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Rechtsprechung
   BSG, 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2017,1104
BSG, 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R (https://dejure.org/2017,1104)
BSG, Entscheidung vom 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R (https://dejure.org/2017,1104)
BSG, Entscheidung vom 25. Januar 2017 - B 6 KA 11/16 R (https://dejure.org/2017,1104)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Vertragsarztangelegenheiten

  • lexetius.com

    Vertragsärztliche Versorgung - Ermächtigung von ärztlich geleiteten Einrichtungen - bedarfsunabhängige Ermächtigung auf der Grundlage bundesmantelvertraglicher Bestimmungen - Nichtanwendung des Grundsatzes des Vorrangs der persönlichen Ermächtigung von Ärzten

  • openjur.de
  • rechtsinformationen.bund.de

    Vertragsärztliche Versorgung - Ermächtigung von ärztlich geleiteten Einrichtungen - bedarfsunabhängige Ermächtigung auf der Grundlage bundesmantelvertraglicher Bestimmungen - Nichtanwendung des Grundsatzes des Vorrangs der persönlichen Ermächtigung von Ärzten

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 82 Abs 1 SGB 5, § 87 Abs 1 SGB 5, § 87 Abs 2 SGB 5, § 98 Abs 2 Nr 11 SGB 5, § 135 Abs 2 SGB 5
    Vertragsärztliche Versorgung - Ermächtigung von ärztlich geleiteten Einrichtungen - bedarfsunabhängige Ermächtigung auf der Grundlage bundesmantelvertraglicher Bestimmungen - Nichtanwendung des Grundsatzes des Vorrangs der persönlichen Ermächtigung von Ärzten

  • Wolters Kluwer

    Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung; Anforderungen an die Ermächtigung von ärztlich geleiteten Einrichtungen; Anwendbarkeit des Grundsatzes des Vorrangs der persönlichen Ermächtigung von Ärzten

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung

  • datenbank.nwb.de

    Vertragsärztliche Versorgung - Ermächtigung von ärztlich geleiteten Einrichtungen - bedarfsunabhängige Ermächtigung auf der Grundlage bundesmantelvertraglicher Bestimmungen - Nichtanwendung des Grundsatzes des Vorrangs der persönlichen Ermächtigung von Ärzten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Bundessozialgericht (Terminbericht)

    Angelegenheiten der Vertragsärzte, Angelegenheiten des Vertragsarztrechts

  • seufert-law.de (Kurzinformation)

    Zulässigkeit einer Institutsermächtigung bei Leistungen, die besonderen Qualifikationsanforderungen unterliegen

  • Deutsche Gesellschaft für Kassenarztrecht PDF, S. 37 (Kurzinformation)

    Vertragsarztrecht | Zulassungsrecht | Bedarfsunabhängige Institutsermächtigung: Kein Vorrang der persönl. Ermächtigung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BSGE 122, 264
  • NZS 2018, 410
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (16)

  • BSG, 02.10.1996 - 6 RKa 73/95

    Ermächtigung - Ärztliche geleitete Einrichtungen - Persönliche Ermächtigung - …

    Auszug aus BSG, 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R
    Ärztlich geleitete Einrichtungen können auch für Leistungen ermächtigt werden, die nur bei Nachweis spezieller Fachkunde des Arztes erbracht und abgerechnet werden können, sofern durch eine entsprechende Inhaltsbestimmung im Ermächtigungsbescheid sichergestellt wird, dass die Leistungen nur von hierzu aufgrund ihrer Qualifikation berechtigten Ärzten erbracht werden (Fortentwicklung der bisherigen Rechtsprechung, ua BSG vom 2.10.1996 - 6 RKa 73/95 = BSGE 79, 159 = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5).

    Rn. 18 Das BSG geht in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass der (persönlichen) Ermächtigung von Ärzten der Vorrang vor der Ermächtigung einer "Institution" - also ärztlich geleiteten Einrichtungen - gebührt (BSGE 79, 159, 163 = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 9;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 8 S 27;… BSGE 82, 216, 222 = SozR 3-5520 § 31 Nr. 9 S 38;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 44 f;… BSGE 90, 207, 213 = SozR 3-1500 § 54 Nr. 47 S 107; BSG Beschluss vom 29.9.1999 - B 6 KA 20/99 B - RdNr 6 - Juris).

