Rechtsprechung
| BVerwG, 10.11.1980 - 7 B 153.80 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Grundsatz der Priorität als eines von mehreren denkbaren sachlichen Kriterien des Auswahlermessens einer Behörde - Öffentliche Verkehrsinteressen als Auswahlkriterium für ein Busunternehmen
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Karlsruhe, 13.09.1979 - V 120/79
- VGH Baden-Württemberg, 26.06.1980 - X 1879/79
- BVerwG, 10.11.1980 - 7 B 153.80
Wird zitiert von ... (13) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 12.03.1969 - VII B 33.67
Genehmigung einer zusätzlichen Sonntagsfahrt eines Omnibusses - Nichtzulassung …
Auszug aus BVerwG, 10.11.1980 - 7 B 153.80
Der Senat hat bereits wiederholt ausgesprochen, daß, wenn mehrere Bewerber für ein und dieselbe neue Linie die Zulassungsvoraussetzungen des § 13 des Personenbeförderungsgesetzes - PBefG - vom 21. März 1961 (BGBl. I S. 241) erfüllen, aber nur einer von ihnen zum Zuge kommen kann, es für die Auswahlentscheidung der Genehmigungsbehörde in erster Linie maßgebend sein kann, wer von den Bewerbern die bessere Verkehrsbedienung bietet (Urteil vom 25. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 134.66 - in Buchholz 442.01 § 13 PBefG 1961 Nr. 15 = Personenverkehr 1969, 162; Beschlüsse vom 12. März 1969, 14. März 1969 und 6. Oktober 1970 - BVerwG 7 B 33.67, BVerwG 7 B 34.67 und BVerwG 7 B 69.70 -).Aus diesen Gründen kann die Beschwerde die Zulassung der Revision auch nicht erfolgreich mit der weiteren Begründung erreichen, das Urteil des Berufungsgerichts widerspreche den genannten Entscheidungen des Senats vom 25. Oktober 1968 und 6. Oktober 1970 a.a.O. sowie dem Urteil vom 28. Juni 1963 - BVerwG 7 C 23.63 - in BVerwGE 16, 190 [BVerwG 28.06.1963 - VII C 23/63] = NJW 1964, 71.
- BVerwG, 28.06.1963 - VII C 23.63
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.11.1980 - 7 B 153.80
Aus diesen Gründen kann die Beschwerde die Zulassung der Revision auch nicht erfolgreich mit der weiteren Begründung erreichen, das Urteil des Berufungsgerichts widerspreche den genannten Entscheidungen des Senats vom 25. Oktober 1968 und 6. Oktober 1970 a.a.O. sowie dem Urteil vom 28. Juni 1963 - BVerwG 7 C 23.63 - in BVerwGE 16, 190 [BVerwG 28.06.1963 - VII C 23/63] = NJW 1964, 71. - BVerwG, 17.04.1964 - VII C 79.61
Genehmigung für eine weitere Verkehrslinie durch Antrag eines Unternehmers i.R.d. …
Auszug aus BVerwG, 10.11.1980 - 7 B 153.80
Dabei hat das Berufungsgericht mit Recht die Verbesserung des Verkehrs allein nach objektiven Gesichtspunkten der Verkehrsbedienung geprüft (Urteil vom 17. April 1964 - BVerwG 7 C 79.61 -, in GewArch 1964, 179 [180]) und die zeitliche Priorität des Antrags des Klägers außerhalb seiner Betrachtung gelassen.
