Rechtsprechung
| BGH, 03.05.2022 - 6 StR 120/21 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - HRR Strafrecht
§ 261 StPO
Beweiswürdigung bei freisprechendem Urteil (DNA-Spuren: sekundäre oder tertiäre Übertragung; umfassende Gewichtung vorhandener Beweisanzeichen) - bundesgerichtshof.de
- IWW
- Wolters Kluwer
Freispruch eines Täters vom Vorwurf des Mordes und des Raubes mit Todesfolge bei Zweifeln an der Täterschaft; Beweiswürdigung zur sichergestellten DNA des Täters an der Geldbörse und am Leichnam des Opfers
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
StPO § 261
Freispruch eines Täters vom Vorwurf des Mordes und des Raubes mit Todesfolge bei Zweifeln an der Täterschaft; Beweiswürdigung zur sichergestellten DNA des Täters an der Geldbörse und am Leichnam des Opfers
Kurzfassungen/Presse (2)
- Burhoff online Blog (Kurzinformation und Auszüge)
Beweiswürdigung: Lückenhafte Beweiswürdigung - Wenn viele DNA-Spuren zum Angeklagten führen
- rbb24.de (Pressemeldung, 04.05.2022)
Nach Freispruch: Mordprozess um getötete Cottbuser Rentnerin wird neu verhandelt
Verfahrensgang
- LG Cottbus, 11.05.2020 - 23 Ks 1/17
- BGH, 03.05.2022 - 6 StR 120/21
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (1)
- BGH, 12.01.2012 - 4 StR 499/11
Anforderungen an die Darstellung eines Freispruchs (Beweiswürdigung; überspannte …
Auszug aus BGH, 03.05.2022 - 6 StR 120/21
Vor diesem Hintergrund hätte es näherer Erörterung bedurft, dass sich vom Angeklagten herrührende Spuren an mehreren Stellen des Leichnams befanden (vgl. auch BGH, Urteil vom 12. Januar 2012 - 4 StR 499/11, NStZ 2012 648 (dort nicht abgedruckt) LR-StPO/Sander, aaO, § 261 Rn. 156; siehe auch Vennemann/Oppelt/Grethe/Anslinger/Schneider/Schneider, NStZ 2022, 72, 75, 78).
- BGH, 16.08.2023 - 5 StR 434/22
Beweiswürdigung (DNA-Mischspur; indirekter Transfer von DNA-Material; …
Denn eine Sekundärübertragung ist unwahrscheinlich, wenn Spuren des vorgeblichen Sekundärüberträgers völlig fehlen (vgl. dazu BGH, Urteil vom 3. Mai 2022 - 6 StR 120/21 Rn. 14). - LG Düsseldorf, 17.10.2023 - 1 Ks 7/23 Insbesondere lassen sich die Merkmalsübereinstimmungen nicht biostatistisch bewerten, da die Merkmale in der männlichen Linie immer vollständig weitergegeben ("vererbt") werden (vgl. BGH Urteil vom 3. Mai 2022 - 6 StR 120/21 - dort Rn. 11) und zudem nur in eingeschränktem Umfang Referenzwerte in Form von Merkmalshäufigkeiten in der Bevölkerung vorliegen.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".