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Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 23.09.2003 - 7 A 10186/03.OVG   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,28324
OVG Rheinland-Pfalz, 23.09.2003 - 7 A 10186/03.OVG (https://dejure.org/2003,28324)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 23.09.2003 - 7 A 10186/03.OVG (https://dejure.org/2003,28324)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 23. September 2003 - 7 A 10186/03.OVG (https://dejure.org/2003,28324)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)

    AuslG § 53 Abs. 6 S. 1
    Iran, Haft, Folter, Glaubwürdigkeit, Traumatisierte Flüchtlinge, Psychische Erkrankung, Posttraumatische Belastungsstörung, Situation bei Rückkehr, Medizinische Versorgung, Retraumatisierung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (2)

  • OVG Rheinland-Pfalz, 11.03.2003 - 7 A 11622/02
    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 23.09.2003 - 7 A 10186/03
    Es ist offenkundig, dass gerade die Abschiebung in den Verfolgerstaat einer solchen Zielsetzung diametral zuwiderläuft, abgesehen davon, dass wegen der Unberechenbarkeit des iranischen Systems (vgl. dazu zuletzt Senat, Urteil vom 11. März 2003, 7 A 11622/02.0VG) auch nach objektiven Gesichtspunkten für einen ehemaligen politischen Gefangenen keine hinreichende Sicherheit vor erneuter Verfolgung besteht.
  • VG Düsseldorf, 05.09.2003 - 1 K 819/02

    Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen der Abschiebung von jugoslawischen …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 23.09.2003 - 7 A 10186/03
    Nach den Erkenntnissen von Sachverständigengutachten, die in die mündliche Verhandlung eingeführt worden sind, handelt es sich bei der PTBS um einen anerkannten Krankheitsbegriff (DSM-IV - Statistischer Manual der amerikanischen psychiatrischen Gesellschaft; ICD-10 - International Classification of Diseases; vgl. dazu das Gutachten von Sona, an VG Düsseldorf, 1 K 819/02.A).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 30.04.2008 - 1 A 10433/07

    Kosovo, Unabhängigkeit, Abschiebungshindernis, zielstaatsbezogene …

    Denn die Einschränkung des Erinnerungsvermögens und der Fähigkeit zu einer schlüssigen Sachverhaltsschilderung gehört zu den Merkmalen einer PTBS (vgl. hierzu OVG RP, Urteil vom 23. September 2003 ­ 7 A 10186/03.OVG -, Asylmagazin 4/2004, S. 33; OVG Thüringen, Urteil vom 25.September 2003 ­ 3 KO 851/99 -, NVwZ-RR 2004, 455).

    Es ist nämlich allgemein anerkannt, dass eine erfolgreiche Therapie einer PTBS und der damit zusammenhängenden Suizidalität nur in einer beruhigten und auf Sicherheit gründenden Lebenssituation, das heißt ohne die Gefahr des Wiederaufkeimens der Befürchtungen, möglich ist (OVG RP, Urteil vom 23. September 2003 ­ 7 A 10186/03.OVG -, a.a.O, OVG.

  • OVG Niedersachsen, 28.02.2005 - 11 LB 121/04

    Abschiebungsschutz; Behandlungsmöglichkeit; Bevölkerungsgruppe; erhebliche …

    Dies wird teilweise bei einer bürgerkriegsbedingten Traumatisierung, die eine Vielzahl von Personen betrifft, bejaht (vgl. hierzu OVG Schl.-H., Beschl. v. 06.12.1999 - 9 Q 299/98 -; in diesem Sinne auch OVG Hamburg, Beschl. v. 02.04.2003 - 3 BS 439/02 -, Asylmagazin 2003, S. 33; a.A. OVG Münster, Beschl. v. 19.11.1999 - 19 B 1599/98 -; OVG Saarland, Beschl. v. 20.09.1999 - 9 Q 286/98 -, OVG Rheinld.-Pf., Urt. v. 23.09.2003 - 7 A 10186/03 - Asylmagazin 2004, 33, wonach derjenige, der infolge individueller Kriegserlebnisse traumatisiert ist, nicht Teil einer Bevölkerungsgruppe sein kann).
  • OVG Schleswig-Holstein, 28.09.2006 - 4 LB 6/06
    Unabhängig von einer an sich gegebenen generellen Behandelbarkeit auch psychischer Erkrankungen wie einer PTBS in der Türkei erschließt sich aus den tatbestandlichen Grundlagen der Traumatisierung der Klägerin und den fachlichen Befunden, die sich wie dargelegt in Übereinstimmung mit den tatsächlichen Angaben der Klägerin im vorangegangenen Asylverfahren befinden, ohne Weiteres, dass der Kern ihrer Krankheit so untrennbar mit ihrem Herkunftsland und der dort erlittenen Traumatisierung verbunden ist, dass sie die notwendige Hilfe und Behandlung im Sinne der höchstrichterlichen und obergerichtlichen Rechtsprechung dort tatsächlich nicht erlangen könnte (vgl. hierzu u.a. BVerwG, Beschl. v. 29.04.2002 1 B 59/02 -, Buchholz 402.240 § 53 AuslG Nr. 60; Urt. v. 29.10.2002 1 C 1/02 -, DVBl. 2003, 463 ff. = Aus 2003, 106 ff.; OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 18.01.2005 8 A 1242/03.A -, InfAuslR 2005, 281 ff.; OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 03.09.2003 7 A 10186/03 - std.
  • VG Schleswig, 21.02.2011 - 8 A 184/09

