Rechtsprechung
| AG Linz am Rhein, 28.03.2014 - 6 M 1888/13 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Linz am Rhein, 28.03.2014 - 6 M 1888/13
- LG Koblenz, 23.04.2014 - 2 T 235/14
Wird zitiert von ...
- AG Bad Segeberg, 17.11.2014 - 6 M 131/14
Gerichtsvollzieherkosten: Auftrag zur Abnahme der Vermögensauskunft und zur …
Kommt es nicht zur Pfändung, weil sich aus dem Vermögensverzeichnis kein pfändbares Vermögen ergibt, ist eine Gebühr für eine nicht erledigte Amtshandlung nach KV 604, 205 KV GvKostG anzusetzen (Anschluss an AG Limburg a.d. Lahn, Beschluss vom 6. Januar 2014, 1 AR 11/13, DGVZ 2014, 71; AG Linz, Beschluss vom 28. März 2014, 6 M 1888/13, DGVZ 2014, 177; AG Bingen, Beschluss vom 24. Februar 2014, 5 M 315/14, DGVZ 2014, 107; entgegen LG Koblenz, Beschluss vom 23. April 2014, 2 T 235/14, DGVZ 2014, 175).Das Pfändungsverfahren beginnt bei dieser Sachlage, sobald der Gerichtsvollzieher nach vollständiger Abgabe der Vermögensauskunft durch den Schuldner Einblick in das Vermögensverzeichnis nimmt und prüft, ob sich aus der Vermögensauskunft des Schuldners pfändbare Gegenstände oder pfändbares Geld ergeben (zutreffend AG Limburg a.d. Lahn, Beschl. v. 06.01.2014 - 1 AR 11/13, DGVZ 2014, 71, 72; AG Linz, Beschl. v. 28.03.2014 - 6 M 1888/13, DGVZ 2014, 177; AG Bingen, Beschl. v. 24.02.2014 - 5 M 315/14, DGVZ 2014, 107).
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