- BVerwG, 06.10.1970 - VII B 69.70
Auswahlentscheidung bei mehreren Bewerbern für einen Linienverkehr
Auszug aus BVerwG, 10.11.1980 - 7 B 153.80
Der Senat hat bereits wiederholt ausgesprochen, daß, wenn mehrere Bewerber für ein und dieselbe neue Linie die Zulassungsvoraussetzungen des § 13 des Personenbeförderungsgesetzes - PBefG - vom 21. März 1961 (BGBl. I S. 241) erfüllen, aber nur einer von ihnen zum Zuge kommen kann, es für die Auswahlentscheidung der Genehmigungsbehörde in erster Linie maßgebend sein kann, wer von den Bewerbern die bessere Verkehrsbedienung bietet (Urteil vom 25. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 134.66 - in Buchholz 442.01 § 13 PBefG 1961 Nr. 15 = Personenverkehr 1969, 162; Beschlüsse vom 12. März 1969, 14. März 1969 und 6. Oktober 1970 - BVerwG 7 B 33.67, BVerwG 7 B 34.67 und BVerwG 7 B 69.70 -). - BVerwG, 25.10.1968 - VII C 134.66
Auszug aus BVerwG, 10.11.1980 - 7 B 153.80
Der Senat hat bereits wiederholt ausgesprochen, daß, wenn mehrere Bewerber für ein und dieselbe neue Linie die Zulassungsvoraussetzungen des § 13 des Personenbeförderungsgesetzes - PBefG - vom 21. März 1961 (BGBl. I S. 241) erfüllen, aber nur einer von ihnen zum Zuge kommen kann, es für die Auswahlentscheidung der Genehmigungsbehörde in erster Linie maßgebend sein kann, wer von den Bewerbern die bessere Verkehrsbedienung bietet (Urteil vom 25. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 134.66 - in Buchholz 442.01 § 13 PBefG 1961 Nr. 15 = Personenverkehr 1969, 162; Beschlüsse vom 12. März 1969, 14. März 1969 und 6. Oktober 1970 - BVerwG 7 B 33.67, BVerwG 7 B 34.67 und BVerwG 7 B 69.70 -). - BVerwG, 14.03.1969 - VII B 34.67
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Geltendmachung der …
Auszug aus BVerwG, 10.11.1980 - 7 B 153.80
Der Senat hat bereits wiederholt ausgesprochen, daß, wenn mehrere Bewerber für ein und dieselbe neue Linie die Zulassungsvoraussetzungen des § 13 des Personenbeförderungsgesetzes - PBefG - vom 21. März 1961 (BGBl. I S. 241) erfüllen, aber nur einer von ihnen zum Zuge kommen kann, es für die Auswahlentscheidung der Genehmigungsbehörde in erster Linie maßgebend sein kann, wer von den Bewerbern die bessere Verkehrsbedienung bietet (Urteil vom 25. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 134.66 - in Buchholz 442.01 § 13 PBefG 1961 Nr. 15 = Personenverkehr 1969, 162; Beschlüsse vom 12. März 1969, 14. März 1969 und 6. Oktober 1970 - BVerwG 7 B 33.67, BVerwG 7 B 34.67 und BVerwG 7 B 69.70 -).
- OVG Sachsen-Anhalt, 09.02.2007 - 1 M 267/06
Konkurrentenstreit um einstweilige Erlaubnis nach § 20 PBefG
Bei konkurrierenden Genehmigungsanträgen hat die zuständige Genehmigungsbehörde eine in ihrem Ermessen stehende Auswahlentscheidung zu treffen, wobei nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts in erster Linie darauf abzustellen ist, wer die bessere Verkehrsbedienung bietet (vgl. BVerwG, Urteil vom 25.10.1968 - 7 C 134.66 -, Buchholz 442.01 § 13 PBefG 1961 Nr. 15; Beschluss vom 18.06.1998 - 3 B 223.97 -, Buchholz 442.01 § 13 PBefG Nr. 35; Beschluss vom 10.11.1980 - 7 B 153.80 -, GewArch 1981, 175). - VG Freiburg, 18.12.2002 - 1 K 2400/99
Kein Schutz des Altunternehmers bei Genehmigung für neues Stadtbuskonzept
Bei dieser Auswahlentscheidung war in erster Linie darauf abzustellen, wer die - nach objektiven Gesichtspunkten zu prüfende - bessere Verkehrsbedienung bietet (BVerwG, Beschl. v. 18.06.1998, Buchh 442.01 § 13 Nr. 35; Beschl. v. 10.11.1980, GewArch 1981, 175;… VGH Bad.-Württ., Urt. v. 18.05.2000, a.a.O.;… Batzill/Zuck, Personenbeförderungsrecht im Spannungsfeld von Bahnstrukturreform, PBefG-Novelle, ÖPNV-Recht der Länder und EG-Recht, 1.Aufl. 1997, S. 63). - BVerwG, 18.06.1998 - 3 B 223.97 Bieten die mehreren Bewerber eine gleichgute Verkehrsbedienung an, so liegt es im Rahmen sachlicher Ermessenserwägungen der Behörde, demjenigen den Vorzug zu geben, der das Verkehrsbedürfnis erkannt und sich zuerst durch Stellung eines Antrages um die Befriedigung dieses Verkehrsbedürfnisses bemüht hat (vgl. Urteil vom 25. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 137.66 - Buchholz 442.01 § 13 PBefG Nr. 15; Beschluß vom 10. November 1980 - BVerwG 7 B 153.80 - GewArch 1981 S. 175).
