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| BVerwG, 03.10.1958 - VII P 9.57 |
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- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
PersVG §§ 7, 22
Verfahrensgang
- LVG Aachen, 05.07.1956 - PV 3/56
- BVerwG, 03.10.1958 - VII P 9.57
Papierfundstellen
- BVerwGE 7, 251
Wird zitiert von ... (31) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 06.12.1957 - VII P 10.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 03.10.1958 - VII P 9.57
Wie der erkennende Senat in seinemBeschluß vom 6. Dezember 1957 (BVerwG VII P 10.57) grundsätzlich entschieden hat, kann die Unrechtmäßigkeit des von der Nebenstelle in einem ordnungsgemäß durchgeführten Wahlverfahren gewählten Personalrats außerhalb eines Wahlanfechtungsverfahrens gemäß § 22 PersVG nicht mit der Behauptung geltend gemacht werden, die Voraussetzung der weiten räumlichen Entfernung habe nicht vorgelegen.Es entspricht der im Schrifttum allgemein vertretenen Auffassung (vgl. Dietz, Anm. 34, Fitting-Heyer, Anm. 12, und Molitor, Anm. 21, sämtlich zu § 22 PersYG) und wurde auch bereits vom Bundesverwaltungsgericht wiederholt entschieden (vgl.Beschlüsse vom 24. Oktober 1957 - BVerwG II CO 6.56 - BVerwGE 5, 293, vom 6. Dezember 1957 - BVerwG VII P 10.57 - undvom 29. März 1958 - BVerwG VII P 8.57 -), daß der Nichtigkeit einer Personalratswahl sehr enge Grenzen gezogen sind.
- BVerwG, 24.10.1957 - II CO 6.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 03.10.1958 - VII P 9.57
Es entspricht der im Schrifttum allgemein vertretenen Auffassung (vgl. Dietz, Anm. 34, Fitting-Heyer, Anm. 12, und Molitor, Anm. 21, sämtlich zu § 22 PersYG) und wurde auch bereits vom Bundesverwaltungsgericht wiederholt entschieden (vgl.Beschlüsse vom 24. Oktober 1957 - BVerwG II CO 6.56 - BVerwGE 5, 293, vom 6. Dezember 1957 - BVerwG VII P 10.57 - undvom 29. März 1958 - BVerwG VII P 8.57 -), daß der Nichtigkeit einer Personalratswahl sehr enge Grenzen gezogen sind. - BVerwG, 17.12.1957 - VII P 3.57
Auszug aus BVerwG, 03.10.1958 - VII P 9.57
Eine Entscheidung darüber, ob eine gültige Abstimmung über die Verselbständigung gemäß § 7 Abs. 3 PersVG stattgefunden hat, ist daher nicht möglich, so daß es sich auch erübrigt, die Frage zu prüfen, ob das Oberverwaltungsgericht mit Recht das Vorliegen einer weiten räumlichen Entfernung verneint, die entgegen der Auffassung des Rechtsbeschwerdeführers einen unbestimmten Rechtsbegriff und nach dem eindeutigen Wortlaut des § 7 Abs. 3 PersVG die Voraussetzung und nicht den Gegenstand der geheimen Abstimmung darstellt (vgl.Beschluß des erkennenden Senats vom 17. Dezember 1957 - BVerwG VII P 3.57 - BVerwGE 6, 60 [BVerwG 17.12.1957 - VII P 3/57]). - BVerwG, 29.07.1958 - VII P 8.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 03.10.1958 - VII P 9.57
Es entspricht der im Schrifttum allgemein vertretenen Auffassung (vgl. Dietz, Anm. 34, Fitting-Heyer, Anm. 12, und Molitor, Anm. 21, sämtlich zu § 22 PersYG) und wurde auch bereits vom Bundesverwaltungsgericht wiederholt entschieden (vgl.Beschlüsse vom 24. Oktober 1957 - BVerwG II CO 6.56 - BVerwGE 5, 293, vom 6. Dezember 1957 - BVerwG VII P 10.57 - undvom 29. März 1958 - BVerwG VII P 8.57 -), daß der Nichtigkeit einer Personalratswahl sehr enge Grenzen gezogen sind.
