Rechtsprechung
| BVerwG, 10.01.2007 - 6 PB 18.06 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
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BlnPersVG § 22; WO BlnPersVG § 7 Abs. 2
Berufsbezeichnung im Wahlvorschlag; Prüfung durch den Wahlvorstand; Wahlanfechtung. - Bundesverwaltungsgericht
BlnPersVG § 22
Berufsbezeichnung im Wahlvorschlag; Prüfung durch den Wahlvorstand; Wahlanfechtung
- Judicialis
BlnPersVG § 22; ; WO BlnPersVG § 7 Abs. 2
- Wolters Kluwer
Zulässigkeit der Angabe "Personalabteilung" als Berufsbezeichnung in einem Wahlvorschlag für einen Mitarbeiter der Personalabteilung in leitender Funktion; Folgen eines Verstoßes gegen das Gebot der Angabe der Berufsbezeichnung des Bewerbers im Wahlvorschlag; ...
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BlnPersVG § 22; WO BlnPersVG § 7 Abs. 2
Wahlanfechtung bei Berufsbezeichnung in Wahlvorschlag für Mitarbeiter der Personalabteilung in leitender Funktion - datenbank.nwb.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Berlin, 07.12.2004 - 62 A 30.04
- OVG Berlin-Brandenburg, 16.05.2006 - 60 PV 3.05
- BVerwG, 10.01.2007 - 6 PB 18.06
- BVerwG, 03.04.2007 - 6 PB 18.06
Wird zitiert von ... (16) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 26.11.1997 - 6 P 12.95
Antragsbefugnis im personalvertretungsrechtlichen Beschlußverfahren; Amtszeit des …
Auszug aus BVerwG, 10.01.2007 - 6 PB 18.06
aa) § 7 Abs. 2 Satz 2 WO BlnPersVG ist eine Vorschrift, welche die Vorbereitung und Durchführung der Wahl betrifft, und damit eine Vorschrift über das Wahlverfahren (vgl. Beschluss vom 26. November 1997 - BVerwG 6 P 12.95 - Buchholz 250 § 27 BPersVG Nr. 3 S. 10).Darunter fallen alle zwingenden Vorschriften des Gesetzes und der Wahlordnung (vgl. Beschluss vom 26. November 1997 a.a.O. S. 12;… Altvater u.a., a.a.O. § 25 Rn. 5;… Ilbertz/Widmaier, a.a.O. § 25 Rn. 6).
- BVerwG, 06.06.1991 - 6 P 8.89
Probebeamten Wahlberechtigung - Wahlanfechtung - Antragsauslegung …
Auszug aus BVerwG, 10.01.2007 - 6 PB 18.06
Danach sind die Verwaltungsgerichte nicht gehindert, auf einen nicht eingeschränkten Wahlanfechtungsantrag die Feststellung der Ungültigkeit der Wahl auf diejenige Gruppe zu beschränken, auf die sich der die Anfechtung rechtfertigende Verstoß nur ausgewirkt haben kann (vgl. Beschlüsse vom 10. Mai 1982 - BVerwG 6 P 40.80 - BVerwGE 65, 297 = Buchholz 238.3 A § 17 BPersVG Nr. 2 S. 3 und vom 6. Juni 1991 - BVerwG 6 P 8.89 - Buchholz 251.2 § 12 BlnPersVG Nr. 1 S. 4 f.). - BVerwG, 10.05.1982 - 6 P 40.80
Personalrat - Anfechtung der Wahl - Soldatenvertreter - Sondervertretung - …
Auszug aus BVerwG, 10.01.2007 - 6 PB 18.06
Danach sind die Verwaltungsgerichte nicht gehindert, auf einen nicht eingeschränkten Wahlanfechtungsantrag die Feststellung der Ungültigkeit der Wahl auf diejenige Gruppe zu beschränken, auf die sich der die Anfechtung rechtfertigende Verstoß nur ausgewirkt haben kann (vgl. Beschlüsse vom 10. Mai 1982 - BVerwG 6 P 40.80 - BVerwGE 65, 297 = Buchholz 238.3 A § 17 BPersVG Nr. 2 S. 3 und vom 6. Juni 1991 - BVerwG 6 P 8.89 - Buchholz 251.2 § 12 BlnPersVG Nr. 1 S. 4 f.).
