - 5 A 820/11 -, Rn. 53, juris).

    Diese Bindung der nachgeordneten Behörde besteht auch hinsichtlich der Planungsziele und Planungsgrundsätze, welche die zu treffende Auswahlentscheidung leiten und steuern (vgl. BVerwG, Urteil vom 14. April 2011 - 3 C 17/10 -, BVerwGE 139, 309-323, Rn. 35).

  • VGH Baden-Württemberg, 12.02.2013 - 9 S 1968/11

    Aufnahme einer psychotherapeutischen Fachklinik in den Krankenhausplan; …

    Auszug aus VG Lüneburg, 23.02.2017 - 6 A 264/16
    So stellt das Bundesverwaltungsgericht in jüngerer Rechtsprechung auch darauf ab, aus welchem räumlichen Umkreis die Patienten laut Herkunftsort-Statistik tatsächlich stammen (…vgl. BVerwG, Urt. v. 14. April 2011, - 3 C 17/10 -, BVerwGE 139, 309-323, Rn. 27 zitiert nach juris; dem folgend VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 12. Februar 2013, 9 S 1968/11, Rn. 44 ff. zitiert nach juris; darauf ebenfalls abstellend Sächsisches Oberverwaltungsgericht…, Urteil vom 14. Mai 2013 - 5 A 820/11 -, Rn. 53, juris).

    Vielmehr handelt es sich um eine Tatsachenfeststellung auf der ersten Entscheidungsstufe, also der Bedarfsanalyse, die einer uneingeschränkten gerichtlichen Überprüfung unterliegt (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 12. Februar 2013, 9 S 1968/11, Rn. 50 zit. nach juris).

  • OVG Niedersachsen, 03.02.2011 - 13 LC 125/08

    Gesonderte Ermittlung und Deckung des Bettenbedarfs für die Fachrichtungen …

    Auszug aus VG Lüneburg, 23.02.2017 - 6 A 264/16
    Während die auf der ersten Entscheidungsstufe maßgeblichen Kriterien der Bedarfsgerechtigkeit, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit als unbestimmte Rechtsbegriffe der vollen gerichtlichen Kontrolle unterliegen, ist die auf der zweiten Stufe im Rahmen des Auswahlermessens zu treffende Feststellungsentscheidung nur eingeschränkt gerichtlich dahingehend überprüfbar, ob die Behörde ihr Auswahlermessen fehlerfrei ausgeübt hat (vgl. OVG Lüneburg, Urteil vom 03. Februar 2011 - 13 LC 125/08 -, Rn. 39, juris).

    Der Beklagte dürfe sich in diesem Zusammenhang nicht von vornherein auf eine Umwidmung bestehender Kapazitäten beschränken und auf diese Weise jeden Neuzugang verhindern (OVG Lüneburg, Urteil vom 03. Februar 2011 - 13 LC 125/08 -, Rn. 42, juris).

  • OVG Sachsen, 14.05.2013 - 5 A 820/11

    Aufnahme von 50 Betten zur akut-stationären psychosomatischen und …

    Auszug aus VG Lüneburg, 23.02.2017 - 6 A 264/16
    So stellt das Bundesverwaltungsgericht in jüngerer Rechtsprechung auch darauf ab, aus welchem räumlichen Umkreis die Patienten laut Herkunftsort-Statistik tatsächlich stammen (…vgl. BVerwG, Urt. v. 14. April 2011, - 3 C 17/10 -, BVerwGE 139, 309-323, Rn. 27 zitiert nach juris;… dem folgend VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 12. Februar 2013, 9 S 1968/11, Rn. 44 ff. zitiert nach juris; darauf ebenfalls abstellend Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 14. Mai 2013 - 5 A 820/11 -, Rn. 53, juris).

    Im Falle einer neu zu gründenden Klinik wird das Ausmaß des regionalen Einzugsbereichs maßgeblich durch Umfang und räumliche Verteilung der vorhandenen akut-stationären Versorgungsangebote für Patienten des jeweiligen Fachgebiets und durch die Besonderheiten dieses Fachgebiets beeinflusst (Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 14. Mai 2013 - 5 A 820/11 -, Rn. 52, juris).

