Rechtsprechung
| OVG Rheinland-Pfalz, 13.11.1998 - 7 B 12224/98.OVG |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Begründetheit eines Antrags auf Anordnung der Fortdauer der aufschiebenden Wirkung einer Klage; Nichtvorliegen von Anhaltspunkten für eine missbräuchliche Ausnutzung des Suspensiveffekts; Verhinderung des durch Zeitablauf drohenden Fortfalls der aufschiebenden Wirkung ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NVwZ 1999, 896
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (1)
- VGH Bayern, 25.02.1997 - 25 AS 97.319
Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 13.11.1998 - 7 B 12224/98
Dem materiellen Gehalt nach ist im Rahmen der zur Zulassungsentscheidung "parallelen", mit ihr in funktionalem Zusammenhang stehenden (vgl. Schenke, DVBl. 1997, 1330) Entscheidung nach § 80b VwGO deshalb keine umfassende Interessenabwägung anzustellen, sondern nur die Feststellung gefordert, ob nach dem Ergebnis des Zulassungsverfahrens von einem missbräuchlichen Ausnutzen des Suspensiveffekts auszugehen ist.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 29.05.2001 - 13 B 434/01
Voraussetzungen des Anspruchs auf Anordnung der Fortdauer der aufschiebenden …
Rn. 4 vgl. OVG Bremen, Beschluss vom 13. Dezember 1999 - 1 B 422/99 -, NVwZ 2000, 942; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 16. Dezember 1998 - 2 M 132/98 -, NVwZ-RR 1999, 591; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 13. November 1998 - 7 B 12224/98 -, NVwZ 1999, 896; Schoch/Schmidt- Aßmann/Pietzner, VwGO, Stand: Januar 2000, § 80b RdNrn.Rn. 11 Vgl. OVG Bremen, a.a.O.; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 13. November 1998, a.a.O., Schoch/Schmidt- Aßmann/Pietzner, a.a.O., § 80b RdNr. 44; Kopp/Schenke, VwGO, 12. Aufl., § 80b RdNrn.
- OVG Thüringen, 07.01.2004 - 2 EO 612/03
Fortdauer der aufschiebenden Wirkung der Anfechtungsklage nach Abweisung, aber …
Der Senat schließt sich insoweit der Rechtsprechung anderer Oberverwaltungsgerichte an, wonach bei Zulassung der Berufung regelmäßig auch einem Antrag nach § 80b Abs. 2 VwGO auf Fortdauer der aufschiebenden Wirkung stattzugeben ist (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 29. Mai 2001 - 13 B 434/01 -, a. a. O.; OVG Saarland, Beschluss vom 18. September 2000 - 3 Q 211/00 -, zitiert nach juris; OVG Bremen…, Beschluss vom 13. Dezember 1999 - 1 B 422/99 -, a. a. O.; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 13. November 1998 - 7 B 12224/98 -, NVwZ 1999, 896; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 16. Dezember 1998 - 2 M 132/98 -, NVwZ-RR 1999, 591).Dies lässt es gerechtfertigt erscheinen, die gerichtliche Entscheidung nach § 80b Abs. 2 VwGO grundsätzlich am Ausgang oder den Erfolgsaussichten eines Antrags auf Zulassung der Berufung zu orientieren (vgl. eingehend: OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 29. Mai 2001 - 13 B 434/01 -, a. a. O.; OVG Bremen…, Beschluss vom 13. Dezember 1999 - 1 B 422/99 -, a. a. O.; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 13. November 1998 - 7 B 12224/98 - a. a. O.).
- VGH Bayern, 19.02.2008 - 8 AS 07.40055
Zur Zulässigkeit der Autobahn A 94 Forstinning-Pastetten im Korridor über Dorfen.
§ 80b VwGO bezweckt eine Parallelisierung des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes (§ 80b Abs. 2 und 3 VwGO) mit dem Verfahren auf Zulassung der Berufung gemäß §§ 124 ff. VwGO und regelt insoweit das Ende der aufschiebenden Wirkung (vgl. BVerwG vom 19.6.2007 UPR 2007, 352/353; OVG Rheinland-Pfalz vom 13.11.1998 NVwZ 1999, 896; OVG Bremen vom 13.12.1999 NVwZ 2000, 942 f.).
- VGH Bayern, 19.02.2008 - 8 AS 07.40056
Zur Zulässigkeit der Autobahn A 94 Forstinning-Pastetten im Korridor über Dorfen.
