Rechtsprechung
| BVerwG, 24.07.1984 - 6 C 73.81 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Umfang der Fürsorgepflicht eines Dienstherrn
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- REHADAT Informationssystem (Leitsatz)
Gewährung von Umzugskostenvergütung im Rahmen der Soldatenversorgung
Verfahrensgang
- VG Hamburg, 25.09.1979 - II VG 147/79
- OVG Hamburg, 05.12.1980 - Bf I 98/79
- BVerwG, 24.07.1984 - 6 C 73.81
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (11)
- BVerwG, 22.01.1969 - VI C 52.65
Ermessensbindung durch Verwaltungspraxis - Ermessensausübung bei Dienstbefreiung …
Auszug aus BVerwG, 24.07.1984 - 6 C 73.81
Eine solche generelle Ermessenshandhabung durch Einhaltung einer bestimmten Verwaltungspraxis ist nicht nur sinnvoll, sondern zur Wahrung des Gleichheitssatzes sogar geboten; denn vielfach kann nur durch ermessensbindende Richtlinien erreicht werden, daß gleichliegende Fälle gleich behandelt werden (vgl. BVerwGE 15, 196 [BVerwG 13.12.1962 - III C 75/59]; 19, 48 [BVerwG 25.06.1964 - II C 225/62]; 31, 212 ; Urteil vom 9. Februar 1972 - BVerwG 6 C 25.69 - sowie Beschluß vom 4. November 1977 - BVerwG 6 B 30.77 -). - BVerwG, 25.06.1964 - VIII C 23.63
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 24.07.1984 - 6 C 73.81
Eine solche generelle Ermessenshandhabung durch Einhaltung einer bestimmten Verwaltungspraxis ist nicht nur sinnvoll, sondern zur Wahrung des Gleichheitssatzes sogar geboten; denn vielfach kann nur durch ermessensbindende Richtlinien erreicht werden, daß gleichliegende Fälle gleich behandelt werden (vgl. BVerwGE 15, 196 [BVerwG 13.12.1962 - III C 75/59]; 19, 48 [BVerwG 25.06.1964 - II C 225/62]; 31, 212 ; Urteil vom 9. Februar 1972 - BVerwG 6 C 25.69 - sowie Beschluß vom 4. November 1977 - BVerwG 6 B 30.77 -). - BVerwG, 13.12.1962 - III C 75.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 24.07.1984 - 6 C 73.81
Eine solche generelle Ermessenshandhabung durch Einhaltung einer bestimmten Verwaltungspraxis ist nicht nur sinnvoll, sondern zur Wahrung des Gleichheitssatzes sogar geboten; denn vielfach kann nur durch ermessensbindende Richtlinien erreicht werden, daß gleichliegende Fälle gleich behandelt werden (vgl. BVerwGE 15, 196 [BVerwG 13.12.1962 - III C 75/59]; 19, 48 [BVerwG 25.06.1964 - II C 225/62]; 31, 212 ; Urteil vom 9. Februar 1972 - BVerwG 6 C 25.69 - sowie Beschluß vom 4. November 1977 - BVerwG 6 B 30.77 -).
- BVerwG, 13.09.1973 - II C 13.73
Bindung der Verwaltung durch Verwaltungsvorschriften - Gleichbehandlung bei der …
Auszug aus BVerwG, 24.07.1984 - 6 C 73.81
Dabei haben die Kriterien der Fürsorgepflicht und der Billigkeit zugleich Begrenzungscharakter (vgl. BVerwGE 41, 84 [BVerwG 24.10.1972 - VI C 8/72]; 44, 72 [BVerwG 07.09.1973 - VII C 2/70]; Urteile vom 4. Februar 1976 - BVerwG 6 C 132.73 -und vom 17. April 1979 - BVerwG 6 C 23.77 - <ZBR 1979, 309>). - BVerwG, 04.11.1977 - 6 B 30.77
Überprüfung der Anwendung von Normen des Landesbeamtenrechts durch das …
Auszug aus BVerwG, 24.07.1984 - 6 C 73.81
Eine solche generelle Ermessenshandhabung durch Einhaltung einer bestimmten Verwaltungspraxis ist nicht nur sinnvoll, sondern zur Wahrung des Gleichheitssatzes sogar geboten; denn vielfach kann nur durch ermessensbindende Richtlinien erreicht werden, daß gleichliegende Fälle gleich behandelt werden (vgl. BVerwGE 15, 196 [BVerwG 13.12.1962 - III C 75/59]; 19, 48 [BVerwG 25.06.1964 - II C 225/62]; 31, 212 ; Urteil vom 9. Februar 1972 - BVerwG 6 C 25.69 - sowie Beschluß vom 4. November 1977 - BVerwG 6 B 30.77 -). - BVerwG, 24.10.1972 - VI C 8.72