    Zur Begründung hat der Senat auf die Entstehungsgeschichte sowie auf den Wortlaut der Norm und das Gesamtsystem der Bestimmungen über die Arztzulassung und -ermächtigung verwiesen (…BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 45; zur Entstehungsgeschichte siehe BSGE 79, 159, 162 ff = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 8 f).

    Rn. 19 Aus dem Wortlaut des § 5 Abs. 2 BMV-Ä lässt sich ein Vorrang der persönlichen Ermächtigungen jedoch nicht herleiten; insbesondere fehlt die - von der Rechtsprechung in Bezug auf § 31 Abs. 1 Ärzte-ZV hervorgehobene - einschränkende Wendung "in besonderen Fällen" (siehe hierzu BSGE 79, 159, 164 = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 10;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 45).

    Eine Institutsermächtigung kann nach der Rechtsprechung des Senats grundsätzlich nicht für Leistungen erteilt werden, die im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung nur erbracht und abgerechnet werden dürfen, wenn der die Leistung ausführende Arzt eine spezielle Qualifikation gegenüber seiner KÄV nachgewiesen hat (BSGE 79, 159, 164 ff = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 10 - verhaltenstherapeutische Leistungen;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 7 S 19 - Strahlentherapie;… BSGE 90, 207, 213 = SozR 3-1500 § 54 Nr. 47 S 107 f - kardiologische Leistungen;… siehe auch BSG SozR 3-2500 § 118 Nr. 1 S 4 ff;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 45, 46; BSG Beschluss vom 29.9.1999 - B 6 KA 20/99 B - RdNr 6 - Juris).

    Zur Begründung hat der Senat ausgeführt, der enge Zusammenhang von nachgewiesener persönlicher Qualifikation und Berechtigung schließe insoweit eine Institutsermächtigung aus, weil bei der Leistungserbringung im Rahmen einer Institutsermächtigung nicht sichergestellt werden könne, dass die jeweiligen Qualitäts- und Qualifikationsanforderungen in jedem einzelnen Leistungsfall eingehalten würden (BSGE 79, 159, 165 = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 11;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 7 S 19;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 45 mwN).

  • BSG, 26.01.2000 - B 6 KA 51/98 R

    Erteilung von Institutsermächtigungen

    Auszug aus BSG, 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R
    Rn. 18 Das BSG geht in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass der (persönlichen) Ermächtigung von Ärzten der Vorrang vor der Ermächtigung einer "Institution" - also ärztlich geleiteten Einrichtungen - gebührt (…BSGE 79, 159, 163 = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 9;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 8 S 27;… BSGE 82, 216, 222 = SozR 3-5520 § 31 Nr. 9 S 38; BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 44 f;… BSGE 90, 207, 213 = SozR 3-1500 § 54 Nr. 47 S 107; BSG Beschluss vom 29.9.1999 - B 6 KA 20/99 B - RdNr 6 - Juris).

    Zur Begründung hat der Senat auf die Entstehungsgeschichte sowie auf den Wortlaut der Norm und das Gesamtsystem der Bestimmungen über die Arztzulassung und -ermächtigung verwiesen (BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 45;… zur Entstehungsgeschichte siehe BSGE 79, 159, 162 ff = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 8 f).

    Rn. 19 Aus dem Wortlaut des § 5 Abs. 2 BMV-Ä lässt sich ein Vorrang der persönlichen Ermächtigungen jedoch nicht herleiten; insbesondere fehlt die - von der Rechtsprechung in Bezug auf § 31 Abs. 1 Ärzte-ZV hervorgehobene - einschränkende Wendung "in besonderen Fällen" (…siehe hierzu BSGE 79, 159, 164 = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 10; BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 45).