  • VGH Bayern, 30.12.1999 - 21 AE 99.3673
    Auszug aus VG Lüneburg, 23.02.2017 - 6 A 264/16
    Er richte sich nicht nach den Vorstellungen des die Betten anbietenden Krankenhausträgers, welchen Einzugsbereich er mit diesen Betten abdecken möchte (vgl. Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 30. Dezember 1999 - 21 AE 99.3673 -, Rn. 31, juris, m.w.N.).

    Zur Bestimmung des Einzugsbereichs von Kliniken ist damit auch relevant, wie vorhandene Kliniken von den Patienten angenommen werden (vgl. Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 30. Dezember 1999 - 21 AE 99.3673 -, Rn. 34, juris).

  • BVerwG, 25.09.2008 - 3 C 35.07

    Klagebefugnis; Rechtsschutzbedürfnis; Rechtsschutzinteresse; Konkurrentenklage; …

    Auszug aus VG Lüneburg, 23.02.2017 - 6 A 264/16
    Rn. 25 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urt. v. 25. September 2008, - 3 C 35.07 -, BVerwGE 132, 64) ist der Krankenhausplan keine Rechtsnorm mit Außenwirkung.

    Vielmehr trifft die Behörde ihre Entscheidung nach außen eigenverantwortlich; der Plan bindet sie im Sinne einer innerdienstlichen Weisung (BVerwG, Urteil vom 25. September 2008 - 3 C 35/07 -, BVerwGE 132, 64-79, Rn. 17).

  • BVerfG, 12.06.1990 - 1 BvR 355/86

    Krankenhausfinanzierungsgesetz

    Auszug aus VG Lüneburg, 23.02.2017 - 6 A 264/16
    Rn. 26 Die Kammer folgt dieser Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfG, Beschl. v. 12. Juni 1990 - 1 BvR 355/86 -, BVerfGE 82, 209, 228; Beschl. v. 4. März 2004 - 1 BvR 88/00 -, NJW 2004 1648 ff.;… Beschl. v. 23. April 2009 - 1 BvR 3405/08 -, NVwZ 2009, 376 und BVerwG, Urt. v. 26. März 1981 - 3 C 134.79 -, BVerwGE 62, 86, 97 ff., Urt. v. 25. Juli 1985 - 3 C 25.84 -, BVerwGE 72, 38, 50 ff.).
  • BVerwG, 25.07.1985 - 3 C 25.84

    Anspruch auf Bescheidung im Wege der Fortsetzungsfeststellungsklage; Aufnahme …

    Auszug aus VG Lüneburg, 23.02.2017 - 6 A 264/16
    Rn. 26 Die Kammer folgt dieser Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfG, Beschl. v. 12. Juni 1990 - 1 BvR 355/86 -, BVerfGE 82, 209, 228; Beschl. v. 4. März 2004 - 1 BvR 88/00 -, NJW 2004 1648 ff.; Beschl. v. 23. April 2009 - 1 BvR 3405/08 -, NVwZ 2009, 376 und BVerwG, Urt. v. 26. März 1981 - 3 C 134.79 -, BVerwGE 62, 86, 97 ff., Urt. v. 25. Juli 1985 - 3 C 25.84 -, BVerwGE 72, 38, 50 ff.).
  • BVerfG, 04.03.2004 - 1 BvR 88/00

    Aufnahme eines Krankenhauses in den Krankenhausplan eines Bundeslandes; Begriffe …

    Auszug aus VG Lüneburg, 23.02.2017 - 6 A 264/16
    Rn. 26 Die Kammer folgt dieser Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfG, Beschl. v. 12. Juni 1990 - 1 BvR 355/86 -, BVerfGE 82, 209, 228; Beschl. v. 4. März 2004 - 1 BvR 88/00 -, NJW 2004 1648 ff.;… Beschl. v. 23. April 2009 - 1 BvR 3405/08 -, NVwZ 2009, 376 und BVerwG, Urt. v. 26. März 1981 - 3 C 134.79 -, BVerwGE 62, 86, 97 ff., Urt. v. 25. Juli 1985 - 3 C 25.84 -, BVerwGE 72, 38, 50 ff.).
  • BVerfG, 23.04.2009 - 1 BvR 3405/08

    Umfang der Rechtschutzgarantie

  • OVG Niedersachsen, 26.09.2025 - 13 LC 160/24

    Krankenhausplan; Planbetten; Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

    Es hat festgestellt, dass Patienten aus dem Landkreis I. mit einer Diagnose auf dem Gebiet PSM statistisch betrachtet zumindest in der näheren Umgebung Betten im Umfang von annähernd 18 Planbetten in Anspruch nehmen, mithin - ausgehend von einem bisher völlig fehlenden Versorgungsangebot innerhalb des Landkreises I. - die übereinstimmende Annahme der Verfahrensbeteiligten plausibel ist, dass ein lokaler Bedarf von 18 Betten besteht (VG Lüneburg, Urt. v. 23.2.2017 - 6 A 264/16 -, juris Rn. 39 bis 46).

