Rechtsprechung
| BVerwG, 15.07.1985 - 6 C 120.82 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (8)
- BVerwG, 03.04.1987 - 4 C 30.85
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch Überraschungsentscheidung; …
Nur ein richtiger Sachverhalt kann auch richtig gewürdigt werden, während das Ausgehen von einem in diesem Sinne "unrichtigen" Sachverhalt einen Verfahrensfehler darstellt und die Entscheidung unrichtig macht (vgl. hierzu auch BVerwG, Urteil vom 2. Februar 1984 - 6 C 134.81 - BVerwGE 68, 338 [BVerwG 02.02.1984 - 6 C 134/81] und Urteil vom 15. Juli 1985 - 6 C 120.82 - Buchholz 310 § 108 Nr. 173). - BVerwG, 11.08.1993 - 4 B 87.93
Ersetzung, Änderung oder Erledigung eines Bauantrags - Bindungswirkung einer …
Bei behaupteter der sog. "Aktenwidrigkeit" muß jedoch - und das gilt in besonderem Maße bei der Bewertung von Passagen der Entscheidungsgründe eines Urteils - die tatsächliche Feststellung des Sachverhalts von der rechtlichen Würdigung unterschieden werden; nur erstere begründet im Falle ihrer Unrichtigkeit einen Verfahrensfehler nach § 108 Abs. 1 Satz 1 VwGO (vgl. Urteil vom 15. Juli 1985 - BVerwG 6 C 120.82 - Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 173; Urteil vom 25. März 1987 - BVerwG 6 C 10.84 - Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 183). - BVerwG, 02.05.1988 - 2 CB 48.87
Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - Notwendiger Inhalt des …
Es bedarf keiner abschließenden Erörterung, ob damit - wie die Beschwerde meint - eine Verletzung der Pflicht zur erschöpfenden Aufklärung des Sachverhalts (§ 86 Abs. 1 VwGO) geltend gemacht oder in Wahrheit gerügt wird, das Berufungsgericht habe unter Verstoß gegen § 108 Abs. 1 Satz 1 VwGO den ermittelten Sachverhalt unrichtig oder unvollständig zugrunde gelegt (vgl. hierzu u.a. BVerwGE 68, 338; Urteile vom 15. Juli 1985 - BVerwG 6 C 120.82 - sowie vom 25. März 1987 - BVerwG 6 C 10.84 - ).
- BVerwG, 07.10.1988 - 6 C 59.86
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen - Subjektives …
Das Verwaltungsgericht verletzt seine Pflicht aus § 108 Abs. 1 Satz 1 VwGO dann, wenn es seiner Entscheidung den ermittelten Sachverhalt unvollständig oder unrichtig zugrunde legt (vgl. dazu Urteil vom 2. Februar 1984 - BVerwG 6 C 134.81 - <BVerwGE 68, 338 = Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 145>, vom 15. Juli 1985 - BVerwG 6 C 120.82 - und vom 25. März 1987 - BVerwG 6 C 10.84 - ). - BVerwG, 22.08.1988 - 6 C 45.86
Kriegsdienstverweigerer - Unrichtiger Sachverhalt
Das Verwaltungsgericht verletzt seine Pflicht aus § 108 Abs. 1 Satz 1 VwGO dann, wenn es seiner Entscheidung den ermittelten Sachverhalt unvollständig oder unrichtig zugrunde legt (vgl. dazu Urteile vom 2. Februar 1984 - BVerwG 6 C 134.81 - <BVerwGE 68, 338 = Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 145>, vom 15. Juli 1985 - BVerwG 6 C 120.82 - und vom 25. März 1987 - BVerwG 6 C 10.84 - ). - BVerwG, 20.07.1995 - 6 B 46.95
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Verletzung des Anspruchs auf …
Das Verwaltungsgericht verletzt seine Pflicht aus § 108 Abs. 1 Satz 1 VwGO dann, wenn es seiner Entscheidung den ermittelten Sachverhalt unvollständig oder unrichtig zugrunde legt (vgl. Urteile vom 2. Februar 1984 - BVerwG 6 C 134.81 - BVerwGE 68, 338; vom 15. Juli 1985 - BVerwG 6 C 120.82 - Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 173; vom 25. März 1987 - BVerwG 6 C 10.84 - Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 183; vom 22. August 1988 - BVerwG 6 C 45.86 - Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 205). - BVerwG, 24.10.1990 - 9 B 215.90
Anwendbarkeit des herabgestuften Prognosemaßstabs auf den vorverfolgten …
Legt das Gericht seiner Entscheidung den ermittelten Sachverhalt, wie z.B. die Auskünfte des Auswärtigen Amtes zur Haltung des türkischen Staates gegenüber der Oppositionsgruppe DDKD, nur unvollständig zugrunde, so verletzt es in der Tat seine Pflicht aus § 108 Abs. 1 Satz 1 VwGO (Urteil vom 15. Juli 1985 - BVerwG 6 C 120.82 - ;… Urteil vom 14. Juni 1985 - BVerwG 6 C 33.82 - a.a.O. Nr. 169;… Urteil vom 2. Februar 1984 - BVerwG 6 C 14.81 - a.a.O. Nr. 145). - BVerwG, 02.03.1988 - 6 B 39.87
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Anerkennung als …
Das Verwaltungsgericht hätte daher seine Pflicht aus § 108 Abs. 1 Satz 1 VwGO verletzt, wenn es seiner Entscheidung über die Nichtanerkennung des Klägers dessen Bekundungen unvollständig oder unrichtig zugrunde gelegt hätte (vgl. Urteil vom 15. Juli 1985 - BVerwG 6 C 120.82 -).
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