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Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 25.02.2010 - 70 A 3.09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,24145
OVG Berlin-Brandenburg, 25.02.2010 - 70 A 3.09 (https://dejure.org/2010,24145)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 25.02.2010 - 70 A 3.09 (https://dejure.org/2010,24145)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 25. Februar 2010 - 70 A 3.09 (https://dejure.org/2010,24145)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • ArgeLandentwicklung (Leitsatz)

    Beitrag; Dorferneuerung; Flurbereinigung; Flurbereinigungsbeschluss; Inhalt; Sonderkostenbeitrag; Ziel der Flurbereinigung; Zweck; Öffentliche Anlage

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  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (17)

  • BVerwG, 25.11.1970 - IV C 80.66

    Neuverteilung von Flurstücken zur Flurbereinigung - Einordnung eines …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 25.02.2010 - 70 A 3.09
    Es ist auch nicht ersichtlich, dass der Vorstand etwa die Möglichkeit einer Umlegung auf alle Verfahrensteilnehmer unter gleichzeitiger Festlegung von - ggf. gestuften, vollständigen oder teilweisen - Beitragsherabsetzungen bzw. -befreiungen zur Vermeidung unbilliger Härten gem. § 19 Abs. 3 FlurbG erwogen hätte, die angesichts der im Erinnerungsprotokoll betonten Bedeutung der mit der Anlage jedenfalls auch verfolgten gemeinschaftlichen Zwecke aller Teilnehmer einerseits und der Möglichkeit einer "gestuften" Berücksichtigung unterschiedlicher Vorteilslagen im Rahmen des § 19 Abs. 3 FlurbG in einer solchen Konstellation ebenfalls ernsthaft in Betracht kommen dürfte (zur Zulässigkeit der Aufstellung von "Grundsätzen für die Heranziehung der Ersatzgrundstücke zu den Ausführungskosten" vgl. etwa BVerwG, Urteil v. 25. November 1970 - IV C 80.66 -, RdL 1971, 97, hier zit. nach juris Rn 20, 29 ).

    Für eine fehlerfreie Entscheidung über die Abgrenzung eines zu bildenden Sonderhebungsgebietes bedürfte es zumindest einer genaueren Prüfung, wie gewichtig diese Vorteile jeweils sind und ob sie und/oder etwa auch die verbesserte Erreichbarkeit der westlich gelegenen land- und forstwirtschaftlichen Flächen die Einbeziehung einiger oder aller Grundstücke - ggf. unter Gewährung teilweiser Beitragsbefreiungen gem. § 19 Abs. 3 FlurbG (zu einer solchen Möglichkeit vgl. die bereits zitierte Entscheidung des BVerwG, Urteil v. 25. November 1970 - IV C 80.66 -, RdL 1971, 97, hier zit. nach juris Rn 20, 29 ) - in das Sonderhebungsgebiet rechtfertigen.

  • BVerwG, 25.10.1962 - I C 212.58

    Umfang der Eingriffsbefugnis und Gestaltungsbefugnis der Flurbereinigungsbehörde …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 25.02.2010 - 70 A 3.09
    Gemeinschaftliche Anlagen in diesem Sinne können entgegen der Auffassung des Klägers auch öffentliche Straßen sein (vgl. dazu nur BVerwG, Urteil v. 25. Oktober 1962 - I C 212.58 -, BVerwGE 15, 72 = RzF 1 zu § 37 Abs. 1 FlurbG; BayVGH, Urteil v. 16. Februar 1968 - 79 VII 66 -, RzF 6 zu § 39 FlurbG; Beschluss v. 19. Mai 1995 - 13 AS 95.1153 -, RzF 15 zu § 39 FlurbG; Urteil v. 7. August 1997 - 13 AS 97.2274 -, RzF 15 zu § 39 FlurbG).

    Nur wenn der Wegebau im Interesse der allgemeinen Landeskultur und im wirtschaftlichen Interesse der Beteiligten erforderlich sei, halte sich die Schaffung eines öffentlichen Weges im Rahmen der Ziele der Flurbereinigung (vgl. BVerwG, Urteil v. 25. Oktober 1962 - I C 212.58 -, RzF 1 zu § 37 FlurbG = RdL 1963, 106, und v. 14. Dezember 1978 - V C 52.76 -, RzF 26 zu § 45 Abs. 1 FlurbG = RdL 1980, 39; dem folgend BayVGH, Urteil v. 5. Juli 2001 - 13 A 98.2926 -, RzF 41 zu § 45 Abs. 1 FlurbG).