- BVerwG, 13.03.1973 - VII P 1.72
Behandlung ungültiger Wahlvorschläge nach dem Personalvertretungsrecht - Rückgabe …
Auszug aus BVerwG, 10.01.2007 - 6 PB 18.06
Demgemäß berechtigen nur solche unbeanstandet gebliebenen Mängel zur Wahlanfechtung, welche der Wahlvorstand kannte oder doch bei der gebotenen Sorgfalt leicht hätte erkennen können; letzteres ist bei offensichtlichen Mängeln der Fall (vgl. zu nicht wählbaren Bewerbern: Beschluss vom 13. März 1973 - BVerwG 7 P 1.72 - BVerwGE 42, 73 = Buchholz 238.38 § 22 PersVG Rheinland-Pfalz Nr. 1 S. 4 f.; zu unrichtigen Gruppenbezeichnungen: BAG, Beschluss vom 2. Februar 1962 - 1 ABR 5/61 - BAGE 12, 244 ; ähnlich zur Angabe der Berufsbezeichnung: OVG Münster…, Beschluss vom 22. Januar 1998 - 1 A 4257/87.PVL - juris Rn. 17). - BAG, 02.02.1962 - 1 ABR 5/61
Beachtung von Wahlanfechtungsgründen von Amts wegen - Prüfungspflicht des …
Auszug aus BVerwG, 10.01.2007 - 6 PB 18.06
Demgemäß berechtigen nur solche unbeanstandet gebliebenen Mängel zur Wahlanfechtung, welche der Wahlvorstand kannte oder doch bei der gebotenen Sorgfalt leicht hätte erkennen können; letzteres ist bei offensichtlichen Mängeln der Fall (vgl. zu nicht wählbaren Bewerbern: Beschluss vom 13. März 1973 - BVerwG 7 P 1.72 - BVerwGE 42, 73 = Buchholz 238.38 § 22 PersVG Rheinland-Pfalz Nr. 1 S. 4 f.; zu unrichtigen Gruppenbezeichnungen: BAG, Beschluss vom 2. Februar 1962 - 1 ABR 5/61 - BAGE 12, 244 ; ähnlich zur Angabe der Berufsbezeichnung: OVG Münster…, Beschluss vom 22. Januar 1998 - 1 A 4257/87.PVL - juris Rn. 17). - OVG Nordrhein-Westfalen, 27.06.1983 - CB 28/82
Auszug aus BVerwG, 10.01.2007 - 6 PB 18.06
Dieser geht dahin, dass die Wahlberechtigten ein legitimes Interesse daran haben, zu erfahren, welches Amt der Wahlbewerber innehat oder welche berufliche Funktion er in der Dienststelle ausübt (vgl. OVG Münster, Beschluss vom 27. Juni 1983 - CB 28/82 - PersV 1984, 466;… Fischer/Goeres/Gronimus, in: GKÖD Bd. V, H § 8 Rn. 5;… Altvater/Hamer/Ohnesorg/Peiseler, Bundespersonalvertretungsgesetz, 5. Aufl. 2004, § 8 WO Rn. 7;… Ilbertz/Widmaier, Bundespersonalvertretungsgesetz, 10. Aufl. 2004, § 8 WO Rn. 4).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 21.12.2009 - 16 A 196/09 Rn. 34 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 10. Januar 2007- 6 PB 18.06 -, juris Rdn. 11 (= PersR 2007, 171).
Rn. 37 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 26. November 1997, a.a.O., Rdn. 13, und vom 10. Januar 2007, a.a.O., Rdn. 11.
Rn. 39 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 10. Januar 2007, a.a.O., Rdn. 12.
Rn. 41 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 10. Januar 2007, a.a.O., Rdn. 7 f. mit Nachweisen der Literatur.
Rn. 47 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 10. Januar 2007, a.a.O., Rdn. 12 m.w.N.