- VG Ansbach, 28.06.2004 - AN 10 K 02.1011
Ausgestaltungsrecht; Ausgestaltungsrecht in entsprechender Anwendung; …
Dem kann nicht unter Bezugnahme auf das Urteil des BayVGH vom 29. Oktober 1980 (BayVGHE 33, 161) entgegengehalten werden, der Beigeladenen stehe als Erstantragstellerin ein Ausgestaltungsrecht (entsprechend) § 13 Abs. 2 Nr. 2c PBefG zu, da bei Wiedererteilung einer Genehmigung für eine schon bestehende Linie ein "Erstantragsteller" im Sinne der diese Rechtsfigur annehmenden Rechtsprechung(vgl. Urteil vom 25.10.1968 - BVerwG 7 C 137/66; Beschluss vom 10.11.1980 - BVerwG 7 B 153/80 - GewArch 1981, 175) nicht existiert. - VG Dessau, 15.12.2006 - 2 B 206/06
Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung eines Widerspruchs gegen die …
Hier ist in erster Linie darauf abzustellen, wer die bessere Verkehrsbedienung hat (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18. Juni 1998 - 3 B 223/97 -, Buchholz 442.01 § 13 PBefG Nr. 35; Urteil vom 25. Oktober 1968 - 7 C 137.66 -, Buchholz 442.01 § 13 PBefG Nr. 15; Beschluss vom 10. November 1980 - 7 B 153.80 -, GewArch 1981, S. 175). - OVG Mecklenburg-Vorpommern, 29.05.1997 - 1 L 248/96 Die Auswahlentscheidung steht im Ermessen des Beklagten (BVerwG, 10.11.1980, - GewArch 1981, S. 175).
- VG Dessau-Roßlau, 14.08.2008 - 2 B 93/08
Keine einstweilige Linienverkehrserlaubnis für unterlegene Bewerberin
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts hat die zuständige Genehmigungsbehörde bei konkurierenden Genehmigungsanträgen - wie hier - eine in ihrem Ermessen stehende Auswahlentscheidung zu treffen, wobei in erster Linie darauf abzustellen ist, wer die bessere Verkehrsbedienung hat (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18. Juni 1998 - 3 B 223.97 -, Buchholz 442.01, § 13 PBefG Nr. 35; Beschluss vom 10. November 1980 - 7 B 153.80 -, GewArch 1981, 175; Urteil vom 25. Oktober 1968 - 7 C 134.66 -, Buchholz 442.06, § 13 PBefG 1961 Nr. 15). - VGH Baden-Württemberg, 18.05.2000 - 3 S 812/99
Linienverkehrsgenehmigung - Auswahl unter Mitbewerbern
Bieten die mehreren Bewerber eine gleich gute Verkehrsbedienung an, so liegt es im Rahmen sachlicher Ermessenserwägungen der Behörde, demjenigen den Vorzug zu geben, der das Verkehrsbedürfnis erkannt und sich zuerst durch Stellung eines Antrags um die Befriedigung dieses Verkehrsbedürfnisses bemüht hat (BVerwG, Beschlüsse vom 18.6.1998 - 3 B 223.97 -, Buchholz 442.01 § 13 PBefG Nr. 35 und vom 10.11.1980 - 7 B 153/80 -, GewA 1991, 175 …sowie Urteil vom 25.10.1968 - VII 134.66 -, Buchholz a.a.O. Nr. 15; Bidinger, Kommentar zum Personenbeförderungsrecht, Stand Dezember 1999, B § 13 Anm. 30). - VGH Baden-Württemberg, 01.09.1992 - 14 S 1158/90
Ausgestaltungsrecht des vorhandenen Verkehrsunternehmers, eine vorhandene …
Der Beklagte hat zu Recht der Beigeladenen Vorrang eingeräumt, weil - ungeachtet des ihr insoweit zukommenden Besitzstandsschutzes - sie die bessere Verkehrsbedienung bot (…vgl. hierzu BVerwG, Urteile vom 11.10.1968 und 25.10.1968, aaO, sowie Beschluß vom 10.11.1980, GewArch 1981, 175). - VG Dessau, 15.12.2006 - 2 B 209/06
Genehmigung zum Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen für das rechtselbische und das …
Hier ist in erster Linie darauf abzustellen, wer die bessere Verkehrsbedienung hat (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18. Juni 1998 - 3 B 223/97 -, Buchholz 442.01 § 13 PBefG Nr. 35; Urteil vom 25. Oktober 1968 - 7 C 137.66 -, Buchholz 442.01 § 13 PBefG Nr. 15; Beschluss vom 10. November 1980 - 7 B 153.80 -, GewArch 1981, S. 175).Dies zugrunde gelegt, bestehen gegen die zu Gunsten der Beigeladenen zu 1. bis 4. getroffene Auswahlentscheidung des Antragsgegners keine durchgreifenden rechtlichen Bedenken. - VG Dessau, 18.12.2006 - 2 B 196/06
Anspruch auf Erteilung einer einstweiligen Erlaubnis für den Betrieb einer …
- VG Dessau, 06.05.2004 - 2 A 176/03
- VG Magdeburg, 22.01.2003 - 1 A 795/01
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".