  • BVerwG, 23.11.1970 - IV B 16.69

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Pflicht der Teilnehmer eines …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 25.02.2010 - 70 A 3.09
    Nach der zu dieser Vorschrift ergangenen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts erlaubt diese Vorschrift jedoch nicht etwa, einen Teilnehmer, der aus der Umlegung über die allgemeine Wertsteigerung seiner Abfindung hinausgehende Vorteile erzielt hat, zu erhöhten Beiträgen heranzuziehen (BVerwG, Beschluss v. 23. November 1970 - IV B 16.69 -, RzF 1 zu § 19 Abs. 2 FlurbG).

    Die einschränkende Formulierung des § 19 Abs. 2 FlurbG stelle nicht darauf ab, ob ein Teilnehmer besondere, unter Umständen anders nicht auszugleichende Vorteile erziele, und zeige damit, dass diese Vorschrift nur dann Anwendung finden solle, wenn im Rahmen der Flurbereinigung im Interesse einzelner Teilnehmer Anlagen erforderlich würden, die durch diese Teilnehmer aus besonderen, enger begrenzten Zwecken und nicht allein aus dem Zweck der Flurbereinigung (§ 1 FlurbG) veranlasst seien, und es daher unangemessen wäre, alle Teilnehmer mit den dadurch verursachten Aufwendungen zu belasten (BVerwG, Beschlüsse v. 23. November 1970 - IV B 16.69 -, RzF 1 zu § 19 Abs. 2 FlurbG, und v. 24. November 1972 - V CB 16.72 -, Buchholz 424.01 § 44 FlurbG Nr. 19 m.w.N.).

  • BVerwG, 21.12.2000 - 11 C 8.00

    Vereinfachte Flurbereinigung; Dorferneuerungsmaßnahmen in der Ortslage; …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 25.02.2010 - 70 A 3.09
    Was - gerade auch danach - nicht vom Verfahrenszweck getragen ist, darf auch kein Planungsgegenstand sein (Hoecht, BayVBl. 1991, 65, 66 m.w.N.; vgl. auch BVerwG, Urteil v. 21. Dezember 2000 - 11 C 8.00 -, zit. nach juris Rn 24).
  • BVerwG, 02.09.2009 - 4 BN 16.09

    Antragsbefugnis des Antragstellers zur Durchführung eines …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 25.02.2010 - 70 A 3.09
    Insbesondere die Auslegung des § 19 Abs. 2 FlurbG erscheint nicht grundsätzlich klärungsbedürftig, da sie sich - soweit sie über den konkreten Einzelfall hinaus grundsätzlich klärungsfähig ist - auf der Grundlage der vorhandenen Rechtsprechung und mit Hilfe der üblichen Regeln sachgerechter Gesetzesinterpretation ohne weiteres beantworten lässt (st. Rspr. des BVerwG, vgl. nur Beschluss v. 2. September 2009 - 4 BN 16/09 -, zit. nach juris Rn 7 m.w.N.).
  • BVerwG, 01.12.2005 - 10 B 44.05

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 25.02.2010 - 70 A 3.09
    Die Berücksichtigung unterschiedlicher Vorteile im konkreten Fall wird - nur - durch die Regelungen in § 19 Abs. 2 und 3 FlurbG gewährleistet (st. Rspr. des BVerwG, vgl. nur Beschluss v. 1. Dezember 2005 - 10 B 44.05 -, NVwZ-RR.
  • BVerwG, 26.11.1981 - 5 C 72.80

    Flurbereinigungsverfahren - Ausweisung eines öffentlichen Weges - Neuordnung des …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 25.02.2010 - 70 A 3.09
    Wirtschaftliche Bedürfnisse der Gemeindeeinwohner oder Aufgaben, die der Gemeinde als einer öffentlichen Körperschaft obliegen, genügen insoweit nicht (vgl. nur BVerwG, Urteil v. 26. November 1981 - 5 C 72.80 -, BVerwGE 64, 232 ff. m.w.N.; zur Zweckerforderlichkeit für das konkrete Flurbereinigungsverfahren vgl. auch Urteil v. 21. Januar 1988 - 5 C 5.84 -, BVerwGE 79, 9 ff., hier zit. nach juris Rn 20 ff., 27 f.).
  • BVerwG, 21.01.1988 - 5 C 5.84

