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| OLG Schleswig, 18.06.2015 - 7 U 167/14 |
Zitiervorschläge
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Volltextveröffentlichungen (2)
- verkehrsunfallsiegen.de
Verkehrsunfall - Anforderung an Beweis einer Unfallmanipulation
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (1)
- OLG Schleswig, 24.06.2010 - 7 U 102/09
Anforderungen an den Nachweis einer Unfallmanipulation
Auszug aus OLG Schleswig, 18.06.2015 - 7 U 167/14
Die Überzeugungsbildung setzt dabei nicht eine mathematisch lückenlose Gewissheit voraus, sondern lediglich eine Gewissheit, die vernünftigen Zweifeln Schweigen gebietet (vgl. Senat, Urt. vom 24.06.2010 - 7 U 102/09 -, NJW-RR 2011, 176, 177 m. w. N.).
- OLG Hamm, 24.06.2016 - 9 U 28/16
Kriterien für ein manipuliertes Unfallgeschehen
In Fällen der Unfallmanipulation sollte der Tatrichter sich bewusst sein, dass eine Überzeugungsbildung nicht immer eine mathematisch lückenhafte Gewissheit voraussetzt (BGH, Urteil vom 13.12.1977, VI ZR 206/75, zitiert bei Juris; Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, Beschluss vom 18.06.2015, 7 U 167/14). - LG Dortmund, 02.03.2020 - 21 O 348/17
Überzeugungsbildung Tatrichter bei Verdacht eines fingierten Unfalls
Die entsprechende Überzeugungsbildung setzt allerdings nicht immer eine mathematisch lückenhafte Gewissheit voraus (BGH, Urteil vom 13.12.1977, VI ZR 206/75 - juris; OLG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 18.06.2015, 7 U 167/14 - juris).
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