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Rechtsprechung
   OLG Köln, 26.11.1987 - 7 U 108/87   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1987,2937
OLG Köln, 26.11.1987 - 7 U 108/87 (https://dejure.org/1987,2937)
OLG Köln, Entscheidung vom 26.11.1987 - 7 U 108/87 (https://dejure.org/1987,2937)
OLG Köln, Entscheidung vom 26. November 1987 - 7 U 108/87 (https://dejure.org/1987,2937)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 276 Abs. 1

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Schmerzensgeldanspruch gegen einen Arzt bei Stellung einer objektiven Falschdiagnose; Pflicht eines Arztes zur Nichthervorrufung von unnötigen Ängsten bei den Patienten; Behauptung über das Vorliegen einer Aidserkrankung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1988, 2306
  • VersR 1988, 385
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (5)

  • BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82

    Rückenmarksschädigung - § 823 Abs. 1 BGB, Beweislastverteilung bei der Frage der …

    Auszug aus OLG Köln, 26.11.1987 - 7 U 108/87
    Das reicht unter rechtlichen Gesichtspunkten aus; Form und Inhalt einer "Einstellung" des Patienten auf die Mitteilung schwerer Erkrankungen müssen - ebenso wie die Führung des Gesprächs bei einer Eingriffsaufklärung (vgl. dazu BGH NJW 1984, 1397, 1398 [BGH 07.02.1984 - VI ZR 174/82] ; 1984, 2629, 2630 [BGH 03.04.1984 - VI ZR 195/82] ;… Steffen, a.a.O., Seite 69) - grundsätzlich dem pflichtgemäßen Ermessen des Arztes überlassen bleiben.
  • BGH, 03.04.1984 - VI ZR 195/82

    Erneute Vernehmung eines Zeugen durch das Berufungsgericht

    Auszug aus OLG Köln, 26.11.1987 - 7 U 108/87
    Das reicht unter rechtlichen Gesichtspunkten aus; Form und Inhalt einer "Einstellung" des Patienten auf die Mitteilung schwerer Erkrankungen müssen - ebenso wie die Führung des Gesprächs bei einer Eingriffsaufklärung (vgl. dazu BGH NJW 1984, 1397, 1398 [BGH 07.02.1984 - VI ZR 174/82] ; 1984, 2629, 2630 [BGH 03.04.1984 - VI ZR 195/82] ;… Steffen, a.a.O., Seite 69) - grundsätzlich dem pflichtgemäßen Ermessen des Arztes überlassen bleiben.
  • OLG Celle, 15.06.1981 - 1 U 34/80
    Auszug aus OLG Köln, 26.11.1987 - 7 U 108/87
    Der Arzt ist verpflichtet, den Patienten nicht in unnötige Ängste zu versetzen und ihn nicht unnötig zu belasten (OLG Celle Versicherungsrecht 1981, 1184, 1185).
  • OLG Köln, 18.12.1986 - 7 U 147/84

    Sorgfaltspflichtverletzung; Verschulden ; Haftung für eigenes Verschulden; …

    Auszug aus OLG Köln, 26.11.1987 - 7 U 108/87
    Nach den im Senatsurteil vom 18. Dezember 1986 - 7 U 147/84 (NJW 1987, 2936 [OLG Köln 18.12.1986 - 7 U 147/84] ) - aufgestellten Grundsätzen verletzt er diese Pflicht, wenn die dem Patienten eröffnete Diagnose objektiv falsch ist und dafür auch keine hinreichende tatsächliche Grundlage besteht, sie für den Laien auf eine schwere, unter Umständen lebensbedrohende Erkrankung schließen läßt und außerdem der Patient in psychischer Hinsicht zu Überreaktionen neigt.
  • OLG Celle, 14.01.1985 - 1 U 26/84
    Auszug aus OLG Köln, 26.11.1987 - 7 U 108/87
    Der Kläger, den die Beweislast für den behaupteten Behandlungsfehler trifft (…vgl. Steffen, Neue Entwicklungslinien der BGH-Rechtsprechung zum Arzthaftungsrecht, 2. Aufl. S. 90; s. auch OLG Celle Versicherungsrecht 1985, 346 sowie Senatsurteil vom 22. Juni 1987 - 7 U 18/87 - zur therapeutischen Aufklärung), hat schon nicht nachzuweisen vermocht, daß ihm der Zeuge Dr. ... eine sachlich unzutreffende Diagnose mitgeteilt hat, jedenfalls aber konnte sich der Zeuge hierbei auf gesicherte Befunde stützen.
  • OLG Braunschweig, 07.10.1988 - 4 U 2/88

    Voraussetzungen für die Inanspruchnahme des Vorruhestandes; Zahlung eines …

    Rn. 33 In der Rechtsprechung ist mehrfach und mit Recht der Standpunkt vertreten worden, daß der Arzt den Patienten durch die Art der Diagnosemitteilung nicht in unnötige Ängste versetzen und ihn nicht unnötig belasten darf (vgl. OLG Celle VersR 1981, 1184; OLG Köln VersR 1988, 385 [386] = NJW 1988, 2306 [OLG Köln 26.11.1987 - 7 U 108/87]).
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