§ 80b VwGO bezweckt eine Parallelisierung des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes (§ 80b Abs. 2 und 3 VwGO) mit dem Verfahren auf Zulassung der Berufung gemäß §§ 124 ff. VwGO und regelt insoweit das Ende der aufschiebenden Wirkung (vgl. BVerwG vom 19.6.2007 UPR 2007, 352/353; OVG Rheinland-Pfalz vom 13.11.1998 NVwZ 1999, 896; OVG Bremen vom 13.12.1999 NVwZ 2000, 942 f.). - VGH Bayern, 19.02.2008 - 8 AS 07.40057
Zur Zulässigkeit der Autobahn A 94 Forstinning-Pastetten im Korridor über Dorfen.
§ 80b VwGO bezweckt eine Parallelisierung des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes (§ 80b Abs. 2 und 3 VwGO) mit dem Verfahren auf Zulassung der Berufung gemäß §§ 124 ff. VwGO und regelt insoweit das Ende der aufschiebenden Wirkung (vgl. BVerwG vom 19.6.2007 UPR 2007, 352/353; OVG Rheinland-Pfalz vom 13.11.1998 NVwZ 1999, 896; OVG Bremen vom 13.12.1999 NVwZ 2000, 942 f.). - OVG Niedersachsen, 29.08.2011 - 8 MC 138/11
Festlegung einer kürzeren Frist als "bis zur Unanfechtbarkeit" nach § 80b Abs. 1 …
Die hier durch die Erhebung der Anfechtungsklage des Antragstellers nach § 80 Abs. 1 VwGO ausgelöste aufschiebende Wirkung endete gemäß § 80b Abs. 1 Satz 1 VwGO drei Monate nach Ablauf der gesetzlichen Begründungsfrist des gegen die abweisende Entscheidung gegebenen Rechtsmittels, mithin am 9. Juli 2011 drei Monate nach Ablauf der Frist des § 124a Abs. 4 Satz 4 VwGO zur Begründung des Antrags auf Zulassung der Berufung (vgl. zum Berufungszulassungsantrag als Rechtsmittel im Sinne des § 80b Abs. 1 Satz 1 VwGO: OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 29.5.2001 - 13 B 434/01 -, NVwZ-RR 2002, 76; OVG Bremen, Beschl. v. 13.12.1999 - 1 B 422/99 -, NVwZ 2000, 942 f.; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschl. v. 16.12.1998 - 2 M 132/98 -, NVwZ-RR 1999, 591; OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 13.11.1998 - 7B 12224/98 -, NVwZ 1999, 896;… Kopp/Schenke, VwGO, 16. Aufl., § 80b Rn. 7;… Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Stand: Mai 2010, § 80b Rn. 24; Schenke, Zur Geltung der Befristung der aufschiebenden Wirkung für Berufungen vor Inkrafttreten des § 80b VwGO, in: DVBl. 1997, 1330, 1331 f.) gegen das den Prozessbevollmächtigten des Antragstellers am 9. Februar 2011 zugestellte Urteil des Verwaltungsgerichts vom 19. Januar 2011. - OVG Bremen, 13.12.1999 - 1 B 422/99
Beendigung der aufschiebenden Wirkung einer Anfechtungsklage; Nachträgliche …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - OVG Rheinland-Pfalz, 15.09.2000 - 2 A 10559/00 Da das angefochtene Urteil mit der Ablehnung des Berufungszulassungsantrages rechtskräftig wird (§ 124 a Abs. 2 Satz 3 VwGO), kommt ein Aufschubinteresse von da an nicht mehr in Betracht (s. auch OVG Rh-Pf, Beschluss vom 13. November 1998 - 7 B 12224/98.OVG -).
- VG Trier, 23.11.2006 - 1 K 520/06
Reduzierung einer gegenüber einer Gemeinde festgesetzten Verbandsgemeindeumlage.
Im Hinblick auf die Selbstverwaltungsgarantie ist eine Umlagequote jedoch nur dann nicht mehr akzeptabel, wenn sie jedes vernünftige und vertretbare Maß übersteigt, die Körperschaft, welche die Umlage erhebt, mit ihr ihre politischen Vorstellungen willkürlich und rücksichtslos zu Lasten der Gemeinden verfolgt und die Umlage geeignet ist, eine unzumutbare Belastung der Finanzkraft der Gemeinden dergestalt zu bewirken, dass sie die Möglichkeit zur eigenverantwortlichen Betätigung im Wesentlichen verliert (vergleiche Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 8. Dezember 1998 - 7 C 11935/97.OVG -, AS 27; 279, NVwZ 1999, 896).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".