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Rechtsprechung
   LSG Sachsen-Anhalt, 07.05.2009 - L 6 U 31/06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,71240
LSG Sachsen-Anhalt, 07.05.2009 - L 6 U 31/06 (https://dejure.org/2009,71240)
LSG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 07.05.2009 - L 6 U 31/06 (https://dejure.org/2009,71240)
LSG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 07. Mai 2009 - L 6 U 31/06 (https://dejure.org/2009,71240)
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (17)

  • BSG, 10.12.2003 - B 9 VJ 2/02 R

    Anti-D-Prophylaxe - Hepatitis C - Infektion - Impfschaden - Chronische Hepatitis …

    Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 07.05.2009 - L 6 U 31/06
    Der Betroffene hat also das Recht, so behandelt zu werden, als stehe ihm das infolge der Pflichtverletzung beeinträchtigte Recht nach wie vor in vollem Umfang zu (BSG…, Urteil vom 15. Dezember 1994 - 4 RA 64/93 - SozR 3-2600 § 58 Nr. 2;… Urteil vom 6. März 2003 - B 4 RA 38/02 R - SozR 4-2600 § 115 Nr. 1; Urteil vom 10. Dezember 2003 - B 9 VJ 2/02 R - SozR 4-3100 § 60 Nr. 1;… Urteil vom 27. Juli 2004 - B 7 SF 1/03 R - SGb 2005, 236 oder Urteil vom 26. April 2005 - B 5 RJ 6/04 R - SozR 4-2600 § 4 Nr. 2).

    In der Rechtsprechung ist geklärt und anerkannt, dass - unabhängig von einem konkreten Beratungsbegehren - der Leistungsträger gehalten ist, auf klar zu Tage tretende Gestaltungsmöglichkeiten hinzuweisen, die sich offensichtlich als zweckmäßig aufdrängen und von jedem verständigen Versicherten bzw. Mitglied mutmaßlich genutzt würden (BSG, Urteil vom 10. Dezember 2003 - B 9 VJ 2/02 R - SozR 4-3100 § 60 Nr. 1).

  • BVerfG, 27.09.2005 - 2 BvR 1387/02

    Versorgungsänderungsgesetz

    Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 07.05.2009 - L 6 U 31/06
    Eine unechte Rückwirkung ist verfassungsrechtlich grundsätzlich zulässig; im Einzelfall können sich aber Einschränkungen aus Vertrauensschutz- und Verhältnismäßigkeitsgesichtspunkten ergeben (BVerfG, Urteil vom 27. September 2005 - 2 BvR 1387/02 - NVwZ 2005, 1294 m.w.N.).
  • BVerfG, 14.05.1986 - 2 BvL 2/83

    Einkommensteuerrecht

    Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 07.05.2009 - L 6 U 31/06
    Das kann etwa dann in Betracht kommen, wenn die bisherige Rechtslage unklar, verworren oder lückenhaft war und der Normgeber lediglich eine Klarstellung vorgenommen hat, wenn der Betroffene nicht mit dem Fortbestand der Regelung rechnen konnte, wenn überragende Belange des Gemeinwohls deren Beseitigung erforderlich machen oder wenn die Neuregelung nur einen marginalen Eingriff bedeutet (BVerfG, Beschluss vom 23. März 1971 - 2 BvL 2/66 u.a. - BVerfGE 30, 367 [389]; Beschluss vom 14. Mai 1985 - 2 BvL 2/83 - BVerfGE 72, 200 [258 ff.]; Beschluss vom 15. Oktober 1996 - 1 BvL 44/92 - BVerfGE 95, 64 [87]; Urteil vom 23. November 1999 - 1 BvF 1/94 - BVerfGE 101, 239 [263 ff.]).
  • BVerfG, 23.11.1999 - 1 BvF 1/94

    Stichtagsregelung

    Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 07.05.2009 - L 6 U 31/06
    Das kann etwa dann in Betracht kommen, wenn die bisherige Rechtslage unklar, verworren oder lückenhaft war und der Normgeber lediglich eine Klarstellung vorgenommen hat, wenn der Betroffene nicht mit dem Fortbestand der Regelung rechnen konnte, wenn überragende Belange des Gemeinwohls deren Beseitigung erforderlich machen oder wenn die Neuregelung nur einen marginalen Eingriff bedeutet (BVerfG, Beschluss vom 23. März 1971 - 2 BvL 2/66 u.a. - BVerfGE 30, 367 [389]; Beschluss vom 14. Mai 1985 - 2 BvL 2/83 - BVerfGE 72, 200 [258 ff.]; Beschluss vom 15. Oktober 1996 - 1 BvL 44/92 - BVerfGE 95, 64 [87]; Urteil vom 23. November 1999 - 1 BvF 1/94 - BVerfGE 101, 239 [263 ff.]).
  • BVerfG, 07.11.2002 - 2 BvR 1053/98