    Eine Institutsermächtigung kann nach der Rechtsprechung des Senats grundsätzlich nicht für Leistungen erteilt werden, die im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung nur erbracht und abgerechnet werden dürfen, wenn der die Leistung ausführende Arzt eine spezielle Qualifikation gegenüber seiner KÄV nachgewiesen hat (…BSGE 79, 159, 164 ff = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 10 - verhaltenstherapeutische Leistungen;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 7 S 19 - Strahlentherapie;… BSGE 90, 207, 213 = SozR 3-1500 § 54 Nr. 47 S 107 f - kardiologische Leistungen;… siehe auch BSG SozR 3-2500 § 118 Nr. 1 S 4 ff; BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 45, 46; BSG Beschluss vom 29.9.1999 - B 6 KA 20/99 B - RdNr 6 - Juris).

    Zur Begründung hat der Senat ausgeführt, der enge Zusammenhang von nachgewiesener persönlicher Qualifikation und Berechtigung schließe insoweit eine Institutsermächtigung aus, weil bei der Leistungserbringung im Rahmen einer Institutsermächtigung nicht sichergestellt werden könne, dass die jeweiligen Qualitäts- und Qualifikationsanforderungen in jedem einzelnen Leistungsfall eingehalten würden (…BSGE 79, 159, 165 = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 11;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 7 S 19; BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 45 mwN).

  • BSG, 18.06.1997 - 6 RKa 45/96

    Ermächtigung - Befristung - Bedürfnisprüfung

    Auszug aus BSG, 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R
    Rn. 13 1. Rechtsgrundlage für die von der Klägerin begehrte Ermächtigung ist § 5 Abs. 2 Nr. 2 BMV-Ä iVm § 31 Abs. 2 Ärzte-ZV iVm § 98 Abs. 2 Nr. 11 SGB V (vgl BSG SozR 3-5540 § 5 Nr. 4 S 16).

    Rn. 20 Nach dem klaren Wortlaut der Norm ("ohne Prüfung eines Bedarfs") ist für die Ermächtigung nach § 5 Abs. 2 BMV-Ä die Prüfung eines Versorgungsbedarfs nicht erforderlich (so auch BSG SozR 3-5540 § 5 Nr. 4 S 17 f;… BSG Urteil vom 16.12.2015 - B 6 KA 40/14 R - SozR 4-1500 § 54 Nr. 39 RdNr 29); die Ermächtigung erfolgt ohne konkrete Bedürfnisprüfung "aufgrund eines generell fingierten Bedarfs" (BSG SozR 3-5540 § 5 Nr. 4 S 18).

    Der Annahme eines "Handlungsermessens" - im Sinne einer Entscheidung über das "ob" - steht bereits entgegen, dass durch § 5 Abs. 2 BMV-Ä ein "fingierter Bedarf" gedeckt werden soll (siehe BSG SozR 3-5540 § 5 Nr. 4 S 17, 18).

  • BSG, 29.09.1999 - B 6 KA 20/99 B

    Institutsermächtigung nachrangig gegenüber persönlicher Ermächtigung von Ärzten, …

    Auszug aus BSG, 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R
    Rn. 18 Das BSG geht in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass der (persönlichen) Ermächtigung von Ärzten der Vorrang vor der Ermächtigung einer "Institution" - also ärztlich geleiteten Einrichtungen - gebührt (…BSGE 79, 159, 163 = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 9;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 8 S 27;… BSGE 82, 216, 222 = SozR 3-5520 § 31 Nr. 9 S 38;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 44 f;… BSGE 90, 207, 213 = SozR 3-1500 § 54 Nr. 47 S 107; BSG Beschluss vom 29.9.1999 - B 6 KA 20/99 B - RdNr 6 - Juris).

    Eine Institutsermächtigung kann nach der Rechtsprechung des Senats grundsätzlich nicht für Leistungen erteilt werden, die im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung nur erbracht und abgerechnet werden dürfen, wenn der die Leistung ausführende Arzt eine spezielle Qualifikation gegenüber seiner KÄV nachgewiesen hat (…BSGE 79, 159, 164 ff = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 10 - verhaltenstherapeutische Leistungen;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 7 S 19 - Strahlentherapie;… BSGE 90, 207, 213 = SozR 3-1500 § 54 Nr. 47 S 107 f - kardiologische Leistungen;… siehe auch BSG SozR 3-2500 § 118 Nr. 1 S 4 ff;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 45, 46; BSG Beschluss vom 29.9.1999 - B 6 KA 20/99 B - RdNr 6 - Juris).