- BVerwG, 18.01.1990 - 6 P 8.88
Begriff der Dienststelle im personalvertretungsrechtlichen Sinn
Eine Personalratswahl ist wegen des Fehlens einer personalratspflichtigen Dienststelle dann nichtig, wenn dieser Mangel offensichtlich ist, d.h., wenn hierbei gegen die Grundsätze einer ordnungsgemäßen Wahl in so hohem Maße verstoßen worden ist, daß auch nicht mehr der Anschein einer Wahl gegeben ist (vgl. Beschlüsse vom 6. Dezember 1957 - BVerwG 7 P 10.57 -, vom 3. Oktober 1958 - BVerwG 7 P 9.57 - <BVerwGE 7, 251 [BVerwG 03.10.1958 - VII P 9/57]> und vom 13. Mai 1987 - BVerwG 6 P 20.85 - ). - BAG, 11.07.1991 - 2 AZR 633/90
Nichtigkeit einer Personalratswahl - Kündigungsbefugnis des Vorsitzenden des …
Fehlt es an einer personalratsfähigen Dienststelle, so ist die bei einer solchen Stelle durchgeführte Wahl nichtig, wenn das Fehlen einer Dienststelle offensichtlich ist (BVerwGE 7, 251 [BVerwG 03.10.1958 - VII P 9/57] - für das PersVG; BVerwG Beschluß vom 13. Mai 1987 - 6 P 20.85 - PersR 1987, 193 - für das PersVG BW;… Dietz/Richardi, aaO;… Grabendorff/Windscheid/Ilbertz/Widmaier, BPersVG, 6. Aufl., § 6 Rz 27;… Ballerstedt/Schleicher/Faber/Eckinger, aaO, Art. 6 Rz 27b).Das Fehlen dieser Voraussetzung für die Verselbständigung und die erst dann zulässige Wahl ist offensichtlich, weil sich dies aus dem Gesetzeswortlaut ergibt und deshalb für jedermann offenkundig ist, anders als in den Fällen, in denen die sachlichen Voraussetzungen für eine Verselbständigung, wie z.B. die räumlich weite Entfernung von der Hauptdienststelle, nicht vorliegen, die Beantwortung dieser Frage aber einer nicht immer einfachen Prüfung der tatsächlichen Umstände des Einzelfalls bedarf (vgl. BVerwGE 7, 251 [BVerwG 03.10.1958 - VII P 9/57]).
- BVerwG, 29.01.1965 - VII P 9.64
Einlegung einer Rechtsbeschwerde ohne Zulassung in Personalvertretungssachen - …
Beschluß des VII. Senats vom 3. Oktober 1958 (BVerwGE 7, 251 [BVerwG 03.10.1958 - VII P 9/57]),.Die beiden anderen genannten Beschlüsse des Senats (vom 3. Oktober 1958 - BVerwGE 7, 251 [BVerwG 03.10.1958 - VII P 9/57] - undvom 6. Dezember 1957 - BVerwG VII P 10.57 -, Buchholz, BVerwG 238.3.
Für die Offensichtlichkeit genügt es, wenn sich der Mangel eindeutig aus der gesetzlichen Regelung ergibt (vgl. BVerwGE 7, 251 [BVerwG 03.10.1958 - VII P 9/57] [252]).
- OVG Sachsen, 06.06.2019 - 9 A 785/18
Personalvertretung; Erstattung von Rechtsanwaltsgebühren; Dienststelle; …
Nur in diesem seltenen Ausnahmefall, in dem für jeden evident ist, dass ein wirksam gewählter Personalrat nicht besteht, ist die Wahl von Anfang an nichtig (BVerwG, Beschl. v. 3. Oktober 1958 - VII P 9.57 -, BVerwGE 7, 251).Einen Grundsatz, dass eine Nichtigkeit der Wahl stets anzunehmen ist, wenn es an einer personalratsfähigen Stelle fehlt, gibt es nicht; eine Nichtigkeit kommt insoweit nur in Betracht, wenn das Fehlen einer personalratsfähigen Stelle offensichtlich ist (BVerwG, Beschl. v. 3. Oktober 1958 a. a. O. [252]).