    Beihilfefähigkeit von Wahlleistungen I

    Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 07.05.2009 - L 6 U 31/06
    Denn für den Normgeber besteht die unabdingbare Notwendigkeit, die Rechtsordnung ändern zu können, um handlungsfähig zu bleiben und auf gegebenenfalls veränderte Verhältnisse zu reagieren (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. November 2002 - 2 BvR 1053/98 - BVerfGE 106, 225 m.w.N.).
  • BVerfG, 15.10.1996 - 1 BvL 44/92

    Mietpreisbindung

    Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 07.05.2009 - L 6 U 31/06
    Das kann etwa dann in Betracht kommen, wenn die bisherige Rechtslage unklar, verworren oder lückenhaft war und der Normgeber lediglich eine Klarstellung vorgenommen hat, wenn der Betroffene nicht mit dem Fortbestand der Regelung rechnen konnte, wenn überragende Belange des Gemeinwohls deren Beseitigung erforderlich machen oder wenn die Neuregelung nur einen marginalen Eingriff bedeutet (BVerfG, Beschluss vom 23. März 1971 - 2 BvL 2/66 u.a. - BVerfGE 30, 367 [389]; Beschluss vom 14. Mai 1985 - 2 BvL 2/83 - BVerfGE 72, 200 [258 ff.]; Beschluss vom 15. Oktober 1996 - 1 BvL 44/92 - BVerfGE 95, 64 [87]; Urteil vom 23. November 1999 - 1 BvF 1/94 - BVerfGE 101, 239 [263 ff.]).
  • BSG, 06.03.2003 - B 4 RA 38/02 R

    Altersrente für Frauen - verspätete Antragstellung - Rentenbeginn - …

    Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 07.05.2009 - L 6 U 31/06
    Der Betroffene hat also das Recht, so behandelt zu werden, als stehe ihm das infolge der Pflichtverletzung beeinträchtigte Recht nach wie vor in vollem Umfang zu (BSG…, Urteil vom 15. Dezember 1994 - 4 RA 64/93 - SozR 3-2600 § 58 Nr. 2; Urteil vom 6. März 2003 - B 4 RA 38/02 R - SozR 4-2600 § 115 Nr. 1;… Urteil vom 10. Dezember 2003 - B 9 VJ 2/02 R - SozR 4-3100 § 60 Nr. 1;… Urteil vom 27. Juli 2004 - B 7 SF 1/03 R - SGb 2005, 236 oder Urteil vom 26. April 2005 - B 5 RJ 6/04 R - SozR 4-2600 § 4 Nr. 2).
  • BSG, 26.04.2005 - B 5 RJ 6/04 R

    Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit - Erfüllung der besonderen …

    Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 07.05.2009 - L 6 U 31/06
    Der Betroffene hat also das Recht, so behandelt zu werden, als stehe ihm das infolge der Pflichtverletzung beeinträchtigte Recht nach wie vor in vollem Umfang zu (BSG…, Urteil vom 15. Dezember 1994 - 4 RA 64/93 - SozR 3-2600 § 58 Nr. 2;… Urteil vom 6. März 2003 - B 4 RA 38/02 R - SozR 4-2600 § 115 Nr. 1;… Urteil vom 10. Dezember 2003 - B 9 VJ 2/02 R - SozR 4-3100 § 60 Nr. 1; Urteil vom 27. Juli 2004 - B 7 SF 1/03 R - SGb 2005, 236 oder Urteil vom 26. April 2005 - B 5 RJ 6/04 R - SozR 4-2600 § 4 Nr. 2).
  • BVerfG, 23.03.1971 - 2 BvL 2/66

    Bundesentschädigungsgesetz

    Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 07.05.2009 - L 6 U 31/06
    Das kann etwa dann in Betracht kommen, wenn die bisherige Rechtslage unklar, verworren oder lückenhaft war und der Normgeber lediglich eine Klarstellung vorgenommen hat, wenn der Betroffene nicht mit dem Fortbestand der Regelung rechnen konnte, wenn überragende Belange des Gemeinwohls deren Beseitigung erforderlich machen oder wenn die Neuregelung nur einen marginalen Eingriff bedeutet (BVerfG, Beschluss vom 23. März 1971 - 2 BvL 2/66 u.a. - BVerfGE 30, 367 [389]; Beschluss vom 14. Mai 1985 - 2 BvL 2/83 - BVerfGE 72, 200 [258 ff.]; Beschluss vom 15. Oktober 1996 - 1 BvL 44/92 - BVerfGE 95, 64 [87]; Urteil vom 23. November 1999 - 1 BvF 1/94 - BVerfGE 101, 239 [263 ff.]).
  • BVerfG, 05.02.2002 - 2 BvR 305/93

