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Rechtsprechung
   BVerwG, 17.07.1972 - VI B 4.72   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1972,1869
BVerwG, 17.07.1972 - VI B 4.72 (https://dejure.org/1972,1869)
BVerwG, Entscheidung vom 17.07.1972 - VI B 4.72 (https://dejure.org/1972,1869)
BVerwG, Entscheidung vom 17. Juli 1972 - VI B 4.72 (https://dejure.org/1972,1869)
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (7)

  • BVerwG, 12.06.1967 - VI C 28.67

    Anforderungen an das Vorliegen der Beihilfefähigkeit einer Jodkur - Rechtliche …

    Auszug aus BVerwG, 17.07.1972 - VI B 4.72
    Die von der Beschwerde aufgeworfene Frage, ob und inwieweit neben den die Fürsorgepflicht des Bundes gegenüber Soldaten bei durch Dienstunfälle verursachten Vermögens schaden konkretisierenden Spezialvorschriften des § 86 SVG in Verbindung mit den dazu ergangenen Richtlinien ein einzelfallbezogenes Zurückgreifen auf die allgemeine Vorschrift des § 31 des Soldatengesetzes vom 19. März 1956 (BGBl. I S. 114) - SG - zulässig ist, könnte grundsätzlicher Art sein (vgl. zum Beihilferecht BVerwGE 22, 160 [163 ff.]; 27, 189 [192, 193]; 38, 134 [138]).

    Im übrigen hat das Bundesverwaltungsgericht in den genannten Entscheidungen unter ausdrücklicher Hinnahme gewisser aus generalisierenden Regelungen folgender Härten (BVerwGE 27, 189 [193]) ein Zurückgreifen auf die allgemeinen Vorschriften über die Fürsorgepflicht nur in Fällen für zulässig und geboten erachtet, in denen sonst diese Pflicht in ihrem Wesenskern verletzt wäre, wovon bei dem hier festgestellten Sachverhalt keine Rede sein kann.

  • BVerwG, 02.10.1961 - VIII B 78.61

    Umfang der Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache - …

    Auszug aus BVerwG, 17.07.1972 - VI B 4.72
    Grundsätzliche Bedeutung hat eine Rechtssache nur, wenn sie der höchstrichterlichen Klärung bedürftige Rechtsfragen von allgemeiner Bedeutung aufwirft und zu erwarten ist, daß eine Entscheidung im Revisionsverfahren dazu dienen kann, die Rechtseinheit zu erhalten oder die Weiterentwicklung des Rechts zu fördern (BVerwGE 13, 90 [91, 92]).
  • BVerwG, 07.10.1965 - VIII C 63.63

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 17.07.1972 - VI B 4.72
    Die von der Beschwerde aufgeworfene Frage, ob und inwieweit neben den die Fürsorgepflicht des Bundes gegenüber Soldaten bei durch Dienstunfälle verursachten Vermögens schaden konkretisierenden Spezialvorschriften des § 86 SVG in Verbindung mit den dazu ergangenen Richtlinien ein einzelfallbezogenes Zurückgreifen auf die allgemeine Vorschrift des § 31 des Soldatengesetzes vom 19. März 1956 (BGBl. I S. 114) - SG - zulässig ist, könnte grundsätzlicher Art sein (vgl. zum Beihilferecht BVerwGE 22, 160 [163 ff.]; 27, 189 [192, 193]; 38, 134 [138]).
  • BVerwG, 26.05.1971 - VI C 24.68

    Voraussetzungen der Schulbeihilfe nach dem Landesrecht in Niedersachsen - Begriff …

    Auszug aus BVerwG, 17.07.1972 - VI B 4.72
    Die von der Beschwerde aufgeworfene Frage, ob und inwieweit neben den die Fürsorgepflicht des Bundes gegenüber Soldaten bei durch Dienstunfälle verursachten Vermögens schaden konkretisierenden Spezialvorschriften des § 86 SVG in Verbindung mit den dazu ergangenen Richtlinien ein einzelfallbezogenes Zurückgreifen auf die allgemeine Vorschrift des § 31 des Soldatengesetzes vom 19. März 1956 (BGBl. I S. 114) - SG - zulässig ist, könnte grundsätzlicher Art sein (vgl. zum Beihilferecht BVerwGE 22, 160 [163 ff.]; 27, 189 [192, 193]; 38, 134 [138]).
  • BVerwG, 07.07.1966 - VIII C 121.63

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 17.07.1972 - VI B 4.72
    Das Bundesverwaltungsgericht hat für die dem § 86 SVG entsprechende Vorschrift des § 136 BBG und ähnliche landesrechtliche Vorschriften wiederholt ausgesprochen, daß es der Zweck dieser Ermächtigung ist, die Unfallfürsorgeleistungen, soweit sie nicht die Person, sondern das Vermögen des Beamten betreffen, im Interesse der gebotenen sparsamen Verwaltung öffentlicher Mittel möglichst gering zu halten (vgl. Urteile vom 11. Oktober 1962 - BVerwG II C 156.60 - [Buchholz 237.1 Art. 134 BayBG 46 Nr. 1 = ZBR 1963, 245] und vom 7. Juli 1966 - BVerwG VIII C 121.63 - [DÖD 1966, 237 = RiA 1967, 33]).
  • BVerwG, 07.12.1966 - VI C 47.64
    Auszug aus BVerwG, 17.07.1972 - VI B 4.72
    Die Kannvorschrift des § 136 BBG läßt nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts dem Dienstherrn einen weiten Ermessensspielraum und würde auch die völlige Versagung einer Erstattung decken (vgl. das genannte Urteil vom 7. Juli 1966 und Urteil vom 7. Dezember 1966 - BVerwG VI C 47.64 - [Buchholz 232 § 136 BBG Nr. 3 = ZBR 1967, 220]).
  • BVerwG, 11.10.1962 - II C 156.60