    Für die ermächtigten Ärzte gilt hingegen das Gebot der persönlichen Leistungserbringung (§ 32a Satz 1 Ärzte-ZV), und sie sind persönlich für die Einhaltung der vertragsärztlichen Bestimmungen verantwortlich (in diesem Sinne schon BSG Beschluss vom 29.9.1999 - B 6 KA 20/99 B - RdNr 7 - Juris).

  • BSG, 11.12.2002 - B 6 KA 32/01 R

    Vertragsarzt - Anspruch auf Aufhebung einer Institutsermächtigung bei schweren …

    Auszug aus BSG, 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R
    Rn. 18 Das BSG geht in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass der (persönlichen) Ermächtigung von Ärzten der Vorrang vor der Ermächtigung einer "Institution" - also ärztlich geleiteten Einrichtungen - gebührt (…BSGE 79, 159, 163 = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 9;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 8 S 27;… BSGE 82, 216, 222 = SozR 3-5520 § 31 Nr. 9 S 38;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 44 f; BSGE 90, 207, 213 = SozR 3-1500 § 54 Nr. 47 S 107; BSG Beschluss vom 29.9.1999 - B 6 KA 20/99 B - RdNr 6 - Juris).

    Eine Institutsermächtigung kann nach der Rechtsprechung des Senats grundsätzlich nicht für Leistungen erteilt werden, die im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung nur erbracht und abgerechnet werden dürfen, wenn der die Leistung ausführende Arzt eine spezielle Qualifikation gegenüber seiner KÄV nachgewiesen hat (…BSGE 79, 159, 164 ff = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 10 - verhaltenstherapeutische Leistungen;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 7 S 19 - Strahlentherapie; BSGE 90, 207, 213 = SozR 3-1500 § 54 Nr. 47 S 107 f - kardiologische Leistungen;… siehe auch BSG SozR 3-2500 § 118 Nr. 1 S 4 ff;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 45, 46; BSG Beschluss vom 29.9.1999 - B 6 KA 20/99 B - RdNr 6 - Juris).

  • BSG, 01.07.1998 - B 6 KA 44/97 R

    Besetzung - Richterbank - Zweifel über Zuständigkeit und personelle …

    Auszug aus BSG, 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R
    Eine Institutsermächtigung kann nach der Rechtsprechung des Senats grundsätzlich nicht für Leistungen erteilt werden, die im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung nur erbracht und abgerechnet werden dürfen, wenn der die Leistung ausführende Arzt eine spezielle Qualifikation gegenüber seiner KÄV nachgewiesen hat (…BSGE 79, 159, 164 ff = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 10 - verhaltenstherapeutische Leistungen; BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 7 S 19 - Strahlentherapie;… BSGE 90, 207, 213 = SozR 3-1500 § 54 Nr. 47 S 107 f - kardiologische Leistungen;… siehe auch BSG SozR 3-2500 § 118 Nr. 1 S 4 ff;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 45, 46; BSG Beschluss vom 29.9.1999 - B 6 KA 20/99 B - RdNr 6 - Juris).

    Zur Begründung hat der Senat ausgeführt, der enge Zusammenhang von nachgewiesener persönlicher Qualifikation und Berechtigung schließe insoweit eine Institutsermächtigung aus, weil bei der Leistungserbringung im Rahmen einer Institutsermächtigung nicht sichergestellt werden könne, dass die jeweiligen Qualitäts- und Qualifikationsanforderungen in jedem einzelnen Leistungsfall eingehalten würden (…BSGE 79, 159, 165 = SozR 3-5520 § 31 Nr. 5 S 11; BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 7 S 19;… BSG SozR 3-5520 § 31 Nr. 10 S 45 mwN).

