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Rechtsprechung
   BVerwG, 10.02.1971 - VII B 33.70   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,1613
BVerwG, 10.02.1971 - VII B 33.70 (https://dejure.org/1971,1613)
BVerwG, Entscheidung vom 10.02.1971 - VII B 33.70 (https://dejure.org/1971,1613)
BVerwG, Entscheidung vom 10. Februar 1971 - VII B 33.70 (https://dejure.org/1971,1613)
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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Recht einer Fakultät zur Regelung des Prüfungswesens unter eigener Verantwortung - Grundsatz der Chancengleichheit - Befangenheit eines als Hochschullehrer tätigen Prüfers - Studiendauer als Maßstab für die Beurteilung einer Prüfungsleistung - Vorkorrektur von ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 1971, 784
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (8)

  • BVerwG, 14.06.1963 - VII C 44.62

    Zulässigkeit einer Abänderung von Vorschriften der Prüfung zum Wirtschaftsprüfer …

    Auszug aus BVerwG, 10.02.1971 - VII B 33.70
    In dem Urteil vom 14. Juni 1963 (BVerwGE 16, 150 [BVerwG 14.06.1963 - VII C 44/62] [151]) ist ausgeführt, daß die Befangenheit eines Prüfers, der als Hochschullehrer tätig ist, regelmäßig zu verneinen sein wird, wenn der Prüfling Schüler des Professors an der Hochschule gewesen ist, beispielsweise dort an dessen Seminaren teilgenommen hat.

    Bei der Frage, ob der prüfende Professor voreingenommen war, ging das Berufungsgericht von den Urteilen des Senats vom 14. Juni 1963 und vom 26. Januar 1968 (BVerwGE 16, 150 [BVerwG 14.06.1963 - VII C 44/62] und 29, 70) aus.

  • BVerwG, 22.03.1963 - VII C 141.61

    Begriff der "Prüfungsfähigkeit" - Vereinbarkeit des landesrechtlichen Begriffs …

    Auszug aus BVerwG, 10.02.1971 - VII B 33.70
    Daß sich die Mitwirkung der Assistenten des Prüfers auf eine reine Hilfstätigkeit beschränkte, wie es das Bundesverwaltungsgericht verlangt (vgl. auch Urteil vom 22. März 1963 - BVerwG VII C 141.61 - [Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 17 = VerwRSpr.

    15 S. 779 = DVBl. 1964, 318 = DÖV 1963, 475 = JR 1964, 234 = MDR 1963, 707]), hat das Berufungsgericht nach dem Beweisergebnis festgestellt.

  • BVerwG, 06.11.1969 - II C 110.67

    Anwendbarkeit von § 113 Ab. 1 und 2 BGB auf öffentlich-rechtliche …

    Auszug aus BVerwG, 10.02.1971 - VII B 33.70
    Soweit das Berufungsgericht in diesem Zusammenhang auf Vorzüge des Anonymitätsprinzips hinwies, ist festzustellen, daß die Gerichte die Universität nicht zu einer entsprechenden Umgestaltung des Prüfungssystems verpflichten können; hiervon ging der Senat zuletzt in seinem Beschluß vom 17. April 1970 - BVerwG VII B 116.69 - (BayVBl. 1970, 255) aus.
  • BVerwG, 17.01.1969 - VII C 77.67

    Rechtzeitige Geltendmachung eines Prüfungsmangels durch den Prüfling - …

    Auszug aus BVerwG, 10.02.1971 - VII B 33.70
    Mit dem Grundsatz der Chancengleichheit, den der Kläger durch die Angabe des Namens und der Semesterzahl verletzt sieht, hat sich das Bundesverwaltungsgericht wiederholt befaßt (vgl. BVerwGE 31, 190; Urteil vom 23. Juli 1965 - BVerwG VII C 196.64 - [Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 28 = DÖV 1965, 771 = DVBl. 1966, 860] jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • BVerwG, 20.02.1959 - VII C 133.57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 10.02.1971 - VII B 33.70
    Die hochschulrechtliche Stellung, die das Berufungsgericht dabei der Fakultät gibt, entspricht im Übrigen dem, wovon auch das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 20. Februar 1959 - BVerwG VII C 133.57 - (JZ 1960, 363 [364], insoweit nicht abgedruckt in BVerwGE 8, 170) für das Habilitationsverfahren ausging.
  • BVerwG, 23.07.1965 - VII C 196.64