    Anspruch auf Erstattung von Heilbehandlungskosten im Rahmen der Mindestsätze der …

    Auszug aus BVerwG, 17.07.1972 - VI B 4.72
    Das Bundesverwaltungsgericht hat für die dem § 86 SVG entsprechende Vorschrift des § 136 BBG und ähnliche landesrechtliche Vorschriften wiederholt ausgesprochen, daß es der Zweck dieser Ermächtigung ist, die Unfallfürsorgeleistungen, soweit sie nicht die Person, sondern das Vermögen des Beamten betreffen, im Interesse der gebotenen sparsamen Verwaltung öffentlicher Mittel möglichst gering zu halten (vgl. Urteile vom 11. Oktober 1962 - BVerwG II C 156.60 - [Buchholz 237.1 Art. 134 BayBG 46 Nr. 1 = ZBR 1963, 245] und vom 7. Juli 1966 - BVerwG VIII C 121.63 - [DÖD 1966, 237 = RiA 1967, 33]).
  • BVerwG, 06.10.1972 - VI B 7.72

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Umfang der Fürsorgepflicht …

    Im übrigen kommt ein Zurückgreifen auf die allgemeine Vorschriften über die Fürsorgepflicht nur in Fällen in Betracht, in denen sonst diese Pflicht in ihrem Wesenskern verletzt wäre (Beschluß vom 17. Juli 1972 - BVerwG VI B 4.72 -).
  • VG Regensburg, 02.05.2012 - RO 1 K 11.580

    Sachschadenersatz Fahrrad; Zugrundelegung des Werts vergleichbarer Gegenstände …

    Die Kann-Vorschrift des § 136 BBG a.F. lasse dem Dienstherrn einen weiten Ermessensspielraum und decke auch die völlige Versagung einer Erstattung ab (vgl. BVerwG v. 17.7.1972, Az. VI B 4.72, Buchholz 238.41 § 86 SVG Nr. 1; v. 7.7.1966, Az. VIII C 121.63, DÖD 1966, 237; v. 11.10.1962, Az. II C 156.60, Buchholz 237.1 Art. 134 BayBG Nr. 1).
  • BVerwG, 01.07.1980 - 6 B 34.80
    Denn es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteile vom 8. Oktober 1965 - BVerwG 8 C 255.63 - [ZBR 1966, 17], vom 7. Juli 1966 - BVerwG 8 C 121.63 - [Buchholz 232 § 136 BBG Nr. 2 = DÖD 1966, 237], vom 7. Dezember 1966 - BVerwG 6 C 47.64 - [RiA 1967, 95] und vom 26. Mai 1972 - BVerwG 6 C 7.69 - [Buchholz 237.5 § 94 HessBG 62 Nr. 2]; Beschlüsse vom 1. September 1966 - BVerwG 6 B 10.66 -, vom 17. Juli 1972 - BVerwG 6 B 4.72 - [Buchholz 238.41 § 86 SVG Nr. 1] und vom 22. Februar 1973 - BVerwG 2 B 73.72), daß die Begrenzung der Erstattung des dem Beamten bei einem Dienstunfall an seinem Kraftwagen entstandenen Sachschadens auf einen Höchstbetrag (vgl. Richtlinie Nr. 8 zu § 136 BBG i.d.F. des Rundschreibens des Bundesministers des Innern vom 13. Juli 1971, GMBl. S. 339) sich innerhalb des dem Dienstherrn in § 136 BBG eingeräumten Ermessens hält, weil der darüber hinausgehende Schaden durch Abschluß einer zumutbaren Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung gedeckt werden kann.
  • VG Ansbach, 22.03.2011 - AN 1 K 11.00201

    Gerichtsvollzieher; Dienstunfall im Rahmen eines Vollstreckungsversuchs; kein …

    Rn. 62 Das Bundesverwaltungsgericht hat zu der inhaltlich mit § 32 BeamtVG übereinstimmenden Vorschrift des § 136 BBG a. F. in ständiger Rechtsprechung die Auffassung vertreten, dass es der Zweck dieser Ermächtigung ist, die Unfallfürsorgeleistungen, soweit sie nicht die Person, sondern das Vermögen des Beamten betreffen, im Interesse der gebotenen sparsamen Verwaltung möglichst gering zu halten sind (Urteil vom 11.10.1962 - II C 156.60, Buchholz 237.1 Art. 134 BayBG 46 Nr. 1; Urteil vom 7.7.1966 - VIII C 121.63, Buchholz 232 § 136 Nr. 2; Beschluss vom 17.7.1972 - VI B 4.72, Buchholz 238.41 § 86 SVG Nr. 1).
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