    Einwände gegen die Leistungsfähigkeit der klägerischen Klinik sind vom Beklagten im angefochtenen Bescheid und auch im erstinstanzlichen Verfahren (vgl. VG Lüneburg, Urt. v. 23.2.2017 - 6 A 264/16 -, juris Rn. 77) nicht erhoben worden.

    Auch von Amts wegen sind keine Umstände erkennbar, die gegen die Leistungsfähigkeit des Angebots der Klägerin sprechen (so auch VG Lüneburg, Urt. v. 23.2.2017 - 6 A 264/16 -, juris Rn. 78).

    Z. -Stadt im Landkreis Z. -Stadt, U. in V. -Stadt, W. in X. -Stadt und Y. in P. -Stadt verweist, teilt der Senat die Auffassung des Verwaltungsgerichts in der erstinstanzlichen Entscheidung (VG Lüneburg, Urt. v. 23.2.2017 - 6 A 264/16 -, juris Rn. 54 f., 63 f., 68 f., 70 f. und 72 f.), dass diese Krankenhäuser den Einzugsbereich Landkreis I. tatsächlich nicht versorgen, weil die nach der Herkunftsstatistik ermittelte tatsächliche Zahl der dort in Planbetten der Fachrichtung PSM versorgten Patienten aus dem Landkreis I. vernachlässigbar niedrig ist.

    kann nach der Zahl tatsächlich versorgter Patienten aus dem Landkreis I. zwar davon ausgegangen werden, dass sich sein Einzugsbereich auch auf den Landkreis I. erstreckt (vgl. VG Lüneburg, Urt. v. 23.2.2017 - 6 A 264/16 -, juris Rn. 58 ff. und Schriftsatz des Beklagten v. 2.8.2017, S. 8 = Blatt 173 der Gerichtsakte).

    Der Senat tritt aber der Auffassung des erstinstanzlich entscheidenden Verwaltungsgerichts bei, dass dieses Krankenhaus wegen übermäßiger Auslastung "statistisch gar nicht mehr in der Lage ist, alle aufgenommenen Patienten zu versorgen, und einer Entlastung bedarf" (vgl. VG Lüneburg, Urt. v. 23.2.2017 - 6 A 264/16 -, juris Rn. 62).

    Eine solche Umwidmung bestehender Versorgungsangebote ist von vorneherein nicht geeignet, den Neuzugang anderer Versorgungsangebote zu verhindern (…vgl. BVerwG, Urt. v. 8.7.2022 - BVerwG 3 C 2.21 -, juris Rn. 30;… Senatsurt. v. 3.2.2011 - 13 LC 125/08 -, juris Rn. 42; VG Lüneburg, Urt. v. 23.2.2017 - 6 A 264/16 -, juris Rn. 81).

  • OVG Niedersachsen, 12.09.2019 - 13 LB 354/18

    Auswahlentscheidung; Bedarfsermittlung; Berufung; Fachrichtung; Gebiet …

    Der Beklagte ermittelt diesen tatsächlichen Bedarf im Rahmen der jährlichen Fortschreibung des Krankenhausplans nach § 4 Abs. 6 NKHG maßgeblich anhand der amtlichen Diagnosestatistik des Statistischen Landesamtes Niedersachsen (…vgl. Senatsurt. v. 3.2.2011 - 13 LC 125/08 -, juris Rn. 41; VG Lüneburg, Urt. v. 23.2.2017 - 6 A 264/16 -, juris Rn. 40), die jährlich gemäß der Verordnung über die Bundesstatistik für Krankenhäuser (Krankenhausstatistik-Verordnung - KHStatV -) vom 10. April 1990 (BGBl. I S. 730), zuletzt geändert durch Verordnung vom 10. Juli 2017 (BGBl. I S. 2300), erstellt wird.
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