  • BSG, 28.09.2016 - B 6 KA 40/15 R

    Vertragsärztliche Versorgung - Medizinisches Versorgungszentrum - Nachbesetzung …

    Auszug aus BSG, 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R
    Es bedarf vielmehr einer Inhaltsbestimmung, die als inhaltlich untrennbarer Bestandteil Inhalt und Grenzen der Ermächtigung festlegt (vgl zur Inhaltsbestimmung zuletzt BSG Urteil vom 28.9.2016 - B 6 KA 40/15 R - zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen - Juris RdNr 14).
  • BVerfG, 16.03.1994 - 2 BvL 3/90

    Entziehungsanstalt

    Auszug aus BSG, 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R
    Ungeachtet dessen erschöpft sich der normative Gehalt der Vorschrift in der Befugniszuweisung an die Zulassungsgremien, ohne diesen einen Ermessensspielraum zu eröffnen (zur Wertung einer "Kann-Regelung" als Befugniszuweisungsnorm vgl BVerfGE 91, 1, 35).
  • BVerfG, 26.09.2016 - 1 BvR 1326/15

    Teilweise stattgebender Kammerbeschluss: § 19 Abs 3 ZO-Ärzte wegen Verstoßes …

    Auszug aus BSG, 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R
    Rn. 15 Der Senat hat bereits in seinem Urteil vom 30.11.2016 (B 6 KA 3/16 R - RdNr 23) zu Anlage 9.1 BMV-Ä (Dialyse) ausgeführt, dass gegen die Wirksamkeit der Vorschrift des § 31 Abs. 2 Ärzte-ZV im Hinblick auf den Beschluss des BVerfG zu § 19 Abs. 3 Ärzte-ZV vom 26.9.2016 (1 BvR 1326/15 - NZS 2016, 942) keine Bedenken bestehen.
  • BSG, 25.01.2017 - B 6 KA 2/16 R

    Vertragsärztliche Versorgung - einheitlicher Bewertungsmaßstab für ärztliche …

    Auszug aus BSG, 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R
    Das gilt etwa für Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen; die bedarfsabhängige Ermächtigung eines Universitätsklinikums für derartige Leistungen auf der Grundlage des § 5 Abs. 1 BMV-Ä ist Gegenstand des Senatsurteils im Verfahren B 6 KA 2/16 R vom heutigen Tag.
  • BSG, 16.12.2015 - B 6 KA 40/14 R

    Zulässigkeit der Drittanfechtung einer nicht bedarfsabhängigen Statusentscheidung …

  • BSG, 01.07.1998 - B 6 KA 43/97 R

    Hochschulklinik - allgemeine Krankenversorgung - persönliche Ermächtigung - …

  • BSG, 01.07.1998 - B 6 KA 11/98 R

    Besetzung - Richterbank - Zweifel über Vereinbarkeit von Vorschriften über …

  • BSG, 30.11.2016 - B 6 KA 3/16 R

    Sozialgerichtliches Verfahren - Drittanfechtung - Entscheidung - …

  • BSG, 22.06.1994 - 6 RKa 22/93

    Krankenversicherung - Krankenhausarzt - Ermächtigung - Mutterschaftsvorsorge - …

  • BSG, 15.03.1995 - 6 RKa 1/94

    Ermächtigung einer psychiatrischen Institutsambulanz zur ambulanten …

  • BSG, 29.11.2017 - B 6 KA 33/16 R

    Vertragsarzt - Honorarabrechnung für belegärztlich erbrachte stationäre …

    Rn. 22 aa) Eine Beschränkung des belegärztlichen Versorgungsauftrags in quantitativer Hinsicht ergab sich hier bereits aus den Festlegungen des Bescheids der Beklagten vom 17.10.2001 über die Belegarztanerkennung des Dr. K. Die dortige Regelung, dass für die genehmigte belegärztliche Tätigkeit "die derzeit im Krankenhausbedarfsplan des Saarlandes für das S. Krankenhaus N. ausgewiesenen fünf HNO-heilkundlichen Belegbetten" zur Verfügung stehen, ist als Inhaltsbestimmung der erteilten Genehmigung anzusehen, die deren Reichweite näher umschreibt (…zur Inhaltsbestimmung vgl BSG Urteil vom 28.9.2016 - B 6 KA 40/15 R - BSGE 122, 55 = SozR 4-2500 § 103 Nr. 22, RdNr 14; BSG Urteil vom 25.1.2017 - B 6 KA 11/16 R - RdNr 27, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR 4-5540 § 5 Nr. 2 vorgesehen;… s auch Engelmann in von Wulffen/Schütze, SGB X, 8. Aufl 2014, § 32 RdNr 4).
  • SG Nürnberg, 01.08.2024 - S 13 KA 7/23

    Vertragsärztliche Versorgung, Institutsermächtigung, Ermächtigung zur, Ärzte-ZV, …

    Rn. 11 Eine Institutsermächtigung sei darüber hinaus nach ständiger Rechtsprechung nachrangig gegenüber einer persönlichen Ermächtigung zu behandeln (vgl. BSG, Urteil vom 06.01.2000, B 6 KA 51/98 R; Urteil vom 25.01.2017, B 6 KA 11/16 R).