    Flurbereinigung - Vorläufige Anordnung - Begründung einer Grunddienstbarkeit - …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 25.02.2010 - 70 A 3.09
    Wirtschaftliche Bedürfnisse der Gemeindeeinwohner oder Aufgaben, die der Gemeinde als einer öffentlichen Körperschaft obliegen, genügen insoweit nicht (vgl. nur BVerwG, Urteil v. 26. November 1981 - 5 C 72.80 -, BVerwGE 64, 232 ff. m.w.N.; zur Zweckerforderlichkeit für das konkrete Flurbereinigungsverfahren vgl. auch Urteil v. 21. Januar 1988 - 5 C 5.84 -, BVerwGE 79, 9 ff., hier zit. nach juris Rn 20 ff., 27 f.).
  • BVerwG, 13.11.1958 - I C 132.57

    Dienstbarkeit/Fensterrecht; Dienstbarkeit/Begründungsbefugnis der …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 25.02.2010 - 70 A 3.09
    Zum Zwecke der Flurbereinigung gehört deshalb nicht jegliche Maßnahme, die wegen ihres öffentlichen Interesses dem Wohl der Allgemeinheit förderlich ist und für deren Durchführung die Flurbereinigung "eine einmalige Gelegenheit" bietet (vgl. BVerwG, Urteil v. 13. November 1958 - I C 132.57 -, NJW 1959, 643).
  • BVerwG, 14.12.1978 - 5 C 52.76

    Veränderung von Hofflächen - Veränderung von Gebäudeflächen - Bebauungsplan - …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 25.02.2010 - 70 A 3.09
    Nur wenn der Wegebau im Interesse der allgemeinen Landeskultur und im wirtschaftlichen Interesse der Beteiligten erforderlich sei, halte sich die Schaffung eines öffentlichen Weges im Rahmen der Ziele der Flurbereinigung (vgl. BVerwG, Urteil v. 25. Oktober 1962 - I C 212.58 -, RzF 1 zu § 37 FlurbG = RdL 1963, 106, und v. 14. Dezember 1978 - V C 52.76 -, RzF 26 zu § 45 Abs. 1 FlurbG = RdL 1980, 39; dem folgend BayVGH, Urteil v. 5. Juli 2001 - 13 A 98.2926 -, RzF 41 zu § 45 Abs. 1 FlurbG).
  • VGH Baden-Württemberg, 15.03.1984 - 7 S 2985/83

    Gleichzeitige Regelflurbereinigung und Unternehmensflurbereinigung

  • BVerwG, 24.11.1972 - V CB 16.72

    Teilnahme am Flurbereinigungsverfahren mit der Konsequenz einer Zuteilung in den …

  • VGH Bayern, 05.07.2001 - 13 A 98.2926

    Hof- und Gebäudefläche/Eingriff für öffentlichen Weg

  • OVG Rheinland-Pfalz, 08.06.1970 - 3 C 28/69

    Teilnehmergemeinschaft/Bodenverbesserung; Bodenverbesserung/Anspruch auf …

  • VGH Bayern, 19.05.1995 - 13 AS 95.1153

    Gemeinschaftliche Anlage/Gehweg

  • VGH Bayern, 07.08.1997 - 13 AS 97.2274

    Anlagen/Anlagen, gemeinschaftliche

  • VGH Bayern, 05.02.1979 - 175 XIII 78
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.10.2022 - 32 D 72/22

    Beitragspflicht nach § 19 Abs. 1 FlurbG; Heranziehung zu einer Vorschusshebung …

    Rn. 64 Vgl. OVG Berlin-Bbg., Urteil vom 25. Februar 2010 - OVG 70 A 3.09 -, juris Rn. 40, die dagegen erhobene Nichtzulassungsbeschwerde hatte vor dem Bundesverwaltungsgericht (Beschluss vom 29. Juli 2010 - 9 B 51.10 -, juris) keinen Erfolg.