- BVerwG, 13.05.1987 - 6 P 20.85
Personalrat - Zustimmungsverweigerung - Einstellung - Nichtigkeit eines …
Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits in den noch unter Geltung des Personalvertretungsgesetzes vom 5- August 1955 (BGBl. I S. 477) - PersVG - ergangenen Beschlüssen vom 6. Dezember 1957 - BVerwG 7 P 10.57 - (Buchholz 238.3 § 7 PersVG Nr. 1) und vom 3. Oktober 1958 - BVerwG 7 P 9.57 - (BVerwGE 7, 251 = Buchholz 238.3 § 7 PersVG Nr. 3) ausgeführt, daß der bei einer Nebendienststelle bzw. bei einer "weiter nachgeordneten" Stelle gewählte Personalrat mangels Wahlanfechtung grundsätzlich auch dann als rechtmäßig gewählt gilt, wenn die Selbständigkeitsvoraussetzungen des § 7 Abs. 2 und 3 PersVG nicht vorgelegen haben. - BVerwG, 13.08.1986 - 6 P 7.85
Personalvertretung - Dienststellenbegriff
Fehlt dem Leiter einer Einrichtung der für die verantwortliche Zusammenarbeit mit dem Personalrat erforderliche Entscheidungs- und Handlungsspielraum, dann ist er nicht nur kein geeigneter Partner für eine Personalvertretung, sondern dann erweist sich daran, daß die von ihm geleitete Einrichtung organisatorisch nicht in dem für eine Dienststelle zu fordernden Maße verselbständigt ist, mag sie auch räumlich und hinsichtlich ihrer Aufgabenstellung von anderen Verwaltungseinrichtungen des gleichen Verwaltungsträgers abgetrennt sein (BVerwGE 7, 251). - VGH Bayern, 13.03.1996 - 17 PC 96.160
Anforderungen an einen Verselbständigungsbeschluss; Rechtliche Voraussetzungen …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BVerwG, 05.02.1971 - VII P 10.70
Wirksamkeit der Wahl eines Gesamtpersonalrats - Auflösung des Gesamtpersonalrats …
Er macht geltend, die angefochtene Entscheidung weiche von den Beschlüssen des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Oktober 1958 - BVerwG VII P 9.57 -, vom 6. Dezember 1957 - BVerwG VII P 10.57 - und vom 29. März 1958 - BVerwG VII P 8.57 - ab und beruhe auf dieser Abweichung.Das Beschwerdegericht ist mit seinen Ausführungen über die Nichtigkeit der Wahl von dem Grundsatz abgewichen, den der Senat in dem vom Antragsteller bezeichneten Beschluß vom 3. Oktober 1958 - BVerwG VII P 9.57 - (BVerwGE 7, 251 [BVerwG 03.10.1958 - VII P 9/57] [252]) aufgestellt hat.