    Rn. 17 Dabei sei auch zu berücksichtigen, dass bereits das BSG in seiner Entscheidung vom 25.01.2017 (B 6 KA 11/16 R) festgestellt habe, dass bei der Zulassung von Institutsermächtigungen die seit den 1990er Jahren festzustellende Entwicklung und die "intensivierte Einbeziehung ärztlich geleiteter Einrichtungen in die ambulante Versorgung" zu berücksichtigen seien.

    Rn. 18 In der Kommentierung der Entscheidung durch A. Schneider (NZS 2018, Seite 410, 413) werde dazu treffend festgestellt:.

    Rn. 39 Das BSG geht also davon aus, dass der persönlichen Ermächtigung von Ärzten grundsätzlich der Vorrang vor der Ermächtigung einer "Institution", also einer ärztlich geleiteten Einrichtung, gebührt (st. Rspr.,z.B. BSG; Urteil vom 25.01.2017, B 6 KA 11/16 R, mwN).

    Rn. 42 Die Klägerseite kann auch nichts aus dem Urteil des BSG vom 25.01.2017, B 6 KA 11/16 R, für sich herleiten.

    Das von der Klägerseite angeführte Zitat aus der Entscheidungsbesprechung von A. Schneider, NZS 2018, Seite 410, 413) ist insoweit aus dem Kontext gerissen.

  • BSG, 25.01.2017 - B 6 KA 2/16 R

    Vertragsärztliche Versorgung - einheitlicher Bewertungsmaßstab für ärztliche …

    Rn. 43 3. Der Feststellung, dass der die Erweiterung der Ermächtigung ablehnende Bescheid des Beklagten rechtswidrig war, steht nicht entgegen, dass eine (Instituts-)Ermächtigung zur Erbringung onkologischer und hämato-onkologischer Leistungen schon dem Grunde nach nur mit einer Inhaltsbestimmung hätte erteilt werden dürfen (zur Erforderlichkeit einer Inhaltsbestimmung als Voraussetzung für die Erteilung einer Institutsermächtigung bei qualifikationsabhängigen Leistungen siehe das Urteil des Senats vom heutigen Tag - B 6 KA 11/16 R), denn jedenfalls ist der zugrunde liegende Ermächtigungsbescheid insoweit bestandskräftig geworden.
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 10.07.2024 - L 11 KA 5/21
    Rn. 24 Aus Urteil des BSG vom 25. Januar 2017 (B 6 KA 11/16 R) ergebe sich nichts Anderes.

    Ein fingierter Bedarf solle mit allen Mitteln gedeckt werden (Verweis auf BSG, Urteil vom 25. Januar 2017, B 6 KA 11/16 R, Rn. 20).

    Rn. 68 Zwar dient die Regelung des § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BMV-Ä der Deckung eines fingierten Bedarfs (vgl. BSG, Urteil vom 25. Januar 2017 - B 6 KA 11/16 R - BSGE 122, 264 ff., Rn. 20, m.w.N.).

    Auch aus der Entscheidung des BSG, wonach bei bedarfsunabhängigen Ermächtigungen, auf die ein Rechtsanspruch besteht, der Grundsatz des Vorrangs der persönlichen Ermächtigung von Ärzten gegenüber ärztlich geleiteten Einrichtungen keine Anwendung findet (BSG, Urteil vom 25. Januar 2017 - B 6 KA 11/16 R - BSGE 122, 264 ff.), folgt nichts in Bezug auf die betroffene Frage der Ermächtigung von zugelassenen Ärzten bzw. Einrichtungen.