Gewährung von Trennungsgeld nach Ablehnung von verfügbarer familiengerechter …
Auszug aus BVerwG, 24.07.1984 - 6 C 73.81
Dabei haben die Kriterien der Fürsorgepflicht und der Billigkeit zugleich Begrenzungscharakter (vgl. BVerwGE 41, 84 [BVerwG 24.10.1972 - VI C 8/72]; 44, 72 [BVerwG 07.09.1973 - VII C 2/70]; Urteile vom 4. Februar 1976 - BVerwG 6 C 132.73 -und vom 17. April 1979 - BVerwG 6 C 23.77 - <ZBR 1979, 309>). - BVerwG, 04.02.1976 - VI C 132.73
Anspruch eines Berufssoldaten auf Trennungsgeld - Begriff der "zwingenden …
Auszug aus BVerwG, 24.07.1984 - 6 C 73.81
Dabei haben die Kriterien der Fürsorgepflicht und der Billigkeit zugleich Begrenzungscharakter (vgl. BVerwGE 41, 84 [BVerwG 24.10.1972 - VI C 8/72]; 44, 72 [BVerwG 07.09.1973 - VII C 2/70]; Urteile vom 4. Februar 1976 - BVerwG 6 C 132.73 -und vom 17. April 1979 - BVerwG 6 C 23.77 - <ZBR 1979, 309>). - BVerwG, 07.09.1973 - VII C 2.70
Zulassung zur Abschlussprüfung für Diplom-Volkswirte ohne Studium der …
Auszug aus BVerwG, 24.07.1984 - 6 C 73.81
Dabei haben die Kriterien der Fürsorgepflicht und der Billigkeit zugleich Begrenzungscharakter (vgl. BVerwGE 41, 84 [BVerwG 24.10.1972 - VI C 8/72]; 44, 72 [BVerwG 07.09.1973 - VII C 2/70]; Urteile vom 4. Februar 1976 - BVerwG 6 C 132.73 -und vom 17. April 1979 - BVerwG 6 C 23.77 - <ZBR 1979, 309>). - BVerwG, 17.04.1979 - 6 C 23.77
Gewährung von Trennungsgeld für einen Soldaten auf Zeit - Berufstätigkeit der …
Auszug aus BVerwG, 24.07.1984 - 6 C 73.81
Dabei haben die Kriterien der Fürsorgepflicht und der Billigkeit zugleich Begrenzungscharakter (vgl. BVerwGE 41, 84 [BVerwG 24.10.1972 - VI C 8/72]; 44, 72 [BVerwG 07.09.1973 - VII C 2/70]; Urteile vom 4. Februar 1976 - BVerwG 6 C 132.73 -und vom 17. April 1979 - BVerwG 6 C 23.77 - <ZBR 1979, 309>). - BVerwG, 25.06.1964 - II C 225.62
Auszug aus BVerwG, 24.07.1984 - 6 C 73.81
Eine solche generelle Ermessenshandhabung durch Einhaltung einer bestimmten Verwaltungspraxis ist nicht nur sinnvoll, sondern zur Wahrung des Gleichheitssatzes sogar geboten; denn vielfach kann nur durch ermessensbindende Richtlinien erreicht werden, daß gleichliegende Fälle gleich behandelt werden (vgl. BVerwGE 15, 196 [BVerwG 13.12.1962 - III C 75/59]; 19, 48 [BVerwG 25.06.1964 - II C 225/62]; 31, 212 ; Urteil vom 9. Februar 1972 - BVerwG 6 C 25.69 - sowie Beschluß vom 4. November 1977 - BVerwG 6 B 30.77 -). - BVerwG, 09.02.1972 - VI C 25.69
Berücksichtigung unverschuldeter Wartezeiten vor der Einstellung oder Anstellung …
- BVerwG, 10.11.1992 - 10 C 2.91
Reisekostenpauschvergütung; Teilzeitbeschäftigung; Gleichheitssatz; Anspruch auf …
Grundsätzlich ist eine Verwaltungsbehörde befugt, ein ihr gesetzlich eingeräumtes Ermessen in dieser Form im voraus zu binden (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BVerwG, Urteil vom 24. Juli 1984 - BVerwG 6 C 73.81 - Buchholz 238.41 § 62 Nr. 4 m.w.N.).Zu prüfen ist lediglich, ob die Behörde von ihrem Ermessen in einer den Zweck der Ermächtigung entsprechenden Weise Gebrauch gemacht und sich in den gesetzlichen Grenzen ihres Ermessens gehalten hat (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BVerwG…, Urteil vom 1. Februar 1978, a.a.O.; Urteil vom 24. Juli 1984, a.a.O.; Urteil vom 6. September 1989 - BVerwG 6 A 5.88 - Buchholz 260 § 1 Nr. 1).