    Türkei: § 60 Abs. 7 S. 1 AufenthG, posttraumatische Belastungsstörung, Gefahr der …

    Damit steht zur Überzeugung des Gerichts fest, dass der Kern der Krankheit der Klägerin so untrennbar mit dem Herkunftsland und den dort erlittenen Traumatisierungen verbunden ist, dass sie die notwendige Hilfe und Behandlung dort tatsächlich nicht "erlangen" könnte im Sinne der höchstrichterlichen und obergerichtlichen Rechtsprechung (vgl. hierzu u.a. BVerwG, Beschluss vom 29.4.2002 - 1 B 59/02 -, Urteil vom 29.10.2002 - 1 C 1 /02; OVG Nordrhein Westfalen, Urteil vom 18.1.2005 - 8 A 1242/03.A; OVG Rheinland Pfalz, Beschluss vom 3.9.2003 - 7 A 10186/03; ständige Rechtsprechung des OVG Schleswig: z.B. Beschluss vom 15.12.2005-4 LB 18/05, Beschluss vom 10.7.2002 - 4 L 49/02), sondern vielmehr aufgrund ihrer individuellen Vorgeschichte gerade dort nicht "behandelbar" wäre in einem Sinne, der schwersten Retraumatisierungen und psychischen Leiden mit erheblichen konkreten Gefahren auch für Leib und Leben entgegen wirken könnte.
  • VG Schleswig, 21.02.2011 - 8 A 127/10

    Türkei: Klageabweisung, zur Behandelbarkeit psychischer Erkrankungen in der …

    Insbesondere sind die eingereichten Stellungnahmen und Atteste nicht geeignet, die erforderliche richterliche Überzeugungen davon zu begründen, dass der Kläger an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet, die aufgrund seiner individuellen Vorgeschichte im Sinne der höchst- und obergerichtlichen Rechtsprechung (vgl. dazu u. a. BVerwG, Beschluss vom 29.04.2002 - 2 B 59/02- , Urteil vom 29.10.2002 - 1 C 1/02 - OVG Münster, Urteil vom 18.01.2005 - 8 A 1242/03.A; OVG Koblenz, Beschluss vom 03.09.2003 - 7 A 10186/03 - ständige Rechtsprechung des OVG Schleswig: Z. B. Beschluss vom 15.12.2005 - 4 LB 18/05 - Beschluss vom 10.07.2002 - 4 L 49/02 -) nicht behandelbar wäre.
  • VG Schleswig, 18.03.2008 - 2 A 317/05
    Damit steht zur Überzeugung des Gerichts fest, dass der Kern der Krankheit des Klägers so untrennbar mit dem Herkunftsland und den dort erlittenen Traumatisierungen verbunden ist, dass er die notwendige Hilfe und Behandlung dort tatsächlich nicht "erlangen" könnte im Sinne der höchstrichterlichen und obergerichtlichen Rechtsprechung (vgl. hierzu u.a. BVerwG, Beschluss vom 29.4.2002 - 1 B 59/02 -, Urteil vom 29.10.2002 - 1 C 1 /02; OVG Nordrhein Westfalen, Urteil vom 18.1.2005 - 8 A 1242/03.A; OVG Rheinland Pfalz, Beschluss vom 3.9.2003 - 7 A 10186/03; ständige Rechtsprechung des OVG Schleswig: z.B. Beschluss vom 15.12.2005 - 4 LB 18/05, Beschluss vom 10.7.2002.
  • VG Lüneburg, 31.05.2006 - 5 A 209/05

    Türkei, Krankheit, Abschiebungshindernis, zielstaatsbezogene …

    Dies wird teilweise bei einer bürgerkriegsbedingten Traumatisierung, die eine Vielzahl von Personen betrifft, bejaht (…vgl. hierzu OVG Schleswig, Beschl. v. 06.12.1999 - 9 Q 299/98 - in diesem Sinne auch OVG Hamburg, Beschl. v. 02.04.2003 - 3 BS 439/02 -, Asylmagazin 2003, S. 33; a. A. OVG Münster, Beschl. v. 19.11.1999 - 19 B 1599/98 -, OVG Saarland, Beschl. v. 20.09.1999 - 9 Q 286/98 -, OVG Rh.-Pf., Urt. v. 23.09.2003 - 7 A 10186/03 - Asylmagazin 2004, 33, wonach derjenige, der infolge individueller Kriegserlebnisse traumatisiert ist, nicht Teil einer Bevölkerungsgruppe sein kann).
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