- VGH Baden-Württemberg, 25.08.2016 - PL 15 S 152/15
Gültigkeit der Personalratswahl - Wahlberechtigung von erkrankten oder …
Unter diesen Begriff fallen alle zwingenden Vorschriften des Gesetzes und der Wahlordnung (vgl. BVerwG, Beschluss vom 10.01.2007 - 6 PB 18.06 -, Buchholz 251.2 § 22 BlnPersVG Nr. 2), d. h. alle "Muss-Vorschriften", die - im Gegensatz zu Soll- oder Ordnungsvorschriften - Ausnahmen vom betreffenden Ge- oder Verbot nicht zulassen (vgl. Thüringer OVG, Beschluss vom 08.05.2014 - 6 PO 308/13 -, PersV 2015, 182 m.w.N.). - ArbG Aachen, 11.05.2023 - 2 BV 109/22
Schwerbehindertenvertretung; Wahlanfechtung; Wahlvorstand; Ersatzmitglieder; …
Hierbei kommt es auch auf die Erkennbarkeit der dienstrechtlichen Hierarchie an (im Anschluss an BVerwG, Beschl. v. 10.01.2007 - 6 PB 18/06, juris, Rn. 7 ff.).Rn. 35 bb) Nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts (Beschl. v. 10.01.2007 -6 PB 18/06, BeckRS 2007, 21027, Rn. 7; in diese Richtung im Ergebnis wohl auch Hessisches LAG, Beschl. v. 05.07.1965 - 1 TaBV 1/65, DB 1965, 1746) geht jedoch die Berufsangabe auf dem Wahlvorschlag - und damit auf dem Stimmzettel - über die Identität des Bewerbers hinaus: In aller Regel geben bereits Familienname, Vorname und Geburtsdatum über die Identität der Bewerber hinreichend Aufschluss.
Er könne daher prüfen, ob er sich durch die Unterstützung eines bestimmten Wahlvorschlages die Vertretung seiner Interessen versprechen kann (BVerwG, Beschl. v. 10.01.2007, a.a.O.).
- BVerwG, 13.07.2011 - 6 P 16.10
Antragsbefugnis von Gewerkschaften im personalvertretungsrechtlichen …
Es ist Sache des Gerichts, seine Ungültigerklärung auf die Gruppe der Soldaten zu beschränken, wenn der festzustellende Wahlrechtsverstoß sich auf die Personalratswahl im Bereich der Zivilbeschäftigten nicht ausgewirkt haben kann (vgl. Beschlüsse vom 6. Juni 1991 - BVerwG 6 P 8.89 Buchholz 251.2 § 12 BlnPersVG Nr. 1 S. 4 f. und vom 10. Januar 2007 - BVerwG 6 PB 18.06 Buchholz 251.2 § 22 BlnPersVG Nr. 2 Rn. 2). - OVG Nordrhein-Westfalen, 28.09.2017 - 20 A 1002/17
Erklären eines Orchesters zu einer selbstständigen Dienststelle; Wahl der …
Rn. 28 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 10. Januar 2007 - 6 PB 18.06 -, juris, Rn. 11; OVG NRW, Beschluss vom 21. Dezember 2009 - 16 A 196/09.PVL - (Beschlussabdruck, S. 6, n. v.).Rn. 30 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 10. Januar 2007 - 6 PB 18.06 -, juris, Rn. 11, und vom 26. November 1997 - 6 P 12.95 -, juris, Rn. 9; OVG NRW, Beschluss vom 21. Dezember 2009 - 16 A 196/09.PVL - (Beschlussabdruck, S. 6, n. v.).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.08.2014 - 20 A 1888/13
Vortrag eines relevanten Einzelsachverhalts durch den Anfechtenden als Grundlage …
Rn. 39 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 26. November 1997 - 6 P 12.95 -, Buchholz 250 § 27 BPersVG Nr. 3 = PersR 1998, 161 = ZfPR 1998, 86, und vom 10. Januar 2007 - 6 PB 18.06 -, Buchholz 251.2 § 22 BlnPersVG Nr. 2 = PersR 2007, 171 = ZfPR 2008, 2. - BVerwG, 13.07.2011 - 6 P 21.10
Personalratswahl; Antragsrecht eines Berufsverbandes
Es ist Sache des Gerichts, seine Ungültigerklärung auf die Gruppe der Soldaten zu beschränken, wenn der festzustellende Wahlrechtsverstoß sich auf die Personalratswahl im Bereich der Zivilbeschäftigten nicht ausgewirkt haben kann (vgl. Beschlüsse vom 6. Juni 1991 - BVerwG 6 P 8.89 Buchholz 251.2 § 12 BlnPersVG Nr. 1 S. 4 f. und vom 10. Januar 2007 - BVerwG 6 PB 18.06 Buchholz 251.2 § 22 BlnPersVG Nr. 2 Rn. 2). - OVG Berlin-Brandenburg, 18.06.2015 - 62 PV 15.14
Anfechtung der Wahl der Jugend- und Auszubildendenvertretung - Anzahl der "in der …
Dabei lässt sich der Senat von der Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts leiten, dass eine wesentliche Vorschrift, auf deren Verletzung es nach § 25 BPersVG ankommt, jede zwingende Vorschrift des Gesetzes und der Wahlordnung ist (BVerwG, Beschluss vom 10. Januar 2007 - 6 PB 18.06 - juris Rn. 11). - VG Düsseldorf, 24.03.2017 - 34 K 7252/16 Rn. 24 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 26. November 1997 - 6 P 12.95 - Beschluss vom 10. Januar 2007- 6 PB 18.06 - OVG NRW, Beschluss vom 21. Dezember 2009 - 16 A 196/09.PVL -, jeweils Juris.