    Uneingeschränkte Benutzung der öffentlichen Büchereien für Prüflinge der …

    Auszug aus BVerwG, 10.02.1971 - VII B 33.70
    Mit dem Grundsatz der Chancengleichheit, den der Kläger durch die Angabe des Namens und der Semesterzahl verletzt sieht, hat sich das Bundesverwaltungsgericht wiederholt befaßt (vgl. BVerwGE 31, 190; Urteil vom 23. Juli 1965 - BVerwG VII C 196.64 - [Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 28 = DÖV 1965, 771 = DVBl. 1966, 860] jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • BVerwG, 17.04.1970 - VII B 116.69
    Auszug aus BVerwG, 10.02.1971 - VII B 33.70
    Soweit das Berufungsgericht in diesem Zusammenhang auf Vorzüge des Anonymitätsprinzips hinwies, ist festzustellen, daß die Gerichte die Universität nicht zu einer entsprechenden Umgestaltung des Prüfungssystems verpflichten können; hiervon ging der Senat zuletzt in seinem Beschluß vom 17. April 1970 - BVerwG VII B 116.69 - (BayVBl. 1970, 255) aus.
  • BVerwG, 06.11.1959 - VII C 136.59
    Auszug aus BVerwG, 10.02.1971 - VII B 33.70
    Daß eine solche Vorkorrektur nicht grundsätzlich unzulässig ist, ergibt sich aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 6. November 1959 - BVerwG VII C 136.59 - (BVerwGE 9, 306 = JZ 1960, 609).
  • BVerwG, 10.10.2002 - 6 C 7.02

    Chancengleichheit; Gesamtnote; Korrekturbemerkungen; mündliche Prüfung; …

    Ebenso wenig ist es grundsätzlich unzulässig, dass Prüfungsarbeiten durch Assistenten vorkorrigiert werden, sofern dies im Prüfungsverfahren vorgesehen ist (stRspr; vgl. Beschluss vom 10. Februar 1971 - BVerwG 7 B 33.70 - DÖV 1971, 784 m.w.N.; Beschluss vom 31. Juli 1989 - BVerwG 7 B 104.89 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 265).

    Der Normgeber ist auch nicht kraft höherrangigen Rechts verpflichtet, die Prüfung im Sinne des Grundsatzes der Prüfungsanonymität auszugestalten (vgl. Beschluss vom 10. Februar 1971, a.a.O.;… Urteil vom 25. März 1981, a.a.O., S. 19).

  • VGH Baden-Württemberg, 19.05.1980 - 9 S 12/80

    Prüfungsrecht: Erreichen einer Durchschnittspunktezahl - keine Rundung von Noten; …

    Die Vorkorrektur von schriftlichen Prüfungsarbeiten durch Hilfspersonen ist auch dann, wenn die Prüfungsordnung eine persönliche Begutachtung nicht vorschreibt, nur zulässig, wenn sie sich auf eine reine Hilfstätigkeit beschränkt (wie BVerwG, B. v. 10.02.1971, DÖV 1971, 784 und Senatsurt. v. 31.08.1976 - IX 1173/72 -).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des erkennenden Senats ist aber die Vorkorrektur von schriftlichen Prüfungsarbeiten durch Hilfspersonen nur zulässig, wenn sich diese auf eine reine Hilfstätigkeit beschränken (BVerwG, Beschl. vom 10.02.1971, DÖV 1971, 784, Beschl. vom 27.04.1977, Buchholz 421.0 Nr. 82; Senatsurteil vom 31.08.1976 - IX 1173/72 -).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.05.2014 - 14 A 2731/12

    Bewertung von Prüfungsleistungen durch den Prüfer allein nach dem absoluten …

    Rn. 16 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 31.7.1989 - 7 B 104.89 -, NVwZ 1990, 65, und vom 10.2.1971 - 7 B 33.70 -, DÖV 1971, 784.
  • BVerwG, 27.04.1977 - 7 B 48.77

    Vorkorrektur durch einen Assistenten - Einfluss des Verfahrensfehlers auf das …

    Ebenso wie sich die Frage, ob im vorliegenden Fall ein Verfahrensfehler vorliegt, nach Landesrecht beurteilt - Bundesrecht verbietet nämlich nicht, Hilfspersonen zur Korrektur heranzuziehen (vgl. BVerwGE 9, 306 [309] und Beschluß vom 10. Februar 1971 - BVerwG VII B 33.70 - in DÖV 1971, 784) - gilt dies auch für die weitere Frage, welches Gewicht dem vom Landesrecht bejahten Verfahrensfehler zukommt.
  • BVerwG, 11.01.1972 - VII B 42.71

    Umfang der gerichtlichen Nachprüfbarkeit von Prüfungsentscheidungen - …

    Daß sich der Prüfer zur Vorkorrektur eines Assistenten bedienen darf, solange dessen Mitwirkung bei der Korrektur auf eine reine Hilfstätigkeit beschränkt bleibt, hat der erkennende Senat anerkannt (Urteile vom 6. November 1959 - BVerwG VII C 136.59 -, BVerwGE 9, 306 und vom 22. März 1963 - BVerwG VII C 141.61 -, Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 17 [S. 48]; Beschluß vom 10. Februar 1971 - BVerwG VII B 33.70 - [DÖV 1971, 784]).
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