- BVerwG, 07.11.1969 - VII P 2.69 Das beruht, wie der Senat in zahlreichen Entscheidungen (BVerwGE 7, 140; 7, 197 [BVerwG 01.08.1958 - VII C 51/57]; 7, 253 [BVerwG 03.10.1958 - VII P 9/57]; 7, 331 [BVerwG 21.11.1958 - VII P 3/58]- bei den letzten drei Fundstellen sind die Ausführungen über die Erledigung nicht abgedruckt -) ausgesprochen hat, auf dem das Beschlußverfahren beherrschenden Amtsbetrieb, der die Dispositionsbefugnis von Antragsteller und übrigen Beteiligten weitgehend ausschließt.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 07.04.2004 - 1 A 4778/03
Feststellung der Nichtigkeit der Wahl einer Schwerbehindertenvertretung - …
Rn. 43 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 3. Oktober 1958 - VII P 9.57 -, BVerwGE 7, 251, vom 13. Mai 1987 - 6 P 20.85 -, PersR 1987, 193 = PersV 1988, 401 = ZBR 1987, 350, und vom 18. Januar 1990 - 6 P 8.88 -, PersR 1990, 108; BAG, Urteil vom 11. Juli 1991 - 2 AZR 633/90 -, PersR 1992, 35 = PersV 1992, 259, sowie Beschlüsse vom 29. April 1998 - 7 ABR 42/97 -, BAGE 88, 322, und vom 22. März 2000 - 7 ABR 34/98 -, BAGE 94, 144; Beschluss des Fachsenats vom 10. Februar 1999 - 1 A 3656/97.PVL -, PersR 1999, 213; Cecior/Vallendar/Lechtermann/Klein, a.a.O., § 22 Rn. 119. - OVG Niedersachsen, 04.06.2015 - 18 LP 1/15
Antragsberechtigung; Geschlechterparität; Nichtigkeit; Persaonalratswahl; …
- BVerwG, 20.06.1978 - 6 P 43.78
Militärische Dienststellen - Personalräte für Zivilbeschäftigte - …
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 17.05.1989 - 17 B 28/88
Anfechtung der Wahl zum örtlichen Personalrat beim Berufsförderungsdienst; …
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 05.09.1990 - 17 L 5/89
Personalvertretungsrechtliche Verselbständigung eines Dienststellenteils; …
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 17.05.1989 - 17 B 27/88
Anfechtung der Wahl zum örtlichen Personalrat beim Berufsförderungsdienst; …
- VG Stuttgart, 22.01.2015 - 3 K 3148/14
Umsetzung eines Beamten
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 06.09.1990 - 17 L 3/89
Wahl zum örtlichen Personalrat; Erfüllung der Voraussetzungen für eine …
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 17.05.1989 - 17 B 26/88
Geltendmachung der Ungültigkeit einer Personalratswahl; Voraussetzungen für eine …
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 03.09.1986 - 17 B 2/86
Anfechtung von Personalratswahlen bei örtlichen Standortfernmeldeanlagen; Begriff …
- BVerwG, 17.01.1969 - VII P 2.67
Rechtsmittel
- BSG, 28.02.1963 - 6 RKa 11/62
Rechtmäßigkeit der Wahlen zur Vertreterversammlung (VV) der Kassenzahnärztlichen …
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 08.07.1960 - P 1/60
Berechtigung und Zuständigkeit einer zulässigen Kündigung bei mehreren …
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 05.09.1990 - 17 L 23/89
Unzulässigkeit der personalvertretungsrechtlichen Verselbstständigung von Teilen …
- VG München, 03.05.2022 - M 20 P 21.3987
Anfechtung einer Personalratswahl wegen Verstoßes gegen das Gruppenwahlprinzip
- VGH Baden-Württemberg, 01.10.2002 - PL 15 S 543/02
Streit um die Personalratspflicht der Beschäftigten in einem Schulbauernhof.
- VG Frankfurt/Main, 06.11.1997 - 23 L 13/97
Nichtigkeit einer Wahl zum Personalrat ; Abgrenzung zwischen Anwendung des …
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 03.09.1986 - 17 B 3/86
Anfechtung einer Personalratswahl eines Werkstattschiffes; Verselbstständigung …
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 30.03.1979 - P B 17/78
Nichtigkeit einer Personalratswahl nach Auflösung der Außenstelle eines Wasser- …
- BVerwG, 23.01.1959 - VII P 7.58
Rechtsmittel
- BVerwG, 13.12.1974 - VII P 10.73
Zulässigkeit der Umbildung von Personalräten vor Ablauf der Wahlperiode auf Grund …
- OVG Bremen, 18.06.1959 - PV 3/58
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