Rn. 26 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 10. Januar 2007, a.a.O.; OVG NRW, Beschluss vom 21. Dezember 2009, a.a.O..
- OVG Berlin-Brandenburg, 08.07.2016 - 62 PV 1.16
Wahlanfechtung; Wiederholungswahl; Neuwahl; veränderte Umstände; Zeitablauf; …
Dabei lässt sich der Senat von der Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts leiten, dass eine wesentliche Vorschrift, auf deren Verletzung es nach § 25 BPersVG ankommt, jede zwingende Vorschrift des Gesetzes und der Wahlordnung ist (BVerwG, Beschluss vom 10. Januar 2007 - 6 PB 18.06 - juris Rn. 11). - OVG Berlin-Brandenburg, 05.04.2016 - 62 PV 9.15
Wahlanfechtung; Gewerkschaft; Bundeswehr; militärische Einheit; …
- OVG Berlin-Brandenburg, 07.11.2014 - 62 PV 16.13
Wahlanfechtung; Wahlvorschlag; Gewerkschaftsvorschlag; Vorschlag von …
- OVG Berlin-Brandenburg, 07.10.2010 - 60 PV 11.09
Anfechtung der Personalratswahl bei einem Amtsgericht; Nachreichung der …
- OVG Berlin-Brandenburg, 22.09.2022 - 62 PV 2.21
Anfechtung einer Personalratswahl; Aufbewahrung von Wahlbriefen
- OVG Berlin-Brandenburg, 01.12.2016 - 60 PV 5.16
Wählbarkeitsvoraussetzung zu einer Jugend- und Auszubildendenvertretung; (keine) …
- VG Düsseldorf, 09.09.2013 - 33 K 4126/12
Anfechtung der Wahl des örtlichen Personalrates für die Gruppe der Arbeitnehmer …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 03.04.2007 - 6 PB 18.06 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Doctrine
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - lexetius.com
- Bundesverwaltungsgericht
Berufsbezeichnung im Wahlvorschlag; Prüfung durch den Wahlvorstand; Wahlanfechtung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Berlin, 07.12.2004 - 62 A 30.04
- OVG Berlin-Brandenburg, 16.05.2006 - 60 PV 3.05
- BVerwG, 10.01.2007 - 6 PB 18.06
- BVerwG, 03.04.2007 - 6 PB 18.06
Wird zitiert von ... (17)
- BVerwG, 07.10.2020 - 5 PB 7.18
Festsetzung des Werts des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit für das …
Nach § 23 Abs. 3 Satz 2 Halbs. 1 RVG ist der Gegenstandswert nach billigem Ermessen zu bestimmen; in Ermangelung genügender tatsächlicher Anhaltspunkte für eine Schätzung und bei nichtvermögensrechtlichen Gegenständen ist der Gegenstandswert gemäß § 23 Abs. 3 Satz 2 Halbs. 2 RVG mit 5 000 EUR, nach Lage des Falles niedriger oder höher anzunehmen (stRspr, vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 21. März 2007 - 6 PB 17.06 - PersR 2008, 26 und vom 3. April 2007 - 6 PB 18.06 - juris Rn. 1).Dies entspricht im Übrigen wertmäßig dem Auffangstreitwert des § 52 Abs. 2 GKG (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 21. März 2007 - 6 PB 17.06 - PersR 2008, 26 und vom 3. April 2007 - 6 PB 18.06 - juris Rn. 1).
