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Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 26.01.2009 - 6 B 1594/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,6989
OVG Nordrhein-Westfalen, 26.01.2009 - 6 B 1594/08 (https://dejure.org/2009,6989)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 26.01.2009 - 6 B 1594/08 (https://dejure.org/2009,6989)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 26. Januar 2009 - 6 B 1594/08 (https://dejure.org/2009,6989)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Einschränkung der Vergleichbarkeit aus der Art der Beurteilung als Regelbeurteilung oder Anlassbeurteilung als Missachtung des Grundsatzes der Bestenauslese

Verfahrensgang

  • VG Düsseldorf - 13 L 1009/08
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.01.2009 - 6 B 1594/08

Papierfundstellen

  • DVBl 2009, 670
  • DÖV 2009, 542
 
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Wird zitiert von ... (39)Zitiert selbst (1)

  • BVerwG, 09.05.2019 - 2 C 1.18

    Erforderlichkeit einer Anlassbeurteilung in einem auf Regelbeurteilungen …

    Solche Unterschiede sind aus Praktikabilitätsgründen hinzunehmen, solange ein Qualifikationsvergleich auf der Grundlage dieser Beurteilungen ohne ins Gewicht fallende Benachteiligung eines Bewerbers nach Bestenauslesegrundsätzen möglich bleibt (so zutreffend OVG Münster, Beschluss vom 26. Januar 2009 - 6 B 1594/08 - ZBR 2009, 273 und OVG Koblenz Beschluss vom 2. Juli 2014 - 10 B 10320/14 - NVwZ-RR 2014, 809 ).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 02.07.2014 - 10 B 10320/14

    Stelle des Trierer Landgerichtspräsidenten darf vorerst nicht besetzt werden

    Solche Unterschiede sind aus Praktikabilitätsgründen hinzunehmen, solange im Einzelfall ein Qualifikationsvergleich auf der Grundlage dieser Beurteilungen ohne ins Gewicht fallende Benachteiligung eines Bewerbers nach Bestenauslesegrundsätzen möglich bleibt (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 26. Januar 2009 - 6 B 1594/08 -, juris), zumal die Annahme der regelmäßigen Aktualität einer Beurteilung für einen längeren Zeitraum dem Ziel der Bestenauslese nicht zuwiderläuft, sondern gerade auch dazu bestimmt ist, diesem Ziel zu dienen.

    Der Tatsache, dass nur in eine zeitnah erstellte Beurteilung Erkenntnisse aus der jüngsten Zeit eingestellt werden können, ist gegebenenfalls auf der Ebene der Auswahlentscheidung Rechnung zu tragen (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 26. Januar 2009, a.a.O.).

  • OVG Saarland, 05.09.2025 - 1 B 91/25

    Konkurrentenstreitigkeit wegen Praxisaufstieg in die Laufbahngruppe des höheren …

    Rn. 23 bb) Auch in der obergerichtlichen Rechtsprechung ist anerkannt, dass ein Beurteilungssystem, das - wie hier - sowohl Regel- als in bestimmten Fällen auch ergänzende Anlassbeurteilungen vorsieht, zwangsläufig zu unterschiedlichen Beurteilungszeiträumen führt und dies in Kauf nimmt.[OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 26.01.2009 - 6 B 1594/08 -, juris, Rn. 8; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 02.07.2014 - 10 B 10320/14 -, juris, Rn. 18; Thüringer OVG, Beschluss vom 28.11.2017 - 2 EO 524/17 -, juris, Rn. 9, m.w.N.][OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 26.01.2009 - 6 B 1594/08 -, juris, Rn. 8; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 02.07.2014 - 10 B 10320/14 -, juris, Rn. 18; Thüringer OVG, Beschluss vom 28.11.2017 - 2 EO 524/17 -, juris, Rn. 9, m.w.N.] Diesem Ansatz schließt sich der Senat an: Allein aus der Art der Beurteilung als Regel- oder Anlassbeurteilung ergibt sich noch keine Einschränkung der Vergleichbarkeit.

    Vielmehr müssen solche Unterschiede auf der Ebene der Auswahlentscheidung erkannt und in einer plausiblen Weise ausgeglichen werden.[OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 26.01.2009 - 6 B 1594/08 -, juris, Rn. 8 f. m.w.N.; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 24.06.2016 - 10 B 10278/16.OVG -, BeckRS 2016, 117559, Rn. 10; Thüringer OVG, Beschluss vom 28.11.2017 - 2 EO 524/17 -, juris, Rn. 9, m.w.N.; Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 11.04.2018 - 5 ME 21/18 -, juris, Ls. 1 und Rn. 7 m.w.N.][OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 26.01.2009 - 6 B 1594/08 -, juris, Rn. 8 f. m.w.N.; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 24.06.2016 - 10 B 10278/16.OVG -, BeckRS 2016, 117559, Rn. 10; Thüringer OVG, Beschluss vom 28.11.2017 - 2 EO 524/17 -, juris, Rn. 9, m.w.N.; Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 11.04.2018 - 5 ME 21/18 -, juris, Ls. 1 und Rn. 7 m.w.N.].

    Ob diese Voraussetzungen vorliegen, ist eine Frage, die unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls zu entscheiden ist.[Thüringer OVG, Beschluss vom 28.11.2017 - 2 EO 524/17 -, juris, Rn. 9, m.w.N.; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 26.01.2009 - 6 B 1594/08 -, juris, Rn. 8 m.w.N.][Thüringer OVG, Beschluss vom 28.11.2017 - 2 EO 524/17 -, juris, Rn. 9, m.w.N.; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 26.01.2009 - 6 B 1594/08 -, juris, Rn. 8 m.w.N.].

    Die Beurteilungen sind hier gerade auch für die Zeitspanne erfolgt, während der den gezeigten Leistungen das größte Gewicht für die Auswahlentscheidungen zukommt.[vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 26.01.2009 - 6 B 1594/08 -, juris, Rn. 8 m.w.N.; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 24.06.2016 - 10 B 10278/16.OVG -, BeckRS 2016, 117559, Rn. 13][vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 26.01.2009 - 6 B 1594/08 -, juris, Rn. 8 m.w.N.; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 24.06.2016 - 10 B 10278/16.OVG -, BeckRS 2016, 117559, Rn. 13] Für die Vergleichbarkeit dienstlicher (Anlass-) Beurteilungen ist aber von größerer Bedeutung, dass der von ihnen abgedeckte Zeitraum zum gleichen Zeitpunkt (oder zumindest zu nicht erheblich auseinander fallenden Zeitpunkten) endet, als dass der jeweils erfasste Beurteilungszeitraum zum gleichen Datum beginnt.[OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 07.11.2016 - 6 B 1091/16 -, juris, Rn. 5 m.w.N.; Thüringer OVG, Beschluss vom 28.11.2017 - 2 EO 524/17 -, juris, Rn. 8 m.w.N.; vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 12.04.2013 - 1 WDS-VR 1/13 -, juris, Rn. 40][OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 07.11.2016 - 6 B 1091/16 -, juris, Rn. 5 m.w.N.; Thüringer OVG, Beschluss vom 28.11.2017 - 2 EO 524/17 -, juris, Rn. 8 m.w.N.; vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 12.04.2013 - 1 WDS-VR 1/13 -, juris, Rn. 40].

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