  • VG Hamburg, 23.01.2019 - 17 K 4618/18

    Ärztliches Berufsrecht: Abrechnungsbetrug rechtfertigt nicht immer den Widerruf …

    Es wäre daher allein sachgerecht und insofern vernünftig gewesen, diesbezüglich die Erteilung einer Institutsermächtigung zu beantragen, die nach der Organisationsstruktur in der Abteilung des Klägers parallel zu persönlichen Einzelermächtigungen in Betracht gekommen wäre und deren Erteilung nicht im Ermessen des Zulassungsausschusses gestanden hätte (vgl. BSG, Urt. v. 25.1.2017 - B 6 KA 11/16 R - BSGE 122, 264, zit. n. juris Rn. 26).
  • SG Hamburg, 17.07.2024 - S 3 KA 13/23

    Vertragsärztliche Versorgung - begehrte Institutsermächtigung - …

    Sie verweist hierzu auf den Rapid Report des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) und die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Telemonitoring der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) sowie auf die Entscheidung des BSG vom 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R (…Rn. 26).

    Für ermächtigte Ärzte gelte hingegen das Gebot der persönlichen Leistungserbringung und sie seien persönlich für die Einhaltung der vertragsärztlichen Bestimmungen verantwortlich (BSG, Urteil vom 02.10.1996 - 6 RKa 73/95, Urteil vom 26.01.2000 - B 6 KA 51/98, Urteil vom 11.12.2002 - B 6 KA 32/01 R, vgl. auch Urteil vom 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R).

    Denn die Entscheidung des BSG vom 25.01.2017 (B 6 KA 11/16 R) bezieht sich auf eine Ermächtigung nach § 5 Abs. 2 Ärzte-ZV, bei der eine Bedarfsprüfung ausdrücklich nicht vorgesehen ist, und die daher eine Ausnahme von dem Grundsatz des Vorrangs persönlicher Ermächtigungen darstellt.

    Hierbei handelt es sich allerdings zunächst nur um eine Situationsbeschreibung und das Gericht stellt an anderer Stelle ausdrücklich fest, dass eine Institutsermächtigung neben Anderem voraussetzt, dass ein entsprechender Versorgungsbedarf besteht und kein Vorrang persönlicher Ermächtigungen zu beachten ist (BSG, Urteil vom 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R, Rn. 29).

  • BSG, 03.05.2018 - B 3 KR 13/16 R

    Krankenversicherung - Spitzenverband Bund der Krankenkassen - Auskunftsanspruch …

    Entsprechendes hat die höchstrichterliche Rechtsprechung auch schon in anderen Bereichen des Leistungserbringungsrechts angenommen (vgl zB BSG Urteil vom 25.1.2017 - B 6 KA 11/16 R - SozR 4-5540 § 5 Nr. 2 RdNr 30 f <unter Hinweis auf BVerfGE 91, 1, 35>, auch zur Veröffentlichung in BSGE vorgesehen; vgl auch LSG Niedersachsen-Bremen vom 24.1.2018 - L 2 R 245/17 - NZS 2018, 334 = Juris RdNr 58 <zu § 28f Abs. 2 S 1 SGB IV>).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 24.11.2021 - L 11 KA 2/20

    Erweiterung der Institutsermächtigung eines zugelassenen Krankenhauses zur …

    Denn auch in einem solchen Fall kann eine Institutsermächtigung erteilt werden, wenn in ihr sichergestellt wird, dass die qualifikationsabhängigen Leistungen ausschließlich von entsprechend qualifizierten Ärzten erbracht werden (BSG, Urteil vom 25. Januar 2017 - B 6 KA 11/16 R - BSGE 122, 264).
  • SG Köln, 23.11.2020 - S 40 KA 8/19
    Ärztlich geleitete Einrichtungen können auch für Leistungen ermächtigt werden, die nur bei Nachweis spezieller Fachkunde des Arztes erbracht und abgerechnet werden können, sofern durch eine entsprechende Inhaltsbestimmung im Ermächtigungsbescheid sichergestellt ist, dass die Leistungen nur von hierzu aufgrund ihrer Qualifikation berechtigten Ärzten erbracht werden (vgl. BSG, Urteil vom 25.01.2017 - B 6 KA 11/16 R).
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