Rn. 2 Das Bundesverwaltungsgericht geht in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass es im personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren der Billigkeit entspricht, sich bei nicht vermögensrechtlichen Gegenständen, in denen mangels ausreichender tatsächlicher Anhaltspunkte eine Schätzung nicht in Betracht kommt, grundsätzlich bei der Bestimmung des Gegenstandswertes wertmäßig an dem Auffangstreitwert des § 52 Abs. 2 GKG zu orientieren und aus Gründen der Rechtseinheit die Empfehlungen des geltenden Streitwertkatalogs zu übernehmen (BVerwG, Beschluss vom 3. April 2007 - 6 PB 18.06 - juris Rn. 1).
Rechtfertigung für die Orientierung am Auffangstreitwert des § 52 Abs. 2 GKG ist nicht die Anwendbarkeit der Verwaltungsgerichtsordnung, sondern der Umstand, dass der Rechtsweg gemäß § 83 Abs. 1 und § 106 BPersVG zu den Verwaltungsgerichten eröffnet ist (BVerwG, Beschlüsse vom 21. März 2007 - 6 PB 17.06 - PersR 2008, 26 vom 3. April 2007 - 6 PB 18.06 - juris Rn. 1).
- VG Frankfurt/Main, 27.02.2023 - 23 K 3421/22
Der Dienststellenleiter ist verpflichtet, bei der Zuteilung des Arbeitspensums …
Diese Wertfestsetzung entspricht im Ergebnis der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Beschluss vom 3. April 2007, Az. 6 PB 18.06, juris) und des Fachsenats des Hessischen VGH, (Beschluss vom 9. April 2008, Az. 22 T 2257/07, juris). - OVG Sachsen-Anhalt, 19.04.2021 - 5 O 2/21
Anspruch auf Erstattung von Reisekosten; Gegenstandswert im …
Hiervon geht im Übrigen auch das Bundesverwaltungsgericht in dem zitierten Beschluss vom 3. April 2007 - BVerwG 6 PB 18/06 - (…juris Rn. 1) aus.- BVerwG 6 PB 18/06 -, juris) - eine vermögensrechtliche Streitigkeit, in der es um die Frage ging, ob die Antragstellerin einen Anspruch gegen die Dienststelle auf Zahlung einer "großen" Wegstreckenentschädigung (0,35 Euro/km) für ihre Dienstreisen von ihrem Wohn- und Dienstort zum Beratungsort des Bezirkspersonalrats hat.
- BVerwG, 29.10.2025 - 5 P 7.23 Dies entspricht im Übrigen wertmäßig dem Auffangstreitwert des § 52 Abs. 2 GKG (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 21. März 2007 - 6 PB 17.06 - PersR 2008, 26 und vom 3. April 2007 - 6 PB 18.06 - juris Rn. 1).
- BVerwG, 28.03.2025 - 5 PA 1.23 Dies entspricht im Übrigen wertmäßig dem Auffangstreitwert des § 52 Abs. 2 GKG (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 21. März 2007 - 6 PB 17.06 - PersR 2008, 26 und vom 3. April 2007 - 6 PB 18.06 - juris Rn. 1).