- BVerwG, 01.04.1998 - 10 B 3.97
Beamtenrecht - Umzugskostenrecht
Es ist höchstrichterlich anerkannt, daß eine Verwaltungsbehörde befugt ist, die Ausübung des ihr in einer gesetzlichen Vorschrift eingeräumten Ermessens im voraus durch Verwaltungsvorschriften zu binden, sofern diese dem Inhalt und der Zielsetzung der Vorschrift entsprechen (stRspr, z.B. Urteil vom 24. Juli 1984 - BVerwG 6 C 73.81 - Buchholz 238.41 § 62 SVG Nr. 4).Sie wurzelt in der - auch nachwirkenden - Fürsorgepflicht des Dienstherrn und dem Grundsatz der Billigkeit, denen allerdings zugleich eine Begrenzungsfunktion zukommt (vgl. Urteil vom 19. Dezember 1995 - BVerwG 10 C 1.94 -, BVerwGE 100, 214 ; Urteil vom 24. Juli 1984, aaO., jeweils m.w.N.).
Die Berechtigten im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 BUKG , insbesondere Beamte und Berufssoldaten im Ruhestand, werden damit lediglich den noch im Dienst befindlichen Beamten und Soldaten gleichgestellt, die bei einem dienstlich veranlaßten Umzug keine Umzugskostenvergütung erhalten, wenn ihre bisherige Wohnung im Einzugsgebiet der neuen Dienststätte bzw. des neuen Dienstorts im Sinne des § 3 Abs. 1 Nr. 1 c BUKG liegt (…Kopicki/ Irlenbusch, aaO.;… vgl. auch Meyer/Fricke, Umzugskosten, Stand 1997, BUKG § 4 Rn. 186; ebenso Urteil vom 24. Juli 1984, aaO., zu § 62 Abs. 2 SVG im Hinblick auf den "Endumzug" eines ehemaligen Soldaten auf Zeit im Einzugsbereich seines bisherigen Wohnortes).
- BVerwG, 26.11.2015 - 5 C 14.14
Umzug; Umzugskostenvergütung; Umzugskostenerstattung; Beförderungsauslagen; …
- BVerwG, 26.03.2009 - 2 A 4.07
Dienstrechtliches Begleitgesetz; personelle Maßnahmen; Teilverlegung; Verlagerung …
Dass der Dienstherr durch diese Vorschriften seiner Fürsorgepflicht Genüge getan hat, um den Beamten für die vorübergehenden versetzungsbedingten Mehrkosten einen billigen Ausgleich zu gewähren, hat das Bundesverwaltungsgericht stets betont und den Kriterien der Fürsorgepflicht und der Billigkeit sogar begrenzenden Charakter beigemessen (zuletzt im Urteil vom 19. Februar 2009 - BVerwG 2 C 42.07 -, vgl. auch Urteile vom 24. Juli 2008 - BVerwG 2 C 6.07 - ZBR 2009, 91 , vom 24. Juli 1984 - BVerwG 6 C 73.81 - Buchholz 238.41 § 62 SVG Nr. 4 m.w.N. , vom 23. September 1983 - BVerwG 6 A 2.80 - Buchholz 238.90 Reisekosten und Umzugskosten Nr. 102 und - BVerwG 6 C 77.81 - Buchholz 238.90 Reisekosten und Umzugskosten Nr. 101). - BVerwG, 26.03.2009 - 2 A 6.07
Dienstrechtliches Begleitgesetz; personelle Maßnahmen; Teilverlegung; Verlagerung …
Dass der Dienstherr durch diese Vorschriften seiner Fürsorgepflicht Genüge getan hat, um den Beamten für die vorübergehenden versetzungsbedingten Mehrkosten einen billigen Ausgleich zu gewähren, hat das Bundesverwaltungsgericht stets betont und den Kriterien der Fürsorgepflicht und der Billigkeit sogar begrenzenden Charakter beigemessen (zuletzt im Urteil vom 19. Februar 2009 - BVerwG 2 C 42.07 -, vgl. auch Urteile vom 24. Juli 2008 - BVerwG 2 C 6.07 - ZBR 2009, 91 , vom 24. Juli 1984 - BVerwG 6 C 73.81 - Buchholz 238.41 § 62 SVG Nr. 4 m.w.N. , vom 23. September 1983 - BVerwG 6 A 2.80 - Buchholz 238.90 Reisekosten und Umzugskosten Nr. 102 und - BVerwG 6 C 77.81 - Buchholz 238.90 Reisekosten und Umzugskosten Nr. 101). - OVG Niedersachsen, 10.12.1996 - 5 L 4504/95
Beamter; Umzug; Umzugskostenvergütung; Versagung; Verwaltungsvorschrift
Bestätigt wird dies außerdem durch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. Juli 1984 (- 6 C 73.81 -, Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, 238.41 § 62 SVG Nr. 4). - VG Schleswig, 20.02.2014 - 12 A 123/12
Umzugskostenvergütung im Einzugsbereich der bisherigen Wohnung
Die Soldaten auf Zeit, die wegen Ablaufs ihrer Dienstzeit aus der Bundeswehr ausscheiden, werden damit lediglich den im Dienst befindlichen Soldaten gleichgestellt, die bei einem dienstlich veranlassten Umzug keine Umzugskostenvergütung erhalten, wenn ihre bisherige Wohnung im Einzugsbereich des neuen Dienstortes liegt (BVerwG, Urteil vom 24.07.1984 - 6 C 73/81 -, zitiert nach juris).
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