    Rn. 68 Vgl. nochmals OVG Berlin-Bbg., Urteil vom 25. Februar 2010 - OVG 70 A 3.09 -, juris Rn. 40; nachgehend BVerwG, Beschluss vom 29. Juli 2010 - 9 B 51.10 -, juris.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 15.12.2016 - 70 A 3.13

    Teilnehmerbeitrag; Vorschuss; Beitragsmaßstab; Aufnahme der Kostenregelung in den …

    Rn. 5 Auf die dagegen erhobene Klage hat der Senat mit rechtskräftig gewordenem Urteil vom 25. Februar 2010 (OVG 70 A 3.09; nachfolgend BVerwG, Beschluss v. 29. Juli 2010 - BVerwG 9 B 51.10 -) den Widerspruchsbescheid aufgehoben und die Sache zur erneuten Bescheidung an die obere Flurbereinigungsbehörde zurückverwiesen, da die für die Höhe des Vorschusses maßgebliche, durch den Beschluss des Vorstands der Teilnehmergemeinschaft vom 31. März 2008 vorgegebene Beschränkung der Vorschusshebung auf ein nur die Anlieger der ausgebauten Straße umfassendes Sonderhebungsgebiet den Anforderungen des § 19 Abs. 2 FlurbG nicht gerecht werde.

    Rn. 12 Den hiergegen am 3. September 2012 eingelegten und unter dem 19. November 2012 begründeten Widerspruch des Klägers, mit dem er die Beteiligung befangener Vorstandsmitglieder an der Beschlussfassung vom 8. November 2010 sowie eine in verschiedenen Punkten unzureichende Berücksichtigung der Vorgaben des Urteils vom 25. Februar 2010 (OVG 70 A 3.09) beanstandete, wies der Beklagte mit Widerspruchsbescheid vom 24. Januar 2013 zurück.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 23.07.2015 - 70 A 14.13

    Heranziehung zu Vorschüssen auf Teilnehmerbeiträge für Ausbaumaßnahmen; …

    2006, 754, m.w.N.; dem folgend Urteil des Senats v. 26. Februar 2010, OVG 70 A 3.09 -, zit. nach juris Rn 38).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 18.05.2015 - 70 A 10.12

    Bodenordnungsverfahren; Ausführungskosten; Vorschuss; erforderliche Aufwendungen; …

    Insoweit führt der Senat in seinem Urteil vom 25. Februar 2010 - OVG 70 A 3.09 -, juris Rz. 27, Folgendes aus:.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 16.08.2011 - 70 S 1.11

    Ausbau einer Dorfstraße im Rahmen der Flurbereinigung

    Abgesehen davon, dass eine derartige verallgemeinernde Aussage schon dem in Bezug genommenen Eilbeschluss nicht zu entnehmen ist, hat der Senat im Urteil vom 25. Februar 2011 (70 A 3.09; nachfolgend BVerwG, Beschluss v. 29. Juli 2010 - 9 B 51.10 -, beide zit. nach juris), auf das der Antragsgegner hier zu Recht hingewiesen hat und das die vorläufige Erhebung von Teilnehmerbeiträgen gerade im Rahmen des Flurbereinigungsverfahren J… betraf, klargestellt, dass eine Anwendung des § 19 Abs. 2 FlurbG insbesondere dann in Betracht kommt, wenn eine Anlage, zu deren Errichtung "außergewöhnlich hohe Aufwendungen" erforderlich wären, ungeachtet des an sich bestehenden gemeinschaftlichen Interesses gerade wegen dieser Kosten nicht oder nicht in einer bestimmten Weise geschaffen werden könnte, das besondere Interesse der unmittelbar betroffenen Teilnehmer an der Durchführung dieser Maßnahme aber so gewichtig ist, dass es durch eine Belastung mit den gem. § 19 Abs. 2 FlurbG auf sie umzulegenden Mehrkosten nicht entfällt (…a.a.O. Rn 41).
  • OVG Niedersachsen, 01.02.2017 - 15 KF 20/15
    Was mit dem Flurbereinigungsverfahren im konkreten Fall bezweckt werden soll, bestimmt dabei grundsätzlich der insoweit § 1 FlurbG einzelfallbezogen konkretisierende Flurbereinigungsbeschluss (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 25.2.2010 - OVG 70 A 3.09 -, juris, Rn.27).
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