- VGH Bayern, 30.05.2017 - 18 P 16.1700
Verletzung des Mitbestimmungsrechts bei Einstellung
Aus diesem Grund hat das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung aus Gründen der Rechtseinheit in direkter Anwendung des § 52 Abs. 2 GKG sowie in Übereinstimmung mit Nr. 31 des Streitwertkatalogs für die Verwaltungsgerichtsbarkeit - derzeit in der Fassung von 2013 (NVwZ-Beilage 2013, 57) - schon vor Änderung des § 23 Abs. 3 Satz 2 RVG (mit seinem damaligen Auffangwert von 4.000 Euro) in personalvertretungsrechtlichen Streitigkeiten den für verwaltungsgerichtliche Verfahren geltenden Auffangwert von 5.000 Euro festgesetzt (vgl. etwa BVerwG, B.v. 3.4.2007 - 6 PB 18.06 - juris Rn. 1); zwischenzeitlich wurde auch der Auffangwert nach § 23 Abs. 3 Satz 2 RVG auf 5.000 Euro erhöht. - OVG Berlin-Brandenburg, 30.11.2009 - 60 PV 18.07
Personalvertretungsrecht; Wert des Gegenstandes anwaltlicher Tätigkeit; …
In seinen Beschlüssen vom 21. März 2007 (- BVerwG 6 PB 17.06 -, Juris) und vom 3. April 2007 (- BVerwG 6 PB 18.06 -, Juris) hat das Bundesverwaltungsgericht den Gegenstandswert für das Beschwerdeverfahren wegen Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde auf 5.000 Euro festgesetzt und dabei maßgeblich darauf abgestellt, dass auf diese Weise die Wertfestsetzung im Ergebnis in derselben Höhe erfolge wie in solchen personalvertretungsrechtlichen Rechtsstreitigkeiten, in welchen nach Maßgabe des Landesrechts die Verwaltungsgerichtsordnung gelte und für welche u.a. in direkter Anwendung des § 52 Abs. 2 GKG der Auffangwert von 5.000 Euro festgesetzt zu werden pflege. - OVG Niedersachsen, 20.05.2014 - 18 LP 1/12
Berechnung der Gebühr eines Rechtsanwalts für die Beratung einer …
Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung bei personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren den Auffangwert zu Grunde gelegt (…vgl. BVerwG, Beschl. v. 29 September 2005 - 6 P 9/05 -, juris, Rdnr. 2, m.w.N.) und diesen in der Folgezeit im Hinblick auf eine einheitliche Handhabung entsprechend § 52 Abs. 2 GKG auf 5.000 Euro festgesetzt (vgl. BVerwG, Beschl. v. 3. April 2007 - 6 PB 18.06 -, juris, Rdnr.1). - BVerwG, 28.03.2025 - 5 PB 1.24 Dies entspricht im Übrigen wertmäßig dem Auffangstreitwert des § 52 Abs. 2 GKG (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 21. März 2007 - 6 PB 17.06 - PersR 2008, 26 und vom 3. April 2007 - 6 PB 18.06 - juris Rn. 1).
- VGH Baden-Württemberg, 24.11.2021 - PL 15 S 964/21
Zum Gegenstandswert in personalvertretungsrechtlichen Verfahren
Dies entspricht sowohl dem Auffangstreitwert des § 52 Abs. 2 GKG, dessen Rechtsgedanke bereits früher vom Bundesverwaltungsgericht herangezogen wurde (vgl. BVerwG, Beschluss vom 03.04.2007 - 6 PB 18.06 -, Juris Rn. 1), als auch dem Wert, den § 23 Abs. 3 Satz 2 Hs. 2 RVG seit 01.08.2013 in Ermangelung genügender tatsächlicher Anhaltspunkte für eine Schätzung und bei nichtvermögensrechtlichen Gegenständen vorgibt. - OVG Berlin-Brandenburg, 25.09.2007 - 60 PV 13.06
Gegenstandswert in einem personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren um die …
- VGH Bayern, 30.05.2017 - 18 P 17.389
Personalvertretungsrechtliches Beschlussverfahren - Festsetzung des …
- BVerwG, 02.06.2025 - 5 PB 6.24
- OVG Berlin-Brandenburg, 24.09.2007 - 60 PV 12.07
Personalvertretungsrecht; hier: Höhe des Auffangwertes
- OVG Berlin-Brandenburg, 24.09.2007 - 60 PV 6.07
Höhe des Auffangwertes in Personalvertretungssachen
- VG Berlin, 12.07.2007 - 60 A 3.07
Wert des Streitgegenstandes im personalvertretungsrechtlichen Beschlußverfahrens …
- VG Lüneburg, 07.01.2026 - 9 B 1/25
Anwaltskosten; Personalrat; Einvernehmen; Kostenhöhe; Erstattung von …
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