    Sozialpfandbriefe

    Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 07.05.2009 - L 6 U 31/06
    Bei ihr wird somit ein Tatbestand geregelt, der zwar vor Verkündung der Norm begonnen, aber noch nicht vollständig abgeschlossen worden ist, wohingegen bei der echten Rückwirkung die Rechtsfolgen allein für einen vor der Verkündung liegenden Zeitpunkt auftreten sollen (BVerfG, Beschluss vom 5. Februar 2002 - 2 BvR 305/93 - BVerfGE 105, 17 [37 f.]; vgl. auch Bundessozialgericht (BSG)…, Urteil vom 17. September 1997 - 6 RKa 36/97 - SozR 3-2500 § 87 Nr. 18).
  • BSG, 27.07.2004 - B 7 SF 1/03 R

    Nachteilsausgleich nach dem sächsischen Gesetz über die Gewährung eines …

  • BVerwG, 03.07.2003 - 2 C 36.02

    Alimentation; Beihilfe; Beihilfestandard; Eigenbeteiligung; Eigenvorsorge; …

  • BSG, 15.12.1994 - 4 RA 64/93

    Vormerkung - Anrechnungszeittatbestand - Pflichtverletzung - Zurechnung - …

  • BSG, 17.09.1997 - 6 RKa 36/97

    Verfassungswidrigkeit der rückwirkenden Budgetierung von Gesprächs- und …

  • BSG, 19.09.2007 - B 1 KR 9/07 R

    Krankenversicherung - Satzungsregelung - freiwillig versicherter Selbstständiger …

  • BSG, 18.10.1984 - 2 RU 31/83

    Arbeitsunfall - Zuschläge - Durchschnittsunfallbelastungsziffer

  • BSG, 28.09.1976 - 3 RK 7/76
  • LSG Bayern, 28.02.2018 - L 2 U 200/15

    Beitragsausgleichsverfahren - Beitragszuschlag ist rechtmäßig erhoben worden

    Daher konkretisiert sich erst durch den im Wege der Beitragsberechnung tatsächlich ermittelten Finanzbedarf die Verpflichtung zur Beitragszahlung zu einer individuellen Beitragsschuld, die im Beitragsbescheid festgesetzt und nach seinem Erlass fällig wird (vgl. LSG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 07.05.2009 - L 6 U 31/06 - Juris RdNr. 29).

    Daher wurden in der Rechtsprechung Satzungsänderungen mit Inkrafttreten zum 1. Januar eines Jahres für Beitragsumlagen bzw. Beitragsermäßigungen für das zurückliegende Beitragsjahr als Fall der unechten Rückwirkung gewertet, weil wegen der rechtlichen Struktur der Beitragserhebung die Beitragsberechnung vor der Satzungsänderung noch gar nicht habe erfolgen können und die Satzungsänderung daher nicht in bereits in der Vergangenheit abgeschlossene Verhältnisse ändernd eingegriffen habe (vgl. LSG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 07.05.2009 - L 6 U 31/06 - und LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 05.04.2000 - L 3 U 254/98, beide veröffentlicht bei Juris).

  • OLG Frankfurt, 14.02.2011 - 6 W 107/10

    Erstattungsfähigkeit von Patentsanwaltskosten

    Dabei ist der Nachweis der Mitwirkung eines Patentanwalts nach der Rechtssprechung des Senats grundsätzlich erbracht, wenn dadurch glaubhaft gemacht wird, dass seine Mitwirkung zu Beginn des Verfahrens angezeigt und eine auf das Verfahren bezogene Kostenrechnung vorgelegt wird (Beschl. v. 30.05.2006 - 6 U 31/06 - GRUR-RR 2006, 422, 423; insoweit vom BGH nicht beanstandet: BGH, Beschl. v. 19.04.2007 - I ZB 47/06 - GRUR 2007, 999).
  • OLG Frankfurt, 07.05.2009 - 6 W 67/09

    Patentanwaltskosten sind auch dann erstattungsfähig, wenn der Markenverstoß auf …

    Dabei ist der Nachweis der Mitwirkung eines Patentanwalts nach der Rechtssprechung des Senats grundsätzlich erfüllt, wenn dessen Mitwirkung zu Beginn des Verfahrens angezeigt und eine auf das Verfahren bezogene Kostenrechung vorgelegt wurde (Beschluss vom 30.05.2006 - 6 U 31/06 - GRUR-RR 2006, 422, 423; insoweit vom BGH nicht beanstandet: BGH, Beschluss vom 19.04.2007 - I ZB 47/06 - GRUR 2007, 999).
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